Corly und die Kettengeschichte

Ein freundliches hallo an all meine Leser und all meine zukünftigen Leser.

Ich schreib ja total gern und poste aktuell auch meine Geschichte, wo ich sicher auch mal Fragen stellen werde nebenbei. Also vielleicht so eine Art Blogroman raus mache.

Aber wie steht ihr denn zu so einer Kettengeschichte? Hättet ihr Lust darauf und worüber würdet ihr gerne schreiben? Habt ihr ein besonderes Genre. Anbieten würd ich Geschichten aus den Bereichen Dystopien, Fantasy oder Jugendbücher.

Es würde so aussehen, dass ich die Geschichte anfangen würde und der nächste fügt dann im Kommentar dazu ein bis drei Sätze hinzu.

Ich könnte zum Beispiel auch Wörter vorgeben, die in der Geschichte vorkommen sollen. Wenn alle Wörter benutzt wären, könnte die Geschichte vorbei sein. Zum Beispiel. Müssten dann aber schon einige Wörter sein denk ich.

Jeder, dem was dazu einfällt, dürfte was schreiben. Die Reihenfolge wer gerade schreibt ist dabei egal. Eigentlich, wer es gerade liest und Lust hat.

Wenn ihr Interesse habt, schreibt mir bitte im Kommentar eure Zustimmung.

Dann eröffne ich ein Thema, wo ich/ihr posten könnt. Eure Texte füge ich dann nach und nach immer zu einer Geschichte zusammen.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

Eure Corly

Reckless Staffel 1 Folge 8

So, da die ja so nett sind und diese Woche Reckless erst so spät gesendet haben, hab ich es gerade im Internet nachgeholt.

Leider haben nach 20 Minuten ständig Stellen gehakt, aber irgendwann gings dann doch noch und so konnte ich es zu Ende gucken.

Hach, ich liebe Cam Gigandet. Ich würd gern mehr von ihm sehen.

Der Leann Fall scheint sich durch die ganze Serie zu ziehen, aber jetzt haben ja sowohl Roy wie auch Jamie gesehen, dass Leann gelogen hat. Bin ja mal gespannt wie sie jetzt reagieren werden.

Die Kamera bei Jamie wurde nun also auch entdeckt. Wurde ja auch mal Zeit.

Na das mit den Waffendielern ging ja mal gründlich in die Hose.

Das mit Roys Mutter fand ich auch krass. Das muss hart sein für Roy.

Aber den Fall von Roy fand ich interessant. Schön, dass er mal wieder gewonnen hat.

Und leider scheint das immer jetzt erst so spät zu kommen. Schade.

❤ ❤ ❤

Freitasgsfüller Nr. drei drei zwei 07.08.15

Okay, Mittwochs hab ich jetzt ja meine eigene Aktion, auch wenn sich da noch nicht wirklich viel Mitmachleute angesammelt haben, aber vielleicht wird das ja noch. Heute mach ich mal beim Freitgasfüller mit.

Gefunden hab ich diese wundervolle Aktion bei Barbara.

1.) Wir erleben eine Hitzewelle und es ist wirklich verdammt heiß.

2.) Gerade gab es bei mir Abendessen .

3.) Der August weckt Erinnerungen an meinen Italienurlaub 2013, auch wenn es nur wenige Tage im August noch waren.

4.) Ein anstrengender oder dummer Charakter macht mich wütend.

5.) Ohne meine Brille auf der Nase verlasse ich nie das Haus.

6.) Pizza Hawai schmeckt so gut.

7.) Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Entspannung, morgen habe ich nichts besonderes geplant und Sonntag möchte ich wie fast jeden Tag lesen.

Und was macht ihr so am Wochenende? Lasst euch nicht verbrennen bei der Hitze.

Liebe Grüße

Corly

Kapitel 9 Ein weiteres Spiel

– Grüble nicht über das nach, was du nicht ändern kannst.
Es wird deinen Schmerz nur verschlimmern. –

Christopher Paolini Eragon3 Die Weisheit des Feuers

Als ich erwachte, waren die meisten Betten wieder in Sofa umgewandelt worden. Das Bett von Leinar allerdings noch nicht. Er schlief noch immer. Er sah dabei so süß und friedlich aus, ohne sein sonst so nachdenkliches Gesicht. Als hätte er gespürt, dass er beobachtet wurde, wachte er auf und setzte sich kerzengerade auf. Seine schwarzen Haare standen in alle Richtungen ab, aber das stand ihm ausgezeichnet. Er sah zu mir und schenkte mir ein leichtes Lächeln, wohl zur Erinnerung daran, dass er letzte Nacht nicht vergessen hatte. Irgendetwas hatte sich gestern am Panoramafenster zwischen uns verändert, was mich freute. Also lächelte ich zurück.
Dann entdeckte Sophann neben mir, dass ich auf war. Sie saß schon auf ihrem Sofa. Damit war der vertraute Augenblick zwischen mir und Leinar vorbei. Er stand ohne ein weiteres Wort auf und ging ins Bad, wo wir alle unser Gepäck deponiert hatten. Sein Bett verwandelte sich vor meinen Augen in die Couch zurück. Ich konnte mich immer noch nicht ganz an den Anblick gewöhnen.
„Hey, du Schlafmütze“, begrüßte Sophann mich und ich wandte mich ihr zu. Sie wirkte etwas hibbelig. „Das war ein Tag, oder? Ich hab mich ja gestern mit Lily un-terhalten. Kannst du dir vorstellen, dass sie Wolken beliebt zur Seite schieben lassen kann? Ist das nicht unglaublich?“
„Sophann!“, schalt ich sie. „Sollte das Gespräch nicht unter euch bleiben? Deswegen sind sie doch schließlich verzaubert.“ Dennoch versuchte ich mir vorzustellen wie Lilys Gabe funktionieren sollte.
Sophann seufzte übertrieben. „Du solltest dich wirk-lich langsam an Sophie gewöhnen. Je eher desto besser. Okay, ich erzähl ja schon gar nichts mehr.“ Sophann zog eine Schnute, aber wirklich beleidigt wirkte sie nicht.
Grinsend ging ich ins Bad. Es gab keine Absperrung für Jungen und Mädchen. Leinar war da, aber er hatte sich schon umgezogen. Statt einem blauen Schlafanzug trug er jetzt eine enge schwarze Jeans und ein enges wei-ßes Langarmshirt, was ihm ausgesprochen gut stand. Auf Schuhe verzichtete er allerdings immer noch. Das ließ mich lächeln.
Da er noch im Bad war, beschloss ich erst mal Zähne zu putzen. Ich kramte in meinem Koffer nach meinem Zahnputzzeug, während er mir mit seiner sexy Stimme „Guten Morgen“ wünschte.
Auch ich begrüßte ihn mit „Guten Morgen“, kramte aber weiterhin in meinen Sachen. Als ich endlich alles hatte und mich zu ihm gesellte, merkte ich wie er mich anstarrte.
„Ist was?“, fragte ich ihn verwirrt.
„Deine Haare sehen ziemlich interessant aus.“ Er grinste schelmisch.
Ich wagte einen Blick in den Spiegel und bereute es sofort. Mein rotes Haar lag ziemlich wild um meinen Kopf. Es war lang, dick und meistens nicht zu bändigen. So schlimm hatte es allerdings noch nie ausgesehen.
„Oh verdammt! Ein Kamm wäre wohl besser gewe-sen“, fluchte ich. Ich stellte mein Zahnputzzeug beim Waschbecken ab und wollte noch mal zu meinem Koffer, doch Leinar hielt mich davon ab, indem er sanft meine Hand nahm.
„Nein, ich mag deine Haare so.“
„Ja klar.“ Ich rollte mit den Augen und wollte trotzdem zu meinem Gepäck, doch er berührte schnell meine Haare und ich bemerkte, dass irgendetwas mit ihnen passierte. Als ich anschließend in den Spiegel sah, kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Irgendwie hatte er durch seine Berührung mein Haar gestylt und glänzender gemacht. Es lag jetzt sanft um meine Schultern und pass-te zum ersten Mal perfekt zu meinem Gesicht. Verwirrt guckte ich ihn an. „Wie hast du das gemacht?“
„Es ist eine Gabe von mir. Ich kann Haare perfekt stylen. Ich muss sie nur berühren und mir vorstellen, wie ich sie haben möchte. Aber bisher hab ich das nur bei mir gemacht.“
Deswegen sah er immer so perfekt aus. Dann erinnerte ich mich an meine Manieren und bedankte mich bei ihm.
„Gern geschehen.“ Er lächelte sein unglaubliches Lächeln. Dann stellte er sein Zahnputzzeug zur Seite und sagte: „Ich denke, ich sollte dich jetzt besser allein lassen, damit du dich anziehen kannst.“
„Okay“, war das einzige, was ich sagen konnte. Dann verließ er das Bad. Ich starrte ihm hinterher. Er war gar nicht so still wie alle sagten. Kopfschüttelnd putzte ich meine Zähne und zog mir ein rötliches Sommerkleid mit leichtem Ausschnitt an.
Jeder hatte hier sein eigenes Waschbecken und meines war neben Leinars und Sophanns. Sie waren mit Namen versehen. Die Wände des Bades waren blau und die Waschbecken selbst weiß. Sogar Duschen gab es.
Ich verließ das Bad und setzte mich wieder auf mein Sofa. Das Frühstück wartete…
Es gab jede Menge Auswahl, aber ich entschied mich für ein ganz normalen Toast mit Erdbeermarmelade und ein Glas frisch gepressten Orangensaft. Während des Frühstücks erklang wieder die Stimme aus dem Laut-sprecher.
„Guten Morgen, liebe Fahrgäste und Herzlich willkommen, liebe dazu gestiegene Fahrgäste aus Zaall. Die Fahrt verlief bisher plangemäß. In zwei Stunden erreichen wir die nächste Stadt Tindemu und heute Abend gegen achtzehn Uhr dann Landford. Auf den Bildschirmen erhalten Sie Anweisungen für das heutige Kennen-Lern-Spiel für den Nachmittag. Danach zeigen wir den ersten Bericht über die Menschenwelt. Das Team vom magischen Zug wünscht Ihnen weiterhin eine angenehme Reise.“
Die Proportionen von unserer Welt waren anders als von der menschlichen Welt. Bei uns gab es keine Länder und fast alle Städte lagen weit entfernt. Um Raubit rum gab es höchstens kleinere Orte, denn Raubit an sich war schon ziemlich groß und weitläufig. Raubit war etwa so groß wie die menschliche Stadt Tokio. Die anderen größeren Städte ungefähr so wie London, mal größer und mal kleiner.
Jedenfalls verstummte die Stimme wieder und auf dem Bildschirm erschien die Anweisung. Wir sollten diesmal in Zweierteams Bewohner aus anderen Städten kennenlernen. Wir sollten selbst Fragen vorbereiten und sie uns dann auf Kärtchen notieren. Darunter standen die Teams.

Neal und Mia = Ariella und Antonia aus Zaall
Sophie und Lily = Rena und Julian aus Tindemu
Emma und Robin = Jonas und Finn aus Landford
Justin und Sören = Sanna und Marleen aus Zaall

Oha! Ich würde mit Leinar zusammen arbeiten und wir sollten die Mädels Ariella und Antonia kennenlernen. Dazu werden wir in den Wagen der Mädchen gehen. Leinar mit drei Mädels? Nun denn …
Als Emma las, dass ich mit Leinar zusammen arbeiten würde, zwinkerte sie mir verschwörerisch zu. Sie konnte ja nicht ahnen, dass ich bereits Kontakt zu ihm geknüpft hatte.
Von Justin und Sören hatte ich bisher ziemlich wenig mitbekommen. Sie waren Brüder und blieben die meiste Zeit für sich.
Es war schon irgendwie seltsam. Bei den Meisten benutzte ich wirklich die Menschennamen, nur bei Leinar und Sophann nicht. Ihre anderen Namen kannte ich ein-fach zu gut. Die anderen Namen hatte ich nur einmal gelesen. Sie blieben nicht so hängen wie ihre Menschennamen.
Die Sendung im Fernsehen handelte vom 2. Weltkrieg. Ich hatte die grausame Geschichte schon einmal gehört.
Sophann setzte sich zu Lily aufs Sofa und Leinar kam zu mir.
„Bist du nervös wegen dem bevorstehenden Treffen mit den Mädels aus Zaall?“, fragte ich ihn.
„Eigentlich nicht“, antwortete er. „Ich kenne sie schon.“
„Was?“, fragte ich vollkommen überrascht. Damit hatte ich nun gar nicht gerechnet.
„Na ja, zumindest eine von ihnen. Ariella. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie das ist. In unserer Welt hieß sie Arie. Aber sie muss es einfach sein“, erklärte er.
Ich schluckte fest. Ob er ihr sehr nahe stand?
„Wo hast du sie kennen gelernt?“, fragte ich ihn.
„Meine Mutter war damals noch da. Ihre war Mutter war mit meiner befreundet. Arie kam immer mit ihr zu Besuch, auch später noch. Doch zuletzt hab ich Ariella vor etwa drei Jahren gesehen. Sie hat noch eine Schwester, aber sie war nie mit dabei. Ich nehme an, dass sie diese Antonia ist.“
Er beobachtete mich aufmerksam. Vielleicht wollte er sehen, wie ich auf diese Nachricht reagierte.
„Stand sie dir nah?“, fragte ihn nun und hoffte, dass er nicht merkte, wie wichtig mir seine Antwort darauf war.
„Nein, nicht wirklich. Sie kam nur alle zwei Jahre. Soweit ich mich erinnern kann, hatte sie einen Freund in Zaall.“
„Aber du freust dich sie wieder zu sehen, oder?“, fragte ich weiter. Ich konnte einfach nicht damit aufhören.
„Ja schon ….“, gab er zu. „Aber mehr auch nicht. Ich glaube, ich kenne dich jetzt schon besser als sie.“
Das beruhigte mich etwas. Er schien zu merken, dass er mir wichtig geworden war und vielleicht war ich ihm ja auch ein wenig wichtig geworden.
„Wollen wir jetzt mit den Fragen anfangen?“, schlug er vor.
„Ist das denn überhaupt nötig?“, erkundigte ich mich.
„Ja.“ Er klang sehr bestimmt.
„Okay, dann überlegen wir uns welche“, stimmte ich zu.

Kapitel 8 Romantisch

 

Leinar

Das Gespräch mit Mianna hatte mich berührt. Ich hatte wirklich viel von mir Preis gegeben. Doch es war so befreiend gewesen mit ihr über meine Probleme zu reden und sie schien mich wirklich zu verstehen.
Trotz des Kaminfeuers war es im Zimmer sehr dunkel gewesen und das Mondlicht schien fast heller als das Feuer. Das Panoramafenster war etwas von den Betten entfernt. Deswegen mochte ich die Ecke auch so. Sie gab mir die Möglichkeit irgendwie doch allein mit meinen Gedanken zu sein.
Ich wusste wirklich nicht, wieso ich mir gerade Mian-na so an mich ranließ, wo ich alle anderen immer abge-wiesen hatte. Aber irgendwie war Mianna anders. Sie schien sich wirklich für mich zu interessieren und sie war auf mich zugekommen. Das hatte an meiner alten Schule Niemand getan. Ich wollte in Ruhe gelassen werden. Also wurde ich in Ruhe gelassen werden. Doch Mianna war trotzdem gekommen, um mit mir zu reden. Irgendwie schien sie zu wissen, was mir gut tat. Ich spürte eine Verbindung zu ihr und wusste nicht, wieso das so war.
Ich wollte ihr näher kommen und gleichzeitig hatte ich Angst davor. Ich hatte sie in meine Arme ziehen wollen, doch ich hatte es gelassen. Das wäre viel zu früh gewesen und hätte vielleicht den falschen Effekt gehabt. So war das Gespräch irgendwie durch das Mondlicht und dem Kaminfeuer zu etwas romantischen geworden.
Ich fragte mich, was aus uns beiden werden sollte.

Zwischenstand 2: bis S. 248 Maggie Stiefvater – Die Wölfe von Mercy Falls Schimmert die Nacht

Mittlerweile bin ich auf S. 248 angelangt und mag das Buch ziemlich gern, auch wenn ich Baby einfach nicht mag. Die nervt mich nur. Sie stört irgendwie. Aber die Geschichte zwischen Cole und Isabel find ich wirklich schön und auch wie sich beide durch den anderen verändern.

Ausserdem hab ich hier schon einige wirklich tolle Buchzitate gefunden. Vielleicht eröffne ich dafür ja noch eine neue Kategorie.

Aber diese Geschichte ist wirklich schön und berührend und steht den anderen Büchern um nichts nach. Wobei es hier ja doch eher um Cole und Isabel geht und nicht ganz so sehr um die Wölfe wie vorher.

Tag 46: 06.08.15 Hast du Höhenangst?

Nein, eigentlich nicht. Ich bin nur unsicher, wenn ich irgendwo keinen richtigen Halt hab oder keine Absperrung da ist und es einfach runter geht.

Aber sonst hab ich damit kein Problem. Kann aus großen Gebäuden aus der obersten Etage stehen, auf hohen Bergen oder aus dem Flugzeug rausgucken oder sowas. Das macht mir eigentlich alles nichts aus. Ich mag das total gern. Die Aussicht usw. Wäre viel zu schade drum das zu verpassen.

Ich hab auch keinen Knacks weg bekommen in der Hinsicht wo ich mal bei uns so eine Art Hügel runter gefallen bin. Eigentlich ist es mehr eine Mergelkuhle gewesen, aber ich weiß nicht, ob euch das was sagt. War jetzt nicht so hoch, aber da war ich auch noch kleiner. 13 vielleicht? KP. Das war ein Schreck und wir waren noch im Krankenhaus. Hab mir aber nur was verstaucht. Glück gehabt.

Aber das hat mich nicht geprägt. Hab gegen Höhen trotzdem nichts einzuwenden. Macht mir nichts aus solange es sicher ist. Oder sicher wirkt.

Und wie ist das mit euch und der Höhenangst?

Eure Corly