Buchzitate: Schwestern des Mondes 2 Die Katze

Ui, hier hatte ich einige Zitate. Bin langsam eine Zitatejägerin, was das anbelangt.

So, etwas spät, aber sie kommen noch. Die Zitate von Schwestern des Mondes.

1.) Hackfleisch (Kapitel 1, 1 %)

Camille sagte ja immer, ich sei zu weichherzig, und damit hatte sie wohl Recht. Ich ließ die Maus ziehen, immerhin mit einem geknurrten: „Verschwinde von hier, sonst mach ich Hackfleisch aus dir.“

2.) Party machen (Kapitel 1, 1 %)

Besiedelt von einem Flohzirkus, verhakt in Kletten, beobachtet von einem unbekannten Eindringling irgendwo im Wald, der noch dazu haufenweise Katzenmagie austrahlte. Jetzt wurde es erst richtig lustig! Hurra-a-a. Es kotze mich an, dass die meisten Leute glaubten, wir Werwesen verbrächten die Vollmondnächte damit, Party zu machen und so richtig die Sau rauszulassen. Wenn das hier eine Party sein sollte, würde ich jederzeit ein gutes Buch und einen Becher heiße Milch vorziehen, vielen Dank.

3.) Mäuse rocken (Kapitel 1, 2 %)

Ich schluckte gegen meine sämtlichen Instinkte an, die mir befahlen, ihr mit der Pofete eins überzubraten; stattdessen setzte ich ein freundliches „Hallo, wie gehts denn so?“ – Lächeln auf.
„Brauchst du Hilfe?“, quieckte sie.
„Was glaubst du denn? Sehe ich aus, als bräuchte ich Hilfe?“, erwiderte ich.
Sie warf mir einen gequälten Blick zu. „Ich hab keine Zeit für so etwas. Meine Kinder sind hungrig. Brauchst du jetzt Hilfe oder nicht?“
O Große Mutter, die Götter mögen mir beistehen. Schlimm genug, dass ich so weichherzig gewesen war und sie hatte gehen lassen. Jetzt sollte ich auch noch gezwungen sein, mir von der Vorspeise einen Gefallen erweisen zu lassen?
„In der Not frisst der Teufel Fliegen, heißt es“, brummte ich, obwohl mein Ego sich im Höllenfeuer befand. Ein Glitzern huschte durch ihre Augen und sie bließ sich keckernd vor mir auf. „Dann sag es.“
„Was denn?“
„Mäuse rocken, Kazten ham die Pocken.“

4.) Der Mond (Kapitel 1, 2 %)

Bis der Mond sich endlich schlafen legte, hatte ich mich vor dem Feuer zusammen gerollt und schnurrte laut, während ich immer wieder einnickte.

5.) Ein-Frau-Monstershow (Kapitel 1, 3 %)

Obwohl Camille sie überzeugt hatte, den Anonymen Bluttrinkern beizutreten, war Menollys messerscharfer Sarkasmus geblieben. Und obwohl sie meine Schwester war, musste ich schon zugeben, dass Menolly einem eine Scheißangst einjagen konnte. Umwerfend wie sie aussah, konnte sie sich in eine Ein-Frau-Monstershow verwandlen, wenn sie das wollte.

6.) Fester Freund (Kapitel 1, 3 %)

Chase, der sich für meinen festen Freund hielt, weil wir zweimal die Woche miteinander schliefen, hatte sie mir geschickt.

7.) Halb Fee (Kapitel 1, 3 %)

Halb Fee zu sein in einer Welt, die von unserer Anwesenheit noch immer verzaubert war, hatte seine Vorteile.

8.) Unruhestifterin (Kapitel 1, 5 %)

„… Ich weiß nicht, aber das ist besser als Menollys Vorschlag“, erwiderte Camille schaudernd. Unsere reizende Unruhestifterin von einer Schwester hatte vorgeschlagen, Trillian sollte doch bei Morio einziehen, was die Mutter aller Katastrophen gewesen wäre.

9.) Winter-Wunderland (Kapitel 2, 6 %)

Ich lief die klappernden Stufen hinunter in den kalten Dezembermorgen; die Wolken hatten einen Schimmer, der Schnee androhte. Seattle war zwar nicht gerade das Winter-Wunderland, doch ab und zu bekamen wir schon eine hübsche Schneedecke.

10.) Erwachsen werden (Kapitel 2, 6/7 %)

Vielleicht bedeutete das auch, dass ich erwachsen wurde. Ich konnte nicht mehr Bubbles von Powerpuff Girls spielen. Das Problem mit dem Leben war eben, dass es einem ständig dazwischen kam, egal wie schön man sich alles in der Phantasie ausgemalt hatte.

11.) Parkplatz-Götter (Kapitel 2, 7 %)

Ich fand einen Parkplatz nur eine Querstraße weiter, aber die Luft war so kalt, dass es mir den Atem verschlug, während ich die Straße entlangjagte. Camilles Lexus stand natürlich genau vor der Buchhandlung, wie immer. Aber ich kannte ihr Geheimnis, und das war nicht einfach nur Glück. Sie hatte irgendwas gegen die Parkplatz-Götter in der Hand, und die verweigerten ihr niemals einen Parkplatz.

12.) Frauen-Tabu (Kapitel 2, 7 %)

Er grinste sie lüstern an, beugte sich vor und fuhr ihr mit der Zungenspitze über den Hals. „Na, hallo, kleine Hexe. Weißt du, ich könnte mir glatt überlegen, ob ich mein Frauen-Tabu nicht mal breche – nur für dich, meine Teuerste.“
„Ich würde mir die Mitgliedschaft in der schwulen Gemeinde an deiner Stelle noch nicht kündige, Süßer“, erwiderte Camille und stellte sich auf Zehenspitzen, um ihn aufs Kinn zu küssen. „Mein Bett quilt bereits über.

13.) Die schönsten Augen (Kapitel 3, 11 %)

Meine Lippen teilten sich unwillkürlich, doch er hielt sich zurück, das Gesicht nur zwei Fingerbreit von meinem entfernt.
„Du hast die schönsten Augen, de ich je gesehen hab, Delilah D Artigo.“
Und dann, so laut wie der Schnee, der auf Wasser fällt, schlüpfte er zur Tür heraus und war verschwunden.

14.) Schmusekätzchen (Kapitel 4, 16 %)

„…. Du tust immer so lieb, aber hinter dieser Fassade bist du alles andere als ein braves kleines Schmusekätzchen, nicht wahr?“

15.) Kalte Küsse (Kapitel 5, 21 %)

Als ich die Einfahrt zu seinem Apartmentkomplex einbog, trieben die ersten Schneeflocken herab; ich stieg aus, und sie landeten als kalte Küsse auf meinen Wimpern und glitzerten wie Diamanten im Wind.

16.) Verfluchtes lautloses Vampirdings (Kapitel 5, 26 %)

Im selben Moment erschreckte mich ein Geräusch und ich drehte hastig den Kopf und sah Menolly ganz in meiner Nähe unter der Decke schweben. Verfluchtes … lautloses … Vampirdings … Was auch immer das für eine Fähigkeit war.

17.) Helles glitzerndes Spielzeug (Kapitel 5, 26 %)

Ich errötete, verlegen und zugleich trotzig. Ich konnte nun mal nichts dafür, dass ich helles, glitzerndes Spielzeug so unwiderstehlich fand. Als ich noch klein gewesen war, war es viel schlimmer gewesen.
„Tja, ich sollte in der Weihnachtszeit wohl lieber nicht shoppen gehen, sonst könnte es hässlich werden.“

18.) Erfolgsbilanz (Kapitel 5, 27 %)

Sie hatte schwer geschuftet, um das Wohnzimmer so schön zu schmücken und ich hatte keine fünf Minuten gebraucht, um ihr Winterwunderland zu ruinieren. Meine Erfolgsbilanz wurde immer besser. Oder schlechter, je nachdem, wie man es betrachtete.

19.) Väterchen Frost (Kapitel 5, 27 %)

Uns blieb nur noch ein Besuch beim Herbstkönig, der über die Zeit des Opferns und des Sterbens herrschte. Er war der Herr der Spinnen und Fledermäuse, des raschelnden Laubs und der kühlen, nebligen Nächte – der Herr und Meister von Väterchen Frost. Der Herbstkönig lebte in einem Palast aus Eis und Flammen hoch oben in den Nordlanden, die man nur erreichen konnte, indem man auf dem Nordwind ritt.

20.) Smoky (Kapitel 6, 30 %)

Camille räusperte sich. „Smoky könnte uns vermutlich auf seinem Rücken hintragen.“
Das war der Knaller. Menolly verschluckte sich und ich schoss aus meinem Sessel hoch.“Heilige Scheiße, Camille“, sagte ich. „Ist dir klar, dass er für einen derart riesigen Gefallen einfach alles von uns verlangen könnte? …“

21.) Millionenfrage (Kapitel 8, 38 %)

„Aber warum sollten Dämonen sch mit dem Jägermond-Clan verbünden?“,  fragte er verwundert. „Zugegeben, die sind ein seltesamer Haufen von Verrückten, aber sind Dämonen nicht sehr selten? Wass könnten die vom Jägermond-Clan wollen, das ihnen so viel Mühe wert ist?“
„Das ist die Millionenfrage.“, sagte Menolly.

22.) Glöckchen (Kapitel 9, 42 %)

Dann durchwühlte ich den Kleiderschrank und fand eine gemütliche schwarze Jogginhose und ein süßes T-Shirt mit dem Aufdruck Feen – Was sonst? vorne drauf, über einem Bild von Tinkerbell in Betty-Boop-Pose. Die arme kleine Glöckchen war ganz schön ins Hintertreffen geraten, seit wir durch die Portale gekommen waren und ide Leute gesehen hatten, wie die Feen wirklich waren.

23.) Der Kuss des Frühlings (Kapitel 11, 54 %)

Die Straße zum Haus war geschottert, und Blaubeeren und Dornenranken kratzten das vorbeifahrende Auto mit ihren kahlen Zweigen. Wie Wachposten ragten dunkle Douglasien darüber auf, und zu ihren Füßen drängten sich alle möglichen anderen Bäume. Weidenröschen und Blumen schliefen natürlich längst und warteten auf den Kuss des Frühlings, der sie wecken würde, wie so viele andere Prinzessinnen.

24.) Snoqualmie (Kapitel 14, 70 %)

„… Snoqualmie ist eine Kleinstadt östlich von Issaquah, da git es die Snoqualmie Falls. Ein wunderschöner Wasserfall – kam vor ein paar Jahren sogar in Twin Peaks vor. Absurde Fernsehserie; allerdings kommt sie mir jetzt beinahe langweilig vor im Vergleich zu meinem eigenen Leben, seit ihr hier aufgekreuzt seid. Da gibt es ein großes Hotel, sehr schön gelegen. Wenn man nach Snoqualmie weiterfährt, ist man schon im Vorgebirge der Cassades. Wilde Hügel, eine Menge unerschlossenes Land da draußen.“

25.) Geölter Blitz (Kapitel 14, 71 %)

„Aber sie wissen, dass du eine Werkatze bist, nicht?“ Chase schüttelte den Kopf. „Dann wäre es vielleicht besser, Morio hinzuschicken. Ich mag mir nicht vorstellen, wie du versuchst, einen tobenden Puma abzuwheren. Morio kann in seiner Superhelden-Gestalt viel schneller rennen als du, oder?“
Ich schnaubte. „Superheld? Das ist mal ein guter WItz – ich muss ihm unbedingt erzählen, dass du ihn so genannt hast. Aber du hast Recht. Morio ist in Fuchsgestalt schnell wie ein geölter Blitz. Wir schicken ihn ins Revier, und er kann uns benachrichtigen, wenn Tyler das Geländer verlässt.“

 

Über Corly
Ich bin Bücherverliebt, Serienverrückt, eine Filmeliebhaberin, eine Geschichtenschreiberin, eine Patentante, eine Schwester, eine Cousine, eine Tochter, eine Tante, Blogschreiberin, Forengängerin, eine Kleindorfbewohnerin, eine Hobbyfotografierin, eine Buchsammlerin und eine Schwägerin in einer Person. :-)

2 Responses to Buchzitate: Schwestern des Mondes 2 Die Katze

  1. tarlucy says:

    klingt nach einem interessanten Buch. Werde ich auch mal auf die Liste setzen.

    Gefällt 1 Person

    • Corly says:

      Also mir hat es gut gefallen. Ist aber halt schon Teil 2. Teil 1 ist die Hexe. Aber ich mag die Charaktere ganz gern, mich hat eigentlich nichts genervt und auch so war es mir sympatisch.

      Gefällt 1 Person

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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