Buchzitate: Oceans Rose 2 Verwandlung

So, hier kommen die Zitate aus meinem gerade ausgelesenen Buch. Ein Wunder, dass es überhaupt so viele geworden sind.

1.) Der richtige Köder (1 %, Kapitel 1)

„Ich bin echt beendruckt“, sagte ich und dachte dasselbe über ihn. Er hatte warme braune Augen, und sein schwarzes Haar war verwuschelt, als sei er auf einem Lehrbuch eingeschlafen und erst kurz vor unserem Termin wieder aufgewacht. Die Sonnenbräune seiner muskulösen Arme hob sich auffällig vom Weiß seines Sportshirts ab. Falls Bates wirklich versuchteauf weibliche Teeanger nicht nur akadamisch, sondern auch romantisch attraktiv zu wirken, hatte es sich den richtigen Köder ausgesucht.

2.) Stifte und Notizhefte (4 %, Kapitel 2)

„So bereit wie man eben sein kann. Paige ist eine Musterschülerin, dank der ich jetzt mehr neue Stifte und Notizhefte habe  als der größte Schreibwarenladen in Boston.“
„Man kann nie vorbereitet genug sein“, sagten Betty und Paige wie aus einem Mund.

3.) Herumwuseln (5 %, Kapitel 2)

Paige schaute mich an, während meine Mutter im Raum herumwuselte. Mom goss eine Tasse Kaffee ein und vergaß sie auf der Anrichte, wusch einen Teller ab und ließ ihn zurück ins Spülwasser fallen, holte eine Müslischale aus dem Schrank und tauschte sie gegen den Orangensaft im Kühlschrank aus.

4.) Als Geist zurückgekehrt (6 %, Kapitel 2)

Offenbar waren meine Schulkameraden sehr besorgt um mein Wohlergehen und wollten mir helfen, wann immer ich sie brauchte. Einige stießen bei meinem Anblick ein Keuchen aus, als sei ich höschstpersönlich gestorben und als Geist zurückgekehrt, um die Teenager-Elite von Bosten zu bespuken.

5.) Ich bin Riley (8 %, Kapitel 3)

„Für den Strand“, erklärte Simon. „Das hier ist Riley, mein extrem kalifonischer Zimmergenosse, der andeuten will, dass wir bei diesem tollen Wetter nicht in der Uni rumhängen sollten.“
„Hi, ich bin Riley“, stellte Riley sich vor. Anscheindend war ihm entgangen, dass Simon ihn gerade vorgestellt hatte.

6.) Anfall von Liebeskummer (8 %, Kapitel 3)

Riley verlagerte sein Notebook auf den linken Arm und streckte mir seine Hand entgegen. „Ah, die berühmte Vanessa. Ich bin begeistert, dich endlich kennenzulernen. Bestimmt wirst du froh sein zu erfahren, dass ich Simon bei jedem Anfall von Liebeskummer – also so ziemlich jede Minute, in der er nicht bei dir sein kann – nach besten Kräften ablenken.“
„Wir gucken ständig DVDs“, erklärte Simon.

7.) VIP-Besuch (17 %, Kapitel 6)

Ich lächelte ihn an. „VIP-Besuch? Ehrlich? Wer hat sich denn bei dir angekündigt?“
„Eine junge Dame, die mich vergessen lässt, welche Protoenzahl Kohlenstoff hat, wie man Celsius in Fahrenheit umrechnet und wie die evolutionäre Klassifikation der Lebewesen lautet.“
„Reich, Stamm, Klasse, Ordnung, Familie, Gattung“, zählte ich auf und klopfte ihm dabei rhythmisch mit den Fingerspitzen auf die Brust. „Sie muss schon was Besonderes sein, wenn du ihretwegen selbst das bisschen Naturwissenschaft vergisst, dass man sogar mir eintrichtern kann.“

8.) Die wilde Jagd von Sleepy Hollow (18 %, Kapitel 6)

Weiter kam ich nicht, denn der Wagen ruckte. Sofort schlang Simon die arme wieder schützend um meine Taillie. Spitze Schreie erfüllten die Luft, als die Pferde von einem langsamen Blumenschritt in vollen Glaopp übergingen.
Die wilde Jagd von Sleepy Hollow?“, rief ich ungläubig über das Gekreische und das Donnern der Hufe hinweg. So lautete der Slogan auf dem schwarzen Banner, das zwischen zwei Bäume gespannt war. Wir preschten unter ihm hindurch in den finsteren Wald.
„Ich glaube, wir sind gerade enführt worden“, rief Simon grinsend zurück.

9.) Bevorzugter männlicher Begleiter (29 %, Kapitel 10)

Bei ihrem Erscheinen am Yachthafen hatte sie der versammelten Menschenmenge erzählt, dass sie mit Oliver (ihrem bevorzugten männlichen Begleiter, wie sie ihn nannte) gerade auf dem Weg zur Kleiderspende gewesen war, als sie die Aufregung am Kai bemerkt hatte …

10.) Es regnet junge Ratten (32 %, Kapitel 11)

„Es regnet junge Ratten“, stellte mien Vater fest.
Ich starrte nach vorn durchs Autofenster. Die Scheibenwischer huschten hin und her, doch das Wasser strömte über das Glas, als wären sie gar nicht vorhanden.
„Junge Ratten?“, wiederholte Paige.Dad lächelte sie im Rückspiegel an. „Als Vanessa noch klein war, fand sie das Sprichwort „Es regnet junge Hunde“ total gemein. Sie stellte sich vor, wie die armen Kleinen vom Himmel fielen und auf dem Boden aufschlugen. Mit Nagern hatte sie weniger Probleme. Deshalb benutzten wir seitdem unser eigenes Sprichwort, wenn es gießt.“ Nahc einer kurzen Pause fragte er: „Weißt du noch, Vanessa?“

11.) Blumenkohl ist die Lösung (41 %, Kapitel 13)

„Ist schon okay.“ Ich trat einen Schritt auf sie zu und öffnete die Arme, um sie an mich zu ziehen. „Ich weiß, wie hart das alles ist. Tut mir Leid, ich wollte nicht …“
„Blumenkohl ist die Lösung!“, trötete Dad.
Ich erstarrte und Mom schaute zu ihm hoch.
„Als Haar für die Kürbisgesichter.“ Er hielt sich einen Blumenkohlstängel neben den Kopf, damit wir die ähnlichkeit bewundern konnten. „Na, wie findet ihr das?“
„Dad, gerade ist nicht der richtige Moment, um ….“
„Genial!“
Ich musste mich am Küchentresen festkrallen, um Mom nicht mit Gewalt wieder zu mir umzudrehen

12.) Das Leben ist zu kostbar (44 %, Kapitel 14)

Ich will nach Boston ziehen, damit ich dich treffen kann, dich von der Schule abholen, dich jedes Wochenende sehen, ohne dass einer von uns erst hundertfünfzig Meilen mit dem Autofahren muss. Ich will einfach mit dir zusammen sein, so oft wie möglich und so lange wie möglich. Nach allem, was im Sommer passiert ist … Das Leben ist zu kostbar, als dass man auch nur eine Sekunde davon verschwenden darf. Man muss das Glück festhalten, wenn man kann. Und ich kann! Indem ich nach Boston ziehe.“

13.)  Feindliche Armee (44 %, Kapitel 15)

„Emily Dickinson ist voll fett.“
Ich schaute von meinem Geschichtsbuch hoch. Dad saß am anderen Ende unseres Gartens am Frühstückstisch und starrte verwirrt auf den Bildschirm.
„Hast du eine Idee, was das bedeuten soll?“
„Steht das in einer Hausarbeit, die du korrigierst?“
„Ja genau. Das hat eine meiner Studentinnen geschrieben. Über eine der größten Lyrikerinnen der amerikanischen Literatur“, bestätigte er. „Ich glaube kaum, dass sie übergewichtig war.
„Nein, „fett“ ist ein Ausdruck für Anerkennung. Deine Studentin will sagen, dass sie Emily Dickinson mag.“
Er lehnte sich mit aufgerissenen Augen zurück, als hätten sich die Worte auf dem Bildschirm gerade zu einer feindlichen Armee gruppiert, die drohte, sein literarisches Vokabular zu attacktieren. „Aha!“ Warum schreibt sie dann was ganz anderes?“

14.) Die Tat ist vollbracht (46 %, Kapitel 15)

„Tadaa!“
Dads Stimme ließ mich zusammenschrecken. Ich fuhr herum und sah ihn auf der obersten Stufe der Gartentreppe stehen, wo er meinen blauen Fleecepulli wie eine Siegestrophäe schewenkte.
„Die Tat ist vollbracht“, verkündete er und kam die Stufen herunter. „Doch hätte ich diese Suche allein bestehen müssen, so fürchte ich, wärst du vorher zu einem menschlichen Eiszapfen gefroren.“

15.) Seine Hand legte sich auf meine (48 %, Kapitel 16)

„Tut mir leid.“ Seine Stimme klang sanfter als gewöhnlich. „Ich bin ein Idiot. Keine Ahnung, warum ich dir das gezeigt habe.“
„Schon gut. Ich versuche nur dieses Bild … Das klappt einfach nicht!“
Seine Hand legte sich auf meine, und die Maus stellte ihr Zittern ein. Mit angehaltenen Atm verfolgte ich, wie der Cursor auf die Bildschirmecke zuglitt. Parkers Zeigefinger legte sich über meinen, zögerte kurz udn drückte die Maustaste.
Colin Milton Cooper verschwand.
Mein Blick wanderte vom Bildschirm zu unseren Händen. Parker machte keine Anstalten, seine Hand wegzunehmen. Ich aber auch nicht, was mich am meisten verstörte.

16.) Jumbojet (50 %, Kapitel 17)

… „Äh, Vanessa?“
„Was denn?“
„Wir heben gleich ab. Wenn ich fliegen will, nehme ich einen Jumbojet.“

17.) Weiß wie ein Gespenst (51 %, Kapitel 17)

Mein Herz setzte einen Schlag aus.
„Du machst dir Sorgen um sie“, fuhr er fort. „Genau wie wir alle. Sie hat das Restaurant schon seit Wochen nicht betreten, und wenn ihr Verehrer herkommt … Wie heißt er  noch gleich? Mortimer? Luzifer?“
„Oliver.“
„Ja, genau. Jedenfalls ist er immer weiß wie ein Gespenst und so zittrig, als hätte er gerade eins gesehen. Wenn wir fragen, wie es Betty geht und wann sie sich wieder blicken lässt, kneift er die Lippen zusammen und geht.“

18.) Lesetreik (52 %, Kapitel 17)

„Na ja, das war vor meiner Zeit in Winter Harbor, aber von einem anderen Buchladen habe ich nie gehört, und über diesen reden die Leute noch. Als er abbrannte, waren alle so geschockt, dass sie tagelang in Lesestreik getreten sind.“

19.) Rekord an Dämlichkeit (52 %, Kapitel 17)

„Herzlichen Glückwunsch, du hast gerade deinen eigenen Rekord an Dämlichkeit gebrochen.“

20.) George Clooney (61 %, Kapitel 20)

… „Heute habe ich eine ganz wundervolle Entdeckung gemacht. Schau mal!“ Sie hielt mir das winzige Fernsehgerät entgegen, das bei näheren Hinsehen ein DVD-Player mit Bildschirm war. Na, erkennst du jemanden?“
„George Clooney?“, rätselte ich und versuchte die Person auf dem Bildschirm zu identifizieren.“Wenn du deinem Vater solche Komplimente machst, solltest du warten, bis er sie auch hören kann.“

21.) Kundenservice (69 %, Kapitel 21)

„Er gehört ganz dir“, rief Georgia, die angezogen aus dem Umkleideraum gestürmt kam und auf den Ausgang zusteuerte. „Und nebenbei – so toll wie sein Ruf ist er echt nicht.“
„Die Erste, die mit deinem Kundenservice unzufrieden ist?“
„Da bin ich mir nicht ganz sicher.“ Er grinste mich an. „Bei einer anderen Kundin warte ich noch auf Rückmeldung.“

22.) Das Parker-King-Phänomen (85 %, Kapitel 25)

„Jetzt verstehe ich endlich“, sagte ich, als wir bei meiner Straße ankamen.
„Was denn?“
„Das Parker-King-Phänomen.“
„Ach so etwas gibt es?“ Er klang geschmeichelt.
„Das weißt du doch genau.“ Ich blieb ein paar Häuser vor unserem stehen und wandte mich ihm zu. „Das Parker-King-Phönomen ist deine magische Fähigkeit, jedes Mädchen in der Nähe zum Schmelzen zu bringen und in eine klebrig süße Pfütze zu verwandeln.“
Er verzog das Gesicht. „Knan ich sie nicht in etwas Angenehmeres verwandeln? Ich denke da an Engel oder Regenbögen – jedenfalls keine klebrigen Pfützen.“

23.) Er küsste mir das Wort aus dem Mund (86 %, Kapitel 25)

„Parker“, pflüsterte ich und schaute gebannt zu, wie seine Lippen sich meinen näherten.
Er küsste mir das Wort aus dem Mund. Seine Lippen waren warm, salzig und zärtlich. Sie berührten mich vorsichtig, als habe Parker Angst, dass ich zurückweichen könnte.“

24.) Sieben Weltmeere (86 %, Kapitel 25)

„Komm mit mir.“
„Wohin?“ Ich schloss die Augen, als seine Lippen über meinen Ausschnitt und meine nackten Schultern wanderten.
„Ganz egal.“ Er presste seinen Mund wieder auf meinen. „Nur weg von hier. Über die sieben Weltmeere.“
„Auf deinem Segelboot.“ Ich dachte daran, was er  mir über seine Zukunftspläne erzählt hatte.
„Ja.“ Ich spürte das Lächeln auf seinen Lippen. „Nur du und ich. Auf meinem Segelboot.“

25.) Wenn man jemanden liebt (98 %, Kapitel 28)

„Vanessa“, sagte er traurig. „wenn man jemanden liebt, dann sind die Probleme des anderen nicht, mit dem man sich „herumschlägt“, was man toleriert und von dem man hofft, dass es von selbst verschwindet. Man arbeitet gemeinsam dran. Und zwar nicht, weil man sich davon genervt oder eingeschrenkt fühlt, sondern weil unsere beiden Leben miteinander verflochten sind. Wenn du glücklich bist, bin ich auch glücklich, und wenn du unglücklich bist – dann ist mir alles andere egal.“

Special: 9/11. Terroranschläge World Trade Center

Da ich 9/11 als Thema in meiner Fragenchallange hatte, fiel mir dann auch auf, dass ja diese Woche der Jahrestag dafür ist. Also dachte ich mir ein Special dafür zu machen um darüber zu reden, aber auch um Filme, Bücher, Lieder und alles was damit zu tun hat zu sammeln. Vielleicht habt ihr ja Lust dazu.

Noch mal zur Erinnerung: Am 11.09.2001 gab es den Terroranschlag auf das World Trade Center. (Unter anderem zumindest, gab ja noch mehrere) Ihr könnt das hier noch mal nachlesen. 14 Jahre ist das schon wieder her. Unglaublich, oder?

Nun hab ich mich gefragt, wie ihr diesen Tag erlebt habt (falls ihr da schon gelebt habt, heißt es natürlich). Könnt ihr euch gut daran erinnern? Habt ihr die Bilder im Fernsehen verfolgt? Oder hat es euch gar nicht so interessiert? Wisst ihr vielleicht noch, was ihr an dem Tag gemacht habt?

Für mich selbst war es ein bewegendes Ereignis und genaueres hab ich ja schon in meiner Fragenchallange dazu heute geschrieben.

Mich interessiert aber nicht nur das Erlebte dazu. Mich interessieren auch Filme, Bücher oder ähnliche Themen, wo es darum oder um ähnliches geht. Das möchte ich hiermit sammeln. Welche kennt ihr, habt  ihr gelesen oder gesehen?

Ich würd sagen zwei Wochen lang könnt ihr eure Beiträge dafür schreiben, wenn ihr mögt oder gar eure Beiträge hier verlinken. Übernächsten Sonntag  (20.09.15) werde ich die Ergebnisse dann zusamenstellen.

Diese hier kenne ich übrigens.

Jonathan Safran Foer – Extrem laut und unglaublich nah

Ich hab das Buch und den Film gesehen. Der 11.09. ist ja eher so eine Beilage an der Geschichte. Der Vater des Jungen stirbt halt bei dem Unglück. Mir selbst hat es jetzt nicht ganz so zugesagt. Weder der Film, noch das Buch, obwohl im Film Sandra Bullock und Tom Hanks mitgespielt hat, was ja eigentlich eine gute Kombi ist. Mich konnte es irgendwie nicht so überzeugen.

World Trade Center – Film

Der hat  mir eigentlich ganz gut gefallen und ich fand es toll, dass Jake Gyllenhaals Schwester Maggie dort mitgespielt hat. Nicholas Cage mag ich eigentlich nicht wirklich. Aber in dem Film war er okay. Hätte aber nen besseren Schauspieler dazu geben können.

Kristin Hannah – Und über uns der Himmel

Auch hier gehts um das World Trade Center. Aber wie ich es sehe erst im zweiten Teil wirklich. Teil 1 liegt schon hier rum.

Enya – Only Time

Natürlich musste ich dieses Lied auch noch erwähnen. Es gehört irgendwie zu 9/11 dazu. Es macht mir heute noch Gänsehaut, wenn ich es höre.

Das sind die, die ich zu diesem Thema kenne. Kennt ihr noch andere oder auch Bücher zu anderen bewegenden Katastrophen? Mich interssiert so was einfach. Also lasst uns doch mal sammeln.

Kapitel 24 Der Kuss

Leinar

Der Kuss von Mianna und mir war so wunderschön. Vielleicht ging das alles ein bisschen schnell, aber mir konnte es eigentlich nicht schnell genug gehen. Vielleicht sah es auch so aus, als hätte ich das nur getan um sie von Ariella abzulenken. Das stimmte aber nicht. Ich wollte das schon länger tun, hatte mich bisher aber noch nicht getraut und so lange kannten wir uns ja nun auch gar nicht.
Der Kuss war einfach perfekt gewesen. So hatte ich ihn mir immer vorgestellt. Ich wünschte ich könnte diesen Moment mit Jemand teilen, den ich sehr vermisste.
Ob er jetzt wohl von oben zusah?
Ich hatte wohl bemerkt, dass Mianna eifersüchtig wegen Ariella war. Ich hoffte, ich hatte ihr klar genug zu verstehen gegeben, dass sie sich keine Sorgen zu machen brauchte. Ariella und ich hatten eine andere Verbindung, aber wenn überhaupt war das rein freundschaftlich und nicht mehr. Eigentlich von beiden Seiten, auch wenn sie das momentan noch nicht so sah. Sie sah Jemand anderen in mir. Deswegen hing sie so an mir. Bisher hatte mich das nicht gestört, doch ich wollte nicht, dass sie zwischen mir und Mianna stand. Dennoch unterhielt ich mich gern mit ihr. Sie hatte immer was zu erzählen.

Kapitel 23 Das Fest

Du bist das Beste was mir je passiert ist.
Es tut so gut wie du mich liebst.
Ich sag’s dir viel zu selten,
es ist schön, dass es dich gibt.
Dein Lachen macht süchtig,
fast so als wäre es nicht von dieser Erde.

Silbermond – Das Beste

Einige tanzten mitten in der Menge. Sophann und Emma hatte ich wieder aus den Augen verloren. Dafür entdeckte ich jetzt Leinar. Er stand bei Ariella und Antonia. Ich hatte keine große Lust auf Ariella, aber mit Antonia hatte ich mich im Zug gut verstanden. Außerdem wollte ich unbedingt mit Leinar reden. Also ging ich zu den Dreien. Die Schwestern trugen beide rote Samtkleider. Die Zwillinge sahen total identisch aus. Beide hatten graugrüne Augen, blonde halblange Haare, eine schlanke Figur und sehr lange Beine. Es war schwer sie auseinander zu halten. Leinar passte farblich irgendwie gar nicht zu den beiden, aber dafür umso besser zu mir.
Er entdeckte mich als Erster, strahlte mich an und fragte mich: „Und, hast du Emma und Sophie schon gesprochen?“
„Nein noch nicht“, antworte ich ihm. „Aber ich würde gerne mit dir reden.“
Leinar nickte, entschuldigte sich bei den Mädchen, und zog mich quer durch die Menge. Wir standen schließlich in einer der hinteren Ecken des Saals.
„Was gibt’s denn?“, fragte er mich neugierig.
„Ich hab mich eben mit Fürst Cameron unterhalten“, erzählte ich ihm aufgeregt.
„Und?“, fragte er weiter.
„Er ist wirklich cool und möchte mir Privatunterricht geben.“
„Das ist doch nett von ihm. Ist sonst noch was?“
Wieso war Leinar plötzlich so schroff? Das passte so gar nicht zu ihm. Nervte ich ihn etwa?
„Hast du mit deiner Oma reden können?“, fragte ich Leinar.
„Müssen wir da wirklich jetzt drüber sprechen?“ Er wirkte immer genervter.
„Nein und ich will dich auch nicht weiter stören.“ Ei-gentlich hatte ich ihn noch nach seiner Mutter fragen wollen, aber das sparte ich mir nun. Stattdessen wandte ich mich zum Gehen. Doch Leinar griff nach meiner Hand, um mich aufzuhalten.
„Warte! So war das doch gar nicht gemeint!“
„Wie denn dann?“, fragte ich ihn und konnte nicht vermeiden, dass ich verletzt klang.
„Ich möchte doch mit dir über all das reden. Nur eben heute nicht. Nicht auf dieser Feier. Lass uns morgen darüber reden, okay?“ Leinar sah mich fast flehend an.
„Oh, verstehe. Geh du nur zu deiner Ariella.“ Ich hass-te mich dafür, dass ich so verbittert klang. Ich wollte Leinar vertrauen, aber ich konnte einfach nicht anders.
Leinar hielt hartnäckig meine Hand fest. „So ist es doch gar nicht. Ich habe nicht solche Gefühle für sie.“
Mein Herz machte einen Satz, aber ich versuchte so lässig wie möglich zu klingen, als ich sagte: „Wie du meinst. Das geht mich ja auch nichts an.“
„Doch tut es“, beharrte Leinar und dann tat er etwas, womit ich niemals gerechnet hätte. Er zog mich in seine Arme. Meinem Kleid gefiel das offenbar, denn es ver-formte sich so, dass es sich sanft an Leinars Körper schmiegte und uns nicht behinderte. Und dann küsste er mich. Und wie! Erst zärtlich und unglaublich vorsichtig und sanft und dann immer fordernder.
Und das vor all diesen Leuten. Gut. Hier in dieser Ecke waren wir ziemlich versteckt, aber trotzdem. Mir blieb buchstäblich die Luft weg. Als wir uns sanft vonei-nander lösten, ließ er mich nicht los, sah mir aber ein-dringlich in die Augen.
„Es geht dich was an, denn ich hab mich in dich verliebt.“
Das sagte er so, als sei es das selbstverständlichste auf der Welt. Als könnte es gar nicht anders sein und diese schlichten Worte gaben mir das Gefühl, was Besonderes zu sein.
„Oh Leinar“, seufzte ich überglücklich. Eigentlich konnte ich gar nicht fassen, dass er mich so an sich ran-ließ. Ich erwiderte seinen Blick und erklärte dann: „Ich hab mich auch in dich verliebt.“
Und dann umarmten wir uns wieder. Jetzt waren wir wohl wirklich Seelenliebende oder zumindest angehende Seelenliebende.
„Wow“, lächelte er und ich grinste. Er fragte: „Damit hättest du wohl nicht gerechnet, was?“
„Nein, wirklich nicht“, grinste ich zurück. „Aber ich bin froh, dass es so gekommen ist.“
„Ich auch.“ Er klang, als könnte er noch nicht ganz begreifen, was da eben passiert war. Dennoch wirkte er richtig ausgelassen und fragte mich: „Möchtest du tan-zen?“
„Aber gerne“, antwortete ich.

Also reichte er mir seine Hand und führte mich auf die Tanzfläche. Es kam gerade ein Liebeslied von einer Feenband. Leinar zog mich an sich und ich legte meinen Kopf an seine Schulter. Mein Herz klopfte wie wild und ich war ganz aufgeregt. Ich hatte noch nie so mit einem Jungen getanzt. Es wirkte irgendwie sehr intim. Viel zu schnell war das Lied vorbei. Leinar sah mir in die Augen und es lag so viel Gefühl darin. Leicht nervös, aber fröhlich grinste er mich an und löste sich dann ganz von mir. Wir verließen lächelnd die Tanzfläche.
Eigentlich wollte ich jetzt nur mit Leinar zusammen sein, aber ich wollte auch unbedingt noch mit Sophann und Emma reden und die Mädchen fragen, wie es ihnen ging. Ich hatte sie den ganzen Abend noch nicht gesehen.
Leinar zeigte sich verständnisvoll und ließ mich gehen. Zum Abschied flüsterte er nur: „Wir sehen uns ja in unse-rer Suite.“
Ich nickte und schenkte ihm ein Lächeln. Dann trenn-ten wir uns erneut voneinander.

Schließlich fand ich Sophann und Emma mit Lily in einer der ruhigeren Ecke sitzen.
„Hier steckt ihr also“, stellte ich zur Begrüßung fest.
Sie sahen mich an, als wäre ich eine Außerirdische, doch dann strahlte Sophann mich an: „Wow, du siehst ja toll aus.“
„Danke, ihr aber auch.“ Es stimmte. Selbst die un-scheinbare Sophann wirkte heute Abend wunderschön mit ihren Locken und dem geblümten grünen Kleid und den Blumenohrringen. Sie wirkte zum ersten Mal wie eine richtige Fee.
Emma hatte ihre Haare einfach ganz normal runter hängen lassen. Das reichte bei ihr schon aus um schön zu wirken. Ihr goldenes Engelkleid passte perfekt zu ihr und Lily sah richtig süß aus in dem schicken schwarzen Kleid, dass sie trug. Ihre schwarzen modisch geschnittenen Haa-re und die leichte Schminke in ihrem Gesicht rundeten ihr Aussehen ab.
„Ich hab euch die ganze Zeit über gesucht“, verkündete ich den Mädels nun.
„Ja klar“, Sophann lachte ausgiebig. „Deswegen hast du also so mit Leinar getanzt.“
„Das habt ihr gesehen?“, fragte ich sie.
„Na ja, es war kaum zu übersehen“, gab Sophann zu-rück.
„Ihr seid sogar farblich aufeinander abgestimmt.“
„Purer Zufall“, behauptete ich und wusste, dass ich nicht sehr überzeugend klang.
„Wie du meinst.“ Emma zuckte nachgiebig mit den Achseln und fragte mich dann: „Wieso seid ihr eigentlich nicht zusammen mit uns untergebracht?“
Da war sie! Die heikle Frage, vor der ich mich ge-fürchtet hatte. Doch mir war inzwischen eine relativ glaubwürdige Erklärung eingefallen. „Leinar und ich sind mit Cameron und Sena verwandt. Die beiden wollten, dass wir im selben Turm leben wie sie. Der Turm ist der damaligen Sternenkönigin Cassandra gewidmet.“
Sie sahen mich zwar etwas skeptisch an, ließen meine Aussage aber so stehen.
„Unser Turm ist Corly gewidmet. Sie lebt dort zu-sammen mit Austin, dem Lehrer. Austin ist zwar Lehrer für eine andere Stadt, aber Corly und Austin sind ein Paar. Eigentlich war Corly lange Zeit zusammen mit ihren Brüdern untergetaucht, aber vor etwa drei Monaten ka-men sie hierher und unterrichten jetzt hier. Ist das nicht toll?“, erzählte Sophann aufgeregt.
„Ja klar. Unglaublich, dass sie hier ist. Corly scheint echt nett zu sein“, bestätigte ich.
„Wir haben sie noch nicht wirklich kennen gelernt“, erklärte Emma nun. „Sie hat uns nur im Gemeinschafts-raum willkommen geheißen und uns erzählt, dass unser Turm Corella heißt.“
„Dann seid ihr also gut zurechtgekommen, seit wir ge-trennt wurden?“, wollte ich wissen.
„Ja“, nickten sie einstimmig und Lily fügte noch hinzu: „Es ist echt toll hier und so magisch.“
Da konnte ich ihr nur zustimmen.
Die Eröffnungsfeier ging bis zum frühen Morgengrau-en. Dann gingen wir in unsere Türme und Suiten. Wir legten uns in unser Bett. Leinar schlief fast sofort ein.
Es war schon komisch nicht mehr allein in einem Bett zu liegen. Anderseits hatten wir auch schon im magischen Zug eine Nacht nebeneinander geschlafen. Vielleicht war ich deswegen jetzt überhaupt nicht verlegen. Ich fand es schön. Leinar war mir noch recht fremd, doch er wirkte mir auch andererseits auch so vertraut. Als würden wir uns schon ewig kennen. Ich betrachtete ihn noch eine Weile. Er trug ein weites graues T-Shirt und eine schwarze Boxershorts.
Dann schlief ich auch ein in meinem langen kuscheligen roten Schlafanzug. Wir konnten morgen immer noch miteinander reden.
Jetzt war mir auch klar, wieso wir am zweiten Tag noch keinen Unterricht hatten.

Cedar Cove: Dylan Neal als Jack Griffith

So, damit ich mal mit meinen Seriendarstellern weiter komme, entscheide ich mich heute für Dylan Neal aus Cedar Cove als Jack.

Noch ein kleiner Einschub. Jetzt weiß ich auch was mich an Hermes in Teil 2 verwirrt hat. In Teil 1 hat ihn Dylan Neal gespielt und in Teil 2 war das plötzlich ein ganz anderer Schauspieler und da kam mir Hermes irgendwie gar nicht vertraut vor. Hm, kp warum in 2 so viele Schauspieler gewechselt haben.

Jedenfalls spielt Dylan Neal auch die Hauptrolle in Cedar Cove. Zumindest die männliche und ich muss sagen, ich mag den ja total gern als Jack und ein guter Schauspieler ist er auch. Ich mag seine Rolle und von Anfang an konnte er mich an Olivias Seite begeistern. Auch jetzt in Staffel 2 gefällt er mir wieder und ist zu einem Liebling von mir geworden. Irgendwie hat der einfach was und er passt perfekt in die Serie.

Ich hab gerade auf Wikipedia gelesen, dass er auch in Fifty Shades of Grey aus diesem Jahr mitspielt. Na dann.

Tag 75: 06.09.15: An welches Großereignis erinnerst du dich, was du fernsehnah mitbekommen hast?

Ich glaub das erste bewusste war 9/11 Ich kannte mich damals noch gar nicht so gut in der Welt aus und wusste nicht mal was das World Trade Center war.Computer war ja auch noch nicht so verbreitet obwohl ich glaub wir hatten da schon so einen alten, aber könnte sein, dass das Internet erst später kam oder ein ganz ganz altes war. Ganz anders als heute.

Dann kam ich also von der Schule nach Hause und der Fernseher lief und ich glaub da war es schon passiert und die wiederholten die Bilder dazu im Fernsehen. Wobei das da dann glaub ich aber noch nicht so lange her war, dass es passiert war.

Das war schon krass. Den ganzen Tag kam gefühlt auf allen Sendern nur diese Beiträge. Am Anfang fand ich es noch richtig interessant, da ich sowas ja noch nicht so direkt life mitgekriegt hab im TV, aber so was hat mich halt auch vorher nicht so interessiert. Doch die Bilder waren natürlich auch erschreckend. Schlimme Bilder waren das und übel was da damals passiert ist. Ich hab die Bilder heute noch im Kopf und die werden mich wohl auch nicht nehr loslassen.

Vor allem war meine Schwester im April im selben Jahr noch in New York im Urlaub in den USA mit Rundreise, aber ich glaub auf den Türmen war sie nicht. Aber da bin ich froh, dass das erst später passiert ist. So krass das auch klingt.

Ja, das waren bewegende Momente und auch das Lied zu dem Tag kommt mir immer mal wieder im Ohr. (Enya – Only Time, krieg ich Gänsehaut von) Besonders so wie jetzt, wenn ich noch verstärkt wieder dran denke. Unglaublich, dass das jetzt schon wieder 14 Jahre her ist. Ich kann mich noch so gut daran erinnern.

Sonst kann ich mich noch ganz gut an den Tsunami in ich glaub Thailand 2004 erinnern. Das war ja auch ne große Katastrophe und natürlich die Atomkatastrophe Fukushima 2o11. Gott, ist das auch schon wieder so lange her? Wie die Zeit vergeht….Fukushima hab ich dann auch regelmäßig im Internet auf Neuigkeiten überfprüft.

Da gab es natürlich noch diverse andere Naturkatastrophen wie Erdbeben usw. Oder Kate und Williams Hochzeit und so. Um mal was schönes zu nennen.

Wobei moment, 9/11 stimmt eigentlich auch nicht so ganz als erstes. Vorher kam noch der Tod von Prinzessin Diana. Das hab ich auch ziemlich hautnah im Fernsehn miterlebt. So hautnah es eben ging. Das war 97.  Da hab ich auch noch grob Bilder im Kopf. Wobei, kann auch sein, dass ich das erst nachträglich im TV dann irgendwann später gesehen hab.

Uff, wie lange das schon alles her ist. Echt jetzt. Was ist das erste an was ihr euch so erinnern könnt? Der Mauerfall (Dazu bin ich noch zu jung, da war ich noch Kleinkind), der Krieg ja vermutlich eher unwahrscheinlich (Hab ich erst alles später im TV gesehen, aber nicht hautnah). Oder auch eine der Ereignisse, die ich genannt hab? Habt ihr sogar was selbst miterlebt?

Übrigens fällt mir jetzt auch noch Hiroshima ein,  wo vor 70 Jahren die Atombombe abgeworfen worden ist. Das ist mir auch noch von der Schule hängen geblieben. Haben wir da wohl mal besprochen und dann den Film „The Day After“ gesehen in der Schule (der aber nicht direkt davon handelt, aber vom Atomkrieg). Der hat mich auch beeindruckt und ich möchte in so einen Atomkrieg nie geraten. Das ist echt heftig.  Besonders, wenn möchte ich bitte gleich sterben. Die Strahlenkrankheit stelle ich mir schlimmer vor zu ertragen.

Je mehr ich darüber nachdenke desto mehr andere Bereiche fallen mir ein zu dem Thema. Zum Beispiel das Godlen Gole von Oliver Bierhoff bei der Eurpameisterschaft 96. Das hab ich dann tatsächlich auch aktuell im TV verfolgt und noch in Erinnerung. Das wäre dann noch vor Diana gewesen. Und natürlich nicht zu vergessen letztes Jahr die Weltmeisterschaft mit Sieg für die Deutschen.

Mich interessiert sowas ja und es gab schon so viele weltbewegende Ereignisse.  Okay, das wars jetzt auch erst mal von mir. Genug getippt. Muss jetzt dringend schlafen. könnte sonst vermutlich ewig so weiter machen. Also muss ich jetzt wirklich mal aufhören. Jetzt seid ihr dran.