Buchzitate: Kass Morgan – Die 100

Die 100 hatte echt tolle Zitate. Besonders auch wie die Charaktere es empfinden, zum ersten Mal auf der Erde zu sein und all die Wunder zu erleben.

1.) Erde (S. 14)

„Noch heute wird der gesamte Arrestflügel geräumt. Einhundert Kriminelle wie du bekommen die Chance, Geschichte zu schreiben.“ Lahiris Lippen verzogen sich zu einem Grinsen. „Ihr pfliegt zur Erde.“

2.) Wie heißt du? (S. 22)

Wells war selbst überrascht, als er gehorchte. „Wie heißt du?“, fragte er.
„Damit du weißt, wem du auf immer und ewig zu tiefster Dankbarkeit verpflichtet bist?“
„Damit ich weiß, wer Schuld ist, wenn ich verhaftet werde.“
Das Mädchen klemmte sich das Buch unter dem Arm und hielt ihm die Hand hin. „Clarke.“
„Wells.“ Er lächelte, und diesmal tat es nicht einmal weh.

3.) Dummheiten (S. 32)

Schließlich war Octavia an der Reihe. Sie fing Bellamys Blick auf und schüttelte unmerklich den Kopf – eine Warnung an ihn, jetzt keine Dummheiten zu machen. Doch Bellamy hatte sein ganzes Leben lang nichts als Dummheiten gemacht, und er hatte nicht vor jetzt damit aufzuhören.

4.) Hoffnung (S. 35/36)

Die Benommenheit, die sich während des langen Marsches von der Zelle zum Startdeck über sie gelegt hatte, löste sich auf wie ein Komet, der an der Sonne vorbeiflog udn dabei einen Schweif Hoffnung hinter sich herzog.

5.) Luke (S. 40/41)

Sie hatte keine Ahnung, wie Luke reagieren würde. Wie würde er sie empfangen, wenn sie neun Monate nach ihrem spurlosen Verschwinden plötzlich vor seiner Tür stand. Vielleicht würde er auch gar nichts sagen, sondern sie während die Worte nur so aus ihr heraussprudelten, mit einem Kuss zum Verstummen bringen, ihr mit den Lippen zu verstehen geben, dass alles in Ordnung war. Dass er ihr verziehen hatte.

6.) Darf ich sie um diesen Tanz bitten? (S. 42)

„Darf ich Sie um diesen Tanz bitten?“
Glass fuhr erschrocken herum. Als sie die braunen Augen direkt hinter ihr erkannte, trat ein strahlendes Lächeln auf ihr Gesicht. „Was tust du hier?“, flüsterte sie und hoffte, dass niemand sie beobachtete.
„Ich kann dich doch nicht einfach mit diesen schnöseligen Phoenix-Jungs alleine lassen.“ Luke machte einen Schritt zurück und bewunderte Glass Kleid. „Nicht, wenn du so aussiehst.“
„Weißt du, wie viel Ärger du kriegst, wenn sie dich erwischen?“
„Da müssen sie schon früher aufstehen.“ Die Musik von unten wurde lauter. Luke schlang die Arme um ihre Hüften und wirbelte sie durch die Luft.
„Lass mich runter“, flüsterte sie lachend und schlug ihm sanft auf die Schulter.
„Ist das etwa die Art einer jungen Dame, sich bei einem glühenden Verehrer zu bedanken?“, fragte er und imitierte dabei diesen schrecklichen Phoenix-Akzent.
„Komm schon“, sagte sie kichernd und nahm seine Hand. „Du darfst gar nicht hier sein.“
Luke rührte sich nicht von der Stelle und zog sie an sich. „Wo immer du bist, ist der Ort, wo ich sein muss.“

7.) Einsam (S. 47)

Einen kurzen Moment lang wünschte Glass, sie wäre bei Clarke und Wells auf dem Transporter geblieben. Obwohl sie direkt vor dem Jungen stand, den sie liebte, hätte sie sich auf der verlassenen Erde wohl kaum einsamer fühlen können als jetzt.

8.) Überwältigende Weite (S. 52/53)

Dann sah sie die Bäume. Es waren hunderte. Wie zur Begrüßung der Neuankömmlinge reckten sie dem leuchtenden Himmel ihre Äste entgegen. Der Boden um sie herum erstreckte sich schier in alle Richtungen – mindestens zehnmal weiter als selbst auf den größten Decks der Pheonix. Clarke wurde schwindelig beim Anblick dieser überwätigenden Weite, und sie fühlte sich plötzlich leicht, als knnte sie jeden Moment davonschweben.

9.) Blutende Erde (S. 61)

Clarke sank neben ihrer Freundin auf die Knie. Blut quoll aus einer Wunde zwischen ihren Rippen und färbte das Gras dunkelrot, als wäre es die Erde selbst die blutete.

10.) Sonnenuntergang (S. 70)

„So habe ich mir immer den Klang eines Sonnenuntergangs vorgestellt“, flüsterte er. Die Worte kamen über seine Lippen, noch bevor er etwas dagegen tun konnte. Er wartete nur darauf, dass Clarke die Augen verdrehen oder ihm zumindest einen verständnislosen Blick zuwerfen würde, aber die Musik hatte auch sie in den Bann geschlagen.
„Ich würde liebend gerne mal einen Sonnenuntergang sehen“, hachte sie und legte eine Hand auf die Schulter.

11.) Sinfonie aus Farben (S. 74)

Alle starrten nach oben. Der Himmel hatte sich in eine Sinfonie aus Farben verwandelt. Dünne orangefarbende Streifen spannten sich über das Blau wie eine Oboe, die sich zu einer Querflöte gesellt. Gelb und rosa stimmten mit ein und trieben die neue Harmonie auf ein Crescendo zu, während die darunterliegenden Töne immer tiefer und kräftiger wurden. Das Wort Sonnenuntergang beschrieb dieses wunderbare Schauspiel nur unzureichend. Zum tausensten Mal seit ihrer Ankunft dachte Wells, dass alles, was man ihnen über die Erde erzählt hatte, im Angesicht des Orinials schlicht verblasste.

12.) Rapunzel (2. 92)

Früher hätte Luke jetzt ihr Gesicht in seine Hände genommen und ihr so lange in die Augen geschaut, bis sie lachen musste. „Du bist eine unglaublich schlechte Lügnerin, Rapunzel“, hätte er gesagt, in Anspielung auf das Mädchen aus dem Märchen, dessen Haare jedes Mal, wenn sie log, einen halben Meter länger wurden. Doch diesmal verpuffte die Flunkerei einfach.

13.) Goldenes Licht (S. 101)

Der Himmel wurde heller und übergoss die Lichtung mit einem beinahe goldenem Licht, indem alles aussah, als hätte jemand es über Nacht auf Hochglanz poliert. Das Gras wirkte grüner, winzige Wassertröpfchen glitzerten auf den Halmen. In dem unscheinbaren Gestrüpp ringsum öffneten sich violette Blüten, streckten die langen, zarten Blätter der Sonne entgegen und bewegten sich in der Brise, als tanzten sie zur Musik, die nur sie hören konnten.

14.) Uniform (S. 103)

Clarke konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen, als Wells sie draußen unsicher von einem Fuß auf den anderen treten sah. Es machte ihn immer nervös, sie in der Öffentlichkeit zu küssen, aber seit er seine Offiziersausbildung begonnen hatte, war es noch schlimmer geworden. In Uniform zu knutschen, war ihm unangenhem, und das war schade, denn wenn er Uniform trug, hatte Clarke noch viel mehr das Bedürfnis dazu als sonst.

15.) Wow (S. 106)

„Wow“, keuchte Wells. „Das war Wahnsinn.“ Er schaute immer noch nach oben in die Bäume und tastete mit der Hand nach Clarke, als versuche er, in der Vergangenheit das Mädchen zu finden, dass er einmal geliebt hatte.

16.) Lügen (S. 107)

„Hey“, flüsterte sie, als Thalia plötzlich die Augen aufschlug. „Wie gehts dir?“
Das Lächeln, dass Thalia sich abrang, schien sie unendlich viel Kraft zu kosten. „Spitze“, antwortete sie und zuckte im selben Moment vor Schmerz zusammen.
„Das mit dem Lügen hat auch schon mal besser funkitoniert.“

17.) Ein einziger Tag (S. 111)

Es war verrückt, wie sehr die Landschaft sich innerhalb eines einzigen Tages veränderte. In den Morgenstunden war alles frisch und wie neu, selbst die Luft hatte eine gewisse Schärfe. Doch dann, am Nachmittag, wurde das Licht sanfter, die Farben leuchteten nicht mehr so grell. Das war es, was Bellamy am meisten gefiel an der Erde: das Unerwartete und Überraschende. Wie ein Mädchen, aus dem er nicht schlau wurde. Bellamy hatte sich schon immer zu dem Undurchschaubaren hingezogen gefühlt.

18.) Wald (S. 149)

Bellamy fragte sich, warum ihre Vorfahren sich überhaupt mit Drogen abgegeben hatten. Wozu sich Gift in die Adern  zu spritzen, wenn es denselben Effekt hatte, einfach durch den Wald zu spazieren? Jedes Mal, wenn er im ersten Licht der Sonne hierherkam, passierte etwas mit ihm. Je weiter er sich auf seinen Streifzügen vom Lager entfernte, desto tiefer wurde seine Atmung. Sein Herz schlug kräftig und gleichmäßig, und seine Organe schienen im Rüthymus von Mutter Erde zu pulsieren. Es war, als hätte jemand sich in sein Gehirn gehackt und seine Sinne auf eine Wahrehmungsschärfe eingestellt, die er nie für möglich gehalten hatte.

19.) Waschen (S. 151)

Bellamy hängte seine Socken zum Trocknen über einen Ast und hielt die Füße in den Bach. Es war ein heißer Vormittag, und das kalte Wasser auf seiner nackten Haut fühlte sich unglaublich an. Er krempelte die Hose bis zu den Knien hoch und grinste wie ein Idiot, als das kalte Nass seine Unterschenkel umspielte. Das mochte er besonders an der Erde: Selbst alltägliche DInge wie das Waschen war hier etwas ganz Besonderes.

20.) Sonne (S. 153)

Bellamy verschränkte die Hände hintern Kopf, drehte das Gesicht in die Sonne und genoss die wärmenden Strahlen auf seiner Haut. Es fühlte sich beinahe so gut an wie Sex. Vielleicht sogar besser, denn die Sonne würde ihn nie fragen, was er gerade dachte.

21.) Schöner Rücken (S. 154)

Bellamy erhob sich stöhnend, schlüpfte in seine Socken und Stiefel und warf sich das T-Shirt über die Schulter.
„Das solltest du lieber anziehen.“
„Warum? Hast du Angst, du könntest die Beherrschung verlieren, wenn du mich so siehst? Und falls du glauben solltest, ich würde mich in Anwesenheit eines Mädchens schämen, dann muss ich dir leider sagen …“
Ich meinte“, unterbrach sie ihn mit einem kleinen Lächeln, „es gibt Giftpflanzen, die deinen schönen Rückenin ein Kraftfeld aus Eiterpulstern verwandeln könnte.

22.) Robin Hood (S. 555/156)

„So habe ich mir den Sherwood Forest immer vorgestellt“, sagte sie ehrfürchtig. Würde mich nicht überraschen, wenn Robin Hood gleich hinter einem Baum hervorspringt.“
„Robin Hood?“
„Du weißt schon.“ Clarke blieb stehen. „Der verbannte Prinz, der Medikamente gestohlen und sie den Waisen gegeben hat.“
Bellamy schaute sie nur verdutzt an.
„Der mit dem verzauberten Pfeil und Bogen. Irgendwie erinnerst du mich an ihn, fällt mir dabei ein.“, fügte sie mit einem Lächeln hinzu.

23.) Stille (S. 158)

Bellamy führte Clarke einen steilen Abhang hinunter. Die Äste der Bäume berührten einander fast und formten eine Art Torbogen über ihnen. Die Stille fühlte sich alt an. Als wagte selbst der Wind seit Jahrhunderten nicht mehr, sie zu stören.

24.) Bellamy (S. 163)

Clarke war wie berauscht. Noch bevor sie wusste, was sie tat, hatte sie Bellamy auch schon die Arme um den Hals geworfen.
Bellamy taumelte lachend ein paar Schritte zurück, hob Clarke an der Hüfte hoch und wirbelte sie durch die Luft. All die Farben um sie herum, das Grün, Gold und Blau verschwammen, bis sie nichts mehr wahrnahm ausser Bellamys leuchtenden Augen. Als er sie sanft absetzte, ließ er sie nicht los, sondern zog sie noch fester an sich.

25.) Ein Mensch im Universum (S. 172)

Luke strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Es gibt nur einen Menschen im ganzen Universum, der mich glücklich machen kann, und dieser Mensch sitz direkt neben mir.“ Er blickte sie so durchdringend an, als wolte er sie mit den Augen verschlingen.

26.) Weine nicht (S. 226)

„Weine nicht, mein Kindchen brav, die Sterne schützen deinen Schlaf. Und wenn du doch nicht schlafen kannst, kommt noch der Mond dazu und tanzt.“

27.) Regen (S. 231)

Es klang beinahe, als würde der Himmel jeden Moment herunterfallen.
Und es fiel tatstächlich etwas herunter. Durchsichtige Tropfen, die sein Haar durchnässten udn gleich darauf die Kleidung. Regen, dachte Bellamy. Echter Regen.

28.) Aufpassen (S. 235)

Die Vorstellung, wie er da draußen im luftleeren Raum schwebte, nur geschützt durch diese lächerlich dünne Leine und einen Druckanzug, ließ Glass schwindlig werden. Sie hielt sich am Geländer fest und flehte die Sterne an, auf ihn aufzupassen.

29.) An sie denken (S. 250)

Er streckte sich seufzend aus, schloss die Augen und fragte sich, wie lange es wohl dauern würde, bis er nicht mehr jede Nacht vor dem Einschlafen an sie denken musste.

 

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