Buchzitate: Alice im Zombieland

Und hier kommen nun meine gesammelten Werke aus Alice im Zombieland.

 

1.) Wolken (S. 11, Kapitel 1)

Die Sonne strahlte am endlos babylbauen Himmel, helle bauschige Wolken zogen vorüber. Während mir der typische schwere Duft von Gleißblatt und Lavendel, der zum Sommer in Alabama gehörte, in die Nase stieg, machte ich in den Wolken bekannte Umrisse aus. Eine lange Raupe mit Beinen. Ein Schmetterling mit einem zerrissenen Flügel. Ein fettes weißes Kaninchen, das auf einem Baum zuhoppelte.

2.) Giraffe-Blicke (S. 11, Kapitel 1)

Mit meinen eins achtundsiebzig war ich größer als die meisten Jugen meiner Schule und fiel deshalb immer auf – ich konnte nirgends hingehen, ohne dass mir ein paar Bist-du-eine-Giraffe-Blicke zugeworfen wurden.

3.) Lily (S. 14, Kapitel 1)

Ich hatte mich neben sie aufs Bett gesetzt, die Kissen zurechtgeklopft, und sie hatte mir dieses sich windende kleine Bündel in die Arme gelegt. Augen, die so wunderschön waren, dass sie nur von Gott erschaffen worden sein konnten, blickten zu mir auf. Rosige gekräuselte Lippen, wedelnde winzige Fäuste.
„Wie sollen wir sie nennen?“, hatte meine Mutter mich gefragt.
Als die kleine knubbelige Hand einen meiner Fiinger umklammert hatte, weiche, warme Haut, hatte ich beschlossen, dass Haare auf Ohren eigentlich gar nicht so schlimm waren. „Lily“, hatte ich vorgeschlagen. „Wir sollten sie Lily nennen.“ Ich hatte ein Buch über Blumen, und Lilien mochte ich am liebsten.

4.) Wundervoller Strauß (S. 14, Kapitel 1)

Du bist meine Alice Rose und sie ist meine Emma Lily und ihr beide zusammen seid für mich ein wundervoller Strauß.“

5.) Du schaffst das (S. 17, Kapitel 1)

Ich sah meine Mutter drinnen geschäftig vom Waschbecken zum Herd laufen und wieder zurück. Während ich sie beobachtete, wurde mir leicht mulmig im Magen.
Sei kein Waschlappen. Du schaffts das.

6.) Burgverlies (S. 18, Kapitel 1)

Die Hauswände waren mit einer Art Strahl verstärkt und die Türschlösser unüberwindbar. Und, ja, das machte unser futuristisches Burgverlies, auch bekannt als „der Keller“, mehr oder weniger überflüssig, aber versucht mal, mit einem Verrückten zu argumentieren.

7.) Jesus (S. 19, Kapitel 1)

„… Und bevor du mich verdammst, wirf bitte einen Blick in die Bibel. Es gab einmal eine Zeit, als unser Herr und Erlöser verfolgt wurde. So viele Menschen zweifelten an Jesus.“
„Dad ist aber nicht Jesus!“ Er ging ja nicht mal regelmäßig mit uns in die Kirche.“Ich weiß, so meinte ich das auch nicht. Ich glaube, dass es um uns herum Mächte gibt, böse wie gute.“

8.) Handbuch für Eltern (S. 20, Kapitel 1)

Das war direkt aus dem Handbuch für Eltern, gleich unter der Überschrift „Was sage ich meinem Kind, wenn ich keine Richtige Antwort habe?“

9.) Stammbaum (S. 24, Kapitel 1)

Und ja. Einen richtig netten Stammbaum hatte ich. Mord und Totschlag in allen krummen Ästen.

10.) Selbstverteidigung (S. 26, Kapitel 1)

Sicher, diese Trainingsstunden waren alle darauf angelegt, mich davor zu bewahren, dass sich irgendein hirnloses Wesen meine lebenswichtige Organe zum Dinner vornimmt, aber Selbstverteidigung war Selbstverteidigung, oder nicht?

11.) Gespenstiger Soundtrack (S.26/27, Kapitel 1)

Die Grillen zirpten und untermalten unseren Gang zum Auto mit ihrem gespenstischen Soundtrack.

12.) eingefärbte Wolken (S. 27, Kapitel 1)

Über uns stand der volle Mond hoch auf wunderbare Weise transparent am Himmel. Noch immer zogen Wolken darüber, die jetzt orange eingefärbt waren und irgendwie unheimlich wirkten.

13.) Träum weiter (S. 29/30, Kapitel 1)

Vielleicht genoss er ja auch die Aussicht auf die Berge, die Täler und die üppigen grünen von den Straßenlampen beleuchteten Bäume und suchte gar nicht nach Monstern.
Ja, ja. Träum weiter.

14.) Einfrieren (S. 31/32, Kapitel 1)

Ich erinnerte mich an das Spiel, das Em und ich oft spielten. Wir stellen unsere iPod-Dock auf volle Lautstärke – harten, wummernden Rock – und tantzen wie wild. Eine von uns rief dann: „Einfrieren!“, und wir hörten auf der Stelle auf, uns zu bewegen, standen total still, ohne zu lachen, bis eine das magische Wort sagte, das uns wieder in Bewegung brachte.
„Tanzen!“Ich wünschte in diesem Moment, ich könnte einfach „einfrieren!“ rufen und dann die Szenerie und die Mitspieler neu arrangieren, aber das Leben ist kein Spiel.
Tanzen.

15.) Bewerbungsgespräch (S. 38, Kapitel 2)

„Okay“, fuhr sie fort, als hätte ich gar nichts gesagt. „Das  Leben ist zu kurz, um sich in seinem Elend zu wälzen. Das weiß ich. Egal, wie du sicher schon mitbekommen hast, bin ich eine absolute Spitzengesellschaft. Oh, oh. Und weißt du was? Ich habe noch einen Platz in meinem Fave Five Account frei – nicht diese lahme Telefonbewerbung, sondern mein derzeitiger engster Kreis – und ich suche nach jemanden, der einen Platz in der ersten Reihe bekommt. Du kannst es also sozusagen als Bewerbungsgespräch betrachten.“

16.) Goldene Sternchen (S. 38/39, Kapitel 2)

„Etwas ruhiger kannst du vergessen. Das solltest du dir aufschreiben, unterstreichen, gelb markieren und mit Sternchen kennzeichnen. Mit goldenen.“

17.) Energischer Wirbelwind (S. 39, Kapitel 2)

„Hm, okay.“ Ich hatte so das Gefühl, als würde ich während dieser Unterhaltung wohl noch öfter ein „Hm“ von mir geben.
Selbst wenn sie einfach nur dasaß, kam sie mir wie ein energischer Wirbelwind vor, dem ich nicht gewachsen war.

18.) Kleidung (S.43, Kapitel 2)

Auf dem Weg dorthin saß ich auf der Rückbank ihrer Liousine. Sie waren genauso wie ich von Kopf bis Fuß in schwarz gekleidet. Mir hatten sie ein schickes neues Kleid gekauft. Ich hätte mir gewünscht, dass sie sich nicht solche Mühe gemacht hätten. Lieber hätte ich einen Kartoffelsack getragen. Das war ein schrecklicher Tag, und das sollte sich auch in meiner Kleidung widerspiegeln.

19.) Weinen (S.45, Kapitel 2)

Jetzt im Tageslicht – oder zumindest hätte es taghell sein sollen – betrachtete ich den Ort, an dem mein Leben zerstört worden war. Der Himmel war dunkel, es nieselte, als würde die Welt um den Verlust weinen.

20.) Teich aus Kummer und Leid (S. 48, Kapitel 2)

Tränen rannen mir übers Gesicht. Ein Teuch aus Kummer und Leid. Ich schluchzte so heftig, dass ich am ganzen Körper geschüttelt wurde. Meine Augenlieder schwollen an. Ich konnte nichts mehr sehen, nicht mehr atmen, ich wollte nicht mehr atmen, ich wollte nicht mehr atmen. Sterben wäre eine Erleichterung gewesen.

21.) Reh in Hochzeitskleid (S. 49, Kapitel 2)

Etwas weiß Aufblitzendes erregte meine Aufmerksamkeit. Ich schluckte. Das war keine Frau mit gebeugten Schultern, die durch den Wald streifte, sondern ein Reh. Musste ein Reh sein, aber … Rehe trugen keine Hochzeitskleider.

22.) Knutschen (S. 53, Kapitel 3)

Ich versteifte mich, wiel ich annahm, dass sie jetzt erzählen würde, woheer wir uns kannten, aber das tat sie nicht. Dafür hätte ich sie knutschen können.

23.) Prinzen oder so was (S. 53/54, Kapitel 3)

„Freundinnen von Kat …“, bemerkte Poppy, eine Rothaarige mit Sommersprossen, die ganz sicher dazuu bestimt war, einen Prinzen oder so was ähnliches zu heiraten.

24.) Mondspaziergang (S. 54, Kapitel 3)

Früher hatte ich mir nichts sehnlicher gewünscht, als abends das Haus zu verlassen. Ich hätte so manches für einen einfachen Mondspaziergang gegeben. Einen Arm? Ein Bein? Warum nicht meine Seele?
Und nun? Allein der Gedanke machte mich fertig.

25.) Stimmbänder (S. 56, Kapitel 3)

Okay, ich zwang mich also zu lachen. Es war mir peinlich zuzugeben, aber es klang, als wäre mir ein Frosch in die Kehle gehüpft und würde meine Stimmbänder als Bongos benutzen. Selbst Kat sah mich erschrocken an.

26.) Reh im Scheinwerferlicht (S. 58, Kapitel 3)

Er sah umwerfend aus, und mir lief zweifellos bereits der Geifer aus dem Mund. Nach einem kurzen unfauffälligen Check – große Überraschung, es war nicht der Fall! – fragte ich mich, welche Farbe wohl seine Augen hatten. Vielleicht Braun. Oder sogar Haselnussbraun. Wie auch immer … wow, echt wow! Reh im Scheinwerferlicht? Hi, ich bin Ali.

27.) Schwarzbeeren mit Schokostreuseln (S. 69, Kapitel 3)

„Hi, ich bin Frosty“, sagte der blonde Hardcoretyp. Von Nahem betrachtet waren seine Augen nicht vollständig braun, sondern erinnerten hbsch an Schwarzbeeren mit Schokostreuseln.

28.) Ferien in Aliland (S. 89, Kapitel 5)

Kat stand vor mir und runzelte die Stirn. „Da bist du ja wieder“, sagte sie. Zurück aus den Ferien in Aliland. Weißt du, dass du sozusagen mitten im sozialen Sibirien hockst und den Verkehr blockierst?“

29.) Prinzessin (S. 102, Kapitel 5)

„Du siehst aus wie Jemand aus einem Märchen.“
„Die böse Hexe?“, konnte ich mir nicht verkneifen zu sagen.“Also bitte. Die Prinzessin natürlich.“

Ich hab hier noch viel mehr Zitate gesammelt, aber ich glaub das reicht erst mal.

 

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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