Cedar Cove: Staffel 2 Folge 6

Auch Cedar Cove war wieder toll. Ich liebe diese Serie.

Schön, dass Jack jetzt wieder besser mit Eric klar kommt. Das hat ihn ja doch ganz schön belastet.

Ich find es nach wie vor so schön, dass Cecilia und Ian wieder dabei sind. Weil sie ja der erste Fall waren und so und ich mochte sie schon da.

Luke mag ich auch total und ich hoffe er kriegt seine Probleme in den Griff. Schön, dass er jetzt doch bleibt.

Moon ist einfach nur genial. Seine Sprüche sind der Hammer. Ich hör ihm immer wieder gern zu.

Auch schön ist, dass Clive und Grace das jetzt mit der Ranch geklärt haben. Ich fand die Hütte ja ziemlich genial.

Peggy und Bob mag ich auch weiterhin so gern.

Irgendwie endet gerade jede Folge mit Luke und Justine, aber die könnten auch ein schönes Paar sein, wäre da nicht Seth.

Hach, die Kleinstadt am Meer fasziniert mich immer noch und die bleibt mir ja auch noch etwas erhalten.

Chasing Life: Staffel 1 Folge 17

Chasing Life war heute auch wieder toll. Na, dann ist ja gut, dass sich diese Richie Sache jetzt erledigt hat und sie Leo nicht mit reinziehen musste. Gott sei Dank.

Dominik und April verstehen sich ja jetzt auch wieder besser. Das ist gut, aber ich hoffe die kommen nicht wieder zusammen. Denn offenbar versöhnt sich April ja erst mal wieder mit Leo in der nächsten Folge.

Das mit Sara und dem Typen mit dem sie die Bürofläche teilt ist ja auch krass. Ich mag ihn schon, aber gegen George kommt er nicht an und ich glaub auch nicht, dass das auf Dauer halten kann, wenn es denn überhaupt was wird.

Brenna und Greer scheinen sich ja auch wieder näher zu kommen. Das ist schön. Ich mag die beiden irgendwie schon zusammen, aber das mit dem Kleid war ja irgendwie unschön.

Dass Saras Mum nen Date hatte und kein Alzheimer hatte ich mir ja schon fast gedacht. Ich find die ja sowieso so cool.

Ja, ich liebe diese Serie und freu mich schon auf nächste Woche. Ich hoffe da kommt mal wieder mehr von Leo. Aber die Serie ist ja am 3.11. dann schon wieder ausgelaufen.

 

Start: Colleen Hoover – Weil ich Layken liebe

Ich hab nun mit diesem wunderbaren Buch begonnen und muss unbedingt darüber berichten.

Weil ich Layken liebe

Ich muss sagen ich liebe es jetzt schon. Von der ersten Seite an hab ich fast nur gelacht. So herrlich ist es. So liebevoll beschrieben und auch die Charaktere gefallen mir sehr. Ein Buch wo ich so früh dachte. Das muss ich einfach lieben hab ich lange nicht mehr gelesen. Vielleicht noch nie. Ich hoffe das bleibt auf den nächsten etwa 320 Seiten so. Dann werde ich mit dem Buch viel Spass haben.

Aber mir gefallen auch diese kleinen Beschreibungen wie mit der Zauberspange, dem Zombiespielen oder dem Gartenzwerg einfach richtig gut. So was wirkt immer total liebevoll find ich.

Und richtig gut find ich auch wie Star Wars mit eingearbeitet wird. Wills Satz wo er sagt: „Ach und Layken. Die Macht möge mit dir sein?“ (oder so in der Art) war einfach nur richtig genial. Darüber musste ich so lachen.

Ich find auch sehr positiv, dass Will so früh auftaucht. Oft dauert es ja ewig bis die Hauptfigur ihren Liebsten erst später kennen lernt. Aber das hat mich total positiv überrascht. Das find ich super gemacht.

Auch über Kel konnte ich mich schon sehr amüsieren. So süß der Kleine und wie Will Layken verarztet hat. Hach, bisher könnte ich einfach nur noch schwärmen. Ich hoffe das bleibt so.

Wenn es so bleibt kann ich definitiv sagen, dass der Hype um dieses Buch absolut berechtigt ist.

Aber ich will das Buch auch nicht zu früh loben. Ich bin ja immer noch im ersten Kapitel und gerade mal auf S. 30, aber selten hat mich ein Buch von Anfang an so sehr begeistert wie dieses. Ich hatte ja schon die Befürchtung, dass meine Erwartungen durch die vielen Lobsagen zu hoch war, aber offenbar ja nicht. Ich freu mich schon morgen weiterlesen zu dürfen. Früher wird das wohl nichts. Erst morgen Abend. Leider.

 

Endstand: Romeo für immer

So, hab nun Romeo für immer heute beendet, aber das war nicht meins. Teilweise zu gewollt grausam und die schönen Stellen wurden zu oft zunichte gemacht. Das hat mir nicht wirklich gefallen. Schade. Es hätte so schön werden können. Keine Ahnung wieso die Autoren ihre Bücher immer selbst ruinieren müssen.

Hier ist meine Rezi: Romeo für immer

Buchzitate: Romeo für immer

Hier kommen die Buchzitate von Romeo für immer.

1.) Augen (S. 23, Kapitel 2)

Am besten weine ich, solange ich noch Augen habe.

2.) Aus dem Wasser gefischt (S. 25/26, Kapitel 2)

„Ausgezeichnet.“ Sie legt eine Hand unter mein Kinn, als wäre ich keine abscheuliche Kreatur, sondern eetwas Kostbares, das sie gerade noch aus dem Wasser gefischt hat, bevor die Ströumg es davon tragen konnte.

3.) Solch ein Schatz (S. 26/27, Kapitel 2)

Ich lächle. „Wenn ich fertig bin, wird das Mädchen glauben, es sei die Sonne, Mond und Sterne für mich. Sie wird sich vor Sehnsucht nach mir verzehren und denken, wie wunderbar es ist zu lieben, geliebt zu werden und solch einen Schatz in den Händen zu halten.

4.) Goldene Ball (S. 27/ 28, Kapitel 2)

Sie lässt die Hände sinken, und der goldene Ball rast auf mich zu, er trifft mich mitten ins Gesicht. Die Welt explodirt mit einem Funkenregen. Es fühlt sich an, als sei ich in eine Feuergrube geworfen, in der es keine Luft zum Atmen und kein Erbarmen gibt. Es kommt mir vor, als brenne ich lichterloh, stundenlang.

5.) Mini-Dylan (S. 37, Kapitel 3)

Ich beginne zu filmen und betrachte den winzigen Dylan auf meinem Handydisplay. Es fällt mir leichter, die Sache durchzustehen, wenn ich meinen Blick ausschließlich auf den Mini-Dylan in meinem Display richte. Ich tue einfach so, als würde ich mir einen Film anschauen, als sei der Junge, der jetzt in die Kamera sieht, ein Schauspieler und nciht der gemeine Lügner, der eben noch seine Hände auf meinem Körper hatte und von dem ich gerade meinen ersten Kuss bekommen habe.

6.) Feigling (S. 38/39, Kapitel 3)

„Ich bin ein Feigling. Nur deshalb habe ich mich von Jason und Tanner zu dieser dämlichen Wette überreden lassen. Eigentlich wollte ich das nicht. Ich schwöre dir, das ist die Wahrheit. Und als ich dich heute Abend endlich geküsst habe, das war … ich .. am liebsten hätte ich nie wieder damit aufgehört.“

7.)  Hof gemacht (S. 43, Kapitel 3)

„Nachdem ich dir mit Worten, Gesang und bezaubertenTanz den Hof gemacht habe, möche ich dich nun mit Speis und Trank umwerben.“
Ich lache, ich kann nicht anders.
„Die Schöne lacht“, flüstert er.

8.) Im siebten Himmel (48, Kapitel 4)

Liebe! Ich befinde mich im sieben Himmel, was einzig und allein an dem paradisischen Gericht auf meinem Teller liegt. Ich stöhne genussvoll auf und schiebe mir noch ein Stück Filet mit Folienkartoffeln und Creme fraiche in den Mund.

9.) Empfindsame blonde Prinzessin (S.52, 53, Kapitel 4)

„Ich würde dir sofort versprechen, brav und anständig zu sein … wenn ich nur glauben könnte, dass du dir das wirklich von mir wünscht.“
Ihr Lächeln welkt dahin. „Was soll das nun wieder heißen?“
„Kleiner Scherz“, antwortete ich. „Diesmal bin ich wohl mit der Neckerei meiner empfindsamen silberblonden Prinzessin zu weit gegangen. „Das war nur ein kleiner Scherz.“

10.) Verrück (S. 54/55, Kapitel 4)

Man kann doch verrückt sein und gleichzeitig ein guter Mensch. Die meisten guten Menschen sind verrückt. Ich bin auhc verrückt und ich bin trotzdem zufrieden mit mir.“

11.) Urgroßväter (S. 55, Kapitel 4)

Wenn Ariel wüsste, wie alt ich bin, würde sie mich niemals so nahe an sich heranlassen. Nicht eine Sekunde. Dieser Körper, in dem ich stecke, mag vielleicht 18 sein, aber meine Seele ist so alt wie der Ugroßvaters des Urgroßvaters ihres Urgroßvaters und so weiter, und so fort. Sie wäre abgestoßen.

12.) Vertrauen (S. 55/56, Kapitel 4)

„Nein!“, antwortete sie, völlig unbeeindruckt von dem, was sie in meiner Miene gelesen haben mag.
„Warum nicht?“
„Ich traue dir nicht.“
Das darfst du auch nicht. Auf keinen Fall. Niemals.

13.) Dampfender Misthaufen (S. 59, Kapitel 4)

„Es stimmt aber, aob du es nun glaubst oder nicht“, entgegnete ich und schiebe mich heimlich näher an sie heran, während sie noch einen Schluck aus der Flasche nimmt. Wahrscheinlich sollte ich mich mehr darum bemühen, wie Dylan zu sein, aber Dylan ist ein oberflächlicher, brutaler Kerl; er ist ungefähr so verführerisch wie ein dampfender Misthaufen.

14.) Märchenhaft (S. 92, Kapitel 6)

Stolpernd laufe ich durch die Weinstöcke und nehme die Abkürzung über den Fußballplatz gleich neben dem Spielplatz. Die Türme und Brücken, die die Spielgeräte miteinander verbinden, bilden im Mondlicht eine märchenhafte Silhouette.

15.) Kleiner Ball (S. 94, Kapitel 6)

Zögernd schleppe ich mich die Stufen hoch. Ich werde wohl nicht darum herumkommen, also kann ich es auch gleich hinter mich bringen. Kaum stehe ich im Türrahmen, rümpft Mom die Nase, und ihr Blick fällt sofort auf meine Jeans. Ich schließe die Augen und stelle mir vor, dass ich mich in einen kleinen Ball verwandle, der durch den Flur ins Zimmer rollt – Augen und Ohren, das ganze Gesicht zusammengepresst, damit ich nicht hören muss, was sie sagt.

16.) Gefallener Engel (S. 102, Kapitel 6)

Er ist schön. Schön wie ein gefallener Engel. Als er mich ansieht, stockt mir der Atem. Sein Schmerz und seine Schönheit schnüren mir die Luft ab.

17.)  Kleine Streifen Haut (S. 106, Kapitel 7)

Die Hose gibt einen Streifen ihrer hellen Haut frei und gewährt mir einen Blick auf die Wölbung ihres Bauches. Dieser kleine Streifen Haut hypnotisierte mich. Ich stelle mir vor, wie es wäre, meine Hände über ihren schlafmwarmen Körper gleiten zu lassen, über ihre langen Arme, von denen der eine perfekt und seidig ist, der andere von Narben gezeichnet und dennoch wunderschön.

18.) Der echte Dylan (S. 118, Kapitel 7)

Das trifft es zwar nicht ganz, ist aber nah an der Wahrheit. „Du hast Recht.“
„Welcher Dylan ist denn nun der wahre Dylan?“Keiner von beiden. Der echte Dylan ist mal kurz verschwunden. Stattdessen hast du jetzt mich am Hals, den Herzensbrecher, und das tut mir sehr leid.

19.) Sorgen ums Herz (S. 122, Kapitel 8)

„Findest du es nicht abstoßend und verstörend?“, hakt er nach und lässt seine dunklen Augen zu mienem Mund wandern. Ich weiß, dass er mich küssen will. Langsam mache ich mir Sorgen um mein Herz. Es schlägt so heftig, dass ich das Gefühl habe, es sprengt jeden Moment meinen Brustkorb.
Ich schüttle den Kopf. „Nein, es ist realistisch. Es sit wunderschön.“
„Du bist wunderschön.“

20.) Explodierende Seele (S. 123, Kapitel 8)

Dann küsst er mich. Er streift mit seinen Lippen sanft über meine, federlicht und flüchtig. Bevor ich den Kuss erwidern kann, sind seine Lippen schon wieder weg. Aber das macht nichts. Es fühlt sich an, als würde gleich meine Seele explodieren und mich in Stücke sprengen, von denen jedes einzelne Flügel bekommt und durch den Raum flattert.

21.) Rosa Donuts mit Zuckerperlen (S. 124, Kapitel 8)

„Oh nein. Das letzte Mal, als wir etwas Verbotendes getan haben, saßen wir im Cafe, haben rosa Donus mit Zuckerperlen gegessen und hatten danach eine tolle Autofahrt“, widerspricht er und drängt mich zur Tür.“

22.) Traurige Augen (S. 128, Kapitel 8)

Soll ich mich darüber freuen, dass ich endlich eine verwandte Seele gefunden habe, oder soll ich beweinen, dass hier jemand vor mir steht, dessen Augen noch trauriger sind als meine?

23.) Sonnige Lippen (S. 132, Kapitel 9)

Ihre blauen Augen strahlten, die Nachmittagssonne hat ihr Haar in pures Gold verwandelt, und ihre Nasenpitze und ihr Mund sind leicht gerötet von unserem Spaziergang zur Mole und zürück. Als wir mit den Füßen im Meer standen und uns geküsst haben, habe ich die Sonne auf ihren Lippen schmecken können.

24.) Alles und nichts (S. 139, Kapitel 9)

Unsere Seelen berührten einander. Ich wachse über Dylans Körper hinaus, werde eins mit den Wellen, der Brandung, der Sonne in Ariels Haar und dem Wind auf unserer Haut. Ich bin zugleich alles und nichts und existiere nur, weil dieses Mädchen mich umarmt.

25.) Idiot in schwarzen Klamotten (S. 144, Kapitel 9)

Ich bin keiner, mit dem man großartig glänzen kann“, sagte ich, bevor sie mich zurückweist. „Ich bin nur ein Idiot in schwarzen Klamotten, der mit einer Schrottkarre durch die Gegend fährt.“

 

 

 

Kapitel 42 Lebenssee

Leinar

Ich war immer noch wie berauscht von dem Anblick des Lebenssees? Wieso hatte die goldene Fee ausgerech-net mich im Traum besucht? Das fragte ich mich schon die ganze Zeit.
Aber der Lebenssee ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Die goldene Fee war so wunderschön gewesen. Mir fehlten die Worte, um sie wirklich zu beschreiben. Sie war sehr einnehmend.
Ich hatte gefühlt, dass Mianna mir nicht glaubte we-gen dem See. Ich konnte sie verstehen. Selbst ich konnte es selbst jetzt kaum noch glauben. Dieser riesige See und die vielen Leben, die die Wächter zu beschützten hatten waren schier unglaublich.
Ich hoffte wirklich, dass Cameron uns weiter helfen konnte. Ich hatte noch nicht so viel mit ihm zu tun ge-habt, aber aus irgendeinem Grund vertraute ich ihm. Vielleicht wirkte er einfach vertrauenswürdig.
Ich wünschte mir, dass ich mich irrte und der See nicht in Gefahr war, aber ich glaubte nicht wirklich dran.

Kapitel 41 Traurige Sophann

Es wurde so einsam hier ohne dich
Wie ein Vogel ohne Lied
Nichts kann diese einsamen Tränen vom Fall abhalten
Sag mir mein Schatz, was ich falsch gemacht habe
Ich könnte meine Arme um jeden Jungen legen,
den ich sehe
Doch sie erinnern mich nur an dich.

Sinead O Connor – Nothing Compares 2 U

Nach einem üppigen Frühstück im Speisesaal, dass ich allein zu mir nahm, weil Leinar noch hatte schlafen wol-len und Zac und Leonie auch nicht da waren, ging ich zum Hauptgebäude in den großen Gemeinschaftsraum. Dort entdeckte ich Sophann mit einem Block auf dem Schoß allein in einer Ecke kauern. Ich setzte mich neben sie und begrüßte sie mit einem zaghaften „Hey“.
„Hey“, rief sie zurück und lächelte leicht, aber sofort verfinsterte sich ihr Gesicht wieder.
„Was ist los?“, fragte ich sanft. „Wo sind die Anderen?“
Sie zuckte gleichgültig mit den Achseln. „Keine Ah-nung. Sie schlafen wohl noch.“
„Ist was passiert?“ Irgendwie kam mir Sophann heute merkwürdig vor. Sonst war sie immer so überfröhlich. Heute wirkte sie bedrückt und irgendwie traurig. Ihre Energie schien verraucht zu sein.
„Na ja. Ich hab mich mit Emma gestritten“, gestand sie mir zögernd.
„Wieso?“ Ich musste ihr wohl alles aus der Nase ziehen, was sie bedrückte. Sonst redete sie doch ununterbrochen.
„Wegen ihrem blöden Kampftraining. Sie wollte unbedingt, dass ich es erlerne, weil sie der Meinung ist, dass das die nützlichste Fähigkeit überhaupt ist. Aber ich hatte gar keine Lust darauf.“ Sie zog einen Schmollmund.
„Kann ich verstehen. Hey, das wird schon wieder. Wenn es dich tröstet…. Ich hatte auch eine Stunde Trai-ning bei ihr und das war katastrophal. Ich denke, es ist einfach ihre besondere Fähigkeit und wir anderen können nichts damit anfangen“, versuchte ich sie aufzumuntern. Wieso Emma wollte, dass wir alle das lernten, war mir sowieso schleierhaft.
Sophann lächelte zaghaft, aber dann wurde ihr Gesicht erneut finster. „Das ist aber noch nicht alles“, erklärte sie wieder zögernd.
„Was denn noch?“, fragte ich sie überrascht. Anschei-nend hatte ich meine neue Freundin viel zu selten gesehen. Seit wir im Schloss waren, war ich doch sehr mit Leinar beschäftigt gewesen.
„Ich hatte ein Date mit Zac und das war auch wunderschön. Wir sind zusammen durch den Rosengarten ge-schlendert, als es dunkel war und die ganzen Blumen und Bäume leuchteten so schön. Am Ende haben wir uns so-gar noch geküsst und es war einfach perfekt, aber seitdem beachtet er mich einfach nicht mehr und ich weiß nicht wieso.“ Sie klang sehr frustriert.
„Wann war denn euer Date?“, fragte ich sie. Ich wusste nicht wieso, aber irgendwie konnte ich mir Sophann nicht so richtig mit einem Jungen an ihrer Seite vorstellen. Dabei war sie eigentlich so lebensfroh, dass sie vermutlich jeden hätte haben können.

„Am Freitag“, antwortete sie.
„Hm, keine Ahnung. Ich hab nicht genug Ahnung von Jungs, um dir einen guten Ratschlag geben zu können. Aber wenn ich Zac das nächste Mal treffe kann ich ja mal mit ihm reden. Heute war er jedenfalls nicht beim Frühstück.“
„Aber du hast doch jetzt Neal. Mit ihm wirst du doch wenigstens ein paar Erfahrungen gesammelt haben“, wunderte Sophann sich und sah sich suchend um. „Wo ist dein Schatten denn eigentlich?“
Ich schmunzelte amüsiert: „Wieso denn mein Schatten?“ Der Name hatte irgendwie was, aber Leinar sollte mehr sein als nur mein Schatten. Er solle vor allem ei-genständig sein.
„Na ja, ohne ihn sieht man dich ja kaum noch.“
Ich musste Sophann leider Recht geben. „Na ja, jetzt schläft er noch, denke ich. Aber um aufs Thema zurück zu kommen: Ich bin noch nicht lange mit Neal zusammen und bisher läuft alles gut bei uns. Aber nach der kurzen Zeit kann ich wohl kaum wirklich von Erfahrung reden.“
„Stimmt auch wieder“, räumte sie ein. Anscheinend wollte sie das Thema Zac nicht weiter vertiefen, denn nun fragte sie mich: „Wusstest du eigentlich, dass Pater Lelius mein Onkel ist?“
„Wie jetzt?“, fragte ich nur verblüfft zurück.
„Na, er ist der Bruder von meiner Mutter“, erklärte Sophann weiter. „Und Ariella und Antonia sind die Kin-der von der Schwester meiner Urgroßmutter.“
Ich rollte genervt mit den Augen. „Oh Mann. Geht das noch weiter mit den vielen Verwandtschaftsverhältnis-sen? Ich bin schon froh, dass ich mich jetzt einigermaßen mit meiner und Leinars auskenne. Was für mich immer verwirrend ist, sind die vielen Generationen, die oft über-sprungen werden. Ich meine, dann sind Antonia und Ariella ja praktisch die Tanten deiner Oma, oder wie?“
„Ja“, nickte Sophann.
„Verrückt“, kommentierte ich nur.
Wir unterhielten uns noch etwas über unsere riesige Verwandtschaft. Ich versuchte Sophann von Zac und Emma abzulenken und erzählte ihr ein wenig von Leinar und mir. Sophann hörte mir natürlich begeistert zu. Doch schon bald verabschiedete ich mich von ihr. Sie wollte noch mal mit Emma reden und ich wollte nach Leinar sehen.

Als ich wieder in unsere Suite kam, wurde ich Zeugin davon, wie Leinar im Wohnraum unruhig auf und ab ging. Als er mich bemerkte, sah er mich strahlend an. Ich runzelte die Stirn. Dieser Blick war so ungewöhnlich an ihm. Vielleicht lächelte er jetzt öfter, aber strahlend hatte ich ihn noch nie gesehen.
„Ich hab ihn gesehen, in meinem Traum“, erklärte er aufgeregt bevor ich ihn überhaupt begrüßen konnte. „Ich hab ihn tatsächlich gesehen.“
„Was hat du gesehen?“, fragte ich verwirrt. Ich hatte keine Ahnung, was er meinte.
„Den Lebenssee natürlich. Er ist in Gefahr!“, erklärte er. Er ließ es so klingen, als sei es das Selbstverständ-lichste auf der Welt, das er den Lebenssee im Traum sah.
„Was?“, fragte ich stattdessen ungläubig.
„Ich hab den Lebenssee gesehen“, erklärte er nun et-was ruhiger. Er holte noch einmal tief Luft. Er beobach-tete mich nun aufmerksam. Offenbar wartete er auf eine Reaktion von mir.
„Wie und wo?“, fragte ich nur. Wir setzten uns zu-sammen auf die Eckbank und er erzählte mir alles.
„In einem Traum. Vielleicht war es auch eher eine Art Version. Jedenfalls war da der See mitten im Nirgendwo und so riesig, dass ich gar nicht alles davon sehen konnte. Doch ich sah die goldene Fee, die völlig stumm und erstarrt da stand. Das war irgendwie gruselig. Aber dann fing sie an zu reden und ihre Stimme klang …“ Er schüt-telte sich und suchte wohl nach den richtigen Worten. „Sie klang rau und heiser, als hätte sie schon jahrelang nichts mehr gesagt. Sie rief um Hilfe und erzählte mir von einem Angriff. Dann war der Traum oder die Version zu Ende.“
Zweifelnd studierte ich sein Gesicht. „Aber es muss nicht echt gewesen sein. Wenn es nur ein Traum war, ist es wahrscheinlich nie passiert.“ Ich konnte immer noch nicht so ganz an den Lebenssee glauben oder vielleicht wollte ich es auch einfach nicht.
„Ich denke, es war eher eine Version. Ich glaube die goldene Fee wollte auf diesem Weg um Hilfe bitten“, behauptete er. Richtig sicher klang er sich aber auch nicht.
„Sah der Lebenssee in deinem Traum denn aus, als würde er angegriffen werden?“, fragte ich vorsichtig. Ich wollte ihm nicht zu deutlich machen, dass ich seine Visi-on nur für einen Traum hielt. Er klang so aufgeregt und hoffnungsvoll.
„Na ja, der See ist so riesig. Da konnte ich nur den Teil sehen, den die goldene Fee bewachte. Was an den ande-ren Stellen passierte, blieb mir verborgen“, gab er zu.
„Und was denkst du, sollen wir jetzt tun?“, fragte ich ihn immer noch zweifelnd.
„Wir sollten mit Cameron reden“, erklärte er als, hätte er sich da schon vorher darüber Gedanken gemacht. Natürlich hatte er das. Wer konnte schon wissen, wie lange er da hin und her getigert war.
„Wieso denn mit Cameron? Wäre deine Oma nicht die erste Ansprechpartnern?“, wunderte ich mich.
Er schüttelte überzeugt mit dem Kopf. „Ich habe das Gefühl, er weiß mehr über den See, als er zugibt.“
„Von mir aus. Also reden wir mit Cameron. Mal sehen, was er zu deinem Traum sagt“, stimmte ich schließlich zu. Er würde uns schon helfen können.
Eigentlich hatte ich mir den Sonntag anders vorgestellt. Ein romantischer Spaziergang vielleicht oder mit Leinar auf dem Sofa zu kuscheln. Das wäre bestimmt auch ganz nett gewesen. Aber das konnte ich mir jetzt wohl abschminken.
Ich war immer noch nicht überzeugt davon, dass der Lebenssee tatsächlich existierte, aber selbst mir war klar, dass wir Leinars Traum nicht einfach ignorieren konnten und wenn er noch so harmlos wirkte.
Wenn es aber wirklich eine Version war, waren wir vielleicht alle in großer Gefahr. Wir mussten mit Cameron über seinen Traum reden. Nicht nur, weil ich ihm mehr vertraute als Lady Meisold, sondern, weil er auch länger lebte als Lady Meisold, und vielleicht Geheimnisse kannte, die aus seiner Zeit stammten, und von denen wir nichts wissen konnten.

Gemeinsam Lesen Nr. 10: Mit Stacey Jay – Romeo für immer

Gemeinsam Lesen ist eine Aktion von Schnulzen-Bücher, die mir sehr gefällt.

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1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese Romeo für immer von Stacey Jay und bin auf S. 301.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Die Söldner haben sie.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Gerade bin ich sehr genervt. Jetzt geht es wieder in eine Richtung, die nicht hätte sein müssen und die mir überhaupt nicht gefällt. Wieso müssen Autoren ihre Bücher immer selbst so ruinieren? Ich hoffe ich schaffe es noch heute durch zu kriegen.
 
4. Gibt es einen Buchcharakter, der dir so auf die Nerven gegangen ist, dass du ihn am Liebsten aus dem Buch gezerrt hättest um ihm eine runter zu hauen? (Frage von Jana)
Aber hallo. Und zwar einige.
Gerade in meinem aktuellen Buch hab ich schon so einen. Ariel. Wie kann sie nur so naiv und leichtgläubig sein? Das geht gar nicht. Sie sollte mal lernen was Vertrauen überhaupt ist.
Sonst ging mir das auf jeden Fall auch so bei Grace Eltern aus der Mercy Falls Reihe von Maggie Stiefvater. Erst muss sich Grace praktisch selbst erziehen und wenn sie dann nicht mehr die ganz so brave Vorzeiggrace ist und Sachen macht, die ihre Eltern nicht gefallen, kriegt sie tausend Verbote in diese Richtung und wird gleich ziemlich krass bestraft. Nur weil ihnen das nicht gefällt. Sie sollten sich schon mal entscheiden ob sie jetzt Eltern sein wollen oder nicht.
Sonst ist das überwiegend bei Figuren an die ich mich momentan nicht mehr so erinnern kann. Bei Katniss von Panem war das bestimmt häufiger der Fall oder bei Snape aus Harry Potter (Besonders am Anfang, wobei er mir da vor allem unangenehm war), der Hauptfigur aus Soul Seekers von Alison Noel wobei ich mich gerade nicht mal mehr an den Namen erinnern kann oder auch Kylie aus Shadow Falls Camp.
Charaktere in Büchern sind mir sehr wichtig und manchmal können sie mir auch das ganze Buch vermiesen. Besonders wenn es überwiegend unsympatische Charaktere sind oder solche mit denen ich nichts anfangen kann.
Bestimmt les ich gleich bei euch noch ganz viele Charaktere, die es bei mir hätten auch sein können.

Charaktere ABC: Tag 17: 06.10.15: Q weiblich

Hm, hm, ist Q nicht ein schöner Buchstabe? Tja, leider fällt mir damit nur einer männlich aus Serien ein. oh nein aus Büchern auch, aber nur männlich.

Na gut. Bleibt mir nichts anderes übrig als umzuschwenken.

Q wie Quirinus Quirrel aus (Na, dreimal dürft ihr raten: Richtig, Harry Potter)

Allerdings weiß ich hier gar nichts mit Pro und Contra. Quirrel ist ja der, der Voldemort unter seinem Turban versteckt und seinen Anweisungen folgt. Ein ziemlich schwacher Charakter. Ich fand er ging so, aber es gibt bessere in Harry Potter.