Buchzitate: Pan 1 Das geheime Vermächtnis das Pans

Hier kommen die wunderbaren Zitate aus Pan 1. Ich liebe dieses Buch. (ACHTUNG SPOILER, ist zwar immer, aber hier wegen dem was Lee ist)

1.) Funkenregen (S. 9 und 10)

Sie lächelte verlockend und presste ihre Modelfigur der Länge nach an meinen Körper. Dann küsste sie mich. Es war tatsächlich einfach gewesen, sie einzuwickeln. Aber im gleichen Moment wusste ich, dass etwas nicht stimmte. Wo war der erwartete Funkenregen? Das Feuerwerk? Die Geigen und das Konfetti? Es fühlte sich nicht an wie die Erfüllung des Schicksals, sondern wie ein ganz normaler, inniger Kuss.

2.)  Spinnen mit Fühler (S. 17)

„Warum ausgerechnet immer sie?“, stöhnte Nicole. „Wie eine Spinne, die ihre Fühler ausstreckt.“
„Spinnen haben aber keine Fühler“, meinte Ruby irritiert.
Corey rollte mit den Augen. „Das ist eine Metapher, Ruby.“

3.) Bridget Jones (S. 18)

Er war wirklich umwerfend und zog die Aufmerksamkeit sämtlicher auf dem Gang befindlicher Studenten auf sich.
Und auf einmal schaute er mir direkt in die Augen. Erschrocken musste ich ein weiteres Mal niesen. Dabei machte ich einen kleinen Schritt zurück und fiel über meine Tasche. Rundherum lachten alle auf.
„Na toll. Jetzt weiß er, dass Bridget Jones auch an dieser Schule ist.“ Umständlich rappelte ich mich auf.

4.) Der Neue (S. 22)

Ich setzte mich an meinem einsamen Tisch und breitete meine Schulsachen aus. Dann versuchte ich, wie immer, rundherum alles auszublenden und mich einzig auf den Unterricht zu konzentrieren. Lord Byron macht es einem sehr einfach damit.
Nur diesmal nicht. Ein Schatten fiel auf Byrons „Giaur“. Als ich aufsah, stand ER vor mir.
„Ist der Platz noch frei?“, fragte der Neue und ich hörte zum ersten Mal seine Stimme, wenn sie nicht krächzte. Sie war in Wirklichkeit etwas tiefer, voller und erinnerte an Eiscreme – irgendwie schmelzend, verlockend und erfrischend.

5.) Umwerfendes Lächeln (S. 25)

Doch so leicht gab sie nicht auf. Sie beugte sich vertraulich zu ihm und sagte, so laut, dass jedder im Umkreis von fünf Metern es hören konnte: „Du musst nicht neben der Stadt sitzen. Neben der will niemand sitzen. Sieh dir nur ihre Haare an.“
Meine Haare? Unwillkürlich fuhr ich mit der rechten Hand in meine Mähne. Zugegeben, sie waren dicht und lockig, nicht so lockig, dass sich niedliche Korkenzieher gebildet hätten, aber als eine Föhnwelle gingen sie allemal durch. Meine Hand blieb sofort an ein paar Knoten hängen. Ach, du lieber Heiland. Ich sah bestimmt aus wie ein gerupftes Huhn. Weshalb hatte Phyllis nichts gesagt? Ich gab das Entwirren auf.
„Schon okay, Lee, Liebling“, sagte ich und klimperte mit meinen Wimpern. „Geh ruhig mit Felicity spielen. Ich bin nicht eifersüchtig.“
„Nein, danke, Schatz“, sagte Lee zu meinem Entstaunen. „Wer achtet schon auf die haare bei so einem unwerfenden Lächeln?“

6.) Bitte haut mich (S. 29)

„Bitte haut mich, wenn ich mich je so verhalten sollte wie Felicity“, sagte ich und beobachtete, wie sie,  einen Arm unter seinen geschlungen, schmachtend an seinen Lippen hing.
„Keine Sorge“, sagte Jayden, „du würdest dich nicht mal so verhalten, wenn Prinz Harry persönlich dir seine ewige Treue schwören würde.“
Ich sah ihn überrascht an. „War das jetzt ein Kompliment oder eine Kritik? Glaubst du, ich könnte mich nicht verlieben?“
Jayden aß ungerührt weiter. „Nein, ich glaube, du bist zu nüchtern für so ein Teeniegehabe. Genau wie ich.“

7.) T-Shirt (S. 49)

„Gehts wieder?“, fragte Phyllis mitfühlend, als ich mich zu ihr und den anderen an den Tisch setzte.
„Ich habe drei Kaffee getrunken und was gegessen. Ich fühle mich so fit wie seit Tagen nicht.“
Ich sah Jaydens skeptischen Blick.
„Wirklich“, betonte ich trotzig.
„Warum ist dir dann nicht aufgefallen, dass du dein T-Shirt links herum anhast.“

8.) Dinosaurier-Handy (2. 51)

Ich hörte Phyllis kichern. „Kannst du nicht ein Foto mit dem Handy machen? Dann haben wir nachher alle was zu lachen.
Würde ich gerne, aber mein Handy war ein Dinosaurier: große Tasten ohne jegliche Zusatzfunktion. Phyllis ahnte mein Dilemma. Sie ermahnte mich, nachher zu Jayden zu kommen, sie würden mit dem Film auf mich warten.

9.) Karl Lagerfeld (S. 67)

Jayden fasste sich als Erster: Wie kommt es, dass du heute bei uns zu Mittag sitzt?“
Lee hatte gerade den Mund voll, also antwortete ich: „Karl Lagerfeld hat das Fotoshooting abgesagt und Steven Spielberg hat das Casting auf nächste Woche verschoben.“
Rubis Augen wurden noch ein wenig größer. „Echt? Du arbeitest für Karl Lagerfeld?“
Wir prusteten alle gleichzeitig los, inklusive Lee. Keinar fragte mehr, warum er nicht beim Star-Club saß. Lee schien sich bei uns Losern genauso wohl zu fühlen wie bei den Reichen und Schönen.

10.) Zootiere (S. 139)

Ich wusste in diesem Moment sahen wir alle aus wie Deppen. Corey, Nicole, Phyllis und ir hing vor Staunen der Mund weit offen, Jayden sabberte tatsächlich. Nur Ruby rutschte die Gabel aus der Hand. Aber das konnte auch Zufall sein, weil sie die ganze Zeit über in die Ferne gestarrt hatte. Schnell klappte ich den Mund zu und registrierte Felicitys Blick auf uns sechs sprachlose Gestalten. Ich wusste, was sie dachte. In diesem Moment hätte wohl jeder das Gleiche gedacht. Wir mussten wirken wie eine Kolonie entlaufender Tiere aus dem Zoo.

11.) Wie Marmelade am Toast (S. 155)

Jaydens Mutter brachte uns irgendwann Pizza und Cola. Als wir auf die Uhr sahen, war es Zeit aufzuhören. Wir aßen gemeinsam die Pizza und ich sah, dass Lee sich ebenfalls wohlzufühlen schien. Nun ja, begrenzt, denn Cherly klebte an ihm wie Marmelade am Toast. Man konnte sehen, dass er sie ignorierte, so gut es ging, aber Cheryl war hartnäckig. Nicole machte ein finsteres Gesicht, sobald sie in ihre Richtung sah.

12.) Genau richtig  (S. 158)

Ich sah zu Felicity und Cynthia. Die beiden tuschelten und kicherten und dann warfen sie mir einen verächtlichen Blick u. Das war die Entscheidung:
„Okay, ich komme. Aber sag nicht, ich hätte dich nicht gewarnt. Ich bin nie so schick oder so frisiert wie die.“ Ich deutete in Richtung der beiden.Lee lächelte zufrieden. „Keine Sorge. Du bist genau richtig, wie du bist.“

13.) Gute Fee (S. 203)

Als ich wach wurde, weigerte ich mich die Augen aufzuschlagen. Es war ein so schöner Traum gewesen. Ich hatte mit Richard Cosgrove getanzt und Lee hatte die gute Fee gespielt und mich vom Aschenputtel in Cinderella verwandelt. Ich hatte Jon George getroffen und er hatte mich eingekleidet. In dieses wunderschöne Kleid mit dem wunderschönen fallenden Rock. Oh, das Kleid hatte die gleiche Farbe wie meine Schuluniform, stellte ich fest, als ich die Augen aufschlug.
Aber ich brauchte am Collage gar keine Schuluniform mehr. Ruckartig setzte ich mich auf und knallte mit meinem Kopf gegen den Balken über meinem Bett.

14.) Rumpelstielzchen (S. 123)

„Hm, lass mich raten. Deine Mutter hat den Pub verkauft, ihr habt ihn geräumt und es tut dir leid.“ Er sah mich weiter lächelnd an, obwohl ich schnaubte wie ein Tier. „Okay, ich habe drei Chancen, wie im Märchen, okay? Eine vertan, zwei noch frei. Die zweite Möglickeit ist: Gegenüber eröffnet ein neuer Nachtklub ujnd deine Mutter und du, ihr macht euch Sorgen, weil er die Gäste weglockt … Auch nicht?“
„Nein, Rumpelstielzchen. Letzte Chance, sonst fährst du auf direkten Weg in die Hölle.“
„Na, dann gibt es nur noch eine Variante: Deine Mutter hat dir heute eröffnet, dass du den Pub übernimmst.“

15.) Sahneschnitte (S. 239)

Phyllis sah mich durchdringend an. „Wenn ich dich nicht so gut kennen würde, würde ich behaupten, du stehst auf ihn und kannst diese Chance nicht ungenutzt lassen.“ Sie musterte eingehend mein Gesicht. „Aber da du Felicity Morgan heißt und dieser Sahneschnitte aus dem Weg gegangen bist, wo ud nor konntest, bin cih einfach nur überrascht.“

16.) Fantasie (S. 243)

Das Wispern wurde etwas lauter. Aber ich konnte kein Wort verstehen. Es klang gälisch oder walisisch und ich beherrschte beides nicht. Das grne Licht war wie von Nebel gedämpft. Mit klopfenden Herzen überlegte ich: Situation a) walisische, irische oder schottische Einbrecher standen auf der Treppe, b) der Geist eines ehemaligen Hausbesitzers weinte auf der Treppe alten Zeiten nach, c) Lees Vater hatte seinerseits eine Freundin dabei, die Schottin, Irin oder Waliserin war, d) keine Ahnung. Meine Fantasie ließ mich im Stich.

17.) Die kleine Spinne (S. 270)

„Sag du es mir, wenn du es weißt“, konterte ich. Er beugte sich vor mir und sah mir tief in die Augen. Ich musste an irgendetwas anderes denken, aber ich war nicht in der Lage dazu. Woran hatte ich noch gedacht? Seine Brust, ach ja. Sofort wurde ich wieder verlegen und begann in Gedanken Die kleine Spinne zu singen.
Lee schaute einen Moment verwundert drein, dann begann er laut zu lachen.
„Und?“, fragte ich.
„Tut mir leid“, kicherte er und ließ sich zurückfallen“, aber ich stelle mir gerade vor, wie du gedanklich singst, und das ziemlich schräg, nur um mich in die Pfanne zu hauen.“

18.) Gardrobe (277)

Flo rollte die Augen und erhob sich. „Ach komm, Cherie. Was ziehst du an?“
„Äh…“ Mist. Darüber hatte ich mir noch gar keine Gedanken gemacht. Davon abgesehen war es um meine Gardrobe auch nicht so toll bestellt.
„Jeans, T-Shirt, Weste?“, schlug ich vor.
Florence schnaubte wie ein Pferd. „Wo bin ich hier? Bei den Hillbillys? Lee, besorg ihr was.“
Na, das konnte ja heiter werden. Lee besorgte mir ein Outfit für ein Date mit einem anderen Kerl. Ich girinste in seine Richtung. Er seufzte ergeben.
„Kein Problem. Ihr könnt schon loslegen. Fay weiß, wo alles ist.“
Ach ja? Seit wann?

19.) Nur Elfen (S. 309)

„Aber Elfen“, konterte ich.
Sein Gesicht wurde ernst. Wie kommst du da drauf?“
Ich sah ihm in die Augen und dachte an das Gemälde in seinem Treppenhaus.
Lee seufzte und nickte dann. „Ja. Elfen. Es gibt Elfen.“
Es gab Elfen? Ich hatte das mehr als Scherz gedacht.
Lee schüttelte mit dem Kopf. „Kein Scherz.“
Ich plumpste auf den Felsvorsprung. Elfen. Kleine geflügelte Wesen, die den Frühling brachten und straben, wenn an behauptete, man glaube nicht an sie? Ich starrte auf den Boden, auf die Überreste, und ständig schwirrten Liebellenflügel durch meine Gedanken. Bi sie sich zu einem anderen Gedanken formten. Nur Elfen? „Gibt es noch andere mystische Wesen? Was ist mit Feen?“
„Nur im Märchen.“
„Einhörner?“
„Nein.“
„Trolle?“
„Nein.“
„Werwölfe?“
„Hörst du mal auf, sämtliche Fernsehfilme durchzugehen?“ Er klang amüsiert und ungehalten zugleich.

20.) Traumprinzen und Nymphen (S. 326/327)

„O Gott, ich will keine Kinder“, sagte ich aus tiefster Überzeugung.
Lee lächelte belustig. „Warten wir ein paar Jahre. Wenn du ein wenig reifer bist und diese goldigen Löckchen siehst oder rosige Bäckchen, wirst du anders denken.“
Ich schnaubte. „Du hast vergessen zu erwähnen, wenn ich dann meinen Traumprinzen begegnet bin, der mich auf Händen trägt, mir einen Ring an den Finger steckt und einen Erben für sein Königreich benötigt.“
Lee grinste. „Ich dachte, der Traumprinz wäre dir schon begegnet.“
Ich sah ihn an und dachte an Richard.
Lee zog eine Grimasse. „Autsch.“
Jetzt grinste ich. „Selber schuld. Das hast du davon, wenn du ungefragt anderer Letue Gedanken liest. Erzähl mir lieber, was das hier soll. Warten wir hier jetzt auf andere Elfen? Tragen eigentlich alle Nymphen Leopardenbikinis?“
„Ach, Fay, was habe ich bloß all die Jahre ohne dich gemacht?“
Was war das denn für eine Antwort?

21.) Ich heiße nicht Felicity (S. 397)

„Genau. Mein Vater ist die rechte Hand von Oberon. Er verlässt das Elfenreich so gut wie nie. Du brauchst keine Angst zu haben, von ihm bei mir überrascht zu werden.“
Ich knuffte ihn in die Seite. „Das ist mir egal. Ich heiße ja nicht Felicity.“
Lee sah mich mit hochgezogenen Brauen an und lachte amüsiert.
„Äh, ich meine Stratton. Ich heiße nicht Stratton. Aber da du schon ein Weilchen achtzehn bist, wird dein Vater einzwischen abgehärtet sein.“ Darauf sagte Lee nichts.

22.) Romantischer Halbelf (S. 399)

„Hier ist deine Bestellung.“ Mildred kam ebenfalls aus dem Wasser – mit einem Picknickkorb in der Hand. Heute trug sie passend zum Leopardenbikinioberteil eine schwarze Lederhose und kniehohe Stiefel mit Fünfzehn-Zentimeter-Absätzen. Sie hätte besser auf jede Harley gepasst als in einen Teich. Sie stellte den Korb neben mir ab und reckte sich verschwörerisch zu mir hoch. Trotz der High Heels war sie nicht größer als Ruby und damit mindestens einen Kopf kleiner als ich. „Unser romantischer Halbelf hat einen kleinen Lunch für euch vorbereitet. Aber ich warne dich: Das hat er schon mit sämtlichen Nymphen in jedem beliebigen Zeitalter gemacht, seit er erwachsen ist.“

2 Gedanken zu “Buchzitate: Pan 1 Das geheime Vermächtnis das Pans

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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