Buchzitate: Weil ich Will liebe

Hier hab ich irgendwie gar nicht ganz so viele Buchzitate.

1.) Nudeln in Sahnesoße (Kapitel 1, S. 14)

„Hey. Was gibts heute leckeres?“ Er kommt in die Küche.
„Hamburger.“ Ich drücke ihm den Pfannenwender in die Hand und zeige auf den Herd. „Hier. Du kannst sie gleich umdrehen, dann hole ich die Pommes aus dem Ofen.“
„Ist dir schon mal aufgefallen, dass die Kocherei meistens an uns hängen bleibt?“, fragt Gavin.
„Ja, aber das ist mir ehrlich gesagt auch lieber so“, sagte ich, während ich die Pommes frites vom Backblech auf eine Platte gleiten lasse. „Errinnerst du dich an die Nudeln in Sahnesoße, die Eddie neulich gemacht hat?“
„Wie könnte ich die jemals vergessen.“ Gavin verzieht das Gesicht.

2.) Kiersten (Kapitel 1, S. 18,19)

Kiersten strahlt sie an. „Ich heiße Kiersten und wohne diagonal zu Will und Coulder und parallel zu Layken und Kel. Wir sind kurz vor Weihnachten aus Detroit herzgezogen. Mom hat gesagt, dass wir dringend aus der Stadt rausmüssen, bevor die Stadt aus uns rauskommt, wenn ihr wisst, was ich meine. Ich bin am 11.11.2011 elf geworden, was wahrscheinlich nicht viele Leute von sich behaupten können. Nur schade, dass ich um drei Uhr nachmittags geboren worde und nicht um elf. Sonst wäre in den Nachrichten bestimmt ein Bericht über mich gebracht worden. Das wäre super gewesen, um schon mal ein bisschen bekannt zu werden. Ich werde nämlich später mal Schauspielerin.“
Eddie start Kiersten mit offenen Mund an – genau wie wir anderen. Kiersten bekommt davon aber anscheinend gar nichts mit und wendet sich an Lake. „Also. Was studierst du im Hauptfach?“

3.) Bullshit (Kapitel 1, S. 19, 20)

Bei dem Versuch, mein Lachen zu unterdrücken, verschluckte ich mich rettungslos an meinem Eistee.
„Hey!“ kel sieht Kiersten mit großen Augen an. „Du hast gerade Bullshit gesagt.“
„Kel, Bullshit sagt man nicht“, schimpft Layken.
„Aber sie hat zuerst Bullshit gesagt!“, verteidigt Coulder seinen Freund.
„Coulder, es reicht. Wehe, du sagst noch mal Bullshit!“ greife ich ein.“Tut mir leid“, entschuldigte sich Kiersten. „Meine Mutter sagt, das Fernsehen wäre daran Schuld, dass bestimmte Wörter quasi verboten sind. Dadurch, dass jedes Mal, wenn jemand eins von diesen Wörtern sagt, ein Piepsen eingeblendet wird, steigt natürlich der Skandalfaktor und damit automatisch die Zuschauerquote. Aber wenn man diese Wöter regelmäßig verwenden würde, dann würde sich wahrscheinlich keiner mehr darüber aufregen, weil alle daran gewohnt wären.“
Ich bin sprachlos. Dieses Mädchen ist echt ein Phänomen.

4.) Zugerstück und Säurebad (Kapitel 1, S. 23,24)

„Darf ich als Nächste?“, ruft Kiersten. „Mein Säurebad war, dass ich zum Abenbrot bloß labbriges Brot und fettige Fritten bekommen habe“, sagt sie und zeigt anklagend auf ihren Teller.
„Das ist echt frech“, rufe ich. „Wenn du das nächste Mal ohne Vorwarnung bei Fleischfressern zum Abendessen auftauchst, musst du dir deinen Tofu eben selbst mitbringen.
Kiersten geht nicht auf meinen Kommentar ein. „Mein Zuckerstück hatte ich um drei Uhr nachmittags.“
„Und was war um drei?“, fragt Gavin.
„Da war die Schule endlich aus“, sagt sie. „Ich finde es dort zuerzeit nämlich extrem Schmetterling.“

5.)  Coole Kleine (Kapitel 1, S. 29,30)

„Ich finde die Kleine echt cool“, sagt Eddie, nachdem die Kinder verschwunden sind. „Hoffentlich wird sie Kels erste Freundin. Kiersten passt perfekt in unsere Großfamilie. Ich will, dass die beiden heiraten und ganz viele durchgeknallte Kinder kriegen.“
„Bitte sag so was nicht, Eddie“, stöhnt Lake. „Er ist erst zehn!“

6.) Noch mal (Kapitel 1, S. 34)

Ich streiche ihr eine Haarsträhne aus den Augen und zeichnete langsam die Konturen ihres Gesichts nach. „Ich liebe dich, Lake.“
„Sag es noch mal“, flüstert sie.
„Ich küsse sie auf die Stirn und wiederhole, was ich gesagt habe. „Ich liebe dich, Lake.“
„Noch mal.“
„Ich.“ Ich küsse sie auf die Lippen. „Und Liebe.“ Ich küsse sie noch einmal. „Und dich.“
„Und ich liebe dich.“

7.) Spiegelbild (Kapitel 4, S. 75)

Wäre ich ein Zimmermann, würde ich dir ein Fenster zu meiner Seele zimmern.
Wenn du hineinschauen würdest, sähest du dich selbst in der Scheibe gespiegelt.
Und dann wüsstest du, dass meine Seele ein Spiegelbild von deiner ist.

8.) Klevere Kinder (Kapitel 10, 220.)

Ich nicke begeistert. „Genial!“ Vielleicht bin ich ein miserables Vorbild, aber zumindest ziehe ich clevere Kinder groß.

9.) Seltsame Freunde (Kapitel 10, S. 222)

„Viel Glück“, sagte ich.
In dem Moment, in dem Gavin die Haustür öffnet, um rauszugehen, kommt Reece herein. „Hallo-Reece-Gute-Nacht-Reece“, sagt Gavin und schiebt sich an ihm vorbei. Reece dreht sich um und schaut ihm stirnrunzelnd hinterher.
„Du hast echt seltsame Freunde“, stellt er fest.
Ich widerspreche ihm nicht.

10.) Mein Herz kann … (Kapitel 16, S. 317)

Ich habe etwas über mein Herz gelernt.
Es kann brechen.
Es kann zerreizen.
Es kann zu Eis erstarren.
Es kann aufhören zu schlagen. Und zwar vollkommen.
Es kann in eine Million Stücke zerspringen.
Es kann explodieren.
Es kann sterben.
Aber es gibt etwas, das es zum Leben erweckt.
Der Moment, in dem du die Augen aufschlägst.

11.) Waschen (Kapitel 16, 318)

Lake und ich sehen uns erschrocken an. Es ist nicht so, als hätte ich sie noch nie nackt gesehen, aber … nie in einer solchen Situation. Und nie bei grellem Neonlicht!
„Ich … ich weiß nicht“, murmle ich und sehe Lake Hilfe suchend an. „Würdest du das denn wollen?“
Lake zuckt mit den Schultern. „Es wäre jedenfalls nicht das erste Mal, dass du mich unter eine Dusche stellst. Wobei ich sehr hoffe, dass du mir diesmal dabei hilfst, mich vorher auszuziehen.“ Sie lacht über ihren eigenen Witz, verzieht aber im nächsten Moment vor Schmerz das Gesicht.

12.) Dad Day (Kapitel 16, S. 328)

„Kommst du am Donnerstag eigentlich trotzdem zum Dad Day an die Schule?“, fragt Coulder.
Lake sieht mich an. „Dad Day?“
„Ich weiß nicht Coulder. Eigentlich möchte ich Lake noch nicht allein lassen“, sage ich.
„Was ist das, der Dad Day?“, fragt Lake noch mal.
„Da gibt es Büffet in der Sporthalle und alle aus unserem Jahrgang dürfen ihre Väter mitbringen“, erklärt Kiersten. „Nächsten Monat ist dann Mom Day.“
„Aber was ist mit den Kindern, die keine Väter oder älteren Brüder haben?“, sagt Lake. „Wen sollen die mitbringen? Das ist irgendwie blöd.“
„Die bringen einfach auch Will mit“, sagt Kel.

13.) wie Johnny Depp (Kapitel 17, S. 350)

„So fertig“, sage ich, als ich die Binde zugeknotet habe. Während ich vom Parkplatz fahre, stelle ich ihr die erste Frage. „Was wäre dir lieber: Wenn ich wie Hugh Jackman aussehen würde oder wie George Clooney?“
„Wie Johnny Depp“, antwortet sie für meinen Geschmack etwas zu schnell.
„Hey!“, beschwere ich mich. „Die richtige Antwort hätte gelautet: wie Will. Du solltets sagen, dass du willst, dass ich wie ich aussehe.“
„Aber die Option gab es nicht“, sagt sie.
„Johnny Depp war auch keine Option.“

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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