Corlys Wochenübersicht: 25.10.15 – 31.10.15

Blogaktionen

My favorits about Magie
Montagsfrage: Halloween
Media Monday am Montag
GemeinsamLesen: Weihnachtsbücher
Titeltuesday: Neue Aktion
Mittwochshelden: Halloween
Top Ten Thursday: Halloween
Freitagsfüller bei Barbara

Diese Woche waren es nur die üblichen Aktionen wobei der Titeltuesday neu dabei ist. Bei den meisten Aktionen ging es irgendwie um Halloween.

Charaktere ABC:

D weiblich wie Donna und Deb
E männlich wie Emmett und Edward

D, E und F haben es diese Woche geschafft gefunden zu werden. Wobei ich diesmal mehr auf Film und Serie achtete.

Die Zauberfeen

Kapitel 47 Antworten
Kapitel 48 Familie
Kapitel 49 Das Königspaar
Kapitel 50 Elternkram

Fragerunde Nr. 5

Lesetagebuch

Colleen Hoover – Weil ich Will liebe beendet
Marah Wolf – MondSilberLicht begonnen und beende

Von Ypsilanti ging es weiter nach Schottland. Weil ich Will liebe hat mir wieder gefallen, aber nicht so gut wie Weil ich Layken liebe. MondSilberlicht fand ich ganz nett, aber im Gegensatz zu meinen zwei Jahreshighlights auch recht blass.

Serientagebuch:

Chasing Life: Staffel 1 Folge 20
Cedar Cove: Staffel 2 Folge 22
The 100: Staffel 2 Folge 8 + 9
Beauty and the Beast: Staffel 3 Folge 1

Neben meinen üblichen Serien kam diese Woche noch Beauty and the Beast wieder. Die 3. Staffel läuft endlich. Schön wieder mit Cat und Vincent mitfiebern zu können.

Buchzitate:

Weil ich Will liebe
MondSilberLicht Band 1

Buchzitate von Will und Layken gibts auch, aber diesmal nicht so viele. Und MondSilberLicht gibts nicht so schöne.

Irgendwie war diese Woche recht wenig los bei mir auf dem Blog für meine Verhältnisse beitragstechnisch.

Und hier ist meine Statistik

Magische Besucher: 130 Blogfinder
Lesefreundliche Aufrufe: 280 Lesefreunde
Veröffentlichte Beiträge: 27 Beitragsliebende
Fliegende Kommentare: 72 Flugkommentare
Zaubernde Gefällt mir Angaben: 127 Zauberangaben

Ich hab etwas weniger Besucher als letzte Woche, viel weniger Aufrufe, genau so viele Beiträge wie letzte Woche, weniger Kommentare und weniger Gefällt Mir Angaben.

Auslandsbesuche: Schweiz (33), Österreich (12), Vereinigte Staatten (4), Kanada (1), ElSalvador (1), Europäische Union (1)

Es ist alles weniger geworden, aber ElSalvador ist neu dabei.

Tag mit der besten Besucherzahl: 29.10.15 (38)
Tag mit den meisten Aufrufen: 29.10.15 (64)
Tag mit den meisten Kommentaren: 28.10.15 (27)
Tag mit den meisten Gefällt mir Angaben: 25.10.15 (46)

Der Tag mit den meisten Besuchern ist unwesentlich weniger geworden, der mit den Aufrufen aber schon etwas. Auch die Kommentare sind sogar diese Woche mehr. Die Gefällt Mir Angaben wurden sogar mehr. Da gab es einen Rekord diese Woche.

Die beliebteste Seite ausser der Startseite: Top Ten Thursday (30), GemeinsamLesen (25) und Mittwochshelden (21)

Top Ten Thursday hat etwas weniger als letzte Woche, GemeinsamLesen ist auch etwas weniger geworden. Die Mittwochshelden sind dank Lah mit dabei diesmal.

Suchbegriffe:

Jamie Fraser (2)
the 100 Clarke und Finn schlafen (1)
Captain America Chris Evans (1)
the 100 Clarke und Finn schlafen (1)

Letzte Woche waren es noch 70 Follower. Diese Woche sind es schon 76. Ihr seid super. Danke dafür.

Das wars auch schon wieder von mir.

Endstand: MondSilberLicht Band 1

MondSilberLicht 1 hab ich nun auch durch. Aber hundertprozentig überzeugt davon war ich nicht. Ich fand es teilweise ziemlich gut und die Charaktere waren überwiegend sympatisch, aber alle konnten mich nicht überzeugen und das Buch ebenfalls nicht ganz.

Teil 2 wird wohl noch auf sich warten lassen. Hier ist meine Rezi zu finden: MondSilberLicht.

Buchzitate: MondSilberLicht

Hier kommen nun meine Buchzitate aus MondSilberLicht

1.) Familiengeheimnisse (Kapitel 1, S. 21)

„Ich bin Peter“, schubste sie mein ein Jahr älterer Cousin zur Seite, worauf sie ihn in den Rücken boxte. Er grinste nur. „Du bist also die verlorene Cousine“, sagte er schelmisch.
„Und du bist der Künstler“, erwiderte ich.
„Hat Mum schon alle Familiengeheimnisse verraten?“ Er machte ein erschrockenes Gesicht. „Ich hoffe, sie hat nur nette Sachen erzählt.“

2.) Paralysiertes Häschen (Kapitel 3, S. 41)

Eine Hand streckte sich mir entgegen. Ich griff danach, ließ mich hochziehen und schaute in Calums Gesicht. Aus der Nähe sah er noch makelloser aus. Mein Herz schlug mir bis zum Hals, mein Mund wurde trocken. Das Blau seiner Augen brachte mich aus der Fassung. Sein Blick unter den gerunzelten Augenbrauen war, wie nicht anders zu erwarten, unfreundlich.
Ich konnte nichts anderes tun, als ihn wie ein paralysiertes Häschen anzustarren.

3.) Nervensäge (Kapitel 4, S. 44)

„Amelie, wir müssen los.“
Ich machte es mir im Schneidersitz auf ihrem Bett gemütlich. „Verschwinde“, knurrte sie.
„Ich bleibe hier sitzen, bis du aufstehst“, drohte ich.
Stöhnend rappelte sie sich auf und schaute mich wütend an.
„Wer hat dich Nervensäge ins Haus geholt?“

4.) Vergessene Sonne (Kapitel 4, S. 44)

„Ein bisschen Farbe würde dir so gut stehen“, nervte sie mich regelmäßig. „Das bringt deine Augen zur Geltung.“
„Ich warte lieber auf die Sonne“, erwiderte ich. Daruaf hoffte ich wenigstens. Leider schien die Sonne Schottland vergessen zu haben.

5.) Mit uns (Kapitel 6, S. 70)

Ihn amüsierte mein verunsicherter Blick, er lächelte mich an und sagte: „Ich glaube, du möchtest mit uns Tee trinken.“
„Ich war noch mit seinem „mit uns“ beschäftigt, da löste er sanft meine Hand, die sich an der Kette regelrecht festhielt, und zog mich in die geräumige Eingangshalle.
„Zerreiß sie nicht.“

6.) Montage (Kapitel 7, S. 83)

Ich hasste Montage, seit ich denken konnte. Wenn was Schlimmes in meinem Leben passiert war, dann garantiert an einem Montag. Meinen ersten Milchzahn hatte ich an einem Montag verloren und die Zahnfee hatte mnich vergessen. Ich war sicher gewesen, an jedem anderen Tag wäre sie gekommen. Meine Einschulung war an einem Montag gewesen und ich hatte anstatt einer lilafarbenen Schultüte eine grüne bekommenn. Ich hatte mir mit Elf mein Bein an einem Montag im Sportunterricht gebrochen. Selbst der Unfall meiner Mutter war an einem Montag gewesen.

7.) Zu früh (Kapitel 7, S. 85)

Ich trank den Tee, den Amelie mir hinstellte. Während ich die Tasse ausspülte, sah ich aus dem Fenster. MeinHerz machte einen kleinen Sprung, als ich Calum den Weg zum Haus kommen sah. Er war zu früh.
„Oh, oh“, meinte Amelie neben mir, „da kann es noch jemand nicht abwarten.“ Sie grinste schelmisch. „Viel Spass euch beiden.“

8.) Wie im Märchen (Kapitel 7, S. 87)

Wir hatten die Lichtung erreicht. Stille umhüllte mich wie ein seidenweiches Tuch. Der Wind, der leise in den hellgrünen Tannen raschelte, fuhr sanft über das Wasser, das in kleinen Wellen ans Ufer schlug.
Schweigend beobachtete Calum meine Gesicht, während ich alles betrachtete.
„Hab ich zu viel versprochen?“
Ich schüttelte den Kopf. „Man könnte glauben, dass winzige Feen zwischen den Bäumen vervorgeflattert kommen. Es sieht aus wie in einem Märchen, ein wunderschöner Ort.“

9.) Deshalb mag ich Rot (Kapitel 7, S. 90/ 91)

Ich hätte noch Stunden mit ihm im Wald verbringen können. Schnell sah ich weg, damit er mir meinen Wunsch nicht von den Augen ablesen konnte.
„Hattest du so viel Zeit?“
„Es hat mir großen Spaß gemacht“, antwortete er lächelnd auf meine Frage und ich merkte, wie meine Wangen zu glühen begannen.
„Deshalb mag ich Rot“, sagte er unvermittelt

10.) Ohnmacht (Kapitel Kapitel 7, S. 92)

„Wie war es? Erzöhle. Hat er versucht, dich zu küssen?“ Fragend zog sie ihre Augenbrauen hoch.
Abwesend antwortete ich: „Wie soll es gewesen sein? Wir haben Gitarre geübt.“
Küssen, was dachte sie? Da würde ich womöglich in Ohnmacht fallen, so wie ich auf seine kleinste Berührung reagierte.

11.) Keine Chance (Kapitel 8, S. 107)

„Du kannst ruhig zu den Männern gehen“, sagte ich.
„Keine Chance, ich bleibe, wo du bist. Du könntest versehentlich in die Spüle fallen.
„Sehr witzig.“
Er lächelte und wusste genau, dass ich ihm, wenn er mich so ansah, nicht lange böse sein konnte.

12.) Schottische Legenden (Kapitel 11, S. 149, 150)

Der Sternenhimmel breitete sich wie ein glitzerndes Tuch über dem See aus. Millionen Sterne leuchteten auf uns herunter. Der Fisch durftete köstlich über dem Feuer. Nach dem Essen erzählte uns Ethan aus seinem schier unerschöpflichen Vorrat an schottischen Legenden noch eine von Loch Ness.

13.) Betrunken (Kapitel 14, S. 197/ 198)

„Wir sind sehr, sehr unvorsichtig“, murmelte Calum mir zärtlich ins Ohr.
„Das ist mir egal“, gab ich leise zurück und mein Körper vibrierte in seiner Nähe mit ungeahnter Intensität.
„Du bist betrunken.“
Meine allzu deutliche Körpersprache amüsierte ihn.
„Man kann von einem halben Becher Punsch nicht betrunken werden“, protestierte ich schwach und wusste, dass er recht hatte.

14.) Der Plan (Kapitel 16, S. 223, 224)

„Hör auf damit“, versuchte ich noch mal zu protestieren“, so kann ich dir unmöglich böse sein.“
„Das ist der Plan.“
Er zog mich mit einem Ruck auf seinen Schoß, verschloss meinen Mund mit seinen Lippen und mein Widerstand schmolz dahin.

 

Irgendwie fiel es mir schwer hier wirklich gute Zitate zu finden. Die Autorin hat eine seltsame Schreibform/ Wortwahl find ich.

 

Fragerunde Nr. 5 Kapitel 41 – 50

Eine neue Fragerunde beginnt.

1.) Wie fandet ihr die Beschreibungen vom Lebenssee?
2.) Mögt ihr die Charaktere weiterhin und welche am Liebsten?
3.) Was haltet ihr insbesondere von Cameron?
4.) Was sagt ihr momentan zu der Story?
5.) Welche Ideen findet ihr besonders?
6.) Was sagt ihr zu Linnie und Lunar?7.) Was sagt ihr zum magischen Schloss?
8.) Habt ihr noch Fragen an mich?

Kapitel 50 Elternkram

Leinar

Mianna war bei ihren Eltern und ich verbrachte die Zeit allein in unserer Suite. Ich war nicht scharf darauf gewesen das Königspaar schon vor der Versammlung kennen zu lernen. Wie würden sie über mich urteilen? War ich gut genug für ihre Tochter?
Diese Gedanken spukten mir im Kopf rum. Aber ich wünschte meiner Freundin natürlich, dass sie sich gut mit ihnen verstand. Sie brauchte den Halt ihrer Familie. Nicht nur Freunde waren wichtig für sie, sondern auch ihre Familie. Das war mir sofort klar gewesen. Deswegen musste sie einfach mit Linnie und Lunar klar kommen.
Aber ich war auch neugierig auf das Kö-nigspaar. Ich hatte so viele Mythen über sie gehört und bisher nicht richtig daran geglaubt, dass es sie wirklich gab. Aber offenbar hatte ich mich da getäuscht. Sie waren jetzt schließ-lich hier. Die Mythen waren wahr geworden. Und ich war sogar mit ihrer Tochter zusam-men.
Vor hohen Tieren wie ihnen hatte ich Res-pekt. Selbst vor meiner Oma hatte ich das. Doch hier im Schloss war sie ganz anders, als ich sie gekannt hatte. Ich vermisste meine alte Oma.
Jedenfalls war ich neugierig darauf, wie das Gespräch mit Miannas Eltern gelaufen war. Was hatten sie erlebt? Wie war es ihnen er-gangen? Mianna würde bald wieder kommen und es mir erzählen. So lange konnte ich mich noch gedulden.

Kapitel 49 Das Königspaar

Hakuna Matata, diesen Spruch sag ich gern.
Hakuna Matata gilt stets als modern.
Es heißt: „Die Sorgen bleiben dir immer fern.“
Keiner nimmt uns die Philosophie.
Hakuna Matata

Soundtrack „König der Löwen“ – Hakuna Matata

Cameron hielt sein Versprechen und begleitete mich zu meinem ersten Treffen mit meinen Eltern. Es fand im Kaminzimmer statt und langsam hatte ich das Gefühl, dass dort so ziemlich alle kleineren Treffen stattfanden.
Eigentlich war das nur logisch, denn das Zimmer war wirklich gemütlich.
Irgendwie sahen meine Eltern gar nicht aus wie ein klassisches Königspaar. Sie trugen beide Jeans. Langsam hatte ich das Gefühl, dass das für Feen das bevorzugte Kleidungs-stück für die Beine war. Die meisten Feen, die ich hier gesehen hatte, trugen kaum was ande-res als Jeans. Gegebenenfalls noch Cordhosen. Ich selbst bevorzugte übrigens auch Jeans.
Jedenfalls hatte meine Mutter einen hell-grünen schlichten Pullover und mein Vater einen schwarzen an. Der von meinem Vater zeigte deutlich seine gut durchtrainierten Muskeln. Meine Mutter hatte einen modischen blonden Kurzhaarschnitt, während das Haar meines Vaters schulterlang und schwarz war. Linnie sah mich aus eisblauen Augen interes-siert an, während Lunars mandelbraun und warm wirkten. Ich sah keinem von beiden ähnlich und fragte mich jetzt mehr denn je, woher ich wohl mein rotes Haar hatte.
„Mianna, endlich!“, begrüßte Linnie mich strahlend. Sie hätte mich wohl am liebsten in die Arme genommen, hielt sich aber zurück. Keiner von uns wusste wirklich wie wir mit der Situation umgehen sollten.
„Hi!“, begrüßte ich die beiden schüchtern. Ich hatte keine Ahnung, wie ich sie nennen sollte oder was sie von mir erwarteten. Mum und Dad oder Linnie und Lunar?
Gott sei Dank war Cameron dabei, der sich am ehesten mit so einer Situation auskannte und helfen konnte.
„Lunar, Linnie! Wie schön euch endlich wieder zu sehen“, begrüßte er sie und umarmte meine Eltern herzlich.
Mein Vater, der bisher noch keinen Ton gesagt hatte, lächelte Cameron nun dankbar an. Seine Stimme war klangvoll und tief. „Cam, es ist auch schön dich wieder zu sehen. Und dich natürlich auch, Mianna. Wir freuen uns sehr darüber, dich endlich kennen lernen zu dürfen.“ Er wandte sich von Cameron ab und sah mich liebevoll an.
„Ich freue mich auch“, antwortete ich au-tomatisch.
„Du hast bestimmt viele Fragen, oder?“, wollte Linnie wissen. Wenn sie sprach, klang das eher so als würde sie singen. Sie hatte eine so wunderschöne Stimme.
„Ja schon, aber ich weiß gar nicht so richtig wo ich anfangen soll.“ Und ich wusste nicht, wie ich richtig mit meinen Eltern umgehen sollte.
„Das ist verständlich. Darf ich etwas aus-probieren?“ Lunar sah mich erwartungsvoll an.
Ich wusste nicht genau, worauf er hinaus wollte, nickte aber. Ich vertraute ihm noch nicht, aber Cameron würde es nicht zulassen, wenn er Bedenken hätte. Also legte er seine Hand auf meine Schulter und ich spürte plötz-lich Wärme und unglaubliche Liebe. Dann sprach er mit mir in Gedanken.
„Es tut mir und deiner Mutter so leid, dass wir dich weggeben mussten. Wir haben es jeden Tag bereut. Dich nicht aufwachsen se-hen zu dürfen, war für uns sehr schlimm. Wir wissen, dass wir die verlorene Zeit nicht wie-der wettmachen können.“
Ich sah ihm in die Augen und holte tief Luft. Er war mein Vater! Plötzlich war mir das ganz genau bewusst. Ich war stolz darauf seine Tochter zu sein. Irgendetwas hatte sich mit seiner Berührung verändert. Sie hatte mir die Angst genommen und plötzlich war alles kin-derleicht.
„Dad! Oh Dad!“, schluchzte ich tief berührt und warf mich in seine Arme.
„Ich weiß“, nickte er verständnisvoll und er hielt mich ganz fest.
„Mianna.“ Nun stand Linnie direkt neben mir. Ich löste mich etwas von Lunar und sah sie glücklich an.
„Mum?“, fragte ich nur.
Sie lächelte glücklich. „Du hast gerade zwei der Fähigkeiten deines Vaters kennen gelernt. Eine davon ist Gedankensprache. Und diese Fähigkeit ist bei ihm sehr stark ausgeprägt. Er kann dabei nicht lügen.“
„Ja, das hab ich mir bereits so ähnlich gedacht.“
„Ich denke wir haben uns viel zu erzählen“, stellte Lunar schließlich fest. „Und wir sollten die Zeit, die wir gerade haben, nutzen.“
Wir setzten uns zusammen auf das größte Sofa vor den Kamin und ich kuschelte mich an meine Mutter, die sanft ihren Arm um mich legte. Ich spürte ihre Wärme und fühlte mich geborgen.
„Wie war es in eurem Versteck?“, erkun-digte ich mich bei den beiden. Ich wollte mehr über ihr Leben wissen. Was hatten sie getan? Wie war es ihnen ergangen?
„Einsam“, erzählte Linnie mit ihrer Sing-Sang-stimme. „es lag verlassen in einem Wald und außer uns war da Niemand.“
„Und wie kamt ihr an das, was ihr täglich gebraucht habt? Nahrung und so was?“, fragte ich sie. Irgendwie hatte ich keine Ahnung von der menschlichen Welt und wie man in so einem Versteck lebte.
„Meistens hab ich im Wald gejagt“, erklärte Lunar. Ich hatte Schwierigkeiten damit mir meinen Vater – der immerhin der König des Feenlands war – dabei vorzustellen. Ein wilder Jäger in den fernen Ländern der Menschen. Er wäre dort doch viel zu auffällig, oder?
„Und etwa zwei Mal im Monat verkleideten wir uns und fuhren in den Supermarkt im nächsten Ort eine halbe Stunde entfernt um dort einzukaufen“, ergänzte Linnie.
„Ihr habt euch verkleidet?“ Ich konnte mir da nichts drunter vorstellen. Was genau war das?
„Ja, die Menschen lieben Fasching und deswegen konnten wir uns alle möglichen Kostüme kaufen. Wir trugen Perücken und sahen nicht aus wie wir“, erklärte Linnie.
„Die einzige Verbindung zur Feenwelt war, dass Carlina uns für die Einkäufe menschliches Geld schickte“ Lunar schien darüber nicht gerade glücklich zu sein. Ich dachte, meine Eltern seien mit Carlina befreundet und froh über ihre Hilfe. Da verwunderte mich seine Reaktion etwas.
„Hört sich wirklich einsam an und irgend-wie traurig“, stellte ich fest. Den Begriff Fa-sching kannte ich zwar auch nicht, aber jetzt konnte ich mir wenigstens was unter dem Verkleiden vorstellen.
„Ja, war es auch. Unser Leben war nicht besonders spannend. Aber was ist mit dir? Du hast doch sicher viel erlebt, oder?“ Linnie sah sehr neugierig aus. Sie wirkte lieb, aber mo-mentan konnte ich noch wenig mit ihr anfan-gen.
„Ach, eigentlich verbrachte ich außer in der Schule viel Zeit mit meiner Familie zu Hause. Bei mir wurde es erst interessant, als ich in den magischen Zug stieg“, sagte ich.
„Gibt es denn einen Jungen in deinem Leben?“, fragte Lunar nun.
„Ähm, den gibt es. Er heißt Leinar – in der menschlichen Welt Neal – und ist Lady Meisolds Enkel.“ Die Frage kam unvorbereitet und ich wollte mit meinen Eltern nicht über Leinar reden, aber ich wollte ihn auch nicht ver-schweigen. Sie waren eben meine Eltern und Leinar bedeutete mir so viel.
„Oh, dann lernen wir ihn ja bei der Versammlung kennen, oder?“, fragte Linnie auf-geregt.
„Ja schon.“, nickte ich weniger begeistert. Was würden sie über ihn sagen? Würden sie ihn mögen? Aber musste man ihn nicht einfach mögen?
Wir unterhielten uns noch etwa zwei Stunden weiter und ich fing an die beiden trotz der kurzen Zeit in mein Herz zu schließen. Auch wenn sie behaupteten, ihr Leben in der Abgeschiedenheit sei langweilig gewesen, fand ich es völlig faszinierend. Als ich angefangen hatte richtig mit meinen Eltern zu reden, musste Cam still und heimlich den Raum verlassen haben. Ich war die meiste Zeit mit meinen Eltern allein gewesen und dafür war ich Cam sehr dankbar. Sie hatten mir genauer erzählt, wie sie gelebt hatten und was sie in ihrer Ab-geschiedenheit so unternommen haben. Heimliche Zeltausflüge. Das nächtliche Durchstreifen des Waldes, in dem sie lebten. Verkleidete Stadtbesuche und Autofahrten durch die nahe Gegend. Sie waren nicht die ganze Zeit in ih-rem Versteck geblieben, aber überwiegend. Sie waren die ganze Zeit über nur zu zweit gelesen und liebten sich immer noch wie am ersten Tag.

Charaktere ABC: F weiblich wie Ford

F weiblich wie Ford aus Chasing Life.

F ist echt bei weiblich ein fieser Buchstabe. Aber ich hab doch einen Charakter gefunden. Nicht so bekannt die Serie, aber ich mag sie sehr gern.

Ford ist Brennas beste Freundin und sie ist etwas anders gestylt, aber ich mag ihren Style. Ford mag ich auch sehr gern, auch wenn ich sie teilweise etwas fies fand.

Chasing Life ist die Serie über die leukämiekranke April und ihr Leben. Ich mag die Serie so gern.