Buchzitate: MondSilberLicht

Hier kommen nun meine Buchzitate aus MondSilberLicht

1.) Familiengeheimnisse (Kapitel 1, S. 21)

„Ich bin Peter“, schubste sie mein ein Jahr älterer Cousin zur Seite, worauf sie ihn in den Rücken boxte. Er grinste nur. „Du bist also die verlorene Cousine“, sagte er schelmisch.
„Und du bist der Künstler“, erwiderte ich.
„Hat Mum schon alle Familiengeheimnisse verraten?“ Er machte ein erschrockenes Gesicht. „Ich hoffe, sie hat nur nette Sachen erzählt.“

2.) Paralysiertes Häschen (Kapitel 3, S. 41)

Eine Hand streckte sich mir entgegen. Ich griff danach, ließ mich hochziehen und schaute in Calums Gesicht. Aus der Nähe sah er noch makelloser aus. Mein Herz schlug mir bis zum Hals, mein Mund wurde trocken. Das Blau seiner Augen brachte mich aus der Fassung. Sein Blick unter den gerunzelten Augenbrauen war, wie nicht anders zu erwarten, unfreundlich.
Ich konnte nichts anderes tun, als ihn wie ein paralysiertes Häschen anzustarren.

3.) Nervensäge (Kapitel 4, S. 44)

„Amelie, wir müssen los.“
Ich machte es mir im Schneidersitz auf ihrem Bett gemütlich. „Verschwinde“, knurrte sie.
„Ich bleibe hier sitzen, bis du aufstehst“, drohte ich.
Stöhnend rappelte sie sich auf und schaute mich wütend an.
„Wer hat dich Nervensäge ins Haus geholt?“

4.) Vergessene Sonne (Kapitel 4, S. 44)

„Ein bisschen Farbe würde dir so gut stehen“, nervte sie mich regelmäßig. „Das bringt deine Augen zur Geltung.“
„Ich warte lieber auf die Sonne“, erwiderte ich. Daruaf hoffte ich wenigstens. Leider schien die Sonne Schottland vergessen zu haben.

5.) Mit uns (Kapitel 6, S. 70)

Ihn amüsierte mein verunsicherter Blick, er lächelte mich an und sagte: „Ich glaube, du möchtest mit uns Tee trinken.“
„Ich war noch mit seinem „mit uns“ beschäftigt, da löste er sanft meine Hand, die sich an der Kette regelrecht festhielt, und zog mich in die geräumige Eingangshalle.
„Zerreiß sie nicht.“

6.) Montage (Kapitel 7, S. 83)

Ich hasste Montage, seit ich denken konnte. Wenn was Schlimmes in meinem Leben passiert war, dann garantiert an einem Montag. Meinen ersten Milchzahn hatte ich an einem Montag verloren und die Zahnfee hatte mnich vergessen. Ich war sicher gewesen, an jedem anderen Tag wäre sie gekommen. Meine Einschulung war an einem Montag gewesen und ich hatte anstatt einer lilafarbenen Schultüte eine grüne bekommenn. Ich hatte mir mit Elf mein Bein an einem Montag im Sportunterricht gebrochen. Selbst der Unfall meiner Mutter war an einem Montag gewesen.

7.) Zu früh (Kapitel 7, S. 85)

Ich trank den Tee, den Amelie mir hinstellte. Während ich die Tasse ausspülte, sah ich aus dem Fenster. MeinHerz machte einen kleinen Sprung, als ich Calum den Weg zum Haus kommen sah. Er war zu früh.
„Oh, oh“, meinte Amelie neben mir, „da kann es noch jemand nicht abwarten.“ Sie grinste schelmisch. „Viel Spass euch beiden.“

8.) Wie im Märchen (Kapitel 7, S. 87)

Wir hatten die Lichtung erreicht. Stille umhüllte mich wie ein seidenweiches Tuch. Der Wind, der leise in den hellgrünen Tannen raschelte, fuhr sanft über das Wasser, das in kleinen Wellen ans Ufer schlug.
Schweigend beobachtete Calum meine Gesicht, während ich alles betrachtete.
„Hab ich zu viel versprochen?“
Ich schüttelte den Kopf. „Man könnte glauben, dass winzige Feen zwischen den Bäumen vervorgeflattert kommen. Es sieht aus wie in einem Märchen, ein wunderschöner Ort.“

9.) Deshalb mag ich Rot (Kapitel 7, S. 90/ 91)

Ich hätte noch Stunden mit ihm im Wald verbringen können. Schnell sah ich weg, damit er mir meinen Wunsch nicht von den Augen ablesen konnte.
„Hattest du so viel Zeit?“
„Es hat mir großen Spaß gemacht“, antwortete er lächelnd auf meine Frage und ich merkte, wie meine Wangen zu glühen begannen.
„Deshalb mag ich Rot“, sagte er unvermittelt

10.) Ohnmacht (Kapitel Kapitel 7, S. 92)

„Wie war es? Erzöhle. Hat er versucht, dich zu küssen?“ Fragend zog sie ihre Augenbrauen hoch.
Abwesend antwortete ich: „Wie soll es gewesen sein? Wir haben Gitarre geübt.“
Küssen, was dachte sie? Da würde ich womöglich in Ohnmacht fallen, so wie ich auf seine kleinste Berührung reagierte.

11.) Keine Chance (Kapitel 8, S. 107)

„Du kannst ruhig zu den Männern gehen“, sagte ich.
„Keine Chance, ich bleibe, wo du bist. Du könntest versehentlich in die Spüle fallen.
„Sehr witzig.“
Er lächelte und wusste genau, dass ich ihm, wenn er mich so ansah, nicht lange böse sein konnte.

12.) Schottische Legenden (Kapitel 11, S. 149, 150)

Der Sternenhimmel breitete sich wie ein glitzerndes Tuch über dem See aus. Millionen Sterne leuchteten auf uns herunter. Der Fisch durftete köstlich über dem Feuer. Nach dem Essen erzählte uns Ethan aus seinem schier unerschöpflichen Vorrat an schottischen Legenden noch eine von Loch Ness.

13.) Betrunken (Kapitel 14, S. 197/ 198)

„Wir sind sehr, sehr unvorsichtig“, murmelte Calum mir zärtlich ins Ohr.
„Das ist mir egal“, gab ich leise zurück und mein Körper vibrierte in seiner Nähe mit ungeahnter Intensität.
„Du bist betrunken.“
Meine allzu deutliche Körpersprache amüsierte ihn.
„Man kann von einem halben Becher Punsch nicht betrunken werden“, protestierte ich schwach und wusste, dass er recht hatte.

14.) Der Plan (Kapitel 16, S. 223, 224)

„Hör auf damit“, versuchte ich noch mal zu protestieren“, so kann ich dir unmöglich böse sein.“
„Das ist der Plan.“
Er zog mich mit einem Ruck auf seinen Schoß, verschloss meinen Mund mit seinen Lippen und mein Widerstand schmolz dahin.

 

Irgendwie fiel es mir schwer hier wirklich gute Zitate zu finden. Die Autorin hat eine seltsame Schreibform/ Wortwahl find ich.

 

Über Corly
Ich bin Bücherverliebt, Serienverrückt, eine Filmeliebhaberin, eine Geschichtenschreiberin, eine Patentante, eine Schwester, eine Cousine, eine Tochter, eine Tante, Blogschreiberin, Forengängerin, eine Kleindorfbewohnerin, eine Hobbyfotografierin, eine Buchsammlerin und eine Schwägerin in einer Person. :-)

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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