Buchzitate: Nicholas Sparks – Kein Ort ohne dich

So, hier sind nun die Buchzitate aus „Kein Ort ohne dich“ und das sind wieder einige.

1.) Blind wie ein Maulwurf (Kapitel 1, S. 13)

„Du bist von der Straße abgekommen.“
Ich blinzle. „Ein Irrer hat mich von der Fahrbahn gedrängt. Ich bin auf eine Eisfläche gefahren. Ohne meine Katzenreflexe wäre es noch schlimmer ausgegangen.“
„Du bist von der Straße abgekommen, weil du blind wie ein Maulwurf und zu alt zum Autofahren bist. Wie oft habe ihc dir gesagt, dass du am Steuer eine Gefahr bist?“
„Das hast du nie gesagt.“
„Hätte ich aber besser. Du hast die Kurve nicht einmal bemerkt.“ Sie machte eine Pause. „Du blutest.“

2.) In die Sonne schauen (Kapitel 1, S. 16)

„Du hättest von deiner Mutter deutsch lernen sollen.“
„Was für eine Rolle spielte das schon? Noch ehe du das Geschäft verlassen hattest, wuste ich, dass wir eines Tages heiraten würden. Uns blieb ja noch alle Zeit der Welt, um uns in irgendeiner Sprache zu unterhalten.“
„Das sagst du immer, aber es stimmt nicht. Du hast mich kaum angesehen.“
„Konnte ich auch nicht. Du warst das schönste Mädchen, das mir je begegnet war. Es war, als würde man versuchen, in die Sonne zu schauen.“

3.) Männer-Einmaleins (Kapitel 2, S. 26)

„Das habe ich ja versucht. Aber egal, wo ich hingehe, er ist auch da. Ich verstehe einfach nicht, warum er mich nicht in Ruhe lassen kann.“
Marcia zog die Knie hoch und stützte das Kinn darauf. „Ganz einfach – Brian glaubt, wenn er mit dir reden kann, wenn er das Richtige sagt und dich mit Charme überschüttet, überlegst du es dir noch mal anders.“ Sie sah ihre Freundin ernst an. „Sophia, du musst begreifen, dass alle Männer so denken. Sie glauben, sie können sich aus jeder Situation herausreden, und sie wollen immer genau das, was sie nicht haben können. Das ist Männer-Einmaleins.“

4.) Lektion gelernt (Kapitel 2, S. 45)

„Danke.“ Sie räusperte sich. „Aber ich komme schon klar.“
Sobald er ihre Stimme hörte, fing Brian wieder an, sich aufzubäumen; und abermals endete es damit, dass er jaulend vor Schmerz die Hand zurückriss.
„Sicher?“, fragte der Cowboy. „Ich hab das Gefühl, dass er ein bisschen aufgebracht ist.“
Das ist wohl noch untertrieben, dachte sie. Brian kochte mit Sicherheit vor Wut. Sie konnte sich ein winziges Lächeln nicht verkneifen.
„Ich glaube, er hat seine Lektion gelernt.“

5.) Bullenspielzeug (Kapitel 3, S. 53)

„Aber nicht viel älter, würde ich schätzen. Warst du auch auf dem Collage?“
„Das war nicht so mein Ding.“ Er zuckte mit den Achseln.
„Und du verdienst dein Geld mit Bullenreiten?“
„Manchmal“, gab er zurück. „Also, wenn ich oben bleibe. Ansonsten bin ich nur ein Spielzeug, mit dem der Bulle rumtoben darf, bis ich flüchten kann.“

6.) Slowakei in der Nähe von Kensas (Kapitel 3, S. 56)

„Danko.“ Und weil sie schon mit seiner nächsten Frage rechnete, ergänzte sie: „Mein Vater ist aus der Slowakei.“
„Das ist in der Nähe von Kensas, stimmts?“Sie blinzelte. Ihr Mund ging auf und zu, und gerade, als sie im die Sache mit Europa erklären wollte, hob er die Hände.
„Nur ein Witz“, sagte er. „Ich weiß, wo das liegt. Mitteleuropa, gehörte früher zuur Tschecheslowakei. Ich wollte nur sehen, wie du reagierst.“
„Und?“
„Ich hätte dich fotografieren sollen.“
Sie sah ihn streng an, dann stupste sie ihn mit der Schulter. „Das war nicht nett.“
„Aber lustig.“

7.) Was ist ein Film? (Kapitel 4, S. 66)

„Möchtest du die Stühle tauschen?“
„Das ist es nicht. Es ist … das Ganze.“ Sie machte eine ausladende Handbewegung. „Auf der Ladefläche von Pickups auf Liegestühlen zu sitzen, ist neu für mich.“
„Macht ihr das in New Jersey nicht?“
„Wir machen andere Sachen. Ins Kino gehen. Essen gehen. Freunde besuchen. So was hast du früher wohl nicht getan?“
„Doch, natürlich. Tue ich immer noch.“
„Was war der letzte Film, den du gesehne hast?“
„Was ist ein Film?“

8.) Pferd (Kapitel 4, S. 71)

„Nein“, sagte sie. „Ich hab noch nie auf einem Pferd gesessen. Davon gibt es in New Jersey nicht so viele. Aber früher als Kind wollte ich immer reiten. Alle kleinen Mädchen wünschen sich das, glaube ich.“ Sie machte eine Paus.e „Wie heißt dein Pferd?“
„Pferd.“
Sophia wartete auf die Auflösung des Witzes, aber es kam nichts. „Du nennst dein Pferd „Pferd“?“
„Ihn stört es nicht.“

9.) Küsse (Kapitel 9, S. 144)

Sie legte den Kopf schief. „Du meinst, weil sie uns nicht gehen lassen wollte?“
„Nein, ich meine, sie hing beim Sprechen ständig an meinem Arm.“
Sophia winkte ab. Das ist ihre Art. So ist sie bei jedem Mann. Sie muss immer flirten.“
„Weißt du, was sie als Allererstes zu mir gesagt hat? Noch bevor ich ins Haus gekommen bin?“
„Ich traue mich nicht zu fragen.“
„Sie hat gesagt: >Ich höre, du hast meine beste Freundin geküsst.<“

10.) Sushi oder frittierte Snickers (Kapitel 9, S. 146)

Sie starrte ihn an. „Du vergleichst Sushi mit frtittierten Snickers?“
„Hast du schon mal eins gegessen?“
„Klingt ekelhaft.“
„Tja, solange du noch keins probiert hast, ist dir kein Kommentar gestattet. Wenn man zu viele davon isst, kriegt man vermutlich einen Herzinfakt, aber ab und zu gibt es nichts Besseres. Um Längen besser als frittierte Oreo-Kekse.“
„Frittierte Oreos?“
„Falls du eine Anregung für euer Feinkostgeschäft suchst, würde ich wie gesagt, auf das Snickers setzen.“
Nach einem kurzen Moment der Sprachlosigkeit sagte Sophia mit ernstem Tonfall: Ich glaube nicht, dass irgendjemand im Nordosten so etwas essen würde.“

11.) HipHop oder Country (Kapitel 15, S. 217/218)

Sie entschied sich für einen Hiphop-Sender und stellte ihn laut ein, bis Luke es nicht mehr aushielt und auf Country umschaltete.
„Ich hab mich schon gefragt, wie lange du durchhalten würdest“, sagte sie grinsend.
„Ich glaube nur, dass das hier besser zur Stimmung passt, mit den Pferden und allem.“
„Und ich glaube, du hast einfach nie einen Sinn für andere Arten von Musik entwickelt.“
„Ich höre auch andere Sachen.“
„Ach ja? Was denn?“
„Hiphop. Seit einer halben Stunde. Aber gut, dass ich umgeschaltet habe. Mein Tanzbein zuckt, und ich würde ungern die Kontrolle über den Wagen verlieren.“

12.) Merkwürdiger Sinn für Humor (Kapitel 28, S. 335)

Bevor der Krebs entdeckt wurde – ein Krebs, der an mir nagen wird, bis ich nur noch Haut und Knochen bin -, fragte ich mich gelegentlich, welche Demütigung die Zukunft mir wohl als Nächstes bescheren würde. Und Gott in seiner Weisheit hat mir die Antwort geliefert. Wie wäre es mit einem Unfall! Brechen wir ihm doch die Knochen und vergraben ihn im Schnee! Manchmal glaube ich, Gott hat einen merkwürdigen Sinn für Humor.

Über Corly
Ich bin Bücherverliebt, Serienverrückt, eine Filmeliebhaberin, eine Geschichtenschreiberin, eine Patentante, eine Schwester, eine Cousine, eine Tochter, eine Tante, Blogschreiberin, Forengängerin, eine Kleindorfbewohnerin, eine Hobbyfotografierin, eine Buchsammlerin und eine Schwägerin in einer Person. :-)

2 Responses to Buchzitate: Nicholas Sparks – Kein Ort ohne dich

  1. leevy25blog says:

    Ich liebe das Buch und finde das du sehr gute Zitate ausgewählt hast^^

    Gefällt 1 Person

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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