Buchzitate: Talon 1 Drachenherz

Ein paar Buchzitate hab ich auch bei Julie Kagawa gefunden, aber nicht so viele.

1.) Sixpack (S. 26)

„Weißt du …“ Mein Zwillingsbruder schenkte mir ein leicht genervtes Lächeln. „… eigentlich zieht man die Straßenkleidung aus, bevor man sich kopfüber in den Ozean stürzt. Zumindest machen normale Leute das so.“
Mit einem frechen Grinsen erwiderte ich: „Und? Das ist doch die perfekte Ausrede, um dein Shirt loszuwerden und allen das überaus männliche Sixpack zu zeigen, das du dir schon das ganze Jahr antrainiert hast.“

2.) Hi (S. 27)

„Äh … was machen wir hier?“
Er drehte sich kurz um und zwinkerte mir zu. „Uns anpassen.“
„Was, jetzt?“ Ich schaute zu den Menschen hinüber, dann wieder zu meinem Bruder. „Ich meine, wir gehen einfach zu einem Haufen Sterblicher hin und reden mit ihnen? Was willst du denn sagen?“
„Hi“ wäre für den Anfang nicht schlecht, dachte ich.“

3.) Fußball für Drachen (S. 52)

„Na, das war doch lustig. Wenn du mal keine Lust mehr auf das Soldatenleben hast, könntest du als Fußball für Drachen Karriere machen. Beim letzten Treffer bist du fast sieben Meter weit geflogen.“

4.) Von der Welle rumschubsen lassen (S. 119/120)

Dante sah mich komisch an. „Ja“, antwortete er dann und drehte sich mit dem Stuhl zu mir um. „Hin und wieder. Warum? Fehlt es dir?
„Die ganze Zeit“, gab ich zu und klappte die Zeitschrift zu. „Ich meine, deshalb liebe ich ja das Surfen so – es kommt ziemlich nah ans Fliegen ran, aber es ist eben nicht dasselbe.“
„Echt? Und ich dachte, du lässt dich einfach nur gern von den Wellen herumschubsen, gegen Rifffe schleudern und fast ertränken.“

5.) Allererste Surfstunde (S. 176)

„Hey Garret!“ Lexi schob sich auf die Sitzbank gegenüber. „Und du willst heute tatsächlich dein Leben in Embers Hände legen? Hat sie dir erzählt, was sie in ihrer allerersten Surfstunde gemacht hat?“
„Lexi.“ Ember seufzte schwer, während ich mich zurücklehnte, um etwas mehr Abstand zu dem Mädchen gegenüber zu bekommen. „Wir wollen doch, dass er mitkommt, und nicht, dass er schreiend wegläuft.“

6.) Wer sind Sie? (S. 216)

„Also“, Tristan schnappte sich die Schlüssel vom Tresen, „wenn du willst, kannst du gerne hierbleiben und den perfekten Soldaten spielen. Ich gehe jedenfalls aus. Wahrscheinlich komme ich nicht vor dem Morgengrauen zurück, und die Chancen stehen fünfzig zu fünfzig, dass ich hackevoll sein werde, du brauchst also nicht auf mich zu warten …““Warte.“
Mit einem verblüfften Blinzeln hielt Tristan inne, als ich das Fernglas in einen Sessel warf und mich zu ihm umdrehte. Einen Moment lang war ich kurz davor, einen Rückzieher zu machen, aber ich dann zwang ich mich fortzufahren: „Wo genau gehen wir denn hin? Brauche ich da einen falschen Ausweis?“
Melodramatisch riss er den und auf. „Okay, tut mir leid. Wer sind sie, und was haben sie mit meinem Partner gemacht?“

7.) Süßes Gebäck (S. 224)

Neugierig musterte er das Gebäck. „Was ist das?“
„Eine Zimtschnecke, Dummerchen.“ Ich setzte mich wieder und biss genüsslich in meine. Die warme, klebrige Süße schien sich direkt durch meine Zähne zu fressen. „Probier einfach. Ich hab dir eine extra, extra süße geholt, die mit der Karamell-Pekanussglasur. Wird dir schmecken, vertrau mir.“Vorsichtig nahm er einen Bissen. Dann riss er die Augen auf, bevor sich sein Gesicht verzog, als hätte er auf eine Zitrone gebissen. Er schluckte, hustte zweimal, griff nach seinem Getränk und sog ausgiebig an seinem Strohhalm, bevor er sich so heftig zurücklehnte, als hätte er Angst, dass die Schnecke plötzlich aufspringen und sich weider in seinen Mund zwängen könnte.
„Zu süß?“, fragte ich unschuldig und musste mir auf die Lippe beißen, um nicht zu lachen. Sein schockiertes Gesicht war einfach zu schön! „Wenn es dir zu viel ist, helfe ich dir gerne.“

8.) Entführt (S. 355)

„Kino.“
„Nein.“
„Bowling.“
„Nein.“
„Schlittschuhlaufen.“
Er warf mir einen fragenden Blick zu. „In Kalifornien?“
„Das kann man hier bestimmt irgendwo machen. Immerhin igbt es hier auch Eishockeymannschaften und so.“
„Da hast du wohl recht. Und: Nein.“
„Konzert.““Nicht mal annährend.“
„Ich schnaubte gereizt. „Ich werde entführt und nach Saudi-Arabien verschleppt, wo man mich zur zweiundvierzigsten Ehefrau des Scheichs von Ramalama machen will.“
Er lachte leise. „Jetzt hast du mich erwischt. Hoffentlich hast du dein Kamelspray eingepackt.“

9.) Betrug (S. 364)

„Bitte nach dir. Wenn du willst, können wir jetzt die Riesenraupe zähmen.“
Als ein Pärchen mit riesigen Stoffgorilla unter dem Arm an uns vorbeischländerte, blieb ich stehen. „Ooh, Planänderunge“, verkündete ich aprupt, woraufhin Garret fragend eine Augenbraue hochzog. „Schauen wir uns mal die Spielbuden an.“
„Spielbuden?“
Ich deutete auf die diversen Holzstände rechts und links am Weg. „Lexi meint, das wäre alles Betrug“, erklärte ich ihm, während wir zusahen, wie ein dünner Typ einen Basketball auf einen orangefarbenden Korb war, der jedoch am Ring abprallte. „Aber wenn man genug Punkte sammelt, gibt es tolle Preise.“
„Tolle Preise?“
„Ja! Schau, der versucht wahrscheinlich, für seine Freundin diesen großen Stoffpinguin zu gewinnen.“ Ich zeigte auf den Dünnen, der inzwischen seine Hosentaschen durchsuchte, wärhend eine Dunkelhaarige ihn hoffnungsvoll beobachtete. „Aber offenbar hat er nur drei Schüsse“, fuhr ich mit meiner Aufklärung fort, als der Typ dem Mann in der Bude einen Schein gab. „Und für weitere Versuche muss man bezahlen.“
„Ich bezahle also für ein Spiel, bei dem ich nur verlieben kann, um einen Preis zu gewinnen, den ich gar nicht haben will.

Über Corly
Ich bin Bücherverliebt, Serienverrückt, eine Filmeliebhaberin, eine Geschichtenschreiberin, eine Patentante, eine Schwester, eine Cousine, eine Tochter, eine Tante, Blogschreiberin, Forengängerin, eine Kleindorfbewohnerin, eine Hobbyfotografierin, eine Buchsammlerin und eine Schwägerin in einer Person. :-)

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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