Buchzitate: Colleen Hoover – Hope forever

Diesmal hab ich eine wahre Sammlung an Buchzitaten, sogar bis ziemlich weit hinten im Buch. Ich liebe es einfach. Wer allerdings nicht zu viel verraten bekommen möchte, sollte es nicht lesen. Es ist nämlich diesmal wirklich ziemlich viel.

1.) Märchenland (S. 15)

Bisher habe ich immer versucht, meine mangelnde Erfahrung mit der Wirklichkeit durch Lesen wettzumachen – ich liebe Liebesromane -, aber auf dauer kann es nicht gesund sein, im Märchenland zu leben.

-Ich liebe es wie Colleen Hoover die Bücher mit ins Spiel bringt.-

2.) Schwarz für die Stimmung S. 32

Er blickt auf und macht eine Geste, die die gesamte Cafeteria umfasst. „Schau dich doch um. Gegen die Arschlöcher, die Dummschwätzer, die Heuchler und die Zicken.“ Als er die Hand wieder sinken lässt, fällt mir auf, dass seine Nägel schwarz lackiert sind. Er bemerkt meinen Blick und sieht stirnrunzelnd auf seine Finger. „Ich fand, dass Schwarz meine aktuelle Stimmung gut wiederspiegelt. Wenn du mich in meinem Kampf unterstützt, lackiere ich dir sie dir vielleicht in einem etwas sonnigeren Farbton. Was hälst du von Gelb?“

-Und, fällt euch auch was auf? Und nein, hier redet nicht Holder, keine Angst.-

3.) Allerbeste Freundin (S. 33)

Ich lache. „Und ich dachte, du sagst schwul.“
„Das natürlich auch“, sagt er mit gespielt affektierter Handbewegung. Dann verschränkt er die Hände unterm Kinn und beugt sich zu mir vor. „Aber jetzt mal im Ernst, Sky. Du bist mir heute im Unterricht aufgefallen, und ich hab mitbekommen, dass du auch neu hier bist. Die Leute reden über dich. Als ich vorhin gesehen habe, wie das Stripperinnengeld aus deinem Spind herausgefallen ist und wie cool du darauf reagiert hast, wusste ich, dass wir füreinander bestimmt sind. Außerdem dachte ich, wenn wir uns zusammen tun, könnten wir dieses Jahr zumindest zwei unnötige Teenager-Selbstmorde an dieser Schule verhindern. Hättest du Lust, meine allerbeste Freundin auf der ganzen Welt zu werden?“

-Wenn euch eben nichts aufgefallen ist, dann wurde es jetzt erwähnt. Hach, mit diesem Charakter hab ich angefangen das Buch zu lieben. Also natürlich mit dem männlichen Part hier.-

4.) Physik oder Englisch (S. 36)

„Bist du nicht in meinem Physik-Kurs?“, fragt Shayna/Shayla.
Ich schüttle den Kopf. „Englisch.“
Sie wirft mir einen leicht gereizten Blick zu. „Hä? Ich hab Englisch gesprochen“, sagt sie und wiederholt noch einmal lauter: „Ich hab gefragt >Bist du nicht in meinem Physik-Kurs<?“
Ach du Scheiße. Vielleicht möchte ich doch nicht so blond sein. „Sorry, ich hätte mich klarer ausdrücken sollen“, entschuldigte ich mich. „Ich meine Englisch im Sinne von >Ich bin nicht in deinem Physik-Kurs, sondern in deinem Englisch-Kurs<.“

-Das war bevor meine „Buchliebe“ zum ersten Mal auftauchte. Also kurz davor praktisch.-

5.) Schmetterlinge im Bauch oder Darmgrippe (S. 38)

Er kramt gerade in seinem Geldbeutel, lacht über etwas, das der Kassierer zu ihm gesagt hat, und ich stellte drei Dinge fest:

1.) hat er sehr regelmäßige und strahlend weiße Zähne und ein unwiderstehliches Lächeln.

2.) bilden sich bei diesem Lächeln in seinen Wangen entzückende Grübchen.

3.) habe ich plötzilch Hitzewallungen
Oder Schmetterlinge im Bauch.
Oder …. Darmgrippe?

-Tja, bestimmt ist es die Darmgrippe. He, he.-

6.) Das lästige T-Shirt (S. 63)

„Sky, Warte.“ Seine raue, leicht heisere Stimme jagt mir einen wohligen Schauder über den Rücken. Ich drehe mich um und wünsche mir fast, er würde noch einen  Anmachspruch loswerden – egal, wie lahm. Ich würde dahinschmelzen.
„Kannst du mir einen Gefallen tun?“
Alles. Ich tue alles für dich, wenn du mir nur versprichst, nie wieder ein T-Shirt anzuziehen.

– Oh ja, hier kann ich sie voll und ganz verstehen. Bei ihm kann man auch einfach nur dahinschmelzen. –

7.) Nummer ziehen (S. 69)

Holder schüttelt ihre Hand. „Freut mich. Ich heiße Dean Holder. Aber meine Freunde nennen mich einfach nur Holder.“
Ich spüre einen Stich der Eifersucht, weil sie seine Hand halten darf. Kann man hier vielleicht irgendwo eine Nummer ziehen und sich in die Warheschlange einreihen?

Oh, ja, für ihn würde ich mich auch anstellen. Da geb ich ihr sowas von Recht.

8.) Sparsame Wörter (S. 106/107)

Holder sieht mich wieder durchdringend an und sagt nichts. Das scheint seine Masche zu sein. Es kommt mir vor, als wolle er mir ganz bewusst nicht zeigen, was in ihm vorgeht. Ich habe jedenfalls noch nie jemanden kennengelernt, der so lange über seine Antwort nachgrübelt. Man hat fast den Eindruck, er würde mit den Wörtern sparsam umgehen wollen und nur die verwenden, die absolut nötig sind, um seinen Vorrat nicht zu verschwenden.

– Ja, ja. Holder und seine Grübelei. Aber es passt so gut zu ihm. –

9.) Guiness Buch Eintrag (S. 114)

Nachdem ich fünf Minuten auf dem Handy herumgedrückt habe, finde ich endlich heraus, wie man antwortet. Ich bin fast 18 und schreibe meine erste SMS meines Lebens? Eigentlich hätte ich einen Eintrag ins Guiness Buch der Rekorde verdient.

-Das ist wieder so eine der extravaganten Ideen, die ich bei Colleen Hoover so mag.-

10.) Verbrechen (S. 125)

„Hey“, sagte ich, weil mir nichts anderes einfällt. Und selbst wenn mir was eingefallen wäre, wäre ich wahrscheinlich nicht in der Lage, es zu sagen, weil meine Stimme zu sehr zittern würde. Er steht auf dem obersten Treppenabsatz und hat lässig die Hände in die Hosenstaschen gesteckt. Als er eine Hand rauszieht, um sich die etwas zu langen Haare aus dem Gesicht zu streichen, erscheint mir der Gedanke, er könnte sie sich abschneiden lassen, plötzlich wie ein Verbrechen.

-Ich liebe dieses „Hey“. Besonders wenn es aus Holders Mund kommt. Es wirkt immer so sanft und zärtlich.-

11.) Unschuldiger Kuchen (S. 130)

Als die Uhr piepst, springe ich auf und laufe zum Ofen, stelle aber verwundert fest, dass der Kuchen noch nicht einmal annährend fertig aussieht. „Komisch.“
Holder greift nach meinem Handy und hält es in die Höhe. „Du hast eine SMS bekommen“, erklärt er grinsend. „Der Kuchen ist unschuldig.“

Ja, ja, das hat Sky wohl noch nicht ganz raus mit dem Handy.-

12.) Aufgeblasenes Ego (142)

„Du findest mich attraktiv?“
Ich stöhne auf. „Als wäre dein ego nicht sowieso schon groß genug.“
„Glaubst du, ja?“, lacht er. „Dann beleidige mich lieber schnell, bevor es noch so aufgebläht wird wie deins.“

Ich liebe diese Schlagabtäusche zwischen ihnen, weil es nicht beleidigend sondern liebevoll und zärtlich wirkt.

13.) Holder gefallen (S. 148)

Weil ich mich aber auch nicht übertrieben aufstylen wollte, habe ich mich für Jeans und T-Shirt entschieden. Meine Haare trage ich heute ausnahmsweise mal offen. Nicht etwa, um Holder zu gefallen, sondern weil er mich bis jetzt nur mit Perdeschwanz kennt.
Blödsinn. Natürlich will ich ihm gefallen.

-Ja, ja. Wem will sie da was vormachen? Aber immerhin sieht sie es selbst schnell wieder ein.

14.) Gegenfragen (S. 149/150)

Ich schließe die Haustür und gehe zur Küchentheke. „Heißt das, du kochst für mich?“
„Na ja, sagen wir mal, ich koche für mich. Aber falls du mitessen willst, bist du herzlich eingeladen. Wenigstens einer von uns beiden sollte gastfreundlich sein, findest du nicht?“ Er wirft mir über die Schulter einen Blick zu und grinst.“
„Bist du immer so sarkastisch?“, frage ich.
Er zieht eine Augenbraue hoch. „Findest du mich denn sarkastisch?“
„Beantwortest du Fragen immer mit Gegenfragen?“
„Ist das nicht genau das, was du gerade machst?“
Ich schnappe mir ein Geschirrtuch vonder Theke und werfe es in seine Richtung. Er weicht geschickt aus und geht zum Kühlschrank.

Hach, die zwei sind so herrlich witzig.-

15.) Grammatik (S. 157)

Ohne mich aus den Augen zu lassen, legt holder das Messer auf das Schneidebrett und stützt sich auf die Theke. Ich sitze ergeben da und warte auf seine Reaktion. Etwas anderes bleibt mir nicht übrig.
„Wow“, sagt er schließlich. „Das war der längste Bandwurmsatz, den ich in meinem Leben je gehört habe.“
Ich verdrehe die Augen, lehne mich zurück und verschränke die Arme. Ich habe ihn gerade praktisch angefleht, mich zu küssen , und er anasyliert meine Grammatik?“

He, he. Holder hat eben seine ganz eigene Art Dinge zu sehen und zu zeigen.

16.) Spaghettisoße (S. 163)

„Deine Spaghettisoße schmeckt ganz schön eklig.“ Ich schiebe mir noch eine Gabel Pasta in den Mund, schließe die Augen und genieße dass wahrscheinlich köstlichste Abendessen menes Lebens.
„Du findest sie köstlich, und das weißt du genau.“ Holder steht vom Tisch auf, zieht zwei Servietten aus dem Spender auf der Theke, kommt zu mir zurück und reicht mir eine.
„Wisch dir lieber mal das Kinn ab. Du hast dich mit der ekeligen Spaghettisoße bekleckert.“

Ach ja, die gute alte Spaghettisoße. Die Sprüche von den beiden sind einfach zu cool.-

17.) Kuss – Regel (S. 175)

„Deine Lippen sind so schön“, sagt er. „Ich kann gar nicht aufhören, sie anzusehen.“
„Sie schmecken auch sehr gut“, locke ich ihn. „Du solltest sie mal probieren.“
Er schließt stöhnend die Augen, dann beugt er sich vor und legt den Kopf an meiner Halsbeuge. „Hör auf, solche Sachen zu sagen, du böse Hexe.“
„Selbst schuld“, lache ich. „Du bist derjenige, der die bescheuerte Kuss-Regel aufgestellt hat. Warum sollte ich es dir leicht machen, sie einzuhalten?“

Und allein wegen dieser Kussregel muss man ihn doch schon lieben, oder?

18.) In den E-Book-Reader kriechen (S. 216)

Obwohl ich alle paar Minuten wegdämmere, muss ich unbedingt wissen, wie es ausgeht. Jedes Mal, wenn ich wieder hochschrecke, versuche ich, noch einen Absatz zu schaffen. es ist ein Liebesroman, den Breckin mir besonders ans Herz gelegt hat, und ich nehme es ihm fast ein bisschen übel, dass er ihn mir solange vorenthalten hat. Er hat wirklich einen verdammt guten Buchgeschmack. Obwohl ich zuckersüße Happy Ends immer ein bisschen zweifelhaft finde,  bin ich in diesem Fall unbedingt dafür, dass die beiden Protagonisten zusammen glücklich werden. Fall nicht, werde ich leider in den E-Book-Reader kriechen und sie so lange  in Joshs verdammter Garege einsperren müssen, bis einsehen müssne, dass sie füreinander bestimmt sind.

Ich fand das so passend, weil ich besonders hier auch öfter gerne ins Buch steigen würde und auch wegen Sky und Holder und vor allem wegen Holder. Und allgemein kenne ich das Bedürfnis natürlich sonst auch. Deswegen liebe ich diesen Abschnitt so.

19.) Zweitallerbester Freund (2. 244)

Breckin stahlt mich an und hält mir die Wagentür auf. „Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag. Steig ein. Ich hoffe, du hast nichts dagegen, dass ich eure Zweisamkeit störe. Mein zweitallerbester Freund auf der ganzen weiten Welt hat mich gefragt, ob ich mitkommen möchte.“

-Ich liebe das mit dem zweitallerbesten Freund und allerbesten Freundin usw.-

20.) Zweiter Holder (S. 247)

„Trotzdem habt ihr was bei mir gutzumachen“, sage ich. „Zur Strafe müsst ihr mir auf dem Flohmarkt, alles kaufen, was mir gefällt. Ganz egal, wie teuer, groß oder schwer es ist.
„Wird gemacht, Baby“, sagt Breckin.
„Oh Gott“, stöhne ich. „Du verwandelst dich schon in einen zweiten Holder.
Breckin lacht. Dann beugt er sich zwischen den Sitzen vor und legt die Hand auf meine Schulter. „Kann gut sein. Wahrscheinlich hab ich deswegen plötzlich das dringende Bedürfnis, dich auf den Rücksitz zu ziehen und ein bisschen zu knudeln.“
„Aber anscheinend ist die Verwandlung noch nicht ganz abgeschlossen“, sagt Holder grinsend. „Sonst würdest du auf dem Rücksitz ganz andere Sachen mit ihr anstellen als bloß zu knuddeln

Ich liebe es, wenn Holder sie Baby nennt. Das ist so unglaublich süß.

21.) Von Situation zu Situation

Er grinst. „Das ist dir gelungen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendjemand sonst geschafft hätte, zu mir durchzudringen. Danke, dass du weißt, wie du mit mir umgehen musst. Ich weiß es nämlich manchmal selbst nicht.“
„Glaub mir, Holder“, sage ich und küsse ihn sanft auf die Lippen. „Ich habe keine Ahnung, wie man mit dir umgehen muss. Das entscheide ich ganz spontan und von Situation zu Situation.“

Hach, ich find die kriegen das beide ganz gut miteinander hin.-

22.) Bücherparadies (S. 292)

Die Häuser, die ich sonst kenne, haben alle höchstens einen kleinen Flur. In der Wand rechts von mir öffnet sich ein gemauerter Bogen, der in einem großen Raum führt, dessen Wände ringsrum mit hohen Bücherregalen bedeckt sind. Hallellujah, ich bin im Paradies gelandet.

Das stelle ich mir auch unglaublich schön vor. Sowas würde ich auch gerne haben.

23.) beste Freund auf der ganzen Welt (S. 410)

„Na gut. Ich hab versprochen, dass ich alles mitmache, was du für richtig hälst, aber ich packe die ganzen Klamotten garantiert nicht noch mal aus.“
Ich springe auf und schlinge die Arme um seinen Hals. „Danke, Baby. Du bist der beste, verständnisvollste Freund auf der ganzen Welt.“
Er erwidert meine Umarmung seufzend. „Meinst du, ja?“, brummt er und gibt mir einen Kuss auf die Schläfe. „Ich fürchte, ich bin eher der am schlimmsten unter dem Pantoffel seiner Freundin stehende Freund der Welt.“

nein, definitiv der verständnisvollste, Schwärm …-

So, ich hoffe ihr seid jetzt alle schön auf den Geschmack gekommen und wollt alle das Buch ganz schnell lesen. Eigentlich hatte ich noch ein Zitat, aber dann hab ich es mir anders überlegt, denn ihr sollt das Buch ja auch selbst noch lesen.

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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