Corlys Themenwoche 1.6.: Charaktere Buch vs. Film/Serie

Gibt es Charaktere, die ihr im Film lieber mögt als im Buch oder andersrum oder die euch mehr überzeugen können?

Der magische Zirkel/ The Secrect circle – Lisa J. Smith

Cassie und Adam fand ich im Buch beide ziemlich armseelig und Paige richtig furchtbar. Sie hieß doch Paige, oder? In der Serie mochte ich alle. Im Buch konnten sie mich überhaupt nicht überzeugen.

Das Schwert der Wahrheit/ Legend of The Seeker – Terry Goodkind

Ähnlich ist es hier  mit Khalen und Richard. In der Serie mochte ich sie total gern. Im Buch konnten sie mich nicht überzeugen.

Andersrum bin ich glaub ich einfach zu vergässlich als dass mir jetzt jemand spezielles einfällt. Aber beim ersten könnte ich noch mehr nennen.

Und bei euch so?

Start: JKR – Harry Potter und der Stein der Weisen

Ich habs getan. Ich hab endlich mit Harry Potter 1 begonnen. Ich weiß nicht wie oft ich diesen Teil schon gelesen hab, aber die komplette Reihe les ich jetzt zum dritten Mal. Wird aber vermutlich bis Ende des Jahres mich auch begleiten.

Ich hab jetzt 24 Seiten durch und somit das erste Kapitel. Könnt ihr euch noch an das erste Kapitel erinnern?

Eulen am Tag, Sternenschnuppenschauer, Feiern, weil Du-weißt-schon-wer verschwunden ist. McGonagall bewacht als Katze die Dursleys. Hagrid bringt Harry dorthin und Dumbledore ist auch da.

War das schön das wieder zu lesen. Ich hab jedes einzelne Wort in mich aufgezogen. Ich hab es regelrecht genossen. Und ich möchte auch jedes weitere Kapitel genießen. Es war so schön wieder im ersten Kapitel zu sein. Beim allerersten Kapitel von Harry Potter.

ich weiß nicht ob ich hier noch mal drüber schreiben werde ausser in der Rezi. Es ist woanders eine Leserunde. Aber vielleicht mach ich nächste Woche als Themenwoche Harry Potter zum Thema.

Alison Sinclair – Nachtgeboren

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„Du liebe Güte! Bei allem Respekt vor meinem Cousin, ich glaube nicht, dass ich von ihm einen Rat zum Thema Ehe annehmen würde. Wenn er sich auf etwas versteht, dann darauf, hoffnungsvolle Knospen verwelken zu lassen. Er traut Frauen nicht, was kaum überraschend ist. Seine Mutter war berüchtigt.“
„Gnädige Frau“, sagte er nach kurzem Zögern“, wenn Sie gehofft haben, mir die Grenzen höflicher Konvensation aufzuzeigen, so haben Sie mich mehr verwirrt denn je.“

Meine Meinung:

Ich bin durch. Endlich! Gott, war das ein langweiliges Buch. Am Anfang fand ich die magische Seite noch faszinierend und auch recht gut gemacht, aber spätestens als Ishmael ins Gefängnis kam hab ich wohl abgeschaltet, weil das Buch ab da einfach nicht mehr in den Quark kam.

Ishmael war im Gefängnis und konnte nichts weiter herausfinden. Balthasar lag schwerverletzt im Bett und Telmaine hat sich selbst gehindert, weil sie ihre Magie so verleugnet hat. In etwa 100 Seiten des Buches passierte vielleicht mal was recht interessantes. Der Rest war einfach nur langweilig.

Denn wie sich herausstellte, war diese Welt überhaupt nicht meins. Die vornehme Gesellschcaft mit dieser spießigen Sprache fand ich einfach furchtbar und es war auch anstrengend zu lesen. Gnädige Frau stammt doch eher aus dem 18. Jahrhundert als zur heutigen Zeit und ich hab immer noch keine Ahnung wann dieses Buch eigentlich spielen soll.

Irgendwann ging es nur noch um Floris Entführung und Intrigen wie Ishmalin ins Gefängnis zu verbannen und die Magie an sich wurde ziemlich aufs Eis gelegt und verleumdet. Dabei war gerade das das interessante für mich.

Die Grundsituation mit den Zwillingssöhnen fand ich auch noch recht interessant, aber das wurde später ziemlich in den Hintergrund gerückt und dann fast gar nicht mehr erwähnt.

Floris Befreiung ging mir zu einfach nachdem Telmaine eigentlich überhaupt nicht mit ihrer Magie umgehen kann und auch das Ende war kaum von Belang.

Mit den Charaktere wurde ich gar nicht warm. Alle total vornehm und distanziert. Selbst den eigenen Ehemännern gegenüber. Cousins werden gesietzt. Vermutlich wegen dem höheren Stand. Ebenso mit Ishmael und Telmaine. Das wichtigste war bei den hohen Damen das Ansehen zu verwahren und dafür belügt man dann auch eben mal die Männer, die man angeblich liebt.

Natürlich war Telmaines und Balthasars Beziehung etwas besonderes, da er niederen Stands ist. So richtig warm wurde ich mit dieser Beziehung aber nie, da sie mir viel zu fömlich miteinander umgingen. Noch weniger konnte ich was damit anfangen, dass Telmaine sich nach fünf Jahren Ehe offenbar nebenbei in diesen Ishmael verlieben sollte. Da fühlte ich bei den beiden einfach auch garn nichts wirklich und das fand ich dann doch etwas übertrieben. Aber natürlich betrog sie ja ihren Mann nicht und das war das Wichtigste.

Nein, die Story gab nicht viel her und auch das Cover passt nicht annährend zum Buch.

Gut fand ich aber auch noch diese Idee mit Balthasar und Floria. Nachtgeborener und Lichtgeborene durch eine Wand getrennt. Leider wurde die dann auch ziemlich vernachlässigt irgendwann.

Diese Namen waren für mich auch recht anstrengend, da sie alle recht fremd wirkten und auch nicht gerade wenig waren. Von daher brauchte ich eine Weile um mich überhaupt an die zu gewöhnen, die öfter vorkamen.

Total unsympatisch fand ich übrigens auch Tercelle. Das man trotzdem noch versuchte ihren Anstand zu bewahren fand ich total daneben. Das hat sie in keinster Weise verdient gehabt.

Ich konnte mit dieser Geschichte leider nichts anfangen, obwohl ich sie am Anfang gar nicht so schlecht fand. Aber was draus wurde war nicht meins. Wirkte eher wie eine Geschichte über Auftragsmörder und Intrigen und sowas ist auch nicht so meins.

Bewertung: 2/5 Büchern