Buchzitate: Colleen Hoover – Looking for Hope

Und es gibt auch noch wundervolle Buchzitate von Looking for Hope.

1.) Es tut mir leid (Kapitel 2, S. 26)

Wenn man jemanden wirklich liebt, müsste man dann nicht wissen, was denjenigen zum Lächeln bringt und was zum Weinen? Aber ich hab es nicht gewusst. Ich habe keinen verdammten Schimmer gehabt und habe ihn auch heute nicht. Deshalb kann ich nur immer wieder sagen: Es tut mir leid, Les. Es tut mir so leid, nicht hatnäckiger gefragt zu haben, was mit dir los ist, wenn du geweint hast. Es tut mir leid, nichts getan zu haben, als du der Welt vorgespielt hast, du wärst glücklich – obwohl du in Wahrheit meilenweit davon entfernt wast.

Hach, ich fand das so traurig und wunderschön.

2.) Les Schuld (Kapitel 3, S. 41)

Ich bin dafür, dass wir Les die Schuld geben“, sagte ich und meine das nur halb im Schmerz. „Es wäre nie passiert, wenn sie hier wäre.“
Amy grinst. „Stimmt“, sagt sie und schüttelt in gespielter Empörung den Kopf. „Was für ein Aas, uns praktisch dazu zu zwingen, so was Ekelhaftes zu tun.“
Ich lache. „Echt fies von ihr.“

Eigentlich fand ich die beiden sogar ganz süß zusammen, aber die Umstände waren falsch.

3.) Mutiger als ich (S. 44, Kapitel 4)

Soll ich dir mal was verraten, Les? Ich bin ein viel zu großes Weichei, als dass ich das jemals machen würde. Bitte sags nicht weiter (nicht, dass du das jetzt noch könntest, selbst wenn du wolltest), aber das ist die armselige Wahrheit. Ich hätte viel zu viel Schiss davor; mich umzubringen, weil ich keine Ahnung habe, was mich danach erwartet. Ich meine, was ist, wenn das Leben nach dem Tod schlimmer ist als das Ledben, vor dem man davonläuft? Sich bewusst kopfüber ins Unbekannte zu stürzen, erfordert ganz schön Mut. Und eins muss ich dir lassen, Les, du warst viel mutiger als ich.

Was für traurige Gedanken, oder?

4.) Anderer Vorschlag (S. 46, Kapitel 4)

Daniel runzelte enttäuscht die Stirn. „Dir ist anscheinend nicht klar, wie viel Spaß diese Meute daran hat, sich das Maul zu zerreißen. Okay, anderer Vorschlag. Du bleibst still und hälst dich raus – wenn eingegriffen werden muss, übernehme ich das. Ich träum seit zwei Wochen davon, diesen Idoten endlich mal die Meinung zu sagen.“

Und das ist einer der Gründe warum Daniel mir ans Herz gewachsen ist.

5.) Zermürbt sein (S. 64/65, Kapitel 5)

Ich vermisse dich so verdammt, Les. Aber auf eine andere Art, als ich Hope vermisse. Bei dir weiß ich, dass es nicht die geringste Chance gibt, dich jemals wiederzusehen. Du bist für immer weg, und irgendwie hat es auch was Tröstliches, dass du jetzt wenigstens nicht mehr leiden musst. Bei Hope ist das anders. Ich weiß nicht, ob sie tot ist oder lebt. Ich weiß nicht, ob es ihr gut geht oder schlecht. Ob sie leidet oder nicht. Und ich kann nichts dagegen tun, dass ich mir die schlimmsten Dinge ausmale, und das zermürbt mich.

Ich weiß nicht, wie oft Holder mir so wahnsinnig leid tat.

6.) Superheldenkräfte (S. 66, Kapitel 5)

Eigentlich hatten Mom und Dad besprochen, dass ich bis zum Schulabschluss in Austin bleiben. Aber ich habe ihren Plan gemeinerweise durchkreuzt, indem ich meine Superheldenkräfte eingesetzt habe und einfach achtzehn geworden bin. Ha! Jetzt, wo ich volljährig bin, können sie nicht mehr über meinen Kopf hinweg entscheiden. Es war verdammt traurigm achtzehn zu werden und nicht mit dir feiern zu können.

Das fand ich witzig. Tja, ziemlich dreist, oder? Einfach so 18 zu werden.

7.) Tausendmal schöner als ich (S. 75, Kapitel 6)

„Verdammt“, sagt er, als er den blutdurchtränkten Stoff betrachtet. „Warum setzte ich mich eigentlich immer dem Risiko aus, dass mir jemand mein schönes Gesicht zu Brei schlägt?“ Er grinst und tupft sich noch einmal die Lippe.
„Keine Sorge“, beruhige ich ihn. „Du bist immer noch tausendmal schöner als ich.“
Daniel lacht. „Danke Honey. Nett von dir.“

Ich find diese Sprüche zwischen den beiden so cool.

8.) Perfekte Mädchen (S. 94, Kapitel 7)

„Möchtest du?“ Ich halte ihr das Wasser weiter hin. „Du siehst aus, als könntest du Flüssigkeit gebrauchen.“
Jetzt greift sie doch nach der Flasche und nimmt ein paar Schlucke. „Danke“, sagt sie und gibt sie mir zurück. Sie wischt sich mit dem Handrücken über den Mund und wirft einen Blick über die Schulter. „Tja, ich muss noch drei Kilometer bewältigen, dann gehe ich mal lieber los.“
„Wohl eher fünf“, sage ich. Ich versuche, sie nicht allzu offensichtlich anzustarren, aber es fällt mir schwer. Wenn man sich beim Universum das perfekte Mädchen bestellen könnte, dann könnte sie meiner Traumversion nicht näher kommen.

Hach, Holder ist einfach ein Traumtyp.

9.) Laufrunde (S. 102, Kapitel 8)

Am liebsten würde ich ihr sagen, dass ich sogar bereit würde,  gar nicht erst schlafen zu gehen, wenn ich sie dafür zu einer Laufrunde begleiten könnte. Stattdessen beuge ich mich vor und sage leise: „Du machst dir gar keine Vorstellung davon, wie gern ich so früh aufstehen würde.“

Er ist einfach so verdammt intensiv.

10.) Bestes. Gefühl. Aller. Zeiten. (S. 106, Kapitel 8)

„Bist du sicher, dass alles okay ist?“, fragte ich Sky und streiche besorgt über ihre Wange. Sobald meine Fingerkuppen ihre Haut berühren, bekommt sie eine Gänsehaut. Ich muss grinsen, als sie sich die Arme reibt, um sie zu verbergen. Bestes. Gefühl. Aller. Zeiten.

Und noch ein Grund wieso ich ihn so liebe. Er freut sich auch über Kleinigkeiten.

11.) Schweigsame Typ (S. 114, Kapitel 9)

Der Weg wird schmaler und ich lasse mich ein paar Schritte zurück fallen und jogge hinter ihr her. Dann fällt es auch weniger auf, dass keiner von uns etwas sagt. Ich bin sowieso eher der schweigsame Typ, aber in ihrer Gegenwart verschlägt es mir vollends die Sprache. Nach einer Weile wird mir klar, dass ich so nichts erreichen werde, wenn ich sie kennenlernen möchte. Also nehme ich wieder Tempo auf und passe meine Schritte ihren an.

Tja, der Plan war wohl nicht ganz so gut, was?

12.) Freundschaft schließen (S. 145, Kapitel 12)

Aber ich muss dir was gestehen, Les. Heute habich mir gewünscht, du wärst noch am Leben und könntest dich mit Sky anfreunden. Total absurd, ich weiß … Oh, Mann, Les, ich würde alles dafür geben, wenn das möglich wäre. Dieses Mädchen ist so stur und dickköpfig und unbelehrbar und so großartig und wunderschön, und am liebsten würde ich keine Sekunde mehr an sie denken, aber das schaffe ich nicht. Es wäre so praktisch, wenn du noch hier wärst. Dann könntet ihr Freundinnen werden, und es wäre unvermeidlich, dass wir uns über den Weg laufen.

Ich find Holders Beschreibung zu Sky so wunderschön.

Eigentlich hatte ich noch mehr Zitate rausgeschrieben, aber ich glaub das reicht. Den Rest müsst ihr selbst lesen. Viel Spass dabei. Es lohnt sich wirklich.

 

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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