Katie Kacvinsky – Dylan und Gray

Dylan und Gray

Aber Leid ist wie Wasser. Es findet immer einen Weg durch jede Ritze. Man kann es nicht aufhalten. Manchmal muss man sich erst bis auf den Grund sinken lassen, bevor man lernt, zurück an die Oberfläche zu schwimmen.

Meine Meinung:

Ich bin gerade doch ziemlich enttäuscht. Etwa 80 % des Buches waren toll, auch wenn es mich nicht vom Hocker gehauen hat. Aber die letzten 20 % waren gar nichts für mich. Das klang mir auch zu sehr nach 08/15 – Story und das war nicht meins.

Dylan mochte ich eigentlich die meiste Zeit am liebsten und es ist echt selten, dass ich weibliche Charaktere lieber mag als männliche. Sie war so furchtbar energiegeladen und cool, wenn auch manchmal recht extrem. Aber gegen Ende wurde sie eher nervig und anstrengend und zu extrem unabhängig. Wie sie Gray da behandelte fand ich überhaupt nicht mehr gut und total unnötig und das konnte mich leider gar nicht mehr überzeugen.

Gray mochte ich ganz gern, aber ich glaub ich fand ihn einfach zu gewöhnlich. Mir ist klar, dass Dylan gerade das an ihm gefiel, aber mir fehlte da einfach irgendwie was. Auch wenn er lieb und anständig war, war er irgendwie doch ein ganz normaler gewöhnlicher Typ und manchmal hätten da mehr Gefühle rüber kommen können.

Ich mochte die kleinen Ideen, die die Autorin hatte. Besonders als sie über Schlaflos in Seattle und E-Mail für dich und Tom und Meg geredet haben und ihre Pacman-Sucht. Auch das Sience-Fiction-Restaurante hat mir gut gefallen.

Ich hab gelacht, geseuzft und mit ihnen mitgefiebert, aber der letzte Schliff fehlte immer. Ich glaub ich mochte es nicht so, dass viele Gespräche immer nur geschrieben wurden, statt sie wirklich aktiv mitzuerleben. Das machte es etwas stumpf und teilweise anstrengend.

Die letzten 20 % gefielen mir leider nicht mehr so. Dylans Art gefiel mir nicht mehr und auch Amber hätte nicht sein müssen. Irgendwie zog es sich da nur noch wie Kaugummi. Das fand ich sehr schade.

Ich frag mich wieso am Ende immer alles auf so viel Stress wie möglich hinauslaufen muss.

Es hätte zumindest trotz dem kleinen Makel ein Highlight werden können, aber leider wurde daraus nichts, denn am Ende war ich einfach nur enttäuscht. Wieso verhunzen die Autoren ihre Bücher eigentlich immer nur?

Bewertung: 4/5 Bücher

 

 

Über Corly
Ich bin Bücherverliebt, Serienverrückt, eine Filmeliebhaberin, eine Geschichtenschreiberin, eine Patentante, eine Schwester, eine Cousine, eine Tochter, eine Tante, Blogschreiberin, Forengängerin, eine Kleindorfbewohnerin, eine Hobbyfotografierin, eine Buchsammlerin und eine Schwägerin in einer Person. :-)

4 Responses to Katie Kacvinsky – Dylan und Gray

  1. Stopfi says:

    Im Englischen gibt’s ja noch zwei weitere Bände gell… Ich denke aber nicht, dass die übersetzt werden…

    Gefällt 1 Person

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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