Rowell, Rainbow – Eleanor und Park

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Sie kam zu spät zum Mittagessen und zu spät zu Englisch. Und wen sie nicht schon gewusst hätte, dsas sie diesen blöden, bescheuerten kleinen Asiaten mochte dann wusste sie es jetzt.

Meine Meinung:

Ich hab keine Ahnung wieso das Buch so gehypt wurde. Es war ja in aller Munde und alle fanden es ja so toll.

Ich fand es bestenfalls langweilig, ab und zu nervig und sonst unsympatisch. Ich wurde einfach nicht warm mit dieser plumpen Geschichte. Dabei hätte es wirklich Potential gehabt und man hätte auf jeden Fall mehr draus machen können.

Ich wurde weder mit Eleanor und Park wirklich warm. Ich konnte mit ihrer Liebesgeschichte auch überhaupt nichts anfangen. Beide waren so unsicher und verschlossen und meinten so lange es wäre gar nichts zwischen ihnen und das gefiel mir überhaupt nicht. Ausserdem machte Eleanor  mit ihrer Art auch alles wieder zunichte und Park mit seinen Zweifeln. Sie gaben auch viel zu viel darauf was andere von ihnen dachten und machten dadurch einfach viel kaputt. Offener hätten mir beide wohl besser gefallen. Anfangs fand ich es noch ganz gut oder okay, aber es wurde zunehmen langweilger als es sich überhaupt nicht besserte sondern eher immer schlimmer wurde. Und irgendwie war ihnen sowieso alles nur peinlich. Dies war peinlich, das war peinlich. Wie gesagt, damit wurde ich einfach nicht warm.

Auch mit den Eltern wurde ich gar nicht warm. Parks Eltern gingen noch und manchmal waren sie sogar ganz cool, aber die meiste Zeit war sein Vater verdammt streng und seine Mutter zu engstirnig.

Eleanors Eltern waren aber viel schlimmer. Ihre Mutter war einfach nur armseelig. Ich konnte ihr auch überhaupt nicht abkaufen, dass ihr ihre Tochter wirklich was bedeutete oder eins der anderen Kinder. Auch wenn sie so tat. Aber sie handelte nie so. Sie setzte sich nie wirklich für ihre Kinder ein. Sie war so auf Richie fixiert und krabbelte ihm im Schoß statt sich zu wehren und ihre Kinder zu verteidigen. Ich konnte nicht mal Mitleid mit ihr haben, weil sie einfach so armseelig war. Sie machte mir die Story auch auf jeden Fall mit kaputt. Sowas deprimierendes wie diese Frau brauche ich echt nicht.

Aber auch ihr Vater war nicht besser. Der kümmerte sich ja überhaupt nicht und offenbar war ihm alles egal ausser seine neue kleine Familie. Der hätte noch viel raushauen können, aber auch er war einfach nur mies.

Aber auch Eleanors Geschwister fand ich nicht sonderlich sympatisch. Am Anfang gings noch, aber eigentlich dachten alle nur an sich selbst. Niemand freute sich für Eleanor, dass sie ein paar Stunden raus kam. Immerhin hatte sie es am schlechtesten getroffen. Alle wollten das was Eleanor hatte und verlangten es sogar. Da gab es keinen Zusammenhalt, aber das war wohl auch die Schuld ihrer Mutter.

Von Richie will ich gar nicht erst anfagen. Der Typ war einfach nur wiederlich und ihre Mutter konnte ich da auch überhaupt nicht verstehen. Die Kinder wären ohne die beiden besser dran.

Die Dialoge zwischen Eleanor & Park waren meist plump und langweilig. Irgendwie sehr eintönig. Wer nicht gerade ein absoluter Comic- oder Musikfan ist, hat es da schon schwer.  Erst waren sie gar nicht mal so schlecht, aber mit der Zeit wurde es mir zu eintönig und drehten sich auch immer wieder im Kreis. Sie entwickelten sich kaum weiter.

Das einzig besondere war wohl, dass es eine Welt ohne Handy und PC war, aber für mich ist das nicht so besonders, da ich damit aufgewachsen bin. Es war schön die ganzen alten Filme aus den 80ern zu hören oder zumindest einige, aber das reicht einfach nicht um eine gute Story raus zu machen.

Wie gesagt: Am Anfang war es nicht so schlecht, sondern sogar ganz gut. Aber die meiste Zeit war es deprimierend oder einfach langweilig. Ich hatte wohl wieder mal zu viel erwartet. Meins war es nicht so. Diese Geschichte erreichte mich irgendwie nicht.

Bewertung: 3,5/5 Büchern

2 Gedanken zu „Rowell, Rainbow – Eleanor und Park

  1. Huhu!
    Ich musste mir eben deine Rezension durch lesen, nachdem du ja einen Kommentar bei meinen Leselaunen diesbezüglich dagelassen hast. 🙂
    Ganz so schlimm wie du habe ich es nun doch nicht erlebt, aber auch ich kann den Hype um diese Geschichte nur bedingt nachvollziehen.
    Vielleicht magst du mal bei mir lesen?
    Herzlich
    Nela

    Gefällt 1 Person

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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