Buchzitate: Maggie Stiefvater – Raven Boys 3 Was die Spiegel wissen

So, und da die erste Hälfte der Raven Boys nicht nur mies war kommen hier auch noch ein paar Buchzitate.

1.) Wie eine Badewanne (Prolog, 2 %)

Die meisten Leute hätten an dieser Stelle vielleicht angefangen, sich Sorgen zu machen. Die meisten Leue hätten es vielleicht gar nicht bemerkt. Aber Maura gehörte nun mal nicht zu den meisten Leuten. Sie war vierzehn gewesen, als sie angefangen hatte, in ihren Träumen die Zukunft zu sehen. Mit sechzehn hatte sie zum ersten Mal mit einem Geist kommuniziert. Mit neunzehn hatte sie durch Fernwahrnemung ans andere Ende der Welt geblickt. Zeit und Raum waren für Maura wie eine Badewanne, in der sie nach Lust und Laune planschte.

Ich fand die Metapher mit der Badewanne so schön.

2.) Tiefer und tiefer in die Erde (Prolog, 3 %)

Sie ging weiter. Vor ihr und hinter ihr war es stockfinster. Der Strahl ihrer Taschenlampe erleuchtete lediglich Details: stummelige Stalaktiken an der Decke. Glitzerndes Wasser an den Wänden.
Aber sie hatte sich nicht verlaufen, denn es hatte von Anfang an nur eine mögliche Richtung gegeben: tiefer, immer tiefer in die Erde hinein.

Ich mag solche Beschreibungen einfach.

3.) Lange Zeit (Prolog, 3 %)

Ein Flüstern drang an ihr Ohr. Es war jemand aus der Zukunft oder der Vergangenheit. Jemand Totes oder Lebendiges oder Schlafendes. Eigentlich war es auch kein Flüstern, bemerkte Maura dann. Bloß eine heisere Stimme. Die Stimme von jemanden, der seit langer Zeit rief, ohne eine Antwort zu bekommen.

Irgendwie eine traurige Vorstellung, oder?

4.) Danke für die Zähne (Kapitel 1, 3 %)

Ronan gab einen unschönen Laut von sich, der entweder Verachtung oder Erheiterung ausdrückte. Er war wie Cabeswater: ein Schöpfer von Träumen. Wenn er den Unterschied zwischen schlafen und Wachen nicht kannte, dann nur, ewil er ihn nicht interessierte.
„Vielleicht hab ich dich ja herbeigeträumt“, sagte er.
„Dann danke für die geraden Zähne“, erwiderte Adam.

Na, wenns mehr nicht ist.

5.) Midlife-Crisis (Kapitel 1, 4 %)

Die Nachricht, die ihre Mutter vor über einen Monat hinterlassen hatte, gab keinerlei Aufschluss darüber, wann sie zurückkommen würde. Noch nicht mal darüber, ob sie überhaupt zurückkommen würde Und so konnte niemand sagen, ob sie noch immer fort war, weil ihr etwas zugestoßen war oder weil sie es so wollte. Verschwanden andere Mütter während ihrer Midlife-Crisis auch in Erdlöchern?

Gute Frage! He, he.

6.) Wie ein sanfter Kuss (Kapitel 1, 4 %)

Ein blaues Blütenblatt fiel ihr ins Haar. Ein weiteres landete auf ihre Handrücken, ruschte ihr Handgelenk hinunter wie ein sanfter Kuss. Gansey öffnete die Augen, als die Blütenbläter auf seine Wangen niederrieselten. Als er den Mund öffnete, neugierig wie immer, landete ein Blatt auf seiner Lippe.

Ich mag solche Beschreibungen einfach.

7.) Nick einfach (Kapitel 1, 5 %)

„Vielleicht hätten wir Noah doch mitnehmen sollen“, sagte Gansey unvermittelt. „Na los, dann aml rein. Ronan, vergiss nicht die Wegmarker beim Gehen. Wir verlassen uns auf dich. Starr mich nicht bloß an, nick einfach, als hättest du mich verstanden. Gut. Das heißt, weißt du was? Gib die Marker lieber Jane.“
„Was?“, Ronan war empört.

Tja, anstarren ist doch cool….

8. Einsam (Kapitel 2, 7 %)

Adam Parrish war einsam. es gibt kein gutes Wort für das Gegenteil von „einsam“. Man mag versucht sein, „gesellig“ oder „zufrieden“ vorzuschlagen, aber allein die Tatsache, dass die Bedeutungen dieser beiden Begriffe in keinster Weise miteinander verwandt sind, zeigt, dass „einsam“ sich einfach nicht perfekt spiegeln lässt. Es ist nicht dasselbe wie „allein“ oder „verlassen“ oder „traurig“ und doch kann es alle diese Bedeutungen in sich tragen. „Einsam“ bezeichet den Zustand des von anderen Getrenntseins. Des Andersseins. Allein-sam.

Wow, was für eine Begriffserklärung, was?

9. Verflixte Handy (Kapitel 3, 9 %)

„Bitte entschuldigen Sie, dass Sie warten mussten – ich habe versucht, sie anzurufen!“
„Dieses verflixte Handy. Die Akkus von diesen Dingern taugen wirklich gar nichts. Die müssen Teil einer Verschwörung sein, die uns dazu bringen soll, irgendwas anderes zu kaufen. Blutdrucksenkende Medikamente zum Beispiel. Und sag mal, sind Flugzeuge immer so? So voller Menschen?“
„Ich fürchte, ja“, erwiederte Gansey.

Dumm gelaufen, was?

10. Junge Leute (Kapitel 4, 12 %)

„Nein, nein!, erwiderte Persephone mit einem kleinen Lachen. „Ich glaube nicht, dass das  nein. Wie du schon sagtest, sie steht ja jetzt auf Mr. Gray. Sagen das die jungen Leute heute überhaupt noch?“
„Ich hab es gerade gesagt. Und ich bin jung.“
„Mehr oder weniger.“
„Tja, du hast mich gefragt, oder nicht? Entweder du akzeptierst meine Expertise auf dem Gebiet oder wir reden büer etwas anderes.

Interessante Diskussion …

11. Geld zurück (Kapitel 5, 12 %)

„Maura ist nach Cabeswater gegangen. Das ist nicht die Zukunft. Und außerdem, wenn sie Hilfe gewollt hätte, dann hätte sie darum gebeten. Glaube ich.“
„Wenn ich dich bezahlt hätte“, brummte Blue unheilvoll“, würde ich jetzt mein Geld zurück verlangen.“

Dann würde sie aber nicht reich werden ….

12. Hölle mit Telefonanschluss (Kapitel 4, 12 %)

Er klang so jungenhaft und normal. Blue fragte: „Hab ich dich geweckt?“
Sie konnte hören, wie Gansey nach seiner Brille tastste und sie aufsetzte.
„Nein“, log er. „Ich war noch wach.“
„Ich hab mich sowieso verwählt. Ich wollte eigentlich beim Kongress anrufen und deine Nummer unterscheidet sich nur um eine Ziffer von deren.“
„Ach ja?“
„ja, deine geht nämlich 6 – 6 – 5.“ Sie hielt inne. „Kapiert?“
„Oh Mann.“
„6 – 6 – 5. Eine Ziffer Unterschied. Kapiert?“
„Ja kapiert.“ Er schwieg einem Moment, aber Blue hörte ihn atmen. „Ich wusste gar nicht, dass die Hölle einen Telefonanschluss hat.“

Gruselige Vorstellung

14. Verflixt noch mal (Kapitel 5, 13 %)

„Eure Linie hier ist zwar wach und aktiv und voller – um nicht zu sagen randvoll mit – Energie, aber die Nebenlinie, nach der wir heute suchen, ist – verlfixt noch mal!“ Er war über den Hund gestolpert.
Der Hund blickte Malory an. Sein Geschichtsausdruck schien auch „Verflixt noch ma!“ zu sagen.

Ja, würde ich an der Stelle vom Hund auch.

14.) Neue Hüfte und Noah (Kapitel 7, 17 %)

Sie klappte die Mikrowelle zu. Gansey ging nach nebenan.
Malory auf dem Sofa beäugte seinen Tee als wäre dieser sein Todesurteil.
„Hätten Sie gern sonst noch was?“, fragte Gansey höflich.
Malory schob den Hund von sich herunter. „Eine neue Hüfte wäre schön. Und besseres Wetter. Das heißt … na ja. Das hier ist dein Zuhause und nichts läge mir ferner, als daran Kritik zu üben oder meine Grenzen zu überschreiten. Nichtsdestotrozt: Ist dir bewusst, dass da jmenad unter dem -“
Er deutete in die unwetterbedingte Dunkelheit unter dem Billiardtisch. Blue blinzelte, als sie eine Gestalt in den Schatten ausmachen konnte.
„Noah“, sagte Gansey. „Komm sofort da raus.“
„Nein“, erwiederte Noah.
„Ah ja. Ich sehe ihr zwei kennt euch, dann ist ja alles in Butter.“

Na ja, wäre auch schlecht wenn nicht.

15.) Hund oder Rabe? (Kapitel 9, 20 %)

Malory. Der Kerl jammert in einer Tour über seine Hüften oder seine Augen oder die Regierung oder – oh Mann, und dann dieser Hund. Ich meine, er ist schließlich nicht blind oder verkrüppelt oder so.“
„Ja, warum konnte er sich nicht einfach ein normales Haustier zulegen? Einen Raben zum Beispiel?“

Der Spruch war irgendwie witzig.

Das wars auch schon wieder. Ich hatte noch mehr, aber das dauert immer ganz schön lange das abzuschreiben und so lass ich es erst mal.

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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