Sandra Regnier – Das Flüstern der Zeit 1

Das Flüstern der Zeit Band 1

„Sag mal Meredith, wir haben Frühjahr. Möchtest du nicht mal was Helles anziehen?
Ich glaube, Orange würde dir gut stehen.“
Jetzt, wo das Thema Liebe erst einmal wieder durch war,
kam Shaktis Lieblingsthema Nummer zwei an die Reihe.
Shakti war, obwohl extrem bunt, immer chic.
Und würde mich am liebsten komplett neu einkleiden.
Leider wäre ich mir in diesen Farben vorgekommen wie eine Banane unter lauter Äpfeln.

Meine Meinung:

Story: 4

Platzregen und Sturmwinde gehören für die englishce Kleinstadt Lansbury und damit für die 17-jährige Meredith zum Alltag. Doch diese Gewitternacht ist anders. Unheimliche Kornkreise tauchen am Ostrand auf, unerwartete Gestalten suchen Lansburys Steinkreis heim und dann ist da noch Meredith bester Freund Colin, der sie genau in dieser Nacht küsst, und mit dem nichts mehr so ist, wie es war. Irgendetwas ist in jener Nacht passiert, irgendetwas, das Zeit und Raum kurzfristig aufgehoben hat. Und ausgerechnet Meredith ist der Schlüssel zum Ganzen …

Originalklappentext vom Buch

Anmerkung dazu: Ehrlich gesagt wusste ich überhaupt nicht was ich selbst schreiben sollte zum Inhalt des Buches. Das weiß ich sonst immer. Aber hier hatte ich wirklich das Gefühl, dass fast gar nichts passiert. Und allein der erste Satz vom Klappentext verwirrt schon enorm. Ausser in dieser einen Nacht gab es nie Gewitter. Meist war sogar super Wetter. Wenn überhaupt regenete es mal. Mal abgesehen davon, dass es gar nicht wirklich Nacht war. Und auch das mit Colin klingt geheimnisvoller als es ist. Eigentlich ist da nämlich gar nichts. Ich find diesen Klappentext wie gesagt geheimnisvoller als das Buch wirklich ist. Im Buch passiert nich wirklich viel. Und wo Meredith jetzt der Schlüssel zum ganzen sein soll hab ich auch noch nicht wirklich begriffen.

Lieblingskapitel: 4

Gabs nicht, da dieses Buch leider für mich ein ziemlicher Flop war.

Charaktere: 4 –

Meredith: 4 –

Ich befürchte, wenn ich einmal anfange, kann ich nicht mehr aufhören. Diese Person war leider einfach nur furchtbar. Sie meckerte viel über andere, aber gerade das worüber sie sich bei anderen beschwerte fand ich bei ihr total schlimm und meist setzte sie dann immer noch einen drauf. Sie war eingebildet und zu sehr von sich selbst überzeugt. Sie benahm sich oft einfach unmöglich und peinlich und war richtig extrem tollpatschig. So tollpatschig ist nicht mal der extreme Tollpatsch. Sie ist ein Mathegenie und mit denen komme ich selten klar. Aber Meredith war ein ganz besonders schlimmer Fall. Sie war gut in Mathe und Physik und dachte deswegen sie wisse alles immer besser. Sie hat sich so viel darauf eingebildet. Sie meinte alles müsse nach ihr gehen und wenn jemand dann mal sie runtermachte wurde sie gleich handgreiflich und beleidigend. Aber genug austeilen konnte sie. Total unsensibel war sie auch. Besonders Colin gegenüber. Íhre Himmellei gegenüber Brandon hab ich auch nicht verstanden. Six Pack scheint bei ihr alles zu sein. Alles andere ist egal. Da benahm sie sich einfach nur schrecklich. Schlichtweg um es doch mal ein bisschen abzukürzen war Meredith einfach schrecklich und unsensibel und ich verstand nicht wieso sie überhaupt noch Freunde hatte. Ich hätte ihr zehn mal die Meinung gegeigt. Aber die sind ihr ja alle nur hinterher gekrochen.

Colin: 1

Er war mir noch der liebste, aber etwas blass. Was genau machte ihn eigentlich aus. Was machte er noch gerne ausser Musik und  mit dem Hund rausgehen? Seine Fähigkeiten kamen auch nicht richtig zur Geltung, da sie von Meredith beschrieben wurden. Und diese Unterdrückung von seinem Vater passte irgendwie nicht ganz zu seinen Fähigkeiten. Das fand ich die ganze Zeit seltsam. Er kam nicht wirklich aus sich heraus und so wirklich was zu ihm sagen kann ich nicht. Was wirklich mit ihm anfangen konnte ich auch nicht. Wieso er Meredith so hinterher lief oder überhaupt verliebt in sie war hab ich sowieso nicht verstanden. Sie hat nichts, rein gar nichts dafür getan. Und am Ende konnte ich ihm das auch fast nicht mehr abkaufen, da schien er doch Elizabeth viel interessanter zu finden. Ich find ihn als Charakter an sich einfach etwas schwammig. Es hat auch nicht ganz zu ihm gepasst, dass er wirklich alles gut fand, was Meredith getan oder gesagt hat. Ich weiß nicht …

Chris: 1 –

Chris fand ich teilweise gar nicht schlecht, aber irgendwann ging er mir einfach nur noch auf die Nerven. Diese ganzen anzüglichen Gedanken und dass sich bei ihm immer alles nur um Mädchen drehte fand ich dann doch zu übertrieben. Er schien doch sonst ganz nett und das Verhalten darauf bezogen schien einfach nicht ganz zu ihm zu passen.

Shakti: 1 –

Zu ihr kann ich kaum was sagen, denn sie tauchte recht selten auf. Ich fand sie gar nicht so schlecht, hab aber nicht verstanden wieso sie jemand anderen geküsst hatte, wo sie doch einen Freund hatte und es wurde auch nicht erklärt. War für mich irgendwie sinnlos.

Rebecca: 3 –

Die fand ich auch schlimm. Teilweise war sie erträglich, aber auch sie hatte anzügliche Gedanken und gerade ihre Launen an anderen fand ich einfach nur furchtbar. Manchmal war sie richtig schrecklich.

Brandon: 2

Tja, was soll ich über ihn sagen? Er hat unfassbar viele Muskeln und sieht deswegen ach so gut aus. Das war eigentlich die Botschaft. Meredith hat es eigentlich bestimmt tausend mal erwähnt. (Gefühlt). Und alle Mädchen himmelten ihn an (magische Gabe?). Wirkte fast so. Das war echt nicht mehr normal. Mich hat er jetzt nicht vom Hocker gehauen. Sonst hat man nämlich eigentlich nur über ihn erfahren, dass er Barkeeper ist und gut kochen kann. Aber hatte er sonst noch irgendeine Art von Charakter? Ich weiß nicht.

Elizabeth: 2 –

Mit Elizabeth konnte ich nie was anfangen. Ich fand sie von Anfang an unsympatisch und durch ihre Handlungen machte sie sich auch nicht gerade beliebter. Wieso sie nicht auf Brandon gehört hat, der sich da viel besser auskannte weiß ich nicht. Es hätte nicht zu dem Ende kommen müssen. Und auch sonst benahm sie sich meist total unhöflich. Ausser Colin. Den himmelte sie an. Aber so wirklich passierte auch nichts zwischen den beiden.

Theodor: 4

Was der für ne Rolle hatte weiß ich nicht. Ausser immer wieder Meredith komische Sachen zu sagen. So ganz verstanden hab ich das nicht. Ich fand ihn jedenfalls einfach nur ätzend. Viel Sinn machte er nicht, ausser das mir das Buch dadurch noch ein wenig unsympatischer wurde.

Meredith Mutter: 2

Sie war ganz okay, aber auch sie hausierte nur um Meredith rum und fand offenbar alles gut was sie so trieb. Das ging mir etwas auf die Nerven.

Dr. Adams: 5 –

Colins Vater war echt die Höhe der Charaktere. Einfach nur furchtbar. Wie der Colin unterdrückte und Theodor ach so hoch lobte war einfach nur mies. Colin hatte ja nicht mal ein wirkliches Leben. Er hat nur darauf gewartet, dass er Meredith den Kotakt zu ihm verbieten konnte und dann kam die „passende“ Gelgenheit. Diesen Mann hab ich einfach nicht verstanden. Wie kann man nur so furchtbar zu seinem eigenen Sohn sein? Ein absoluter Hasscharakter.

Mr. Cromwell: 3 –

Oder wie der hieß. Mir kam er gleich nicht so geheuer vor und da fand ich Meredith auch ziemlich naiv. Ich hatte sofort so ne Ahnung wieso den alle anhimmeln. Unsympatischer Typ.

Pärchen und Liebesgeschichte: 4 –

War eigentlich so gut wie nicht vorhanden. Ausser das Brandon alle anhimmelten und Colin auf Meredith stand und Elizabeth auf Colin passierte da eigentlich gar nichts. Am ehesten noch bei Shatki und Chris, aber das war ja mehr als nebensächlich. Meredith hat ja nur Brandon angehimmelt und das war mehr als nervig.
Erzählperspektive: 4 –

Das war leider aus Meredith Sicht und das war eigentlich die uninteressanteste Sicht, denn sie war viel zu engstirnig und praktisch veranlagt um wirklich was draus machen können. Colin oder Brandon hätten mich viel mehr interessiert. Dann wären sie vielleicht auch nicht so blass gewesen.

Besondere Ideen: 3 –

Ähm ja, das wären dann wohl die Magieaspekte. Das angeblich mysteriöse, aber das konnte mich wirklich nicht überzeugen und kam auch nicht so gut rüber, da es meist bis auf die letzten 100 Seiten vielleicht immer nur angedeutet wurde. Das mit dem Sachsenfestival hat mir eigentlich ganz gut gefallen, aber nicht mit Meredith Ansichten.

Rührungsfaktor: 4

Nicht wirkklich vorhanden. Höchstens genervt und stirnrunzelnd über die Handlungen von Meredith und ihren Freunden. Einzig Colin tat mir öfter leid. Vor allem wegen seinem Vater, aber auch weil Meredith so unsensibel ist.

Parralelen:  3 –

Es gab besonders am Anfang wahsinnige Parralelen zu Pan. England, Meredith und Felicity (aber Meredith fehlt eindeutig die Leidenschaft von Felicity) Colin und Lee (aber Colin kommt nie an die Klasse von Lee ran) usw. Es fiel echt schon extrem auf. Und es wirkte eher wie eine schlechtere Kopie von Pan. Aber später legten sich diese Parralelen etwas.

Störfaktor: 4 –

Owei, ich befürchte ich höre hier gar nicht mehr auf. Meredith ist ein ganz großer Störfaktor, Brandons Muskeln (irgendwann ist auch mal gut), die ganzen anzüglichen Gedanken (passten irgendwie gar nicht so ins Buch), Dr. Adams ist ein weiterer großer Störfaktor und Theodor,

Auflösung: 3 –

Hat mich jetzt auch nicht vom Hocker gerissen. Manches habe ich schon geahnt, Charaktere wurden nicht sympatischer, Beziehungstechnisch lief gar nichts mehr und teilweise fand ich es etwas unlogisch.

Fazit: 4 –

Dieses Buch sagte mir leider gar nicht zu. Total unsympatische Charkatere (allen voran Meredith und Dr. Adams), platte Charaktere ansonsten, recht platte Story, Oberflächliche Charaktere mit anzüglichen Gedanken in unmengen. Peinlichkeiten ohne Ende. Das Sachsenfestival war noch das interessanteste, aber leider nicht mit der Umsetzung. Hätte man einfach mehr raus machen können. Den Klappentext find ich doch schon sehr irreführend.

Das find ich hier auch besonders schade, da ich Pan so geliebt hab.

Bewertung in Punkten: 2/5 Punkten

2 Gedanken zu „Sandra Regnier – Das Flüstern der Zeit 1

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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