Start: Adriana Popescu – Ein Sommer und vier Tage

Ich hab jetzt mein nächstes Buch angefangen und zwar dieses hier:

Ein Sommer und vier Tage

Teilweise ist es zwar etwas unrealitstisch (die Betreuer eines solchen Sommercamps müssen schon sorgfältig sein und nicht so lari fari wie hier), aber es soll wohl eher witzig sein und zur Geschichte passen tut es. Deswegen stört es mich nicht.

Bisher find ich es nämlich eigentlich wirklich gut. Es ist so schön leicht zu lesen und locker und flockig und genau das hab jetzt gebraucht.

Lewis ist auch echt cool. Ich mag ihn einfach sehr. Und was die Tussis da über ihn erzählt haben kann ich nicht glauben. Die wollen sich doch nur wichtig waren. Ich fand es toll wie er Paula verteidigt hat. Das mit dem losseilen fand ich dann halt nicht ganz so toll, aber sonst ist er klasse.

Auch Paula mag ich gern. Gerade auch das mit den Büchern gefällt mir gut, aber auch sonst ist sie doch sehr sympatisch.

Und auf ihr Trampen bin ich jetzt mal gespannt. Aktuell sind sie ja in Botzen und dann gehts weiter nach Verona. Besonders gespannt bin ich auf die Beschreibungen von Amalfi dann später, denn da war ich ja schon.

Bin jedenfalls jetzt schon auf S. 78 obwohl ich das Buch erst zwei mal in der Hand hatte. Was für ein Unterschied zum letzten Buch.

Maya Shepard – Märchenhaft erwählt

Märchenhaft erwählt

Ein Kuss ihm zur Verdammnis.
Er möge keine Fuß mehr auf die Erde setzten.
Keinen Tag mehr das Licht der Sonne erblicken.
Keine Nacht mehr die Sterne am Himmel zählen.

Ein Kuss ihm zur Erlösung.
Nur der wahren Liebe Kuss vermag den Zauber bannen.

Meine Meinung:

Story:

Prinz Lean sucht eine Braut und es gibt Erwählte, die darum kämpfen an seiner Seite sein zu können. Sie müssen verschiedene Prüfungen bestehen um sein Herz zu gewinnen.

Eigene Inhaltsangabe.

Charaktere: 5

Heera: 5 –

Sie war neben Agnes der schrecklichste Charakter überhaupt. Und einer der schrecklichsten von denen ich je gelesen hab auch. Dagegen ist Katniss ja fast umgänglich. Sie hat ein paar gute Momente, die sie aber meist mit blöden Handlungen oder Sprüchen kaputt macht. Sie ist so mannhaft und grob und ungehobelt. Hat einfach kein Benehmen und gerade das soll man mögen? Das kann ich kaum glauben. Sie legt es doch auf Ärger geradezu an. Und auch, dass sie ihre Schwester in allem unterstützt was sie tut find ich schrecklich. Da ist es auch egal was. Das ist einfach nur naiv. Geschwisterliebe schön und gut, aber man kann es auch übertreiben.

Lean: 3 –

Und sowas soll ein Prinz sein? Oft hat er sich einfach nur benommen wie ein ungezogener Bengel. Er macht Gesetze ohne mit irgendwem das abzusprechen nur weil er glaubt, dass das später auch seine Aufgabe ist. Sowas soll man ernst nehmen? Das könnte sich im schlechtesten Fall auf das ganze Land negativ auswirken. Selbst der König hat doch bestimmt Berater und entscheidet nicht alles allein. Meist nahm er die Mädchen überhaupt nicht ernst, geschweige denn seine Position beim Casting. Ausserdem wirkte er auf mich furchtbar blass. Aber sympatischer als Heera war er schon. Das ist aber ja auch nicht so schwierig.

Medea: 2 –

Am Anfang fand ich sie noch ganz süß, aber irgendwann wurde sie mir zuwieder und sie war mir einfach nicht mehr geheuer. Das mit der Lärche fand ich irgendwann einfach nur noch nervig und unfair. Auch ihre angebliche Liebe zum Prinzen konnte ich nie wirklich nachvollziehen. Sie kannte ihn doch nicht mal. Es war wohl eher die Vorstellung vom Prinzen und nicht der Prinz selbst. Irgendwann konnte ich nicht mehr hören wie sehr sie ihn liebt und wie sehr es ihr das Herz brechen würde, wenn er sie nicht wählt. Das konnte ich auch gar nicht richtig ernst nehmen. Irgendwann nervte mich halt allein die Erwähnung davon nur noch.

Daphne: 3 –

Für mich ist sie keine ernstzunehmende Anwärterin auf den Thron. Das Treffen mit dem Prinzen lief ja wohl auch nicht so wirklich gut. Er mochte sie ja nicht mal wirklich und konnte sich bestenfalls über sie amüsieren und dann ist sie unter den letzten drein und er kann sich plötzlich nicht mehr entscheiden? Ja klar! Natürlich. Mir war sie eigentlich ziemlich unsympatisch.

Erina: 1

Sie mochte ich noch ganz gern udn sie tat mir irgendwie leid. Sie hat zwar angeblich was Lean angeht in etwa die selbe Meinung wie Medea, aber sonst ist sie ganz okay. Sie wäre meine erste Wahl auch wenn ich das mit ihr und dem Biest eher seltsam find.

Amphion: 1

Ihn mochte ich auch noch ganz gern. Er tat mir auch irgendwie leid. Er hat wenigstens mal eine interessante Hintergrundgeschichte.

Yanis und Siles: 1 –

Zu Yanis kann ich kaum was sagen. Er war okay.
Silas mochte ich auch erst, aber bei Daphne war er mir einfach zu schleimich. Das ging ja einfach gar nicht. Und es interessierte ihn nicht mal, dass sie ihn eiskalt abblitzen ließ.

Niobe: 4 –

Was für eine schreckliche Königin. Die war mir sowas von unsympatisch. Sie benahm sich kein Stück wie eine Königin und ließ ihre Meinung andere deutlich spüren was alles andere als königlich war. Ausserdem müsste sie die Erwählten doch am besten verstehen, aber sie war kein Stück einfühlsam.

Agnes:  5 –

Sie war einfach nur schrecklich. Sie mochte ich aber auch schon als Erwählte nicht. Nicht erst später.

Andere Erwählte: 2 –

Der reinste Zickenkrieg. Eine schlimmer als die andere. Da waren wirklich nur ein paar, die ganz okay waren.

Heera und Medeas Familie: 2 –

Ihre Mutter fand ich schrecklich. Das sie Heera praktisch dazu gezwungen hat war echt das letzte. Da konnte sie ihr ja nicht so wichtig sein.
Ihren Vater mochte ich ganz gern. Auch ihre kleine Schwester war ganz süß.

 

Ich glaub ich hab Charaktere noch nie allgemein so schlecht bewertet. Irgendwer war immer dabei, der mir wirklich gut gefallen hat. Wie in Panem zum Beispiel Peeta und Finnick. Aber hier konnte mich wirklich keiner völlig überzeugen und die meisten fand ich eher schrecklich. Das ist schon echt übel.

Pärchen und Liebesgeschichten: 4 –

Ich hab selten von Liebesgeschichten gelesen, die mich so wenig überzeugen konnten. Dagegen ist Panem ja nichts. Ich glaub hier hatte kein Charakter wirkliche Ahnung von Liebe. Heera Sinneswandel kam mir auch zu plötzlich. Lean ist trotz Heeras Tat völlig unfähig sich zu entscheiden, was ich gar nicht nachvollziehen kann. Am liebsten hätte er sie alle. Sowas von unreif der Typ. Medea ist einfach nur besessen von der Vorstellung einen Prinzen zu lieben. Das hat nichts mit Liebe zu tun. Nein danke.

Erzählperspektive/Schreibstil: 3

Das war ganz schön durcheinander. Einerseits bin ich froh, dass mehrere erzählt haben, andererseits waren es zu viele.

Schlimm war auch der Schreibstil. Der kam mir sehr gestelzt vor. So wirkte vieles einfach richtig schleimig und umständlich. Furchtbare Sprache. In deutsch zumindest.

Besondere Ideen: 3 –

Das solte wohl vor allem die Märchenzusammensetzung sein und das in Form von diesen Erwählten. Aber ich fand das ging eher in die Hose.

Was ich noch ganz cool fand war das mit den vier Winden. Nur leider kam es zu spät, sodass es mich nicht mehr wirklich überzeugen konnte.

Rührungsfaktor: 5

Der war wirklich sehr, sehr selten vorhanden. Meist fand ich alles eher nervig und anstrengend.

Parallelen: 3 –

Ich hab noch nichts von der Autorin sonst gelesen und werde es auch nicht mehr tun, aber vieles erinnert schon arg an Selection. Die Art der Ausscheidung. Die Art der Erwählten (auch wenn sie viel furchtbarer sind als in Selection) und sogar die Charaktere gleichen teilweise von den Lebensumständen oder sonstige her Selection. Besonders Heera mit America. Aber da war mir doch America wesentlich sympatischer.

Ich bin die letzte, die es mag Bücher miteinander zu vergleichen, besonders wenn sie kaum was miteinander zu tun haben, aber hier fiel das doch schon extrem auf. Es war ja nicht nur eine Kleinigkeit, die an Selection erinnerte sondern fast ein ganzes Schema.

Störfaktor: 4 –

Hier sollte man lieber fragen was kein Störfaktor war. Fast das ganze Buch war ein Störfaktor. Am meisten gestört haben mich die Charaktere und die unsinnigen Prüfungen.

Auflösung: 4 –

Auch das haute mich nicht mehr vom Hocker. Das mit Agnes kam zwar überraschend, aber konnte mich nicht wirklich überzeugen.

Lean wurde die Entscheidung am Ende praktisch einfach abgenommen. Das ging mir zu einfach.

Aber mich konnte die Auflösung im Allgemeinen einfach nicht überzeugen.

Fazit: 5

Diesen Hype kann ich nun wirklich nicht verstehen. Ich konnte die Geschichte gar nicht richtig ernst nehmen. Vieles konnte ich kaum nachvollziehen und die wenigsten mochte ich. Die Idee ist ganz nett, aber die Umsetzung gefiel mir nicht. Ich bin die erste, die sagt in der Fantasy ist alles möglich. Aber irgendwie muss es mich auch überzeugen können und das wurde hier einfach nicht erreicht.

Bewertung in Punkten: 1,5/ 5 Punkten

  • Ich glaub das ist eine der schlechtesten Bewertungen überhaupt.

 

 

 

 

TTT 45: unsicher ob beginnen oder lesen

Noch ein TTT für mich und das Thema find ich persönlich sehr interessant. Natürlich bin ich da wieder gerne mit dabei.

Und hier sind meine Unsicherheiten zum heutigen TTT:

Myhtica 1Black DaggerJungs zum AnbeißenDie Herren der UnterweltIch fürchte mich nicht
Flüsterndes GoldFrostkussDie Seelen der NachtLeopardenblutDie Farben der Magie

Irgendwie wurde mein Text gelöscht. Also muss ich den jetzt wohl noch mal schreiben. Ich bin ganz sicher, dass ich den schon vorgeschrieben hatte. Seltsam …

  1. P.C. Cast – Mythica Die Göttin der Liebe

Ich fand House of Night teilweise schon nervig. Das hier interessiert mich vom Thema her, aber ich bin unsicher ob es sich wirklich lohnt.

2. J.R. Ward – Black Dagger

Die Reihe würde mich schon ziemlich interessieren, aber sie ist auch einfach so verdammt lang. Deswegen drücke ich mich davor noch. Diese langen Teile schrecken mich eher ab.

3. Mari Manciusi – Jungs zum Anbeißen

vom Thema her würde es mich schon interessieren, aber ich bin nicht sicher ob ich es nicht eher nervig als lustig finden würde.

4. Gena Showalter – Die Herren der Unterwelt Schwarze Nacht

Ihre unheimlich verliebt Reihe (oder wars unsterblich verliebt?) hab ich geliebt. Alice dagegen konnte mich nicht wirklich überzeugen. Deswegen bin ich hierbei sehr unsicher, weil ich nicht weiß ob es was für mich ist.

5. Tahraeh Mafi – Fürchte mich nicht

Ich bin allgemein bei der Reihe unsicher, da ich nicht weiß ob das was für mich ist.

6. Carrie Jones – Flüsterndes Gold

Ich hab es mal angefangen, aber nach kurzer Zeit wieder abgebrochen. Weiß nicht ob sich ein Neustart lohen würde.

7. Jennifer Estep – Frostkuss

Auch hier bin ich allgemein unsicher, ob die Reihe was für mich ist.

8. Deborah Harkness – Die Seelen der Nacht

Und auch hier bin ich unsicher ob es was für mich ist.

9. Nalini Singh – Leopardenblut

Auch diese Reihe ist so verdammt lang, aber sie soll recht gut sein. Ich bin trotzdem unsicher ob es was für mich ist.

10. Terry Pratchett – Die Farben der Magie

und auch hier bin ich unsicher, weil die Reihe so verdammt lang ist. Interessieren würde sie mich schon, aber ich weiß auch nicht ob sie was für mich wäre.

 

Corlys Themenwoche 15.4 Bus und Bahn: Besondere Bus- und Bahnfahrten?

Auch heute gehts natürlich weiter mit meiner Themenwoche über Bus und Bahn.

Corlys Themenwoche Logo

Heute möchte ich von euch auch wieder etwas wissen wie immer. Und zwar folgendes:

Habt ihr schon mal was besonders bei der Fahrt oder vor der Fahrt mit Bus und Bahn erlebt?

 

Als erstes fällt mir da Litauen ein. Kurz hinter der Grenze wurde unser Busfahrer angehalten. Ich glaub er ist zu schnell gefahren, aber ich bin mir nicht mehr sicher wie es genau war. Vermutlich musste er Strafe bezahlen, aber auch da bin ich nicht mehr sicher. Und damals mussten wir noch durch die Passkontrolle und bekamen noch Stempel in den Reisenpässen. Das war noch was.

 

Aber viel abenteuerlicher war doch Italien. Wenn ihr euch schon bei den Deutschen übers Zuspätkommen beschwärt dürft ihr nie nach Italien fahren.

Einmal sind wir von Amalfi mit dem Bus zurück nach Salerno gefahren. Gott, wir haben bestimmt drei Busse gewartet bis wir endlich reinkonnten und die kamen bestimmt alle zu spät. Beim ersten Mal hatten wir kein Ticket, weil wir dachten, dass wir das im Bus kaufen können. Pustekuchen. Konnten wir natürlich nicht. Also mussten wir wieder aussteigen. Ich glaub das Ticket bekamen wir dann am Kiosk oder so. Jedenfalls nicht da wo wir es erwarten würden. Der 2. Bus war dann zu voll und wir passten gar nicht rein. Beim dritten hats dann geklappt.

Und dann die Fahrt an der Amalfiküste lang. Die Busfahrer fahren da echt …. na ja. Nicht wie unsere jedenfalls. Und die Küste entlang gehts echt steil hinunter. Da kann einem schon mal anders werden. War schon mal das abenteuerliche Erlebnis Bus in Italien.

 

Noch schlimmer ist Bahn fahren. Allein wegen den Tickets, die man überall kaufen kann wo man es nicht erwarten würde wie nem Tabakladen oder so. Also mussten wir erst mal gucken wo wir die kriegen. Entweder war es ein etwas abgelegener Bahnhof von Salerno oder einfach kleiner. Jedenfalls war es etwas kleiner. Den Bahnhof erst mal zu finden wo wir einsteigen mussten um nach Neapel zu kommen war schon abenteuerlich.

Noch abenteuerlicher war die Rückfahrt. Wir waren am Hauptbahnhof, waren aber am falschen Gleis. Unseren Gleis zu finden war auch nicht so leicht, da er versteckt nach unten ging. Gut, als wir den dann gefunden hatten, dauerte es ewig bis unser Zug kam und eine Weile waren wir nicht sicher ob wir in den richtigen gestiegen waren. Dann hatte der Kontrolleur noch irgendwas mit unseren Fahrkarten, aber ich weiß nicht genau was. Jedenfalls hat er verdammt viele Stempel drauf gemacht. Wir sind nach Ewigkeiten wieder an unserem Ausgangsbahnhof gekommen, aber es war schon wirklich abenteuerlich.

Das Problem ist, dass nicht nur das Bus – und Bahnfahren in Italien abenteuerlich ist, sondern auch das Autofahren.

 

So, das ist meine Geschichte/n. Jetzt würden mich eure abenteuerlichen Geschichten interessieren.