Buchzitate: Adriana Popescu – Ein Sommer und vier Tage

Obwohl ich nicht ganz überzeugt war, gibts doch ein paar Buchzitate von mir.

1.) Wand voller Postkarten/ S. 11

Wieder sehe ich auf die Wand voller Postkarten, die meinem Wunsch nach Entdeckungreisen eine stumme Timme geben, es ist ein leiser Schrei, den außer mir und meinen Herzen niemand hören kann. Ich kann meinen Eltern nicht sagen, dass ihre Version meiner Zukunft nicht meine ist. Der Curser blinkt noch immer ganz aufgeregt, fast tänzenld und zufrieden, weil ich mich habe verleiten lassen. Dummer Curser! Meine digitale Version vom Hasen, dem Alice ins Wunderdland folgt.

Tja, also wirklich. Was fällt diesem Curser bloß ein? Unverschämt. He, he. Solche Wortspiele mag ich einfach.

2.) Dein Sommer oder meiner? (S. 14)

„Ach Paula. Wer weiß, vielleicht wird das der beste Sommer deines Lebens.“
Ich öffne ein Auge wieder und werfe Merle einen zweifelnden Blick zu, den sie mit einem breiten Lächeln auffängt.
„Heiße Temperaturen, noch heißere Typen, gutes Essen, das Meer …“
Ihre grünen Augen werden ganz verträumt, als sie in die Ferne sieht und eine Haarsträhne ihrer blonden Mähne um den Finger wickelt. Kopfschüttelnd drehe ich mich vollends zu ihr um.“Sprechen wir noch über meinen Sommer oder schon über deinen?“

Ja, ja, wer weiß das schon so genau?

3.) Freundschaftsgesetz (S. 15/16)

Ihre Nixenaugen gläzen, weil sie weiß, dass ihr die Überraschung geglückt ist. Beste Freundinnen schenken nie das Falsche, vergessen keine Geburtstage und denken immer zur richtigen Zeit an eine Nachricht oder Postkarte. Ungeschriebenes universelles Freundschaftsgesetz.

Hach, wenn das doch in echt auch immer so wäre …

4.) Waffenschein für Sonnenbrille (S. 26)

Vermutlich ist er gesetzlich dazu verpflichtet, die Sonnenbrille zu tragen, so wie der Mutant Cyclops aus den X-Men-Comics. Nicht, dass er Blitze aus seinen Augen feuert, aber einen Waffenschein für diese Augen braucht er allemal. Die hellen Augen, die so gar nicht zu den dunklen Haaren passen wollen, verraten mehr über ihn, als er wohl zulassen will.

oh, oh. Armer Junge.

5.) Freund in der Zukunft (S. 34/35)

Lewis Frage ist lessig dahingeworfen, aber seine Stimme klingt anders als noch eben. Unsicher? Keine Ahnung, vielleicht bilde ich mir das auch alles nur ein. Fragt mich Lewis also hier gerade recht ungeschickt, ob ich vergeben bin? Vielleicht ist er ja auch in diesem fremden Teenie-Film gefangen und kennt seinen Text ebenfalls nicht? Ein bisschen entspannt mich das.
„Mein Freund findet das okay.“
„Oh.“
Sein Lächeln erstirbt mit einem letzten Zucken auf seinen Lippen. Mein Schmunzeln hingegen wird zu einem Lächeln.
„Weil er da draußen irgendwo in der Zukunft lebt.“
„Ah.“

Das war fies, oder?

6.) Legales Lächeln?

Ist sein Lächeln eigentlich legal? Dafür müsste er aber nun wirklich eine Art Waffenschein mit sich führen. Irgendwas an Lewis ist unverschämt anziehend. Sicher, es könnte sein Aussehen sein. Das wäre eine plausible Erklärung, aber das ist es nicht. Etwas in seinen hellen Augen lässt darauf schließen, dass er nicht so unbekümmert ist, wie er tut. Das rede ich mir nicht nur ein, denn jetzt aus der Nähe betrachtet funkelt in seien Augen eine dritte Dimension – die mich nichts angeht und die ich unbedingt erforchen will.

Ja, so was von unverschämt aber auch …

7.) Nie wieder ohrfeigen (S. 77)

„Okay.“
Er reißt die Arme in die Luft und stößt einen lauten Jubelschrei aus, bevor er näher rückt und kurz zögert.
„Du wirst mich nie wieder ohrfeigen, oder?“
„Nein.“
„Gut, das ist gut.“
Besser wäre es.

8.) Wunderschön …

„Bitteschön! Verona, Paula. Paula, Verona.“
„Sie ist wunderschön.“
„Das ist doch nur die Straße am Bahhhof.“
„Mag sein, aber sie ist wunderschön.“

Cool, aber auch etwas übertrieben.

9.) Geschichte schreiben (S. 148)

„Jetzt sind wir eine Geschichte, das ist dir schon klar.“
„Ach ja?“
„Logo. Verliebte Paare werden hierher pilgern, unsere Namen lesen und sich fragen: Was ist wohl aus Lewis und Paula geworden?“
Ich drehe mich in Lewis Armen um, damit ich ihn ansehen kann.
„Eine gute Frage, hm?“
„Absolut. Lass uns eine Geschichte schreiben, okay?“

Das fand ich irgendwie süß.

10.) Terminator oder Spanisch? (S. 194/195)

„Nein, wirklich danke … Nein!“
Lewis hebt abwährend die Hände, nachdem sein Geldbeutel wieder in seiner Gesäßtasche verschwunden ist, und er verzweifelt versucht, mich aus dem Kreis der Verkäufer zu schieben.
„Adios!“
„Das ist spanisch.“
„Dann eben Hasta la vista!“
„Das ist auch Spanisch.“
Lewis legt einen Arm um mich und grinst frech.
„Nein. Das ist aus Teminator.“

auch ne Meinung ….

11. zu Besuch (S. 201/202)

„Wäre es dir unangenehm, wenn ich dich besuchen komme?“
„Nein! Es würde mir sogar sehr viel bedeuten.“
Ist er verrückt geworden? Ich würde mit ihm stolz die Königsstraße rauf – und runterflanieren, ihm alle meine Lieblingsecken in Stuttgard zeigen und dann mit Merle und ihm einen Burger in meinem Stammimbis essen. Alleine der Gedanke daran lässt mich lächeln.
„Gut. Ich will dich nämlich echt gerne besuchen.“
„Das freut mich.“
„Warum siehst du dann aus, als würde ich dir eine Wurzelbehandlung androhen?“

dumm gelaufen, was?

So, und das wars auch schon wieder mit meinen Buchzitaten, aber immerhin …

Adriana Popescu – Ein Sommer und vier Tage

Ein Sommer und vier Tage

Vermutlich ist er gesetzlich dazu verpflichtet,
die Sonnenbrille zu tragen,
so wie der Mutant Cyclops aus den X-Men-Comics.
Nicht, dass er Blitze aus seinen Augen feuert,
aber einen Waffenschein für diese Augen braucht der Junge allemal.
Die hellen Augen, die so gar nicht zu seinen dunklen Haaren passen wollen,
verraten mehr über ihn, als er wohl zulassen will.

Meine Meinung:

Story: 1

Paula will mit einer Lerngruppe nach Amalfi. Schon auf der Busfahrt lernt sie den charmanten Lewis kennen. Auf einer Rasstädte in Botzen werden sie vergessen und so reisen sie auf eigene Faust nach Amalfi.

Eigene Zusammenfassung

Lieblingskapitel: 1

Gabs nicht, Ich fand das Buch zwar ganz gut, aber irgendwann wurde es mir zu unrealistisch. So ein richtiges Lieblingskapitel hab ich nicht.

Charaktere: 1 (+)

Paula: 1 (+)

Ich mochte sie schon sehr gern, aber hab sie nicht immer verstanden und manchmal waren mir ihre Entwicklungen zu krass. Vom schüchternden Mäuschen, dass noch nie gereist ist gings in Windeseile zum abenteuerlustigen Mädchen ohne Hämmungen. Also ich persönlich wäre da eindeutig vorsichtiger gewesen.

Lewis: 1 +

Lewis mochte ich schon, aber manchmal war er mir zu lässig und cool. Das er was verbarg wusste ich sofort, auch wenn es was anderes war als ich gedacht hätte. Aber manche Aktionen konnte ich nicht immer nachvollziehen und so konnte er mich nicht hundertprozentig erreichen, auch wenn er ein sehr angenehmer Charakter war.

Nebencharaktere: 1

Waren hier wirklich nur Nebencharaktere. Merle, Paulas Vater und Luca kamen hier noch am häufigsten vor, aber aussser Luca kam niemand wirklich vor und mit der Vorstellung von Merle konnte ich nicht warm werden, Paulas Vater ging mir zu locker mit Paulas Beichte um und Luca war einfach ein bisschen zu blass.

Pärchen/Liebesgeschichten: 1

Auch das konnte mich nicht ganz überzeugen. Paula und Lewis waren schon süß zusammen, aber mir war das etwas zu kitschig und es ging mir alles etwas zu schnell. Paula vertraute Lewis ziemlich schnell praktisch blind. Da wäre ich doch vorsichtiger gewesen. Mir ging es halt einfach etwas zu schnell alles. Mit diesem Liebe auf den ersten Blick Kram kann ich mittlerweile nur noch wenig anfangen. Es war süß, aber man hätte mehr draus machen können.

Erzählperspektive: 1

Es wurde von Paula erzählt. Es war ganz gut gemacht, aber mir etwas zu jugendlich und übertrieben. So ganz überzeugen konnte es mich nicht, auch wenn ich so schnell voran kam.

Besondere Ideen: 1

Das sollte wohl dieser ungewöhnliche Tripp durch Italien sein. Ich fand das aber teilweise einfach zu unrealistisch.

Rührungsfaktor: 1 (+)

Ich war schon teilweise gerührt, aber gerade gegen Ende ließ das doch alles nach, da ich das doch teilweise etwas zu übertrieben fand.

Parralellen: 1 –

Ich hab sonst noch nichts von der Autorin gelesen, aber ich war selbst schon in Italien und kann da schon einige Parallelen ziehen. Ich fand es teilweise doch recht unrealistisch.

Sie brauchten nie Moud bezahlen, egal wohin, sie aßen die typisch deutschen Eis- und Pizzasorten wo es in Italien doch oft ganz andere gibt als in Deutschland und nur teilweise die, die es auch in deutsch gibt. Und auch so hätte sie da auch vieles schreiben können ohne je da gewesen zu sein, da es fast vor allem die gängisten Touristenziele sind. Wenn man wirklich an Abenteuer interessiert ist und Paula so gute Sprachkenntnisse hatte frag ich mich wieso sie nie was besichtigt haben was kaum jemand kennt. Vielleicht war dafür nicht die Zeit, aber mir war das einfach zu offensichtlich.

Auch Paulas Sprachkenntnisse kamen mir seltsam vor. Nur durch einen Kurs kann sie auch mit Sprachtalent kaum fließende Gespräche sprechen. Kenne selbst Deutsche, die italienisch gelernt hatten, und die haben wesentlich länger gebraucht als Paula offensichtlich und die waren auch recht begabt was Sprachen anging. Und die wissen jetzt auch immer noch nicht alles.

Ausserdem glaub ich nicht, dass 16-jährige Fahranfänger in Italien wirklich eine Chance haben da zu fahren. Okay, Lewis war etwas unsicher, aber sonst kam er ganz gut klar. Dabei hätte er noch gar nicht genug Erfahrung sammeln können für Italien. Und teilweise ist sogar mal Paula glaub ich gefahren, die gar keinen Führerschein hatte. Die wäre da nie klar gekommen. Selbst erfahrene Fahrer haben da gewisse Probleme.

Da gings der Autorin wohl doch eher zum Mittel zum Zweck als um die wirkliche Realität glaub ich.

Auch dieses Fußballklischee mag ich so nicht. Offenbar läuft da gefühlt jeder männliche Italiener erst mal mit einem Fußballtrikot rum. Ich hab da jetzt bewusst keinen mit einem Fußballtrikot in Italien wahr genommen. Die tragen da auch ganz normale Kleidung.

Störfaktor: 1 –

Zunächst waren es bei mir nur kleine Mängel über die ich hinweg sehen konnte. Aber irgendwann wurde es mir alles einfach zu unrealistich. Gerade auch diese Art durch Italien zu reisen und so weiter. Das war mir alles viel zu unrealistisch. Das ist wohl der größte Mängel der Geschichte. Dass es einfach zu unrealistisch wurde. Wobei es schon unrealistisch anfing. Davon mal abgesehen.

Auflösung: 1 –

Die Auflösung fand ich jetzt auch nicht so prickelnd. Es gab eigentlich auch gar keine. Sie sind ja nie wirklich in Amalfi angekommen, was ich sehr schade find. Jedenfalls nicht erzählerisch. Und das mit Lewis hatte ich in der Art schon geahnt, nur auf ihn selbst bezogen.

Fazit: 1 (+)

Das Buch fing super an und vieles war auch wirklich schön und ich mag das Buch. Nicht falsch verstehen. Aber vieles wurde mir einfach zu unrealistisch und kitschig. Und gerade da ich selbst schon in Italien war kam mir vieles komisch vor. Wieso Paula jetzt eigentlich so gut italienisch konnte war mir auch nicht ganz klar und dass sie nie nach Amalfi kamen und es dann einfach abegebrochen wurde fand ich persönlich auch eher enttäuschend. Es wirkte ein bisschen wie nichts halbes und nichts ganzes. Mir fehlte da einfach was. Ganz überzeugen konnte mich dieses Buch leider auch nicht.

Bewertung in Punkten: 4/5 Puntken

 

Zwischenstand 1: Ein Sommer und vier Tage

So, ein Zwischenstand wäre auch mal wieder nicht schlecht, oder?

Ich mag es wirklich sehr gern. Die Story zwischen Paula und Lewis ist schon gut, wenn auch etwas unrealistisch, aber ich mag beide. Auch wenn ich Paula nicht immer verstehen kann. Manchmal ist sie nicht immer meins, aber im Prinzip mag ich sie.

nur leider find ich diese Italienreise doch ein bisschen unrealistisch. Erst mal schon wie alles anfing. Das würde in echt wohl nie so passieren und ist wohl doch eher Träumerei. Ich glaube kaum, dass solche Betreuer wie diese hier wirklich einen solchen Job bekommen würden. Das sollte man dann schon auch ein bisschen ernst nehmen. Gut, darüber hätte ich noch hinweg sehen können, weil es einfach zur Geschichte passen soll.

Aber ich war selbst schoin in Italien und war zunächst enttäuscht über die typisch deutschen Sorten, die die Charaktere da wählen. Vor allem beim Kiwieis bin ich sehr unsicher ob das wirklich typisch italienisch ist und woher sollte Paula denn bitte wissen was Kiwi auf italienisch heißt? So gut kann sie doch noch gar nicht sprechen. Sicher gibts da Erdbeereis, Melone, Joghuart usw., aber Kiwi hätte ich da jetzt nicht gewusst was ich dafür sagen soll.

Wobei ihre Sprachkenntnisse mir da eh etwas unrealistisch vorkamen. Keine italienischen Eltern, höchstens mal nen Italienischkurs oder so was gemacht und dann soll sie so gut sprechen können, wenn sie am Anfang auch noch sagt, dass sie nur ein bisschen kann? Das hallte ich doch eher für unwahrscheinlich. Jedenfalls kamen mir die wenigsten Begriffe von Eissorten oder Pizzasorten auf der Speisekarte bekannt vor. Und selbst als meine Cousine übersetzte, kannte ich nur Mozerellapizza und Calzone. In Italien gibt es sicher auch ein paar Sorten, die in Deutschland bekannt sind, aber ich glaub man kann eine richtig italienische Pizzaria nicht mit einer  deutschen italienischen Pizzaria vergleichen. Das kam mir einfach etwas seltsam vor. Selbst meine Cousine musste bei manchen Speisen (nicht unbedingt Pizza) noch nachfragen und Paula kann einfach alles so? Woher? Ausserdem hat meine Erfahrung, dass es bei gewissen Dingen schon reicht, wenn man das in englisch sagt (auch mal nur das ein oder andere Wort) und dann draufzeigt. Da muss man gar nicht perfekt italienisch können. Und selbst wenn reicht es auch nur die wichtigsten Wörter oder Sätze zu sprechen. Das würde auch schon reichen. Klar beim ein und ausschecken von Hotels wirds da schon schwieriger, aber bei vielen Dingen muss man gar nicht perfekt sprechen. Dass Paula da ganze Konversationen führt fand ich einfach unrealistisch wo sie doch erst sagt, dass sie nur ein bisschen kann.

So ein bisschen realistitisch sollte es bei aller Träumerei doch schon sein, oder?

Aber wie gesagt ist es ein wirklich schöner Roman für zwischendurch, wenn man nicht ganz so wie ich auf manche Nebensächlichkeiten achtet und Lewis mag ich wirklich sehr gern.

Corlys Themenwoche 15.6. Bus und Bahn: Welches Ticket?

Okay, wollte gerade zur Buch-Safari übergehen, aber das lass ich wohl doch lieber. Kann mich an kein Buch vom Flohmarkt erinnern. Da kaufe ich eher nicht ein. Also gehts weiter mit meiner Themenwoche.

Corlys Themenwoche Logo

Mit was für einem Ticket fahrt ihr eigentlich, wenn ihr fahrt?

Früher in der Stadt hatte ich oft Einzeltickets. Straßenbahn und Bus in 10er Pack oder so und für die Bahn noch Bahncard 50 dabei.

Mittlerweile hab ich ein Ticket wo ich 80 € im Jahr zahlen muss und dann kann ich das ganze Jahr kostenlos Bus und Bahn fahren. Das ist sehr praktisch, da ich so keine Tickets mehr einzeln holen muss sondern immer mein Jahresticket dabei hab. Und diese 80 € verfahr ich locker, auch wenn ich nicht mehr ganz so viel fahre wie früher. Meist fahr ich sogar eher mehr. 80 € ist schnell zusammen bei den stolzen Preisen. Und ich darf alles ausser ICE damit fahren.

Und ihr so?