Adriana Popescu – Ein Sommer und vier Tage

Ein Sommer und vier Tage

Vermutlich ist er gesetzlich dazu verpflichtet,
die Sonnenbrille zu tragen,
so wie der Mutant Cyclops aus den X-Men-Comics.
Nicht, dass er Blitze aus seinen Augen feuert,
aber einen Waffenschein für diese Augen braucht der Junge allemal.
Die hellen Augen, die so gar nicht zu seinen dunklen Haaren passen wollen,
verraten mehr über ihn, als er wohl zulassen will.

Meine Meinung:

Story: 1

Paula will mit einer Lerngruppe nach Amalfi. Schon auf der Busfahrt lernt sie den charmanten Lewis kennen. Auf einer Rasstädte in Botzen werden sie vergessen und so reisen sie auf eigene Faust nach Amalfi.

Eigene Zusammenfassung

Lieblingskapitel: 1

Gabs nicht, Ich fand das Buch zwar ganz gut, aber irgendwann wurde es mir zu unrealistisch. So ein richtiges Lieblingskapitel hab ich nicht.

Charaktere: 1 (+)

Paula: 1 (+)

Ich mochte sie schon sehr gern, aber hab sie nicht immer verstanden und manchmal waren mir ihre Entwicklungen zu krass. Vom schüchternden Mäuschen, dass noch nie gereist ist gings in Windeseile zum abenteuerlustigen Mädchen ohne Hämmungen. Also ich persönlich wäre da eindeutig vorsichtiger gewesen.

Lewis: 1 +

Lewis mochte ich schon, aber manchmal war er mir zu lässig und cool. Das er was verbarg wusste ich sofort, auch wenn es was anderes war als ich gedacht hätte. Aber manche Aktionen konnte ich nicht immer nachvollziehen und so konnte er mich nicht hundertprozentig erreichen, auch wenn er ein sehr angenehmer Charakter war.

Nebencharaktere: 1

Waren hier wirklich nur Nebencharaktere. Merle, Paulas Vater und Luca kamen hier noch am häufigsten vor, aber aussser Luca kam niemand wirklich vor und mit der Vorstellung von Merle konnte ich nicht warm werden, Paulas Vater ging mir zu locker mit Paulas Beichte um und Luca war einfach ein bisschen zu blass.

Pärchen/Liebesgeschichten: 1

Auch das konnte mich nicht ganz überzeugen. Paula und Lewis waren schon süß zusammen, aber mir war das etwas zu kitschig und es ging mir alles etwas zu schnell. Paula vertraute Lewis ziemlich schnell praktisch blind. Da wäre ich doch vorsichtiger gewesen. Mir ging es halt einfach etwas zu schnell alles. Mit diesem Liebe auf den ersten Blick Kram kann ich mittlerweile nur noch wenig anfangen. Es war süß, aber man hätte mehr draus machen können.

Erzählperspektive: 1

Es wurde von Paula erzählt. Es war ganz gut gemacht, aber mir etwas zu jugendlich und übertrieben. So ganz überzeugen konnte es mich nicht, auch wenn ich so schnell voran kam.

Besondere Ideen: 1

Das sollte wohl dieser ungewöhnliche Tripp durch Italien sein. Ich fand das aber teilweise einfach zu unrealistisch.

Rührungsfaktor: 1 (+)

Ich war schon teilweise gerührt, aber gerade gegen Ende ließ das doch alles nach, da ich das doch teilweise etwas zu übertrieben fand.

Parralellen: 1 –

Ich hab sonst noch nichts von der Autorin gelesen, aber ich war selbst schon in Italien und kann da schon einige Parallelen ziehen. Ich fand es teilweise doch recht unrealistisch.

Sie brauchten nie Moud bezahlen, egal wohin, sie aßen die typisch deutschen Eis- und Pizzasorten wo es in Italien doch oft ganz andere gibt als in Deutschland und nur teilweise die, die es auch in deutsch gibt. Und auch so hätte sie da auch vieles schreiben können ohne je da gewesen zu sein, da es fast vor allem die gängisten Touristenziele sind. Wenn man wirklich an Abenteuer interessiert ist und Paula so gute Sprachkenntnisse hatte frag ich mich wieso sie nie was besichtigt haben was kaum jemand kennt. Vielleicht war dafür nicht die Zeit, aber mir war das einfach zu offensichtlich.

Auch Paulas Sprachkenntnisse kamen mir seltsam vor. Nur durch einen Kurs kann sie auch mit Sprachtalent kaum fließende Gespräche sprechen. Kenne selbst Deutsche, die italienisch gelernt hatten, und die haben wesentlich länger gebraucht als Paula offensichtlich und die waren auch recht begabt was Sprachen anging. Und die wissen jetzt auch immer noch nicht alles.

Ausserdem glaub ich nicht, dass 16-jährige Fahranfänger in Italien wirklich eine Chance haben da zu fahren. Okay, Lewis war etwas unsicher, aber sonst kam er ganz gut klar. Dabei hätte er noch gar nicht genug Erfahrung sammeln können für Italien. Und teilweise ist sogar mal Paula glaub ich gefahren, die gar keinen Führerschein hatte. Die wäre da nie klar gekommen. Selbst erfahrene Fahrer haben da gewisse Probleme.

Da gings der Autorin wohl doch eher zum Mittel zum Zweck als um die wirkliche Realität glaub ich.

Auch dieses Fußballklischee mag ich so nicht. Offenbar läuft da gefühlt jeder männliche Italiener erst mal mit einem Fußballtrikot rum. Ich hab da jetzt bewusst keinen mit einem Fußballtrikot in Italien wahr genommen. Die tragen da auch ganz normale Kleidung.

Störfaktor: 1 –

Zunächst waren es bei mir nur kleine Mängel über die ich hinweg sehen konnte. Aber irgendwann wurde es mir alles einfach zu unrealistich. Gerade auch diese Art durch Italien zu reisen und so weiter. Das war mir alles viel zu unrealistisch. Das ist wohl der größte Mängel der Geschichte. Dass es einfach zu unrealistisch wurde. Wobei es schon unrealistisch anfing. Davon mal abgesehen.

Auflösung: 1 –

Die Auflösung fand ich jetzt auch nicht so prickelnd. Es gab eigentlich auch gar keine. Sie sind ja nie wirklich in Amalfi angekommen, was ich sehr schade find. Jedenfalls nicht erzählerisch. Und das mit Lewis hatte ich in der Art schon geahnt, nur auf ihn selbst bezogen.

Fazit: 1 (+)

Das Buch fing super an und vieles war auch wirklich schön und ich mag das Buch. Nicht falsch verstehen. Aber vieles wurde mir einfach zu unrealistisch und kitschig. Und gerade da ich selbst schon in Italien war kam mir vieles komisch vor. Wieso Paula jetzt eigentlich so gut italienisch konnte war mir auch nicht ganz klar und dass sie nie nach Amalfi kamen und es dann einfach abegebrochen wurde fand ich persönlich auch eher enttäuschend. Es wirkte ein bisschen wie nichts halbes und nichts ganzes. Mir fehlte da einfach was. Ganz überzeugen konnte mich dieses Buch leider auch nicht.

Bewertung in Punkten: 4/5 Puntken

 

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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