Alexandra Pilz – Zurück nach Holly Hill

Zurück nach Holly Hill

„Ich fahre nicht mit Fremden mit“,
brachte sie schließlich hervor.

Er musterte sie schweigend.
Langsame Sekunden vergingen,
dann öffnete er die Tür seines Wagens,
stieg aus und streckte ihr die Hand entgegen.
„Ich bin Matt“, stellte er sich vor.
„Und wenn du nicht im Moor herumirren willst,
solltest du in diesem Fall eine Ausnahme machen.

Meine Meinung

Story: 3 –

Ein Dorf reist in die Zeit … Die Bewohner reisen mit ihm und sollen verhindern, dass ein Mädchenmörder Mädchenumbringt. Währenddessen ist Matts Emilys ständiger Begleiter …

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 3 –

Emily: 2 –

Tja, was soll ich sagen? Am Anfang mochte ich sie noch. Dann wurde sie immer anstrengender. Mit nichts war sie zufrieden, alles war zu viel für sie und sie war pausenlos überfordert mit dem was sie erfuhr und erlebte. Ständig zuckte sie zusammen, mit nichts kam sie klar. Ausserdem füllte gefühlt die Hälfte des Buches mit Fragen in ihrem Kopf aus, aber die wenigstens stellte sie davon wirklich. Das war für mich auch eher unnötig. Und wenn sich das Gespräch auch nur ansatzweise auf ihre Eltern bezog brach sie „praktisch“ in Tränen aus. Klar ist es schlimm, wenn man mit vier beide Eltern verliert, aber ich find Emily übertreibt da doch ein wenig zu sehr und ich kann mich auch nicht vorstellen, dass sie wirklich ihren Vater überall sofort erkennt oder allein ihre Mutter an ihre Stimme erkennt. Jedenfalls nicht im Normalfall. Sie war immerhin erst vier? Wie kann sie das also wissen? Ich kann das nur auf ihre Fähigkeit zurück führen. Ansonsten ist es für mich absolut unlogisch. Wenn ich sie in einem Wort beschreiben müsste würde ich das Wort schwach wählen. Denn das war sie für mich. Weder witzig noch erwachsen sondern einfach schwach. Später nervte mich Emily fast auf jeder Seite allein wenn sie den Mund aufmachte.

Matt: 2 –

Tja, was soll ich zu ihm sagen? Er war mir zu blass. Man erfährt kaum was über ihn, weil Emily auch zu überfordert mit dem Wissen wäre. Er wirkte am Anfang auf mich ziemlich sympatisch, aber das veränderte sich schlagartig als Matt erfuhr wo Emily hinwollt. Plötzlich wurde er ohne jeden Grund kalt und abeweisend. Es lag offenbar an irgendwas was ihre Mutter mal gemacht hat, aber was ist mir bis zum Ende nicht wirklich klar, denn das was erklärte wurde reicht für mich nicht aus, damit es sein Verhalten gerechtfertigt. Jedenfalls wurde ich nie wieder warm mit ihm.

Esther: 2 –

Sie war mir zu blass. Auch sie wirkte auf mich ähnlich wie Emily. Ständig fordernd, ständig meckernt nie zufrieden. Auch dass ihre Handlungen mit dem Zeitreisendings eklärt wurde konnte mich gar nicht überzeugen. Das war doch total übertrieben, dass sie gleich sofort mit ihm abhaute. Damit konnte ich überhaupt nichts anfangen.

Richard: 1 –

Emilys Vater wirkte recht sympatisch, aber eigenltich kommt er kaum vor. Ich konnte ihn nicht wirklich beurteilen.

Josh: 1 +

Er war mir zwar zu blass, aber der einzige, der mir wirklich sympatisch war. Hätte gern mehr von ihm gelesen, denn er interessierte mich mehr als alle anderen.

Silly: 1

Sie war okay, aber zu blass. Schrullig usw. Aber viel mehr erfuhr man auch nicht über sie.

Joe: 1 –

Am Anfang sympatisch, aber seine Stylingtipps waren mieserabel was mir von Anfang an klar war. Ich fand ihn zu aufgesetzt.

Quayle: 4 –

Furchtbarer Mensch. Wirkte wie ein Bösewicht, der zwangshaft herkommen musste, aber nicht wirklich ins Bild zum Rest des Buch passte. Ich fand er passte einfach nicht in die Gechichte. Einfach nur ein grausamer Mensch.

Fee und Emilys Großmutter: 1 +

Die fand ich am Anfang auch noch sehr symatisch, aber dann kamen sie ja kaum noch vor.

andere Charatkere: 1 +

Waren doch eher nebensächlich und man erfuhr kaum mehr als ihren Namen.

Pärchen und Liebesgeschichte: 3 –

Fand ich mehr als fragwürdig. Matt und Emily mochten sich natürlich am Anfang gar nicht, aber man kann sich ja denken wie es ausgeht. Auf mich wirkte das zu zwanghaft. Leider hab ich erst im Nachhinein erst gelesen, dass die Autorin auf komplizierte Liebesgeschichten steht, was selten meins ist, aber diese hier fand ich gar nicht so kompliziert, es wurde einfach zwanghaft so gemacht. Hätten sie sich einfach wie die ersten paar Minuten gemocht wäre alles halb so schlimm gewesen.

Was zwischen Josh und Esther war weiß ich eigentlich immer noch nicht so genau. Es wurde nur bruckstückhaft erklärt.

Esther und Richards Liebesgeschichte fand ich noch fragwürdiger als Matt und Emilys. Erfährt was, was ihre Zukunft beeinflussen wird und lässt gleich alles stehen und liegen und nur weil es ihr die Zukunft zugeflüstert hat verlässt Esther Josh, den sie angeblich geliebt hat? Und brennt mit einem durch, den sie gerade mal ein paar Stunden kennt? Was soll denn das mit Liebe zu tun haben? Also für mich ist das alles andere als logisch. Wieso heißt es denn so oft, dass man selbst dann wenn man die Zukunft schon zu kennen glaubt sie selbst noch beeinflussen kann? Also das fand ich alles nicht wirklich gut. Zu aufgesetzt.

Besondere Ideen: 3 –

Das war wohl das Zeitreisendings, dass es um die Zeit wo Charles und Diana ging, passiert und dass Umstyling. Alles andere ist recht austauschbar. Aber das konnte mich alles nicht überzeugen. Das Zeitreisedings war ja noch okay, wenn auch teilweise unlogisch. Hier wurden alle Gesetze gerbrochen, die jeder Zeitreisefan oder auch Nichtzeitreisefan kennt. Schlimmer fand ich die Hochzeit von Prinzessin Diana und das Umstyling. Manchmal wurde mehr von Diana erzählt als von der Geschichte selbst. So wirkte es zumindest gefühlt auf mich.  Und das Umstyling fand ich von Anfang an schwachsinnig. Die 80er waren von der Mode her zwar ein bisschen anders, aber nicht so anders dass man sich komplett verändern muss. Und gerade auf  dem Kongress waren sie damit total fehl am Platz wie sie dann ja auch selbst gemerkt haben.

Rührungsfaktor: 4

Der war nur kurz in den ersten drei Kapiteln vorhanden. Danach war er praktisch weg. Ich war kein Stück mehr gerührt sondern nur noch genervt von allem. Na gut. Vielleicht nicht die ganze Zeit. Aber die meiste Zeit.

Parrallelen: 3 –

Da kann ich nur Parrallelen zu anderen Zeitreiseromanen stellen, die auf mich wesentlich schlüssiger wirkten. Hier hat sie alle Regeln gebrochen, die es in der Zeitreise geben sollte. Man soll so gut wie nichts verändern. Nur das nötigste. Und vor allem nicht erkannt werden oder so. Das waren sogar die Regeln dieses Romans. Doch die wurden in allen Punkten gebrochen und später war es völlig okay so. Hat keine Konsequenzen gehabt.

Störfaktor: 4

Da weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll. Charaktere, Unlogik, Übertriebenheit. Eigentlich alles was ich so aufgezählt hab. Das seltsame ist ja momentan, dass ich eigentlich die erste bin, die sagt, dass nicht alles logisch sein muss. Aber ich finde immer mehr Romane, die mir völlig unlogisch vorkommen.Vielleicht sollte ich nicht immer meine eigenen Erfahrungen als Maßstab nehmen. Die decken sich zu selten mit denen von anderen.

Aufölsung: 4 –

Was für ne Auflösung? Es gab praktisch keine. Und die die es gab hab ich mir meist vorher schon zusammen gereimt. Gerade auch als das mit Josh und Esther aufgelöst wurde konnte ich gar nicht verstehen, dass Emily da so geschockt war. Das wurde doch vorher schon mal erwähnt. Für mich war das absolut nichts neues.

Fazit: 3 –

Ein anfänglich guter Roman, der nach den ersten drei Kapiteln stark abnahm. Die Charaktere wurden zwangshaft unsympatisch und ablehnend. Auch war vieles recht unlogisch und unsinnig gemacht fand ich und dieses Diana Drama nervte mich ziemlich und hätte von mir aus auch ganz weggelassen werden können. Ich werde die Reihe jedenfalls nicht weiter verfolgen.

Bewertung in Punkten: 3 von 5 Punkten

 

2 Gedanken zu „Alexandra Pilz – Zurück nach Holly Hill

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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