Kirsten Miller – Nichts ist endlich

Nichts ist endlich

„Schätzchen, zieh dir mal was über.
Oder willst du dich etwa jedem Mannn,
der zufällig vorbeikommt, so präsentieren?“
„Als wäre dir das nicht piepegal.“
Haven grinste und zog ihren Kimono enger zusammen.
„Und der ganze Rest steht ja nun auch nicht gerade Schlange,
um die Aussicht zu genießen. Warum bist du nicht in der Kirche?

Meine Meinung:

Story: 3 –

Haven hat schon einmal gelebt und will nun mehr über ihr früheres Leben heraus finden. Dafür reist sie nach New York. Dort geht alles drunter und drüber, aber wem kann sie trauen? Und ist Ethan Evans wirklich der Mann für den sie ihn hält?

Charaktere: 4 –

Haven: 3 –

Am Anfang mochte ich sie ganz gern, wenn sie auch nicht überragend war. Vielleicht etwas langweilig. Aber nachdem sie dann in New York war gings bergab. Sie ging mir nur noch auf die Nerven mit ihrer Naivität und Leichtgläubigkeit. Sie glaubte jedem mehr als den, den sie zumindest einigermaßen kannte. Sie vertraute allen bei denen sie allen Grund hatte ihnen zu misstrauen. Sowas mag ich ja gar nicht.

Beau: 1

Auch ihn mochte ich lieber als später. Ewar war zunächst total witzig und lieb. Aber dass er Haven alles was sie sagte ohne irgendwas zu hinterfragen gefiel mir gar nicht. Sagte Haven, dass der und der ein Mörder oder was auch immer sei ohne stichhaltige Beweise, dann glaubte er es auch. Ein bisschen näher nachdenken hätte schon nicht geschadet und ihr vielleicht mal zu raten erst mal abzuwarten ob sich ihr Verdacht bestätigt.

Iain: 1

Ihn mochte ich ganz gern, aber er war mir zu blass. Durch Havens Misstrauen konnte man ihn kaum kennen lernen. Allerdings fand ich seine Lügen auch etwas unnötig.

Adam: 5 –

Ihn fand ich einfach nur furchtbar. Ich konnte gar nicht wirklich ernst nehmen was er da von sich gab. Das war einfach nur noch lachhaft. Der ging auch echt über Leichen.

Imogene: 5

Auch die war einfach nur furchtbar. Die Erklärung am Ende fand ich auch zu sehr an den Haaren beigezogen. So als müsse man sie unbedingt noch gut dastehen lassen. Egal wie schrecklich sie war. Das konnte mich gar nicht überzeugen. Sie war einfach nur schrecklich und es war schlimm wie sie jeder verteidigte.

Mae: 3 –

Ich fand es furchtbar wie sie ihre Tochter nie verteidigte. Sie ließ immer alles geschehen und redete sich damit raus, dass sie ja eh nichts machen konnte. Einfach nur armseelig.

Dr. Tidmore: 4

noch so eine furchtbare Person. Am Anfang ging er ja noch, aber meistens war er einfach schrecklich.

Padma: 4 –

Eine weitere furchtbare Person. Auf die hätte ich auch gut verzichten können. War nur da um Ärger zu machen.

Leah + Familie: 1

Die mochte ich noch ganz gern, auch wenn sie eher am Rand vorkamen.

Marta: 1

mochte ich auch noch ganz gern, auch wenn sie ziemlich blass war.

Pärchen und Liebesgeschichten: 4 –

Was denn für eine? Die hatten meiner Meinung nach alle keine Ahnung von Liebe. Der eine war ein totaler Kontrollfreak und Fanatiker, die andere einfach nur misstrauisch, die nächste ne eifersüchtige Ziege und der letzte ein ziemlicher Lügner.

Erzählperspektive: 3 –

Die Geschichte wird aus Havens Sicht erzählt. Schon am Anfang fand ich sie ein bisschen langweilig, aber nach einem gewissen Punkt war es einfach nur noch nervig.

Besondere Ideen: 3 –

Das sollte wohl die Wiedergeburt sein. Meiner Meinung nach war das aber nicht so gut umgesetzt.

Rührfaktor: 3 –

Am Anfang ging das noch einigermaßen, aber irgendwann war ich nur noch genervt, sodass es mich gar nicht mehr interessierte.

Parallelen: 2

Kann ich weder zu den Ideen noch zu der Autorin sagen, aber die Umsetzung gefiel mir nicht. Wenn überhaupt hat es mich etwas an Starters erinnert und das mochte ich wesentlich lieber.

Störfaktor: 3 –

Haven, die Gesellschaft, viele Charaktere und ihre Handlungen. Das war der größte Bereich, der mich nicht überzeugen konnte sondern eher nervte.

Auflösung: 4 –

Mit einer Sache hätte ich in dem Ausmaß nicht gerechnet, aber alles andere war recht hervorsehbar. Vieles hatte ich schon in etwa so geahnt. Das Ende konnte mich leider gar nicht mehr überzeugen.

Fazit: 3 –

Dieses Buch fing gut an, ließ aber stark nach, nachdem sie in New York waren. Erst hatte ich das Gefühl das Buch kommt gar nicht voran und danach wurde alles nur noch nervig. Leider konnte es mich nicht überzeugen. Ich hab gefühlte Ewigkeiten dafür gebraucht.

Corlys Themenwoche: 18.1. Restaurantes: Lieblingsrestaurantes?

Auch heute kommt meine Themenwoche mit Verspätung. Die Montagsfrage schlaucht ganz schön, wenn man alle Beiträge zumindest lesen will. Ich hab deswegen jetzt erst mal unterbrochen.

Corlys Themenwoche Logo

Diese Woche gehts bei mir ja um Restaurante?

Bei mir war es früher definitiv die Pizzaria von dem Vater eines Freundes. Wir saßen da immer oft drin und so und haben da wirklich viel Zeit verbracht und die Pizzen waren toll.

In unserer Kleinstadt war es auch eine Pizzaria. Ich glaub die gibts heute noch.

Also eher Pizzarien, wobei ich auch gern zum Chinesen gehe.

Und ihr so?

Montagsfrage 46: Wie bist du zum Bücherwurm geworden?

Heute gehts schon wieder über zur Montagsfrage mit einer recht interessanten Frage wie ich find.

Ein Blick zurück – Wie bist du zum Bücherwurm geworden?

Owei, könnte länger dauern. Ich bin auch gar nicht so geworden. Ich war einfach schon immer so.

Aus gesundheitlichen Gründen war ich früher viel krank zu Hause oder gleich im Krankenhaus. Da hat mir meine Mutter immer schon viel vorgelesen und ich hab das immer geliebt. Als Kind hab ich auch öfter was geschenkt gekriegt ausserhalb der Reihe und oft waren es eben sowas wie Bücher. Kinderbücher hatte ich von daher wirklich genug.

Später konnte ich dann selbst lesen und auch wenn ich früher viel weniger las als heute gehörten Bücher doch schon immer mal wieder zu meinem Leben dazu. So kommt es, dass ich auch viele Jugendbüchern aus den 90ern von Herzfieber und Hautnah oder in Form von Katherines Applegate Reihe besitze.

Zwischendurch hab ich mal Jahrelang sehr wenig oder gar nicht mehr gelesen. Das fing erst 2009 wieder so richtig an mit Biss & Co. Danach war ich wieder mit Begeisterung dabei, seitdem mache ich Leselisten und lese regelmäßig.

Jetzt bin ich von Büchern nicht mehr wegzudenken. Sie gehören einfach dazu. Ich bin einfach ein Bücherfreak und war es schon immer. Das ist meine Geschichte dazu.