Holly Goldberg-Sloan – Bis zum Ende des Sommers

Bis zum Ende des Sommers

„Wie heißt du noch mal?“
Er hatte ihr seinen Namen gar nicht gesagt. Weil er noch nicht mal den Mund aufgemacht hatte. Das tat er jetzt aber und sagte: „Sam.“
Desteny wiederholte seinen Namen, aber bei ihr klang er zweisilbig.
„Ssssee-Am. Gefällt mir. Passt zu dir. Schön, wenn  sichs so ergibt. Meine Eltern haben mir den Namen Amber gegeben, aber ich habe mich in Desteny umbenannt. Amber ging gar nicht. Klang zu sehr … weiß auch nicht, nach >langweiligen Mädel< oder so.“

Meine Meinung:

Story: 3 –

Emily und Sam können endlich zusammen sein. Sams Vater sitzt im Gefängnis. Oder doch nicht? Wieso geht dann immer noch nicht alles glatt?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 3 –

Emily: 2 –

Ich fand sie zu kindlich angehaucht. Sie wirkte sehr unreif und mehr wie 12 als wie 17. Ich hatte das Gefühl, dass sie mit den Anforderungen, die sie erfüllen sollte gar nicht richtig klar kam. Ausserdem wirkte sie auch ziemlich naiv. Sie war einfach nicht meins. Konnte ihr nichts abgewinnen.

Sam: 2 –

Sam hatte viel Potential, was aber leider nicht genutzt wurde. Statt ihn wirklich mal mit Emily zusammen sein zu lassen stand er plötzlich ohne jeden Grund auf Desteny. Irgendwie kam er hier gar nicht mehr ganz aus sich heraus sondern steckte ständig nur den Kopf in den Sand.

Riddle: 1

Wieder ganz süß, aber leider wurde er zu wenig gewürdigt. Man bekam kaum was von ihm mit.

Bobby Ellis: 2 –

Wieder ziemlich oberflächlich, wenn auch am Ende besser. Aber was er eigentlich in dem Buch zu suchen hatte war mir nicht so ganz klar.

Desteny: 2 –

Eher eine Unruhestifterin, die wohl nichts anderes machen sollte, aber am Ende als Heldin dastand. Konnte mich nicht wirklich überzeugen, auch wenn sie viel Potentital hatte. Wurde aber leider auch hier nicht genutzt.

Clarence Boder: 6

Ein absolut furchtbarer wiederlicher Charakter, dessen Gedanken ich echt nicht so genau wissen wollte. Er passte auch irgendwie nicht zum restlichen Buch.

Jared: 2 –

Interessierte mich nicht die Bohne was der dachte. Total unwichtig. Fand den einfach nur nervig.

Beta/Beto?: 2 –

Eigentlich auch total unwichtig. Hätte nicht so ausarten müssen. Fand ich jetzt auch nicht so interessant.

Pärchen und Liebesgeschichte: 2 –

Die gabs praktisch nicht. Eigentlich waren Emily und Sam ja ein Paar, aber wie in eins waren sie kaum mal zusammen an einem Fleck und ich hab kaum was davon mitbekommen. Dann gabs noch diese Drei- bzw. Vierecksgeschichte, die echt nicht hätte sein müssen. Für mich war das nicht wirklich was, was erwähnenswert war. Sam und Emily hätten genauso gut Bruder und Schwester oder gute Freunde sein können.

Erzählperspektive: 4 –

Hier wurde wirklich jeder erwähnt, der irgendwas zu sagen hatte, und wenn es der Lokführer war. Das war mir einfach zu viel des guten. Weniger wäre vermutlich besser gewesen.

Besondere Ideen: 3 –

Tja, das frag ich mich auch immer noch. In 1 hatte ich Sam und Riddles Lebensgeschichte erwähnt, aber hier war eigentlich nichts besonderes dran. Da wurde alles besondere irgendwie kaputt gemacht. Für mich gabs hier keine besondere Idee.

Rührungsfaktor: 3 –

Praktisch nicht vorhanden, da alles den Bach runter ging. Mir war es total egal was den Charaktere zustieß. Ausser vielleicht bei Riddle. Den find ich nach wie vor süß.

Parallelen: 3 –

Hab ich nur zum ersten Teil und dieser hier war ähnlich, wenn auch noch schwächer. Irgendwie waren mir das einfach zu viele Zufälle.

Störfaktor: 4 –

Eigentlich alles. Die Charaktere, die Erzähperspektiven, die kindliche Schreibweise, die Zufälle und Probleme. Da hat eigentlich kaum was gestimmt.

Auflösung: 4 –

Die Auflösung ging zu glatt, war zu lahm. Nichts kam dazwischen. Alles funktionierte wunderbar und am Ende war alles Friede, Freunde, Eierkuchen.

Fazit: 3 –

Dieses Buch lies sich eigentlich auf ein paar Sätze reduzieren. Nur dass die Autorin alles sehr ausgeschmückt hatte. Die Nebensächlichkeiten waren hier ernom zusammen mit einem kindlichen Schreibstil und unsympatischen Charaktere. Ausserdem wirkten die dazu kommende Probleme fast zwanghaft. Das war mir einfach zu viel.

Bewertung in Punkten: 3 von 5 Punkten

Über Corly
Ich bin Bücherverliebt, Serienverrückt, eine Filmeliebhaberin, eine Geschichtenschreiberin, eine Patentante, eine Schwester, eine Cousine, eine Tochter, eine Tante, Blogschreiberin, Forengängerin, eine Kleindorfbewohnerin, eine Hobbyfotografierin, eine Buchsammlerin und eine Schwägerin in einer Person. :-)

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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