Samstags ausser der Reihe 7: Negative Klischees in Büchern

Gestern hab ich sogar mein Samstag ausser der Reihe verpasst. Tut mir Leid, aber ich war fast den ganzen Tag unterwegs und hatte Abends kaum noch Lust zu bloggen bei dem schönen Wetter und vordartieren schaff ich momentan auch selten. Ich hoffe es wird bald wieder besser, aber vermutlich erst im Oktober ein bisschen.

Samstags ausser der Reihe

Klischees in Büchern ist ja immer wieder ein Thema und auch immer wieder mit dabei. Hier mal zehn, die mir gar nicht liegen.

Zickige/kalte weibliche Charaktere:
Es gibt so viele zickige weibliche Charaktere, die so selbstsüchtig sind oder überhaupt nicht beziehungsfähig und die kriegen immer die besten Kerle ab. Das ist was was ich immer tierisch blöd find und ich frag mich auch wie realistisch das ist. Lassen sich Männer wirklich so viel von denen gefallen und laufen ihnen dann auch noch hinterher, nur weil sie vielleicht gut aussehen? Das wäre doch schon wirklich armseelig, oder?

Und auch solche, die überhaupt keine wirklichen Gefühle zeigen kriegen immer die besten Kerle ab. Da ist es wohl egal, dass sie eigentlich nur ein kalter Klotz sind, aber sie sonst kaum was auf dem Kasten haben und schon gar nicht beziehungstauglich sind. Sowas mag ich einfach gar nicht und das wird immer mehr. Diese Möchtegern-Liebesgeschichten, die eigentlich gar keine sind.

Drama pur

Überall müssen Probleme rausgesaugt werden. Da kommt ein Problem nach dem nächsten und nichts läuft richtig. Hallo? Es gibt auch schöne Bücher ohne Probleme. Da muss nicht schon ein Buch damit beginnen, dass der Charakter gleich am Anfang total am Boden zerstört ist und sein Leben total kaputt ist. Sowas nervt mich nur noch und sowas will ich auch gar nicht lesen und kann mich selten überzeugen.

Machosboys

Typen, die nur eifersüchtig sind und ständig bestimmen wollen was die Frau macht und mit wem sie rumhängen. Sich halt total ekelhaft machomäßig benehmen. Nach dem Motto: Ich bin der King. Das mag ich auch gar nichts.

Mädels, die lieber ihre eigenen Schlüsse ziehen als mal mit dem Partner darüber zu reden

Ich mag es überhaupt nicht, dass wenn Missverständnisse entstehen, die eigentlich total harmlos sind, total hochgepuscht werden und die Mädels machen ein super Drama raus, der Typ habe sie ja belogen und sie schlimmstens betrogen und sie würden ja nie wieder mit ihnen reden wollen und dann klärt sich alles, der Typ verzeiht ihr sofort und versteht sie natürlich und alles ist wieder gut. Auch Mädels können Typen mal erklären lassen. Aber die sind ja sofort ihre schlimmsten Feinde.

Dreiecksbeziehungen

Manche mag ich wirklich, aber viele hätte ich auch gar nicht gebraucht. Zum Beispiel Panem, Talon, Twilight usw. Das macht die Liebesgeschichte oft einfach nur kaputt und vor allem zerstört es die eigentliche bedingungslose Liebe. Besonders in Twilight. Das find ich sehr schade.

Eltern

Entweder haben die Charkatere erst gar keine Eltern oder gerade die Mütter benehmen sich eher wie Freundinnen und das Verhältnis ist sehr locker, aber wehe die Tochter macht mal was, was ihr nicht passt. Dann gibts gleich die härtesten Strafen und meist ist es dann die Partnerwahl, die stört. Oft passt das wirklich nicht in die Geschichte oder stört einfach nur. Wobei ersteres noch recht okay ist.

Charaktere, die sich eigentlich nicht mögen, aber trotzdem lieben

Wisst ihr was ich meine? Sie streiten sich ständig, geraten nur aneinander, aber eigentlich können sie gar nicht ohneeinnader und landen doch später zusammen im Bett. Hauptsache Spass. Der Charakter spielt dabei keine Rolle. Sowas geht gar nicht.

Wahnsinnig gutaussehende Männer und Frauen

Stört mich eigentlich gar nicht immer, aber manchmal ist es echt übertrieben. Die bösen (und damit mein ich nicht Vampire, sondern vor allem Zicken usw.) sehen immer obertoll aus und total beliebt und die eigentlich lieben total unbeliebt. Bei den Männern ist es in etwa umgekehrt. Manchmal passt es, aber meistens eher nicht.

Simon bzw. Streber

Ist euch schon mal aufgefallen, dass viele Streber mit Brille den Namen Simon tragen? Mir schon. City of Bones und Ocenas Rose sind nur zwei Beispiele davon. Teilweise gehen mir diese Streber auf die nerven. Meist sind sie Mathegenies und die sind dann auch oft recht spießig (also die Streber, nicht unbedingt die Simons). Manchmal find ich es passend, manchmal nicht.

Schwule beste Freunde

Eigentlich find ich das jetzt schlimm, aber das ist jetzt schon auffällig. Viele Mädels, die nicht so selbstbewusst sind haben schwule beste Freunde, die sie aufheitern und natürlich immer auf ihr Zimmer dürfen, weil sie ungefährlich sind. Aber irgendwelche Probleme müssen dann natürlich doch immer auch zwischen der besten Freundschaft stehen. Und sei es nur lächerliche Eifersucht.

 

Und was fällt euch zu dem Thema noch so ein?

10 Gedanken zu “Samstags ausser der Reihe 7: Negative Klischees in Büchern

  1. Nein…ich gebe Dir zu allen Punkten 100% recht…da fällt mir echt nichts dazu ein…denn alles perfekt gesagt….wirklich…so und genau so wären meine Worte auch gewesen…tja…immer sehen alle sooo toll aus…immer gibt es irgendwas unverarbeitetes …dann immer on – of Beziehungen…ja nein vielleicht…*rrrrr*….das nervt und lässt einen ständig die Augen rollen…

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