Buchzitate: Colleen Hoover – Zurück ins Leben geliebt

Und auch die Buchzitate von Zurück ins Leben geliebt gibts natürlich noch von mir. Ich liebe ja dieses Buch.

1. Hauseigene Flugkapitän (S. 7/8, Kapitel 1)

„Ähm … ja“, bestätige ich zögernd. „Arbeiten Sie hier?“
Er nickt. „In der Tat, das tue ich.“
Auf der Anzeige über der Tür ist abzulesen, in welcher Etage sich der Aufzug befindet. Noch elf Stockwerke, bis er im Erdgeschoss ankommt. Ich hoffe, dass das nicht mehr so lange dauert.
„Ich sitze hier, und wenn jemand mit dem Fahrstuhl fahren will, drücke ich auf den Knopf, um ihn zu rufen“, erklärt der alte Mann. „Eine offizielle Berufsbezeichnung gibt es vermutlich nicht. Ich sage immer, dass ich der hauseigene Flugkapitän bin. Immerhin befördere ich meine Passagiere bis zu zwanzig Stockwerke hoch in die Lüfte.“

Das hat doch was, oder?

2. Pure Poesie (S. 26, Kapitel 2)

Mein Herz hat vergessen, dass es warten soll, bis man ein Mädchen richtig kennengelernt hat, bevor es aus der Brust springt, und ihr entgegenfliegt.

Rachel.
Rachel. Rachel. Rachel.
Sie ist pure Poesie.
Sie ist wie eine Geschichte,
oder ein Liebesbrief
oder ein Gedicht.
Wie gereimte Wörter,
die übers Papier strömen.
Rachel. Rachel. Rachel.

Ist das nicht süß?

3. Find ich gut, find ich gar nicht gut (S. 36, Kapitel 2)

Corbin lässt mich los, sieht mich und an und zupft spielerisch an meinen Haaren. „Ganz schön lang geworden“, stellt er fest, „Finde ich gut.“
Ich streiche ihm die Haare zurück, die ihm in die Stirn fallen.
„Deine aber auch“, sage ich grinsend. „Find ich gar nicht gut.“
Dabei stimmt das nicht, ich mag den Surfer-Look an ihm.

Ich mag es definitiv. Allein diese Beschreibung!

4.  Schlechte Freundeauswahl (S. 40, Kapitel 4)

„Guten Morgen, Tate. Wie war Ihre erste Nacht bei uns?“, fragt er mich lächelnd.
Dass er meinen Namen kennt, überrascht mich nicht. Gestern wusste er ja auch, in welches Stockwerk ich muss.
Ich bleibe stehen und sehe Miles nach, der hinter Corbin auf den Ausgang zugeht. „Ehrlich gesagt war sie ziemlich abenteuerlich. Mein Bruder hat nicht gerade ein glückliches Händchen, was die Auswahl seiner Freunde angeht, fürchte ich.“
Cap sieht jetzt auch zu Miles rüber. Die runzeligen Lippen zu einer schmalen Linie gepresst, schüttelt er leicht den Kopf. „Der Junge konnte wohl nicht anders“, sagt er milde.

Tja, wenn die wüsste …

5. Traurig (S. 46, Kapitel 4)

Ich sehe Rachel an.
Sie sieht mich an.
Ich darf mich nicht in dich verlieben, Rachel.
Ihre Augen sind traurig.
Meine Gedanken sind trauriger.
Und du darfst dich nicht in mich verlieben.

Wenn das nicht traurig ist. Dieser Mann ist so verdammt gefühlvoll.

6. Mein neuer Lieblingsgeschmack (S. 64, Kapitel 6)

Mein neuer Lieblingsgeschmack heißt Rachel.
Rachel ist alles, was ich will.
Ich wünsche mir Rachel zum Geburtstag. Ich wünsche mir Rachel zu Weihnachten. Ich wünsche  mir Rachel als Geschenk zum Schulabschluss.
Rachel. Rachel. Rachel.

Hach, das ist so süss.

7. Orangensaft

Er grinst und betrachtet mich mit einem Blick, der mir vorkommt, als würde er mich in sich aufsaugen. „Und du? Liebst du Orangensaft so sehr, dass du ohne eine nächtliche Dosis nicht einschlafen kannst?“
Ich zucke mit den Schultern. Miles kommt auf mich zu und deutet mit fragenden Blick auf mein Glas. Ich gebe es ihm, er trinkt einen Schluck und gibt es mir zurück, ohne den Blickkontakt ein einziges Mal zu unterbrechen.
Doch, ja. Ich liebe Orangensaft. Jetzt liebe ich ihn jedenfalls definitiv.

Dies ist mit mein Lieblingszitat. Diese kleinen Gesten machen das Buch so besonders.

8. Geschmolzenes Gehirn (S. 94, Kapitel 9)

„Du willst was?“, drängte ich ihn, den Satz zu Ende zu sprechen. Er hebt den Kopf, sieht mich direkt an, und es fällt mir sehr schwer, ruhig sitzen zu bleiben, weil sein Blick so hungrig ist, so voller Sehnsucht.
„Ich fühle mich von dir angezogen, Tate“, sagt er leise. „Ich will dich, aber ich will dich ohne das Drumherum.“
Ich kann endgültig nicht mehr denken.
Gehirn – geschmolzen.
Herz – Butter.
Aber seufzen kann ich noch, also tue ich es.

Ich liebe diese Beschreibungen.

9. Neues Lieblingswort (S. 95, Kapitel 9)

Er lacht auf. „Ja.“
Dieses „Ja“ aus seinem Mund und mit seiner Stimme ausgesprochen klingt so viel schöner als jedes „Ja“, das ich in meinem Leben je gehört habe. Wahrscheinlich würde Miles es schaffen, jedes Wort schön klingen zu lassen. Ich überlege, welches Wort ich total schrecklich finde. Lachs. Das klingt kurz und abgehakt und irgendwie ekelig. Ich frage mich, ob es seiner Stimme gelingen könnte, mich dieses grässliche Wort lieben zu lassen.
„Kannst du bitte mal Lachs sagen.“
Miles hebt verwundert die Augenbrauen. Er findet mich komisch.
Das ist mir egal.
„Bitte tu mir den Gefallen.“
„L… achs“, sagt er mit leichtem Zögern.
Ich lächle. Wunderschön. Lachs ist mein neues Lieblingswort.

So kanns gehen. Was so eine Stimme bewirken kann.

10. Verständnisprobleme (S. 193, Kapitel 19)

Jetzt steht er vor mir.
Er richt nach Apfel.
Verbotene Frucht.
„Frag mich, ob du bei mir drüben lernen kannst“, flüstert er.
Ich nicke, obwohl ich nicht verstehe, wozu ich das tun soll.
„Kann ich bei dir drüben lernen?“
Er lacht. „Nein, ich meine, dass du mich vor deinem Bruder fragen sollst“, sagt er leise. „Damit du einen Grund hast, zu mir zu gehen.“

Ja, wieso so komische Fragen stellen …

11. Mordgelüste (S. 240, Kapitel 24)

Die Eingangshalle geht auf und Dillon tritt in die Halle. Er zieht sich die Mütze vom Kopf und schüttelt die Regentropfen heraus, während er zum Lift geht.
„Manchmal wünsche ich mir, die Flüge, die ich nach oben schicke, würden abstürzen“, murmelt Cap.
Ich nehme an, das heißt, dass er Dillon auch nicht besonders sympatisch findet. Allmählich beginnt mir der Kerl fast leid zu tun.

Kann ich aber verstehen. Er hat jetzt nicht extrem genervt, aber wiederlich war er schon.

12. Danke, Miles (S. 264, Kapitel 27)

„Danke, Miles“, flüstere ich.
Er sagt daraufhin nichts, und ich weiß auch warum. Er hat in seinen Augen nichts getan, wofür ich mich bei ihm bedanken müsste.

Sowas mag ich. Diese Selbverständlichkeit bei ihm.

Das wars auch an dieser Stelle wieder von mir. Jetzt hab ich heute doch schon einiges aufholen können.

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s