Story-Samstag 2: Wortbausteine: Nikolaus mag Heiligabend

Ein interessantes Thema heute beim Story-Samstag. Sowas hab ich zuletzt in der Grundschule gemacht, aber da waren die Wörter etwas einfacher. Lag mir eigentlich schon.

storysamstag

Ein bisschen weihnachtlich wirds heute beim Story-Samstag für mich.

Vom Nikolaus, der Heiligabend lieber mag als den Nikolaustag

Das Weihnachtsdorf war an Heiligabend voller Menschen. Nikolaus war sehr stolz auf sich. Die letzten Geschenke waren verteilt und bald würden sich die Kinder über sie hermachen. Eigentlich waren ja das Christkind und der Weihnachtsmann dafür verantwortlich, aber da das arme Ding hatte einen bösen Schnupfen und der Weihnachtsmann einfach nur noch müde war, sprang Nklolaus dieses Jahr ein. Er musste die Geschenke ja nur im Weihnachtsdorf verteilen. Alles andere übernahmen die Engel. Die konnten wenigstens fliegen.

Nikolaus mochte diesen ungewohnten Job. Er konnte verkleidet als richtiger Mensch im Weihnachtsdorf herumwandern. Hier war jede Menge los. In der Stadt war Markt. Die Erlöse davon wurden für die Stadt Karthago in Nordafrika gesammelt. Dort gab es ein Waisenhaus, dass das Geld dringend benötigte.

Ein Orchester spielte von der Stadttribüne aus weihnachtliche Musik und Nikolaus blieb eine Weile stehen um sie zu genießen. Er mochte auch diese Musik.

Er sah sich weiter auf dem Marktplatz um. Es gab so viele unterschiedliche Stände mit so vielen Leckereien oder weihnachtlichen Dekorationen. Vielleicht konnte er ja seiner guten Freundin, der Mondfrau Liss was mitbringen. Sie liebte weihnachtliche Dinge.

Während er stöberte gelangte er mitten in eine Umfrage über Assoziationen zu Weihnachten. Nikolaus stutzte. Solche Umfragen waren nicht sein Ding. Lieber ging er schnell weiter.

Er vertrieb sich die Zeit auf dem Markt bis die ersten Kinder mit dem Geschenke auspacken an der Reihe waren. Viele hatten gerade die Marktkirche verlassen und es wurde langsam dunkel. Die weihnachtlichen Lichter begannen zu leuchten. Langsam schlich er ihnen hinterher. Dann ging er von Haus zu Haus und beobachtete wie die Kinder Schlitten, Eisenbahnen, Puppen, Kleidung und viele andere schöne Dinge auspackten, und die Eltern eher Parfum, Bücher, Teleskopen, bunte Regenschirme und weitere Dinge, die sie interessierte. Sie alle strahlten und das machte Nikolaus glücklich. Wenigstens ein bisschen hatte er das zu verantworten. Auch wenn das meiste immer noch der Weihnachtsmann und das Christkind gemacht hatte.

Schnell merkte er, dass sein Tag am 6. Dezember noch was ganz anderes war als Weihnachten. Normalerweise war er Weihnachten schon wieder hoch über den Wolken im Weihnachtshaus und spielte mit der Mondfrau Karten. Alle Geschenke, die irgendwann in die Ecke landeten und nicht mehr benötigt wurden kamen zurück zum Weihnachtshaus und wurden wiederverwertet. So ählich wie Papier recyclet wurde. Manche hoben die Bewohner des Weihnachtshauses aber auf, weil sie sie selbst gebrauchen konnten. Nikolaus spielte jedenfalls gerne Karten.

Bisher hatte Nikolaus Weihnachten nur von oben aus den Wolken heraus miterlebt. Es hier unten selbst zu sehen war noch mal was ganz anderes. Er liebte es. Vielleicht konnte er den Weihnachtsmann ja überreden ihn öfter zu ünterstützen oder für das Christkind einzuspringen. Weihnachten war ihm viel lieber als der Nikolaustag. Doch das würde Knecht Ruprecht wohl kaum gefallen. Der bestand auf den Nikolaustag. Aber er hatte ja auch noch nicht den Zauber von Weihnachten erlebt. Deswegen konnte er da nicht mitreden.

So, ich bin schon wieder fertig. Als ich erst mal einen Anfang hatte war alles andere ein Kinderspiel.

Habt ihr auch Geschichten zu den Wortbausteinen? Dann guckt doch mal bei Tante Tex vorbei.

11 Gedanken zu „Story-Samstag 2: Wortbausteine: Nikolaus mag Heiligabend

    • Danke. Ja, ich auch. Aber leider gibts nicht viele, die mir wirklich gefallen. Ja, ich mag sowas mit Mondfrauen und so und ich mags magisch wie man sieht. Das Wort mag ich auch.

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  1. Pingback: [Story-Samstag] Erbe – Tante TeX textet

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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