Buchzitate: JKR – Harry Potter und der Orden des Phoenix

Nach meiner langen Rezi sollt ihr nun auch noch in den Geschmack von Buchzitate. Also efreut euch einfach daran und genießt.

1.) Nur Tonks (S. 63)

„Und das ist Nymphadora -“
„Nenn mich nicht Nymphadore, Remus“, sagte die jugne Hexe schaudernd, „nur Tonks.“
„Nymphadora Tonks, die lieber bnur bei ihrem Nachnamen genannt sein will“, schloss Lupin.
„Das wär dir auch lieber, wenn deine Närrin von Mutter dich Nymphadora getauft hätte“, murmelte Tonks.

Weiß gar nicht wieso sie sich über ihren Namen so aufregt. Gibt doch viel schlimmere in Hp.

2.) Deprimierende Sicherheit (S. 69)

„Bestens“, sagte Lupin und blickte auf, als Tonks und Harry eintraten. „Wir haben noch ungefähr eine Minute, denke ic. Vielleicht sollten wir raus in den Garten, damit wir bereit sind. „Harry, ich lass einn Brief an Tante und Onkel hier, damit sie sich keine Sorgen -“
„Tun sie sowieso nicht“, sagte Harry.
„- dass du in Sicherheit bist – “
„Das deprimiert sie nur.“
„- und dass du sie nächsten Sommer wieder besuchst.“
„Muss das sein?“

Oh ja, die Dursleys sind bestimmt begeistert von dieser Nachricht.

3.) Gesponserte Hauselfen (S. 190/191)

„Ich kommm mir vor wie ein Hauself“, grummelte Ron.
„Aha! Wenn du jetzt begreifst, was für ein schreckliches Leben sie führen, engagierst du dich vielleicht ein bisschen mehr für B.ELFE.R.!“, sagte Hermine hoffnungsvoll, als Mrs Weasley sie wieder allein ließ.
„Weißt du, vielleicht wäre es gar keine schlechte Idee, den Leuten mal richtig zu zeigen wie furchtbar es ist, die ganze Zeit zu putzen – wir können mal einen gesponserten Großputz im Gemeinschaftsraum von Gryffindor organisieren, alle Erlöse an B.ELFE.R, das würde das Bewusstsein und die Kasse stärken.“
„Ich sponser dich, wenn du mit diesem Gebelfer aufhörst“, murmelte Ron ärgerlich, aber so leise, dass nur Harry ihn hören konnte.

Da hat Ron recht. Hermine übertreibt wirklich etwas.

4.) Die Nacharbarn (S. 195)

„Kauft ihm doch was Rot-Goldenes, passend zu seinem Abzeichen“, sagte George und feixte.
„Passend zu was?“, fragte Mrs Weasley zerstreut, rollte ein Paar kastanienbraune Socken zusammen und legte sie auf Rons Stapel.
„Seinem Abzeichen“, sagte Fred mit einer Miene, als wolle er das Schlimmste rasch hinter sich bringen. „Seinem hübschen glänzenden neuen Vertrauensschülerabzeichen.“ Es dauerte einen Moment, bis Freds Worte zu der mit den Schlafanzügen beschäftigten Mrs Weasley durchgedrungen waren.
„Seinem … aber … Ron, du bist doch nicht …?“
Ron hielt sein Abzeichen hoch.
Wie Hermine stieß auch Mrs Weasley einen spitzen Schrei aus.
„Ich kanns nicht fassen! Ich glaub es nicht! Oh Ron, wie wunderbar! Vertrauensschüler! Wie alle in der Familie!“
„Und was sind Fred und ich, Nachbarn von nebenan?“, sagte George beleidigt, aber seine Mutter schob ihn beiseite und schloss ihren jüngsten Sohn in die Arme.

Arme Zwillinge. He, he.

5.) Troll mit Gehirntrauma (S. 224/225)

„Also, in jedem Haus gibt es zwei Vertrauensschüler aus der fünften Klasse“, sagte Hermine offenbar gründlich schlecht gelaunt, und setzte sich auf ihren Platz. „Jeweils ein Junge und ein Mädchen.“
„Und ratet mal, wer der Vertrauenschüler in Slytherin ist“, sagte Ron, ohne die Augen zu öffnen.
„Malfoy“, antwortete Harry sofort, er war sich gewiss, dass seine schlimmste Befürchtung bestätigt würde.
„Klar“, sagte Ron bitter, stopfte den Rest seines Frosches in den Mund und nahm noch einen.
„Und diese blöde Kuh Pansy Parkinson“, sagte Hermine böse. „Wie die Vertrauensschülerin geworden ist, obwohl sie ümmer ist als ein Troll mit Gehirntrauma …“

Ja, das sind dann wohl die Beziehungen …

6. Keks, Potter? (S. 292)

„Kommen Sie hier rein, Potter.“
Er folgte ihr ins Büro. Hinter ihm schloss sich automatisch die Tür.
„Nun?“, sagte Professor McGonagall und beugete sich zu ihm vor. „Ist das wahr?“
„Ist was wahr?“, fragte Harry, um einiges angriffslustiger, als er vorgehabt hatte. „Professor?“, fügte er in dem Versuch, höflicher zu klingen.“
„Ist es wahr, dass Sie Professor Umbridge angeschrien haben?“
„Ja“, sagte Harry.
„Sie haben sie eine Lügnerin genannt?“
„Ja.“
„Sie haben ihr gesagt, Er, dessen Name nicht genannt werden darf, sei zurück?“
„Ja.“
Professor McGongall setzte sich hinter ihren Schreibtisch und runzelte über Harry die Stirn. Dann sagte sie: „Nehmen Sie sich einen Keks, Potter.“
„Einen – was?“

Und Harry hatte schon gedacht, er würde bestraft werden ….

7.) Unverständliche Hermine (S. 442)

„Ich denk nur nach …“, sagte sie und stierte weiter mit finsterer Miene zum regennassen Fenster.
„Über Siri- … Schnuffel?“, sagte Harry.
„Nein … nicht unbedingt …“, sagte Hermine langsam. „Eher … ich frag mich … ich nehme an, wir tun doch das Richtige … denk ich … oder nicht?“
Harry und Ron blickten sich an.
„Ach so, alles klar“, sagte Ron. „Hätte mich auch echt geärgert, wenn du nicht, wenn du nicht genau erklärt hättest, um was es geht.“

Also da hätte ich auch nicht gewusst was Hermine eigentlich will …

8.) Verpasste Blicke (S. 586)

„Wie gehts dir?“, fragte Hermine.
„Gut“, sagte Harry steif.
„Ach lüg doch nicht, Harry“, sagte sie ungeduldig. „Ron und Ginny sagen, du hättest dich vor allen anderen versteckt, seit du aus dem Krankenhaus zurück bist.“
„Ach ja, sagen sie?“, erwiederte harry und funkelte die beiden an. Ron starrte auf seine Füße, aber Ginny leß sich offenbar nicht beeindrucken.
„Ja, stimmt doch!“, sagte sie. „Und keinen von uns willst du ansehen!“
„Ihr seid es doch, die mich nicht ansehen wollen!“, sagte Harry zornig.
„Vielleicht guckt ihr alle abwechselnd und verpasst euch dabei jedes Mal“, warf Hermine ein und ihre Mundwinkel zuckten.
„Sehr witzig“, fauchte Harry und wandte sich ab.

Tja, dumm gelaufen was?

So, seit ihr auch alle schön in Harry Potter Fieber gekommen? Dann legt mal los und fangt fleißig an zu lesen!!!

Über Corly
Ich bin Bücherverliebt, Serienverrückt, eine Filmeliebhaberin, eine Geschichtenschreiberin, eine Patentante, eine Schwester, eine Cousine, eine Tochter, eine Tante, Blogschreiberin, Forengängerin, eine Kleindorfbewohnerin, eine Hobbyfotografierin, eine Buchsammlerin und eine Schwägerin in einer Person. :-)

16 Responses to Buchzitate: JKR – Harry Potter und der Orden des Phoenix

  1. Lilian says:

    Ich werde Harry Potter auf jeden Fall nochmal lesen 😉 Die Bücher sind einfach toll
    Liebe Grüße,
    Lilian

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    • Corly says:

      Ja, das stimmt und es macht auch immer wieder Spass es noch mal zu lesen.

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    • Lilian says:

      Das schöne an den Büchern ist irgendwie, dass sie abwechslungsreich sind… manche Passagen sind wirklich lustig, so wie viele von den Zitaten, die du hier herausgesucht hast, andere sind traurig, ernst, spannend, tiefgründig…

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    • Corly says:

      Ja, das stimmt natürlich. Und gerade Leute wie die Weasley Twins oder Tonks heitern die Bücher immer wieder auf. Das mag ich auch.

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    • Lilian says:

      Ja, die gehören auch zu meinen Lieblingscharakteren 😉

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    • Corly says:

      bei mir unter anderem. Ich hab ganz viele davon.

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    • Lilian says:

      Ja, Dumbledore ist auch toll, und Snape, und Hermione, und… naja, irgendwie ist die Liste ziemlich lang 😉

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    • Corly says:

      Dumbledore ist auch einer meiner Lieblinge. Snape ist ja nicht mein Ding. Hermine mag ich aber auch. Und Sirius, Neville, Luna und Lupin fand ich hier auch ganz klasse und Ginny.

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    • Lilian says:

      Da stimme ich dir zu 🙂 Und Snape hat natürlich auch seine unsympathischen Seiten… ziemlich viele sogar. Ich konnte mich erst in Band 7 mit ihm anfreunden…

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    • Corly says:

      Ich konnte mich mit ihm gar nicht anfreunden. Er ist auf der guten Seite, aber mir einfach die ganze Zeit über trotzdem unsympatisch.

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    • Lilian says:

      Naja, er ist aber auch Doppelagent… Was ich allerings überhaupt nicht verstehen kann, ist dass er Harry so behandelt, als wäre er James. Das ist total ignorant. Harry ist schließlich eine eigenständige Person… und hat außerdem vermutlich mehr von seiner Mutter als von seinem Vater.
      Aber im Großen und Ganzen betrachtet, denke ich, dass Dumbledore doch Recht haben könnte, als er sagt, dass sie den Hut manchmal zu früh entscheiden lassen.

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    • Corly says:

      Ja stimmt. Dabei werfen sie das ja immer Sirius vor. Dass sie denken, er würde denken Harry sie ein Ersatz für James und das nicht in Ordnung sei, aber bei Snape ist das natürlich völlig in Ordnung. Ist klar. Ja, klar. Dumbledore vertraut ihm, aber man kann ja nicht jeden mögen dem man vertrauen kann. Und Snape ist oft einfach nur fies.

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    • Lilian says:

      Stimmt. Andererseits rettet er Harry auch immer wieder das Leben…. Was ich mich allerdings immer gefragt habe ist, was Snape gedacht hat, als er geschworen hat, Draco zu helfen und im Zweifelsfall seine Aufgabe zu Ende zu führen… wäre er da bereit gewesen, für Dumbledore zu sterben?

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    • Corly says:

      Ja, das ist eine gute Frage. Auch bei anderen Dingen bin ich mir nicht ganz sicher wieso Snape so gehandelt hat. Zum Beispiel hat Snape Lily doch gemocht/geliebt. Wieso nennt er sie dann dreckiges Schlammblut, als Sirius und James ihn ärgerten und sie ihm helfen wollte? Irgendwie passt da einiges nicht so ganz zusammen find ich oder ist zu ungenau gehalten.

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    • Lilian says:

      Ich denke schon, dass er sie geliebt hat. Schließlich hat er sein Leben riskiert, um ihres zu retten.
      Warum er sie allerdings Schlammblut nennt weiß ich auch nicht so recht… Vielleicht weil er selber so gedemütigt war… und sich nicht von ihr helfen lassen wollte, weil ihn das dann noch schwächer aussehen lässt… aber eigentlich hast du recht, es passt nicht so ganz…

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    • Corly says:

      Ja mag sein. Kp. Halt das was Snape unter Liebe versteht. Ja, es passt einfach nicht so. Vermutlich hast du recht mit deiner Vermutung, aber damit hat er sie ja eher verjagt als alles andere.

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Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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