Story Samstag 3 Lunars Erbe (Eine Kurzgeschichte von Die Zauberfeen)

Auch den Story – Samstag gibts wieder von mir. Ich mag es ja immer Kurzgeschichten zu meinen schon vorhandenen zu nehmen. Mal sehen ob mir da was einfällt.

storysamstag

Lunars Erbe (Die Zauberfeen)

König zu sein war gar nicht so leicht. Ich hatte viele Leute, die mich immer wieder unterstützten. Doch ich mochte meine Arbeit und war gut darin. Dennoch machte es mir Angst. Was, wenn erneut ein Krieg ausbrach? Was, wenn es wieder Unruhen geben würde? Momentan herrschte Frieden und das Land blühte auf, aber wir wussten alle, dass das nicht so bleiben musste.
Lily machte mir immer wieder Mut. Sie half mir ungemein über meine Anfangszeit und sobald sie richtig bei mir wohnte, fühlte ich mich wohler in meiner Haut.
„Du schaffst das, John“, redete sie mir immer wieder gut zu. „Du bist gut darin und hast Freunde, die dich beschützen. Ich verstehe deine Sorgen, aber du musst dir wirklich keine Sorgen machen.“
Ich seufzte tief. „Ich möchte das Erbe, dass mir mein Vater hinterlassen hat richtig machen. Ich möchte, dass es so wird wie er es sich vorgestellt hat und auch meine eigene Note hinzufügen.“
„Aber das tust du doch bereits“, versicherte Lily mir. „Du tust es mehr als du denkst. Du bist einer der besten Könige, die unser Land je hatte.“
„Aber mein Vater war auch ein guter König“, hielt ich dagegen.
„Dein Vater war aber nicht perfekt. Auch er machte Fehler“, erinnerte Lily mich.
„Ich weiß, und ich bin einer davon.“ Ich wusste wie traurig ich darüber klang.
„Du bist kein Fehler. Im Gegenteil. Lunar hat dich genauso geliebt wie Miannna und Linnie hat dich absolut vergöttert. Du bist ein wunderbarer Mensch und du machst das großartig.“ Lily versuchte ich weiter aufzuheitern, aber ohne Erfolg.
„Ich weiß, dass es meine Entscheidung war König zu werden und Mianna vollkommen einverstanden damit war“, erinnerte ich mich. „Aber manchmal frage ich mich, ob Mianna nicht die bessere Königin gewesen wäre.“
„Hör sofort auf damit“, befahl Lily mir streng. „Muss ich dich wirklich daran erinnern, wer deine leibliche Mutter ist? Weißt du wer ihre Mutter ist? Du hast dir den Platz, den du jetzt hast verdient. Deine Mutter stammt von der ersten Fee überhaupt ab und dein Vater war sowieso König. Königlicher gehts fast nicht mehr.“
„Aber ich bin unehelich geboren. Mianna ist Linnies weibliche Kind.“ Ich wusste, dass ich hätte nachgeben sollen. Eigentlich war ich auch gar nicht so unsicher. Aber ich hatte in letzter Zeit viel nachgedacht.
„Verdammt John. Soll ich wirklich Mianna holen. Diskutier mal mit ihr darüber. Dann wirst du schon dazu stehen was du bist. Nämlich der rechtmäßige Thronerbe. Was ist wirklich los mit dir? So voller Zweifel kenn ich dich gar nicht.“
Ich hätte es mir denken können. Lily durchschaute mich, wie immer. Vor ihr konnte ich einfach nichts geheim halten.
„Ich glaub mir wird alles zu viel. Ich glaub, ich brech bald zusammen“, gestand ich ihr.
„Komm her“, sagte Lily nur und stand auf. Wir hatten uns bisher gegenüber gessen. Doch plötzlich war ich ihr ganz nah. Dann umarmte sie mich und ich lehnte mich an sie. Als wir uns wieder voneinander löste lächelte ich.
„Danke, das habe ich gebraucht.“
„Ich weiß, aber das war noch nicht alles.“ Sie legte meine Hand auf ihren Bauch und ich sah sie fragend  an.
„Spürst du das?“, wollte sie wissen.
„Was?“, fragte ich verwirt.
„John, wir können jetzt nicht nur an uns denken oder an unser Königreich. Wir müssen auch an das kleine Wesen in mir denken, dass vermutlich noch nich mal so groß wie ein Stecknadelkopf ist.
„Du bist schwanger?“ Voller Überraschung und Bewunderung strich ich ihr nun ohne Hilfe über ihren Bauch.
„Ja. Unser Erbe geht weiter und eines Tages wirst du den kleinen Mann oder die kleine Dame hier drin an deine Aufgaben heran führen.“ Sanft strich sie mir über die Wange.
Ich verzog das Gesicht. „Das Kleine hat keine Wahl über sein späteres Leben.“
„Aber sie wird im Königshof heranwachsen. Das wird unserem Kind die Sache erleichtern. Und ausserdem bekommt es von uns jede Unterstützung, was wir ihm geben können.“
„Ja, auf jeden Fall“, stimmte John mir zu. Wir bekamen ein Kind. Unser Erbe. Ich konnte mein Glück kaum fassen.

Kleine Anmerkung von mir:

John und Lily sind zwei Charaktere aus meiner Geschichte die Zauberfeen und John wird tatsächlich König. Allerdings hab ich über Kinder damals glaub ich nichts geschrieben. Das war jetzt frei von mir erfunden gerade. Ich glaub in der Nachgeschichte, die ich nicht beendet hab könnte das erwähnt sein, aber ich bin mir gerade nicht mehr sicher was ich geschrieben habt.

Wie würdet ihr das Baby von John und Lily nennen und wäre es bei euch ein Mädchen oder ein Junge?

Freu mich schon auf dem nächsten Story-Samstag. So kann ich meine Geschichten gewissermaßen fortführen.

10 Gedanken zu “Story Samstag 3 Lunars Erbe (Eine Kurzgeschichte von Die Zauberfeen)

  1. Pingback: [Story-Samstag] Erscheinung – Tante TeX textet

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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