200 Follower: 7 Geschichten: Nr. 1 Gruseliges Zelten

So, seit etwa einer Woche bin ich jetzt bei 200 Follower angelangt (zumindest bei einer der beiden Statistiken, die ich hab, und deswegen wird es diese Woche einen Geschichten – Marathon geben. Und bei den Kurzgeschichten, die ich hierfür schreibe, wird auch immer ein bisschen über mich drin versteckt sein. Also habt einfach Spass beim Lesen, denn diese Geschichten sind extra für euch gedacht.

Heute komm ich wohl nicht drumherum eine Geschichte zum Thema Halloween zu schreiben.

Zelten mit Gruselfaktor

Ich zeltete mit meinen Freunden Alina, Elias und Sam. Wir wohnten in einem ruhigen, abgelegenen Dorf und zelteten deswegen jeden Sommer. Allerdings hatte sich das Wetter durch den Klimawandel geändert, sodass es heute an Halloween über 20 Grad warm war. Deswegen verlegten wir unser Zelten dieses Jahr auf Halloween. Im Sommer waren wir alle so beschäftigt gewesen, dass es ausfallen musste.

Wir bauten also unser Zelt auf der Wiese meines Nachbarn auf im Schatten des Funkturms am Berg. Es waren zwei kleinere Zelte. Eins für mich und Alina und eins für Elias und Sam. Natürlich bauten Alina und ich unseres selbst auf.

Als es dunkel wurde machten wir unsere mitgebrachten Fackeln an und Elias grillte. Wir hatten nämlich auch einen Einweggrill dabei. Das Essen war lecker und zahllreich. Die Jungs tranken Bier und Alina und ich begnügten uns mit klassischen Wein.

Es wurde immer später und die meiste Zeit unterhielten wir uns. Irgendwann fingen Elias und Sam an diese alten Kartenspiele zu spielen. Ich mein die, wo Angaben zu Treckern draufstanden und der Gegner diese oder wenigstens eine Angabe überbieten musste, um die Karte zu erhalten.

Alina und ich unterhielten uns währenddessen und beobachteten die beiden beim Spiel. Wie es aussah hatte Sam die besseren Chancen.

Plötzlich hörten wir es im Gebüsch knacken. Wir erschraken uns heftig und die Jungs hörten auf zu spielen und legten ihre Karten weg.

„Was war das?“, fragte Alina. Sie wirkte nicht ängstlich, sondern nur verwirrt.
„Keine Ahnung, irgendein Tier vermute ich“, überelegte Elias. Zu Sam meinte er: „Komm, lass uns nachsehen. “
„Bleibt hier“, schärfte er uns ein. „Bestimmt war es harmlos. „Auf der offenen Wiese wird euch nichts passieren. Ausserdem sieht man noch die Lichter vom Berghotel.“

Alina und ich waren nicht ganz begeistert, aber vermutlich hatte Elias recht. Es war einsam hier, aber man konnte über den Hügel die Lichter der Kleinstadt in der Nähe sehen und ausserdem war das ja noch das Berghotel, was heute Abend an Halloween sehr belebt war. Aber ich hielt es nicht für besonders klug, dass die Jungs in den Wald wollten. Was, wenn es ein gefährliches Tier war, was wir gehört hatten?

Eine Weile blieb es still und Elias und Sam verschwunden.

„Was ist, wenn ihnen was passiert ist?“, fragte Alina mich und klang jetzt doch panisch. „Wir sollten wohl doch besser nachsehen.“
„Und was wenn uns dann das gleiche passiert?“, fragte ich zurück. „Das wird ihnen auch nicht helfen. Am besten wir holen Hilfe von Edmund.“
„Ach, der!“, winkte Alina ab. „Glaubst du, der wird uns helfen?“ Edmund war der Wirt des Berghotels, aber wir hielten nicht viel von ihm. Er war merkwürdig.
„Sollen wir gar nichts tun?“, fragte ich nur und Alina schwieg.

Also standen wir auf. Ich entschlossen, Alina unsicher. Edmund war ein Idiot, aber er war noch jung und stark. Er würde uns bestimmt helfen. Doch gerade als wir aufbrechen wollten, kamen die Jungs zurück. Blutüberströmte Gesichter und zitternde Körper starrten uns entgegen. Entsetzt keuchte ich auf.

„Was ist passiert?“, fragte ich sie verwirrt. Sie brachten kein Wort heraus. Also ging ich zu Elias und Alina zu Sam und ich sah ihn mir genauer an. Er brauchte Hilfe.

„Wir müssen zu Edmund“, beschloss ich.

„Nein, die Typen kamen von Edmund. Sie übernachten hier wegen der Halloweenparty. Sie waren als Hexen verkleidet, aber ich bin mir fast sicher, dass sie männlich waren.

„Und wieso glaubst du, dass sie bei Edmund untergebracht sind?“, fragte ich Elias.

„Weil ich sie kenne. Sie kommen jedes Jahr hier her. Ich hatte es einfach nur vergessen. Sie sind gefährliche Typen. Dass Edmund sie immer noch in sein Hotel lässt, ist einfach unglaublich“, sagte Elias.

„Dann vielleicht besser ins Dorf?“, schlug ich vor.

„Das würde ich an eurer Stelle lieber nicht tun.“ Zwei gruseligen Gestalten traten aus dem Wald. Sie hatten Messer dabei. Ich rückte näher an Elias ran. Das war nun wirklich gruselig.

„Ihr solltet zu Edmund gehen“, erklärte der Mann.
„Was willst du von uns?“, fragte ich verwirrt.
„Rache“, erklärte er schlicht. „Ich hab  dir gesagt, dass du dich mit denen nicht abgeben sollst.“ Er deutete auf meine Freunde und besonders auf Elias.

Und da dämmerte mir, wer da vor mir liegt. „Leg das Messer weg, Julian. Das ist Wahnsinn. Was willst du damit beweisen?“
„Das ist nur Tierblut“, erklärte Julian gelassen und deutete auf Elias und Sam. Sie waren kurz bewusstlos. Da hab ich sie etwas verschönert.“
Verwirrt prüften die beiden Jungs, ob er Recht hatte und sie nickten.

„Was soll das? Jetzt gehst du endgültig zu weit, Julian. Lass mich und meine Freunde in Ruhe. Du hattest deine Chance.“ Letztes Jahr hatte ich was mit Julian, aber es war ein totaler Reinfall gewesen. Ich wusste, dass es ihn wurmte, dass ich Schluss gemacht hatte, und nicht er. Dass er aber so ein Mist fabrizieren würde wie heute hätte ich nicht gedacht.

„Lass mir doch auch mal meinen Spass. Es ist Halloween. Du hattest noch nie was dafür übrig“, warf er mir vor.
„Zurecht wie man sieht“, erwiederte ich nur. „Und jetzt verschwinde.“ Ich deutete in Richtung Berghotel.

„Na schön“, gab er überraschend nach und verschwand wirklich. Ich wandte mich an die Jungs: „Gehts euch wirklich gut?“
„Ja, alles okay“, versicherte Elias mir. „Vergiss den Typen. Er ist ein Idiot.“
„Ja, ich weiß.“
„Am besten wir waschen das hier mal ab und dann lassen wir uns aber nicht vom Zelten abhalten. Ich war fast dabei zu gewinnen. Lass uns weiter spielen“, schlug er Elias vor und die beiden verschwanden in ihr Zelt.

Jetzt wusste ich wieso ich Halloween noch nie gemocht hatte. Wieso musste ausgerechnet heute so schönes Wetter sein, dass wir zelten konnten. Aber am besten ich vergaß das ganze einfach wieder. Elias hatte ja recht. Der Typ war schon immer ein Idiot gewesen.

So, das war meine erste Geschichte für euch, heute zum Thema Halloween. Mal sehen was mir heute einfällt. 200 Follower. Man, bin ich stolz darauf. Danke dafür, Leute.

8 Gedanken zu “200 Follower: 7 Geschichten: Nr. 1 Gruseliges Zelten

    1. dankeschön. Na da bin ich aber froh, dass es gar nicht so schlecht geworden ist. Leertaste geht auch schon wieder nicht. Momentan ständig.

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Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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