Story – Samstag 4: Avin, der Wissenshüter (Einleitung zu meiner aktuellen Geschichte)

Auch beim Story-Samstag mach ich natürlich wieder mit. Mal sehen, was ich da zusammen gezaubert kriege.

storysamstag

Oh, das ist ein schönes Wort. Da fällt mir bestimmt was zu ein. Erscheinung. Tolles Wort.

Avin, der Wissenshüter

(Eine Art Einleitung aus der Geschichte, an der ich aktuell schreibe. Leider hat sie noch keinen offiziellen Titel. Deswegen nenne ich sie noch Dylan und Darleen.)

Im Wald war es immer so schön ruhig. Die Vögel zwitscherten im Sommer ihr Lied und im Winter lockte die fast unberührte Schneedecke Wanderer an. Nur die kleinsten Tierpfötchen waren zu entdecken. Gerade war Sommer und ich lief barfuß durch den Wald. Leichtfüßig wie ich war hoppste ich sogar fast. Ich kannte den Wald in und auswendig, denn ich war darin zu Hause. Ich wohnte schon seit Jahren hier seit mein Wissen zu groß wurde, um wirklich zu meiner früheren Welt zu gehören. Hier am Rande diesen wunderschönen Waldes konnte ich mir viel besser noch mehr Wissen aneignen.

Ab und zu kam mich natürlich Darleen besuchen, hielt mich über die magische Welt in Kenntnis und ich berichtetet, was ich aus der Welt der Menschen erfuhr. Sie blieb oft bis abends oder gar über Nacht. Ich freute mich über ihre Besuche, denn Darleen war auch eine Freundin von mir und sie verstand in etwa wieso ich mich abkapselte.

Wenn ich allein war, versuchte ich mir überwiegend Wissen anzueigenen. Oft ging ich dafür in den Wald und lernte ihn kennen. Oder ich beschaffte mir Kenntnisse in der Menschenwelt, aber eigentlich war ich lieber fernab der vielen Menschen. Ich genoss die Ruhe und Einsamkeit.

Warum ich Wissen hüte? Das fragt ihr euch vielleicht. Na ja. Stellt ihr vor ihr müsst was unglaublich wichtiges herausfinden, habt wenig Zeit und müsstet erst alles in Büchern nachlesen? Wäre es dann nicht viel praktischer, es gäbe jemanden, den ihr alles, was ihr wissen wollt, fragen könnt? Oder wenn es um längst vergangene Zeiten geht ist es noch komplizierter. Aber dafür bin ich dann da.

Innerhalb der ersten Jahre meiner Ausbildung war ich bis auf wenige Tage allein. Weihnachten, mein Geburtstag oder Ostern waren Ausnahmen. Wobei wir diese Feste, ausser Weihnachten, gar nicht so feierten wie die Menschen. Aber in dieser Zeit öffnete ich jedes Buch, dass ich in die Finger bekam und ihr Wissen floss in mich hinein. Vielleicht stellt ihr euch vor, dass dies ja eine einfache Methode war und schnell ging, aber der irrt ihr euch gewaltig. Für jedes Buch brauchte ich etwa eine Woche um mit dem Wissen, dass mir zuteil wurde, klar zu kommen. So viel Wissen konnte man nicht so schnell nacheinander aufnehmen.

Doch auch ich wusste noch längst nicht alles. Ich wusste nichts von den Träumern oder von den Geistern. Davon hatte ich noch nie gehört. Manches Wissen blieb offenbar selbst mir verborgen. Zu dumm, wurde ich doch selbst zu einer geisterhaften Erscheinung. Darum zog ich mit Darleen, Dylan undn Lailas los. Ich wollte nicht auf ewig ein Geist bleiben. Irgendwie musste das rückgängig gemacht werden. Um mir dieses Wissen anzueignen, musste ich mein Heim verlassen. Ob ich je zurückkommen würde? Ob ich je wieder ich selbst werden konnte?

Tja, das müsst ihr schon in einer anderen Geschichte nachlesen …

Anmerkung:

Wow, wie ist das denn passiert? Wieso passt dieses Wort so gut zu der Geschichte, die ich aktuell schreibe? Das fiel mir ehrlich gesagt auch erst ein, als ich vom Wald schrieb. Somit wurde diese Geschichte mehr oder weniger zu einer Art Einleitung meiner aktuellen Geschichte. So könnt ihr schon mal einen kleinen Vorgeschmack darauf kriegen worum es in etwa geht. Wobei ich sagen muss, dass mein heutiger Erzähler Avin eigentlich nur eine Nebenperson ist. Er ist der Wissenshüter meiner Welt.

 

Hat wieder Spass gemacht zu sehen wohin mich dieses Wort führt.

8 Gedanken zu „Story – Samstag 4: Avin, der Wissenshüter (Einleitung zu meiner aktuellen Geschichte)

  1. Pingback: [Story-Samstag] Endlich wieder Weihnachtszeit – Tante TeX textet

    • Huhu,

      danke. Das meiste kommt wie von selbst oder vom Erlebten. Schön, dass dir meine Story gefällt und du schon so weit bist. Vielleicht können wir danach drüber quatschen oder so?

      LG Corly

      Gefällt 1 Person

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