Bloggeschichte: Die Geheimnisvolle Stadt Teil 7

So, ich fang mal wieder mit meiner Bloggeschichte an. Weiß noch gar nicht, ob ich die Montagsfrage heute mache. Das ist wieder so ein Fachbegriff, den ich nicht kenne. Bisher bin ich auch noch nicht wesentlich schlauer geworden. Muss ich dann erst mal nachgucken.

Keine Ahnung, ob ich ab jetzt regelmäßig zu der Geschichte komme, aber ein paar Teile die Woche gibts bestimmt, denk ich. Soweit es geht jeden Tag, aber das kann ich nicht versprechen.

Die geheimnisvolle Stadt (Teil 7)

Ich wanderte mit Henry also die Wasserstraße entlang. Da heute Markt war, fanden sich hier noch weitere Stände, aber Henry beachtete sich nicht mehr. Ich warf hin und wieder einen Blick auf die seltsamen dargeboten Waren, doch Henry interessierte mich wesentlich mehr.
„Also, wie ist es so in deiner Welt?“, fragte Henry mich und sah mich neugierig an.
„Es gibt definitiv weniger Wasser als hier“, begann ich zunächst meine Erklärungen. „Klar, gibt es immer mal wieder Seen, Flüsse oder Meere, aber nicht so häufig. Ich hatte bisher keine Ahnung, wie weit nach unten das Meer eigentlich reichte. Wir haben mehr Land. Festegewege ohne Wasser. Städte gibt es bei uns auch und Dörfer, Kaufhäuser, verschiedene Länder usw., aber es ist schwer, das alles kurz zusammenzufassen. Warst du denn noch nie an der Wasseroberfläche?“
Ich lachte fast über Henrys erschrockenen Blick: „Natürlich nicht. Wir sind nicht für die Oberfläche gemacht. Aber wir haben im Fernsehraum des Schlosses Filme und sowas gesehen. Allerdings sind pesönliche Erfahrungen noch wieder was ganz anderes.“
„Das stimmt. Es ist einfach was ganz anderes als hier, aber ich weiß nicht genau wie ich es erklären soll für jemanden, der es nicht kennt“, überlegte ich fieberhaft.
„Schon okay, ich kann es mir ungefähr vorstellen. Hattest du einen Beruf da oben?“
„Einen Beruf? Nein. Ich studierte Bibliothekwissenschaften“, erzählte ich ihm.
„Klingt interessant“, fand er, aber ich merkte, dass er nicht genau wusste, was er mit meiner Aussage anfangen was anfangen.
„So eine Art Schule, nur komplexer und spezieller“, versuchte ich es erneut.
Jetzt nickte er verständnisvoll. „Ach so. Okay.“
„Und du? Was ist dein Job hier? was machst du mit Kyle, wenn ihr unterwegs seid?“ Ich war nicht weniger neugierig als Henry. Auch ich wollte mehr erfahren. Wir kamen aus zwei so unterschiedlichen Welten. Es würde lange dauern bis ich die beiden gut kannte.
„Das ist eigentlich geheim“, erzählte er mir unbeghaglich. „Wir erledigen so ne Art geheime Aufträge für Dad. Manchmal sind sie gefährlich und machmal recht harmlos.“
Das sagte mir zwar auch nicht viel, aber ich konnte ihn ja schlecht weiter fragen, wenn er nicht drüber reden durfte. Also schwiegen wir eine Weile. Ich hatte gar nicht gemerkt, dass wir schon wieder am Ausgangspunkt angekommen waren, wo Romy auf mich wartete.
„Ich hatte gehofft wir könnten mal was zusammen unternehmen“, erklärte Henry mir hoffnungslos. „Auch wenn es nicht so wirkt, aber man kann hier mehr tun als nur schwimmen. Allerdings ist der Ozean wirklich wundervoll. Man kann so viel entdecken. Ich könnte ihn dir auch einfach zeigen.“
„Das klingt toll. Da wäre ich auf jeden Fall dabei.“, stimmte ich begeistert zu.
„Klingt gut.“ Henry strahlte wieder.
Romy gesellte sich zu uns.
„Hallo Henry“, begrüßte sie ihn. Sie war vollgepackt mit zwei kleineren Einkaufstüten.
„Gut danke. Und dir?“, antwortete Henry lächelnd.
„Wie wäre es, wenn du und Kyle mal wieder zum Essen zu uns kommt. Heute Abend vielleicht?“, schlug Romy vor und ich war ihr sehr dankbar dafür.
„Ja klar gern. Ich frag Kyle nachher ob er Zeit hat, und schick euch eine Nachricht.“ Auch Henry wirkte begeistert.
„Klingt gut. Sagen wir um 7?“, schlug Romy vor.
„Okay, ich sollte wohl dann mal los. Eigentlich sollte ich gar nicht hier sein.“ Schuldbewusst sah er uns an.
„Typisch Henry. Immer vor den Pflichten drücken“, lachte Romy.
„Gar nicht. Ich brauchte nur eine Auszeit. Also bis heute Abend dann.“ Er winkte und noch mal zu und auch wir verabschiedeten und von ihm.
„Bei Henry muss man aufpassen, was er ernst meint und was nicht. Wobei er manchmal auch verdammt ernst sein kann. Dagegen ist nicht mal Kyle was.“, erklärte Romy mir wissend als ich ihm hinterher sah.
„Er wirkt so lieb“, gab ich zu.
„Ja, aber jeder hat seine Schattenseiten“, sagte Romy nur unbestimmt. Dann gingen wir zurück zu Romy und Callum. Es war jedenfalls ein interessanter Vormittag gewesen.

So, das wars von heute. Hat jetzt doch länger gedauert als ich dachte, da ich nebenbei noch E-Mails und SMS gelöscht hab, aber jetzt hab ich es geschafft.

Über Corly
Ich bin Bücherverliebt, Serienverrückt, eine Filmeliebhaberin, eine Geschichtenschreiberin, eine Patentante, eine Schwester, eine Cousine, eine Tochter, eine Tante, Blogschreiberin, Forengängerin, eine Kleindorfbewohnerin, eine Hobbyfotografierin, eine Buchsammlerin und eine Schwägerin in einer Person. :-)

2 Responses to Bloggeschichte: Die Geheimnisvolle Stadt Teil 7

  1. tarlucy says:

    Ein Essen – da bin ich auf die Themen gespannt..:-)

    Gefällt 1 Person

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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