Bloggeschichte: Die geheimnisvolle Stadt 12

Und weiter gehts  mit meiner Bloggeschichte. Mal sehen, was mir heute so einfällt.

Die geheimnisvolle Stadt (Teil 12)

Abens zog ich mich etwas feiner an. Kein Kleid, aber zumindest eine schicke Hose und eine rote Bluse. Romy reichte mir noch eine silbern verzierte Kette und rundete somit mein Aussehen ab.

Ich war nervöser als heute morgen bei Kyle. Das hier fühlte sich einfach mehr wie ein Date an. Ein Date mit Henry.

„Wie sehe ich aus?“, fragte ich Romy und ließ zu, dass sie mich von oben bis unten anerkennend musterte.
„Großartig“, war ihr Abschlussergbnis. „Du brauchst dir überhaupt keine Sorgen machen. Herny wird begeistert sein.

Schon klingelte es an der Tür. Diesmal ging ich selbst hin. Henry stand davor in einem blauen feineren Pullover und einer Jeans. Seine Haare ordentlich gekämmt und auf seinem Gesicht ein Lächeln plaziert.

„Hey, wie gehts dir? Kanns losgehen?“, fragte er betont locker. Offenbar war auch er nervös.
„Ja klar“, nickte ich und lächelte jetzt ebenfalls.
„Na dann los.“ Er war schon fast wieder aus der Tür raus, als Romy uns noch nachrief: „Viel Spass!“
„Danke!“, riefen wir beide und dann fiel die Tür hinter uns zu.

Henry schien zu wissen wohin er wollte. Er nahm mich an der Hand und das Gefühl war sehr angenehm. Sie war warm und er drückte sanft zu. Zielstrebig führte er uns durch die Gassen.
„Wohin gehen wir?“, fragte ich ihn neugierig.
„Warts ab. Ich hoffe es wird dir gefallen“, sagte er nur unbestimmt.
Also führte er mich einfach weiter durch die erleuchteten Gassen. Obwohl es hier eigentlich kaum zu unterscheiden war wurde es trotzdem dunkeln im Wasser. Ob es nach Tag oder Nacht ging wusste ich aber nicht.
Schließlich blieb er vor einem Gebäude mit mehreren Steinen an der Wand stehen. Ich musterte es interessiert, wusste aber immer noch nicht, was mich erwartete.
„Was ist das?“, fragte ich also dennoch.
„Lass uns reingehen. Dann wirst du schon sehen“, forderte er mich auf und so gingen wir ins Innere des Gebäudes.
Also betraten wir das Gebäude. Zunächst kamen wir in eine Eingangshalle wo ein Mitarbeiter an einer Rezeption saß. Henry ging auf ihn zu und ich folgte ihm.
„Guten Abend“, begrüßte er den Mann, der etwas dicker wirkte und einen Hai auf seinem T-Shirt trug.
„Guten Abend. Sie wünschen?“, fragte er in einem langweiligen Ton.
„Eintrittskarten für zwei Personen“, bestellte Henry lächelnd.
Der Mann händigte sie ihm aus und Henry übergab ihm einen Geldschein. Dann gingen wir ins Innere der Halle. Kaum waren wir in dem abgeschotteten Raum darinter konnte ich kaum fassen was ich da sah.
„Es sind keine echten Sterne. Eher mit gewisser Wassertechnick und Wassermagie wurde dieser Raum erschaffen. Aber es ist hier unglaubliches möglich. Manchmal gibt es sogar eine regelrechte Sternenshow. Mal sehen, was uns heute erwartet. Ich glaube nicht, dass noch groß wer kommen wird. Komm, lassen wir uns auf dem Gras nieder.“
Wir legten uns also in das Gras und sahen hinauf in die Sterne. Vielleicht hatte Kyle falsch gelegen. Vielleicht konnte Henry mich gewissermaßen doch in meine Welt begleiten. Auf seine Weise.
„Gefällt es dir?“, fragte er mich hoffnungsvoll.
„Es ist wunderschön“, strahlte ich.
„Freut mich, dass es dir gefällt.“ Henry wirkte völlig entspannd und zufrieden und ich merkte, wie alle Anspannung der letzten Tage von mir abfiel. „Ist es so bei euch in der Welt über Wasser? Seht ihr immer die Sterne?“
„Nicht immer. Oft genug ist es auch bewölkt und regnerich, aber in klaren Nächten schon“, erzählte ich ihm.
„Ich würde es so gern mal in echt erleben. Wenn du nicht hierbleiben möchtest, könnte ich es verstehen. Die Welt da oben ist bestimmt viel reizvoller als unsere.“ Er wirkte plötzlich so traurig und ich hatte das Bedürfnis seine Hand zu nehmen. Er streichelte sie zärtlich.
„Ich weiß es noch nicht, Henry“, gab ich ehrlich zu. „Auch diese Welt hier unter Wasser ist faszinierend und es gibt so unglaublich viel zu entdecken. Außerdem kann ich der Welt oberhalb des Wassers immer noch einen Besuch abstatten.“
„Aber nicht mit mir“, wandte Henry ein.
„Henry …“ Ich wollte nicht, dass er heute traurig war. Nicht, wenn es so schön mit ihm war.
„Nein, schon gut. Lass uns einfach weiter Sterne angucken“, bat er mich.
Also sahen wir wieder in die Sterne. Sie waren so wunderschön und funkelten hell. Ich konnte sogar die Milchstraße erkennen. Da hatte Henry mir ein schönes Geschenk gemacht und ich war ihm sehr dankbar. Er konnte nicht wissen, wie sehr ich die Sterne liebte.

Wie es mit Jileen und Henry weiter geht und was sie noch so unternehmen könnt ihr dann morgen erfahren. Für heute wars das erst mal wieder mit diesem Teil.

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4 Gedanken zu “Bloggeschichte: Die geheimnisvolle Stadt 12

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