Bloggeschichte: Die geheimnisvolle Stadt (Teil 15)

Und weiter gehts mit meiner Bloggeschichte. Mal sehen, was ich heute zusammen krieg.

Die geheimnisvolle Stadt (Teil 15)

Ich traf mich immer öfter mit Henry und hatte viel Spass mit ihm. Er war witzig und lieb, konnte manchmal aber auch oft traurig und einsam wirken. Kyle sah ich nur noch im Unterricht. Zusammen erstellten wir ein Konzept wie wir es Henry möglich machen konnten seinen ersten richtigen Film zu drehen.

Eines Abends beim Essen machen erklärte Romy mir: „Du wirst bald in die Wassergemeinde eingeführt. Viele kennen dich jetzt schon, aber lange nicht alle. Es wird auch immer noch welche geben, die dich nie kennen lernen werden. An diesem Abend werden wir sehen, wer sich über deine Ankunft hier freut und wer nicht.“
Das klang irgendwie beänstigend. Unsicher bemerkte ich: „Ich weiß noch gar nicht, ob ich dazu bereit bin.“
„Das ist verständlich, aber du brauchst dir überhaupt keine Sorgen zu machen. Wir stehen alle hinter dir“, versicherte sie mir.
„Trotzdem bin ich nervös. Ich kenne diese Welt zu wenig, alsdass ich forgeführt werden wollte“, erklärte ich ihr meine Bedenken.
„Möchtest du dabei gerne Henry oder Kyle an deiner Seite haben?“, bot Romy mir an.
„Am liebsten beide“, gab ich zu. Ich hatte eigentlich so gar keine Lust dazu und wusste nicht, was mich erwartete.
Romy schloss kurz die Augen, dann sah sie mich wieder an. „Ehrlich gesagt solltest du Kyle besser raushalten. Ich glaube tief in deinem Inneren hast du dich längst entschieden und es wäre unfair gegenüber Kyle ihn das nicht wissen zu lassen.“
„Ich hab mich noch überhaupt nicht entschieden“, begehrte ich auf. „Was, wenn ich keinen der beiden wählen möchte. Was ist, wenn mir jemand ganz anders übern Weg läuft, der mich viel mehr interessiert?“
Romy sah mich entsetzt an. Offenbar hatte sie mit so einer heftigen Reaktion von mir überhaupt nicht gerechnet. Verwirrt sagte sie: „Henry ist nicht die schlechteste Wahl, weißt du? Du hast in letzter Zeit so viel Zeit mit ihm verbracht, dass wir dachten, du hättest dich schon längst entschieden.“
„Henry ist toll, aber ich weiß nicht, ob es für die große Liebe reicht? Müsste da nicht mehr sein als nur liebevolle Zuneigung?“ Hatte ich ihm falsche Hoffnungen gemacht? Ich hatte nie gesagt, dass ich ihn wählen würde, aber ich hatte wirklich mehr Zeit mit ihm verbracht als mit Kyle. War ich wirklich in Henry verliebt? Ich wusste es nicht.
„Vielleicht solltest du mit beiden darüber sprechen, was sie möchten“, schlug Romy mir zaghaft vor.
„Kyle hat das doch mehr als deutlich gemacht. Er gibt Henry den Vorzug. Offenbar ist er an mir nicht interessiert.“ War ich denn an ihn interessiert? Ich wusste es nicht. Wahrscheinlich gab ich wirklich Henry den Vortritt.
„Bist du sicher? Ich kenne Kyle besser als du. Er ist sehr aufopferungsvoll und stellt seine eigenen Gefühle oft zurück. Offenbar hat er sich in den Kopf gesetzt, dass du zu Henry gehörst, weil Henry so begeistert von dir ist. Du solltest ihn nicht so schnell abschreiben. Er kann sehr stur sein“, warnte sie mich.
„Ich hatte eigentlich immer den Eindruck du selbst würdest Henry auch mehr mögen“, gestand ich ihr.
„Das tu ich vermutlich auch“, gab sie zu. „Aber ich glaube das liegt vor allem an Henrys natürlicher Magie. Man will ihn einfach lieben und zufriedenstellen. Sonst hat man das Gefühl unglücklich zu sein.“
„Das ist unfair und vewirrend“, fand ich frustriert. „Eben hast du dich für Henry ausgesprochen, jetzt für Kyle. Ich hab keine Ahnung, was ich tun soll.“
„Rede einfach mit den beiden“, riet Romy mir erneut und widemte sich dann wieder dem Essen zu, dass sie vorzubereiten hatte.

Ich wollte zunächste Kyle besuchen und hatte sogar schon eine Idee wie ich ihn aus der Riserve locken konnte. Allerdings war ich mir nicht sicher, ob ich auch gerissen genug dafür war.

10 Gedanken zu “Bloggeschichte: Die geheimnisvolle Stadt (Teil 15)

    1. Stimmt. Ein paar Ideen hab ich im Kopf. Gerade spiele ich auch wieder mit dem Gedanken sie mit einer gewissen anderen Geschichte zu verbinden. Aber die Lösung hab ich bisher noch nicht. Bisher ist noch alles möglich. Auch in meinem Kopf. Ich hab mich noch überhaupt nicht entschieden. Erst mal abwarten was dann bei Kyle passiert.

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    2. Ja – ich habe auch nur so paar Stichpunkte für einige Abenteuer aber noch nichts konkretes. Apropos. Ich habe einen Link zu Deiner Geschichte in meinen nächsten Beitrag eingeführt. Hat einfach so gut gepasst. Ist das Ok?

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Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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