Bloggeschichte: Die geheimnisvolle Stadt (Teil 27)

Und noch ein Teil meiner Bloggeschichte steht an. Also leg ich mal los.

Die geheimnisvolle Stadt (Teil 27)

Wir gingen zum Ende der Stadt. Kyle wirkte zunehmend nervös. Auch ich war ein bisschen nervös, denn ich hatte keine Ahnung, ob das, was wir hier vorhatten wirklich klappte. Aber ich wollte meine Familie wieder sehen und ichwollte Kyle dabei haben. Er machte mich ruhiger und würde schon überzeugend sein.
„Alles in Ordnung?“, fragte Kyle mich. Vermutlich hatte er gemerkt, dass sich meine Stimmung geändert hatte.
„Ja, ich bin nur nervös. Meinst du das hier ist eine gute Idee?“ Unsicher sah ich ihn an.
„Hey, wir kriegen das schon hin. Du möchtest doch deine Familie sehen, oder?“, fragte er mich sanft.
„Ja, schon … Aber ich will dich auch weiterhin begleiten. Versprich mir, dass das möglich sein wird.“, forderte ich ihn.
Er lachte freudlos. „Das ist deine einzige Sorge? Ja, du wirst mich begleiten können. Zufrieden?“
„Ja, bin ich“, lächelte ich, ließ seine Hand los und ging die letzten Schritte auf mein Elternhaus zu.
Er stoppte kurz davor und staunte: „Das ist dein Elternahaus?“
„Ja, wieso?“, fragte ich ihn und sah ihn an.
„Wow“, war sein einziger Kommentar dazu.
Ich fragte mich wieso ihn unser Haus beeindruckte. Er hatte doch bestimmt schon viel prunkvollere Häuser gesehen als unsere. Es war nicht mal eine Villa. Einfach nur ein großes Haus mit Balkon und Terrasse und einer Holzfassade. Es passte nicht ganz zu den anderen Häusern in der Straße, aber das hatte meine Eltern noch nie gestört.
„Was ist?“, fragte ich nur.
„Es sieht so unglaublich gemütlich aus“, fand er.
„Ja, mag sein“, stimmte ich ihm zu und ging weiter auf unser Haus zu. Vor der Tür klingelte ich und wartete. Was, wenn meine Eltern nicht da waren?
Doch schon nach kurzer Zeit wurde die Tür geöffnet und meine Mutter stand davor. Eine kleine dünne Person mit angespannter Miene. Ihr schwarzes langes Haar wirkte recht wirr und sie trug einen schlichten Jogginanzug. Normalerweise war sie immer schick gekleidet und ordentlich gestylt. Egal wann und wo. War ich für ihr Aussehen verantwortlich?
Sie blinzelte ein paar Mal verwirrt bis ihr Blick wirklich mich fixierte. Als sie mich erkannte formte ihr Mund ein kleines „Oh!“ und zog mich direkt in ihre Arme. Ich erwiederte ihre Umarmung. Doch dann löste sie sich wieder von mir und das Geschimpfe begann.
„Wo warst du? hast du einmal daran gedacht dich bei uns zu melden? Weißt du was für Sorgen wir uns gemacht haben? Du bist noch nie einfach so abgehauen. Wo warst du?“ Sie machte nicht mal Pause zwischen den Fragen und holte deswegen jetzt tief Luft. Vielleicht auch um sich zu beruhigen.
„Sie konnte sich nicht melden“, warf nun Kyle ein. „Sie war ins Wasser gefallen und längere Zeit bewusstlos. Erst jetzt konnte sie wirklich wieder aufstehen. Sie war lange sehr schlapp.“
„Und wer sind Sie bitte?“, fragte Mama ihn misstraurisch.
„Mama, das ist Kyle“, stellte ich Kyle vor. „Er hat mich aus dem Wasser gerettet. Ich bin am Strand reingefallen und er hat mich gesund gepflegt.“
Schon wurde sie etwas sanfter. Halbherzig warf sie ein: „Du hättest anrufen können.“
„Kyle ist recht altmodisch“, erklärte ich. „Er hat kein Telefon und ich konnte nicht aufstehen.“
„Ja, schon gut“, gab meine Mutter schließlich nach. „Kommt doch erst mal rein.“
Also folgten wir ihr in mein zu Hause.

Was dann drinnen passiert erfahrt ihr das nächste mal …

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