Buch-Safari 26: Von besonderen Geschenken und Dekorationen

Auch heute gibts wieder eine Buch-Safari von mir. Wenn auch etwas später.

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1. Nenne ein Buch mit dem du etwas persönliches verbindest (Erstes Geschenk vom Freund etc.)

Schwierig, da solche Geschenke nie lange auf meiner Sub/Wunschliste bleiben.

Der Medicus

Das hab ich von jemand besonderen mal zu Weihnachten bekommen.

2. SuB: Wieso ist das Buch noch ungelesen?

Weil ich mal reingelesen hab, es mich aber nicht packen konnte und es so dick ist. Ich konnte mich einfach noch nicht dazu durchringen es noch mal zu lesen bzw. richtig zu lesen.

3. Hast du buchbezogene Deko?

Kommt drauf an was darunter zu verstehen ist. Ich hab mittlerweile meine aufgehobenen Lesezeichen in einer Box in meinem Regal stehen. Kann man Bücher allgemein als Deko bezeichnen? Schließlich stehen sie in meinen Regalen? He, he. Sonst eigentlich nichts was mir spontan einfällt.

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Hier sind sie mal auf meinem Tisch ausgebreitet. Viele hab ich aus der Buchhandlung direkt, aber das Lineal, das mit dem rosanen Band,  die zwei neben dem Kleeblaat, das mit der Blume und das dunkle dünne mit der Eule dran hab ich geschenk bekommen. Das mit den Kleeblättern hab ich aus Irland mitgebracht.

Sonst wüsste ich gerade nichts.

Start: JKR – Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

Ich hab gestern nun Wer küsst schon einen Weihnachtsmann abgebrochen, da ich die ganzen Bettgeschichten furchtbar fand. Dafür hab ich mit Harry Potter begonnen und bin beim letzten Teil jetzt schon auf S. 117.

Harry Potter 7

Noch sind sie ja im Fuchsbau und die Hochzeit steht kurz bevor. Aber Harry hat sich von den Dursleys verabschiedet. Dudley war da irgendwie witzig. Dann die Flucht zum Fuchsbau. Die war Heftig (Moody, Hedwig und Georges Ohr). Jetzt planen sie gearde wie sie am besten aufbrechen können um Horkruxe zu jagen und wo sie da anfangen sollen.

Allerdings geht mir Mrs. Weasley wieder recht auf die Nerven. Klar, macht sie sich Sorgen um die drei, aber wieso will sie einfach nicht wahrhaben, dass sie schon großartiges geleistet haben und vielleicht sogar mehr als sie oder andere Ordensmitglieder. Wieso will sie immer noch glauben, dass Harry sich geirrt hatte und er gar nicht allein losziehen soll? Sie weiß doch was für eine Rolle er spielt. Sie kann nicht ewig davor die Augen verschließen, aber genau das tut sie.

Ich find diesen Teil schon wieder richtig spannend und auch wenn ich es schon weiß, bin ich doch gespannt wie es weiter geht und freu mich darauf weiter zu lesen. Da wird noch so viel passieren.

Goldene Lesezeichnen 7: Nana mit ihrem Beitrag über One Tree Hill

Diesmal fiel es mir wieder wirklich schwer zu entscheiden zwischen Nanas Beitrag über One Tree Hill und Freigedichtungs Beitrag über James Potter. Beide Beiträge waren super, aber da Freigedichtung schon mal ein goldenes Lesezeichen von mir bekommen hat (soweit ich mich erinnere erst letzten Monat), hab ich mich für One Tree Hill entschieden. Aber es war wirklich wieder ganz knapp.

Goldenes Lsezeichen

Mein goldenes Lesezeichen geht also an:

Nana mit ihrem Beitrag über eine meiner Lieblingsserien: One Tree Hill.

Sie beschreibt da wunderschön die Serie, die Schauspieler und die Charaktere. Ich fand den Beitrag einfach ganz toll. Einfach mal reingucken.

Dein Buchjahr in 30 Fragen: Frage 3: Größte positve Überraschung?

Und der 3. Tag der 30 Fragen Rückblick ist angebrochen. Heute ist folgendes gefragt:

3. Größte positive Überraschung – An welches Buch hattet Ihr eher geringe bis durchschnittliche Erwartungen und dann hat es Euch richtig umgehauen (im positiven Sinne)?

Antwort:

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Vor diesem Buch wäre meine Antwort: „Mein Herz zwischen den Zeilen“ gewesen, aber jetzt ist es definitiv dieses Buch. Ich würd gar nicht sagen, dass ich geringe Erwartungen hatte, ich hätte nur gedacht vom Thema her wäre es nicht meins. Aber es war richtig toll. So sympatisch und vielseitig. Es hat mir wirklich wahnsinnig gut gefallen.

Story-Samstag 6: Weihnachtschaos bei Familie Fusselig

Owei, Tante Tex will heute beim Story-Samstag Weihnachten sabbotieren. Na dann … Dabei hab ich doch gerade so schöne Weihnachtsgeschichten geschrieben …

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Weihnachtschaos bei Familie Fusselig

23. Dezember

Bei Familie Fusselig lief alles drunter und drüber. Mutter Fusselig backte und kochte fast den ganzen Tag über, Vater Fusselig spielte den Weihnachtsmann und holte die letzten Geschenke. Hoffentlich bekam er sie noch. Die Zwillinge Sam und Amy, 14 Jahre alt, hatten keine Lust auf Weihnachten und verbrachten die meiste Zeit auf ihrem Zimmer und die kleinen Kinder Robin, 7 und Alisa, 4 Jahre alt freuten sich schon unglaublich auf Heiligabend.
Mutter Fusselig war froh, als sie endlich mit den letzten Plätzchen fertig war. Robin und Alisa hatten die ganze Zeit Teig genascht und waren mit Bauchschmerzen ins Bett gegangen. Sam und Amy waren überhaupt nicht aus ihren Zimmern gekommen sondern hatten einfach die ganze Zeit total laut die Weihnachtsmusik im Wohnzimmer mit Hardrock – oder Technomusik übertönt sodass Vater fusselig das Baum Schmücken öfter unterbrechen musste, damit er sie anschreien konnte, dass sie die Musik leiser stellen sollten. Als er schließlich den ganzen Baum geschmückt hatte, probierte er die Lichterkette aus. Oh Schreck! Sie funktionierte nicht.
„Lia, komm mal schnell her“, rief er seine Frau, die schnell in das Wohnzimmer kam.
„Was ist denn los?“, fragte Mama Fusselig allamiert.
„Die Lichterkette funktioniert nicht“, gestand Papa Fusselig ihr panisch.
„Hast du sie denn nicht vorm Schmücken getestet?“, fragte Mama Fusselig entsetzt.
„Hab ich wohl vergessen“, gab er kleinlaut zu.
„Dann frag bei den Nachbarn nach. Wenn sie keine haben müssen wir das Wohnzimmer eben schon heute morgen abschließen. Dann musst du noch mal eine kaufen“, wies Mama Fusselig ihren Mann an, immer eine Lösung parat.
Plötzlich tauchte die kleine Amy in der Tür auf und zupfte ihre Mutter an der Bluse herum.
„Amy, du solltest doch längst im Bett sein“, wies Mama Fusselig ihre Tochter zurecht. Dann bemerkte sie ihre Tränen und sie kniete sich vor sie hin: „Was ist denn los?“
„Das Christkind hat meinen Wunschzettel gar nicht geholt. Er liegt immer noch auf meiner Fensterbank. Bekomme ich dieses Jahr gar keine Geschenke?“, fragte sie unter Tränen.
Oh Schreck! Hatte Papa Fusselig etwa vergessen ihn vor ein paar Tagen wegzunehmen.
„Natürlich bekommst du Geschenke, Schatz. Vermutlich hat das Christkind auf deinen Zettel geguckt und sich das gemerkt, was draufsteht. Es hat es wohl einfach nur vergessen mitzunehmen“, beruhigte Mama Fusselig die Kleine.
Erleichtert nickte das Mädchen ernergisch: „Ja, so muss es sein.“
„Und jetzt geh wieder schlafen. Du wirst sehen. Morgen früh ist dein Wunschzettel bestimmt weg“, tröstete Mama Fusselig und sie lief mit ihren Puschen an den Füßen und dem Plüschteddy im Arm wieder in ihr Zimmer.
Mama Fusselig wartete besorgt bis die Zimmertür hinter ihrer Tochter zufiel und fragte Papa Fusselig: „Hast du Amys Weihnachtsgeschenke schon besorgt?“
„Ähm, ich dachte, das wolltest du machen?“, fragte Papa Fusselig verlegen.
„Hergott noch mal, das wird ja immer besser. Also du fährst morgen sofort noch mal los, holst eine Lichterkette und Amys Weihnachtsgeschenke und das in Windelseile“, wies Mama Fusselig ihn an.
Seufzend fügte Papa Fusselig sich seinem Schicksal. Wie er den Weihnachtstrubel in der Stadt hasste. Aber dagegen konnte er wohl nichts machen. Das Christkind konnte wohl kaum die Weihnachtsgeschenke seiner kleinen Tochter vergessen.
Höchst angespannt schliefen die Fusseligs am diesen Abend ein in der Hoffnung Weihnachten noch retten zu können.

24. Dezember

Am Morgen war das Wohnzimmer schon verschlossen und Papa Fusselig in Windeseile aufgebrochen um die restlichen Sachen zu besorgen. Im Einkaufszentrum herrschte rege Betriebsamkeit. Alle, die auf den letzten Drücker noch Sachen zu erledigen hatten, hatten es aufgesucht. Wie sollte er denn hier die richtigen Sachen finden?
Mama Fusselig stand schon wieder in der Küche um das Weihnachtsfrühstück vorzubereiten als Amy und Robin den Raum betraten.
„Mama, das Wohnzimmer ist schon abgeschlossen“, bemerkte Amy scharfsinnig. „Heißt das, dass das Christkind schon da war?“
Mama Fusselig fühlte sich etwas überfordert, aber sie erklärte ihrer Tochter ruhig: „Das weiß ich nicht, Schatz. Ich hab es schließlich nicht gesehen. Aber dein Wunschzettel ist doch jetzt weg, oder?“
„Ja“, strahlte das Mädchen. „Bestimmt war es schon da!“
„Geht noch ein bisschen in eure Zimmer und spielt bis ich hier fertig bin“, wies Mama Fusselig die beiden an.
Papa Fusselig kam gestresst mit einer neuen Lichterkette wieder und machte sich gleich an den Baum zu schaffen. Mama Fusselig hoffte, dass er den Baum ordentlich noch einmal abschmückte und dann wieder neu dekorierte. Sie selbst hatte keine Zeit sich zu kümmern. Sie musste jetzt das Mittagsessen zu bereiten. Aber ohwei, wieso roch es aus der Küche plötzlich so angebrannt? Schnell schaute sie in den Ofen und dort dampfte es ganz schön. Sie stellte ihn aus und öffnete ihn und aller Rauch kam heraus.
„Jim!“, reif Mama Fusselig also und Papa Fusselig kam herbeigeilt.
„Was ist denn jetzt schon wieder?“, fragte er.
„Schnell, du musst einen neuen Braten besorgen. Meiner ist angebrannt“, erklärte Mama Fusselig ihm panisch.
„Ist jetzt nicht dein Ernst, oder?“, fragte Papa Fusselig genervt. „Die Geschäfte schließen bald.“
„Dann beeil dich lieber“, riet Mama Fusselig ihm eilig.
Doch Papa Fusselig hatte in aller Eile vergessen das Wohnzimmer abzuschließen. Dies hatte Robin bemerkt und sah sich mit schreckensweiten Augen den Weihnachtsbaum an.
„Mama, das Christkind hat unseren Weihnachtsbaum demoliert“, rief er quer durchs Raum.
Amy kam vor ihr im Wohnzimmer an und erklärte Robin weise: „Aber Robin, das Christkind kann doch noch gar gewesen sein. Da liegen doch noch gar keine Geschenke unter dem Baum.“
„Aber wieso war die Tür dann abgeschlossen?“, fragte Robin verwirrt. Darauf wusste die kluge Amy auch keine Rat.
Mama Fusselig verscheuchte die Kinder eiligst aus dem Wohnzimmer und schickte sie auf ihre Zimmer. Dann besah sie sich das Baumunglück an und seufzte. Das konnte doch nicht wahr sein. Nicht, dass ihr Mann nicht nur vergessen hatte das Wohnzimmer wieder abzuschließen, der Tannebaum war eine einzige Katastrophe. Total schief mit zwei Lichterketten und der Weihnachtsbaum schien hoffnungsvoll überfüllt zu sein. Überall hingen Kugeln und Anhänger und der Baum sah aus, als würde er jeden Moment umfallen, aber darum konnte sich Mama Fusselig nicht auch noch kümmern. Sobald Papa Fusselig zurück war, musste sie den Braten neu braten.
Also wies sie Papa Fusselig an den Schaden so gut es ging zu beheben und ja nicht wieder zu vergessen den Raum wieder abzuschließen.
Der neue Braten wurde viel besser als der alte es gekonnt hätte und so wurde das Mittagessen zum vollen Erfolg. Danach räumte Mama Fusselig die Küche auf und Papa Fusselig verteilte die Geschenke um den Baum. Sie gingen zur Kirche, die ein tolles Krippenspiel und schöne Weihnachtsmusik zu bieten hatte.
Dann kamen sie wieder nach Hause und von innen klingelte schon das voreingestellte Glöckchen.
„Das Christkind war da!“, rief Amy aufgeregt und endlich wagten sich auch die Zwillinge aus ihrem Zimmer.
Mama Fusselig öffnete die Tür und sah einen wunderschönen Weihnachtsbaum vor sich, womit sie überhaupt nicht gerechnet hätte. Fragend sah sie Papa Fusselig an, doch der schüttelte mit dem Kopf und zuckte mit den Schultern.
„Das war das Christkind“, strahlte Amy glücklich. „Sie hat unseren Baum wieder schön gemacht.“
Mama Fusselig lachte und dann gings an Geschenke verteilen und auspacken. Als Amy ihr Geschenk sah, wurde sie weiß im Gesicht: „Was soll ich denn mit einem Star-Wars Jedi anfangen?“
Robin war ebenfalls nicht über sein Geschenk erfreut: „Wieso hab ich eine Puppe bekommen?“
Die Zwillinge sahen ebenfalls entgeistert in ihre Päckchen. Alisa brach sogar in Tränen aus: „Aber ich wollte doch das blaue Kleid haben? Was soll ich denn mit einem Teddy?“
Sam dagegen starrte seine rosa Ohrringe an: „Ich bin doch nicht schwul.“
Nur Mama Fusselig und Papa Fusselig sagten gar nichts, denn sie hatten überhaupt keine Geschenke untern Baum gefunden. Mama Fusselig sah Papa Fusselig äußerst böse an.
Robin bemerkte nüchtern: „Ich glaube, das Christkind hat unseren Baum gerettet, aber unsere Geschenke sarbotiert.“
„Tauscht doch einfach“, riet Mama Fusselig ihren Kindern.
„Aber das sind doch Geschenke vom Christkind“, rief Amy entsetzt. „Die kann man doch nicht einfach tauschen.
„Wenn du deinen Star-Wars-Jedi behalten willst, kein Problem. Ich will jedenfalls keine Puppe.“
„Das war bestimmt nur, weil mein Wunschzettel so spät abgeholt wurde“, weinte Amy traurig.
„Ach Kleine, vielleicht ist das Christkind einfach etwas überfordert gewesen dieses Jahr“, tröstete Mama Fusselig sie liebevoll.
Mit der Erklärung mussten sich alle Fusseligs zufrieden geben, aber ein überfordertet Christkind wollte nächstes Jahr niemand haben. Seufzend tauschten die Kinder untereinander ihre Geschenke. Selbst die kleine Amy ließ sich darauf ein. Einen Star-Wars Jedi wollte sie jedenfalls nicht haben. Sie wollte ihre gewünschte Puppe und den Plüschteddy.

Das war viel einfacher als ich dachte nachdem ich erst mal eine Idee hatte …

Corlys Themenwoche: 34.6: Habt ihr eine kleine Geschichte für Advent für uns?

Und noch zwei Tage für meine Adventwoche. Heute mit was besonderen.

Corlys Themenwoche Logo

Heute hab ich eine kleine Aufgabe für euch: Habt ihr eine kleine Adventsstory für uns?

Owei, ich komm gar nicht mehr aus dem Schreiben raus, was? So viel Schreiben … Ich hab doch erst so viel wheinachtliches geschrieben.

Na gut, dann für ich meine Geschichte von gestern erst mal selbst weiter. Vielleicht wird es ja doch nicht so klein.

Nora und das Weihnachtsdorf – Chris Haus/Eingangshalle

Chris Haus war er Traum eines jeden Kindes. Es wirkte von innen auch viel größer als von aussen und es wirkte so herrlich chaotisch. Überall verteilt lagen Spielsachen, Bücher, Weihnachtsdekoration, Kleidung und allen möglichen Kram zum Einpacken. Das fing in der Eingangshalle schon an. Ich musste aufpassen nicht zu stolpern. Süße Teddybären oder Puppen sahen mich aus traurigen Augen an. Alle waren beschriftet mit Namen.
„Wie steigst du hier durch das ganze Chaos durch?“, fragte ich ihn während ich über die Spielsachen stieg.
„Das brauche ich gar nicht. Dafür habe ich meine Weihnachtselfen“, sagte er nur.
„Wie praktisch“, fand ich ironisch.
Er sah mich an. „Jeder hier hat seine Aufgabe. „Ich brauche eben Chaos bei der Arbeit.“
Ich hob einen der Teddybären auf und las den Namen, der da drauf stand: „Sophia Li.“
„Ach ja, richtig. Der Wunschzettel ist erst gestern bei mir eingetroffen. Deswegen liegt ihr Bär wohl in der Eingangshalle. Da müsste auch irgendwo noch eine Puppe für sie sein.“ Suchend ging er durch die Spielsachen hindurch ohne sie zu beschädigend. „Ach ja, hier ist sie.“
Es war eine wunderschöne Puppe, die mich aus ihren blauen Augen liebevoll ansah und ein wunderschönes rotes Kleid trug.“
„Darüber wird sich Sophia bestimmt freuen“, glaubte ich.
„Bestimmt. Sie ist von den Elfen handgefertigt worden. Sie lag schon bereit und passte glücklicherweise perfekt zu ihrem Wunschzettel“, sagte er.
„Aber das weiß das Mädchen ja nicht. Also das die Elfen das gemacht haben. Oder steht auf dem Spielzeug etwa made by the Fairys?“, erinnerte ich ihn.
„Gar keine schlechte Idee“, schmunzelte er. „Könnten wir uns als Spass am Rande überlegen. Aber das brauchen wir auch gar nicht. Besonders kleine Mädchen träumen immer davon, dass Feen oder Weihnachtswichtel ihr Spielzeug machen. Falsch liegen sie da nicht.“
„Na, da habt ihr ja Glück“, meinte ich nur zweifelnd.
Er lachte nur. „Warts ab bis du siehst wie hier alles aussieht, wenn wir arbeiten. Da wird auch dein Herz in die Höhe schlagen.“
„Das tut es schon jetzt“, gestand ich ihm kleinlaut.
„Na, sieh mal einer an. Es gibt auch niemanden, der dem Weihnachtshaus wiederstehen kann. Wart erst ab bis du den Rest des Hauses siehst. Geschweige denn des Dorfes. Da werden sicher all deine Träume wahr.
Dann führte er mich weiter in die Tiefen seines Hauses hinein. Hatte ich gedacht ich sei in der Eingangshalle schon im Himmel, hatte ich mich getäuscht wie noch nie zuvor in meinem Leben.

Fortsetzung folgt … wahrscheinlich!

Und was ist eure Geschichte für uns?

Die nächste Frage:

Sonntag:

Kauft ihr im Advent mehr ein als sonst?

Bloggeschichte: Die geheimnisvolle Stadt (Teil 29)

Der gestrige Teil meiner Bloggeschichte lag mir nicht so. Also versuche ich es heute noch mal.

Die geheimnisvolle Stadt (Teil 29)

Kyle war froh als wir meine Eltern verließen. Es hatte einige Überredungskunst gekostet mich zu meinen Freundinnen zu lassen, ohne an ihrem Gedächtnis herumzufuschen. Mir war nicht wohl dabei, dass ich wusste, dass ich vorerst nicht wieder besuchen würde. Sie würden sich wieder Sorgen machen.
Auf den Weg zu meinen Freundinnen schwieg Kyle überwiegend und hing seinen eigenen Gedanken nach. Mit der Zeit wurde ich unruhig und fragte ihn: „Hey, alles in Ordnung?“
„Nein, gar nichts ist in Ordnung. Deine Eltern wirken so nett. Bist du sicher, dass du nich hier bleiben möchtest?“, erwiederte er.
„Das hatten wir doch schon, Kyle“, seufzte ich. „Will ich nicht, denn dann würde ich dich verlieren.“
„Na gut.“ Kyle ließ den Kopf hängen und ich zog ihn in eine Nebengasse. Das sollten wir jetzt ein für alle mal klären.
„Kyle. Ich liebe meine Familie, aber ich kann immer wieder zurück kommen. Bei dir ist das was anderes“, erklärte ich ihm ernst.
„Wieso meinst du, du könntest nicht zu mir zurückkommen?“, fragte er nur.
„Weil du was weiß ich wo bist. In irgendeiner Welt, wo ich nicht hingelangen kann. Ausserdem müsste ich dann ständig um Erlaubnis bitten dafür, dass ich dich treffen kann. Das will ich nicht, Kyle.“
„Na schön“, gab er nach. „Lassen wir das Thema einfach fallen. Besuchen wir lieber deine Freundinnen.“
Also gingen wir schweigend weiter. Ich nahm seine Hand in meine und drückte sie sanft.
Ich hoffte mit meinen Freundinnen klappte das Treffen besser als bei meinen Eltern. Ich hatte ihnen eine SMS geschickt damit wir uns an unserem Lieblingsplatz treffen konnten.
Sie warteten schon auf uns. Schnatternd saßen sie am See und erzählten sich vermutlich Dinge, die ich verpasst hatte, während ich weg war.
Als sie uns bemerkten starrten sie vor allem Kyle an. War ja klar!
„Hey, wie gehts euch?“, begrüßte ich sie betont locker. Jetzt erst fiel Nica und Ricardas Blick auf mich.
„Jileen, wo warst du?“, bombardierte mich Nica auch sogleich mit Vorwürfen. „Weißt du, was für Sorgen deine Eltern sich um dich gemacht haben?“
„Ich war bereits bei ihnen. Ich konnte nicht kommen. Ich wäre fast ertrunken und musste erst gesund gepflegt werden“, blieb ich bei unserer Geschichte.
„Von ihm?“ Misstrauisch begutachtete Nica Kyle. „Nicht die schlechteste Wahl.“
„Das konnte ich mir wohl kaum aussuchen“, stöhnte ich.
„Wie heißt denn der Hübsche?“, fragte Ricarda nur anerkennend.
„Der Hübsche kann auch selber sprechen“, meldete sich nun Kyle amüsierte zu Wort. „Mein Name ist Kyle.“
Sichtlich entzückt von ihm kicherten meine Freundinnen leicht albern. Oh, Gott. Konnten sie nicht einfach normal auf Kyle reagieren?
„Oh, was für ein schöner Name“, hauchte Nica verzückt.
„Komm her, du musst uns von dir erzählen. Setz dich doch.“ Ich wusste nicht was schlimmer war. Meine misstrauischen Eltern oder meine verzückten Freundinnen. Dennoch setzten wir uns gehorsam zu den beiden.
Sofort bombardierte Ricarda ihn mit Fragen: „Wie alt bist du? Wo kommst du her? Bist du Single? Magst du Jileen? Was sind deine Hobbys? Isst du gerne Pizza? Hast du …“
„Stopp!“, unterbrach ich sie energisch. „Das reicht. Wie soll er denn da mitkommen?“
Sie verstummte augenblicklich mitten im Satz.
„Entschuldige“, murmelte sie.
„Schon gut“, sagte Kyle verständnisvoll und beantwortete ihr einige der Fragen. Aber das „Wie alt bist du“ und „Wo kommst du her?“ ließ er natürlich weg.
Meine Freundinnen kamen schnell mit Kyle ins Gespräch und sein natürlicher Charme setzte sich ein. Ich lehnte mich an Kyle an und verfolgte das Gespräch.

Irgendwie komme ich hier nicht weiter. Also muss hier erst mal Schluss sein. Vielleicht fällt  mir ja morgen oder demnächst wieder was ein.