Bloggeschichte: Die geheimnisvolle Stadt (Teil 29)

Der gestrige Teil meiner Bloggeschichte lag mir nicht so. Also versuche ich es heute noch mal.

Die geheimnisvolle Stadt (Teil 29)

Kyle war froh als wir meine Eltern verließen. Es hatte einige Überredungskunst gekostet mich zu meinen Freundinnen zu lassen, ohne an ihrem Gedächtnis herumzufuschen. Mir war nicht wohl dabei, dass ich wusste, dass ich vorerst nicht wieder besuchen würde. Sie würden sich wieder Sorgen machen.
Auf den Weg zu meinen Freundinnen schwieg Kyle überwiegend und hing seinen eigenen Gedanken nach. Mit der Zeit wurde ich unruhig und fragte ihn: „Hey, alles in Ordnung?“
„Nein, gar nichts ist in Ordnung. Deine Eltern wirken so nett. Bist du sicher, dass du nich hier bleiben möchtest?“, erwiederte er.
„Das hatten wir doch schon, Kyle“, seufzte ich. „Will ich nicht, denn dann würde ich dich verlieren.“
„Na gut.“ Kyle ließ den Kopf hängen und ich zog ihn in eine Nebengasse. Das sollten wir jetzt ein für alle mal klären.
„Kyle. Ich liebe meine Familie, aber ich kann immer wieder zurück kommen. Bei dir ist das was anderes“, erklärte ich ihm ernst.
„Wieso meinst du, du könntest nicht zu mir zurückkommen?“, fragte er nur.
„Weil du was weiß ich wo bist. In irgendeiner Welt, wo ich nicht hingelangen kann. Ausserdem müsste ich dann ständig um Erlaubnis bitten dafür, dass ich dich treffen kann. Das will ich nicht, Kyle.“
„Na schön“, gab er nach. „Lassen wir das Thema einfach fallen. Besuchen wir lieber deine Freundinnen.“
Also gingen wir schweigend weiter. Ich nahm seine Hand in meine und drückte sie sanft.
Ich hoffte mit meinen Freundinnen klappte das Treffen besser als bei meinen Eltern. Ich hatte ihnen eine SMS geschickt damit wir uns an unserem Lieblingsplatz treffen konnten.
Sie warteten schon auf uns. Schnatternd saßen sie am See und erzählten sich vermutlich Dinge, die ich verpasst hatte, während ich weg war.
Als sie uns bemerkten starrten sie vor allem Kyle an. War ja klar!
„Hey, wie gehts euch?“, begrüßte ich sie betont locker. Jetzt erst fiel Nica und Ricardas Blick auf mich.
„Jileen, wo warst du?“, bombardierte mich Nica auch sogleich mit Vorwürfen. „Weißt du, was für Sorgen deine Eltern sich um dich gemacht haben?“
„Ich war bereits bei ihnen. Ich konnte nicht kommen. Ich wäre fast ertrunken und musste erst gesund gepflegt werden“, blieb ich bei unserer Geschichte.
„Von ihm?“ Misstrauisch begutachtete Nica Kyle. „Nicht die schlechteste Wahl.“
„Das konnte ich mir wohl kaum aussuchen“, stöhnte ich.
„Wie heißt denn der Hübsche?“, fragte Ricarda nur anerkennend.
„Der Hübsche kann auch selber sprechen“, meldete sich nun Kyle amüsierte zu Wort. „Mein Name ist Kyle.“
Sichtlich entzückt von ihm kicherten meine Freundinnen leicht albern. Oh, Gott. Konnten sie nicht einfach normal auf Kyle reagieren?
„Oh, was für ein schöner Name“, hauchte Nica verzückt.
„Komm her, du musst uns von dir erzählen. Setz dich doch.“ Ich wusste nicht was schlimmer war. Meine misstrauischen Eltern oder meine verzückten Freundinnen. Dennoch setzten wir uns gehorsam zu den beiden.
Sofort bombardierte Ricarda ihn mit Fragen: „Wie alt bist du? Wo kommst du her? Bist du Single? Magst du Jileen? Was sind deine Hobbys? Isst du gerne Pizza? Hast du …“
„Stopp!“, unterbrach ich sie energisch. „Das reicht. Wie soll er denn da mitkommen?“
Sie verstummte augenblicklich mitten im Satz.
„Entschuldige“, murmelte sie.
„Schon gut“, sagte Kyle verständnisvoll und beantwortete ihr einige der Fragen. Aber das „Wie alt bist du“ und „Wo kommst du her?“ ließ er natürlich weg.
Meine Freundinnen kamen schnell mit Kyle ins Gespräch und sein natürlicher Charme setzte sich ein. Ich lehnte mich an Kyle an und verfolgte das Gespräch.

Irgendwie komme ich hier nicht weiter. Also muss hier erst mal Schluss sein. Vielleicht fällt  mir ja morgen oder demnächst wieder was ein.

2 Gedanken zu „Bloggeschichte: Die geheimnisvolle Stadt (Teil 29)

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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