Bloggeschichte: Die geheimnisvolle Stadt (Teil 30)

Endlich komme ich mal wieder meine Bloggeschichte weiter zu schreiben. Gestern hab ich es echt nicht geschafft sie vorzudartieren.

Die geheimnisvolle Stadt (Teil 30)

Kyle und ich gingen schweigend zurück zum Strand. Wir hingen beide unsere eigenen Gedanken nach. Fidi wartete auf uns an der selben Stelle, wo wir ihn verlassen hatten.
„Da seid ihr ja endlich. Ich dachte, ihr lasst euch gar nicht mehr blicken“, begrüßte uns der Drache streng.
„Sowas braucht Zeit. Das geht nicht von einer Sekunde auf die andere“, erklärte Kyle ihm augenrollend.
„Ja, ja. Schon gut“, winkte Fidi nachsichtig ab. „Können wir dann endlich nach Himmelstür aufbrechen?“
„Und wie?“, hakte Kyle unsicher nach.
Fidi sah ihn an, als sei er bekloppt. „Also wirklich, Kyle du müsstest das doch wirklich am besten wissen. Moon Castle und so.“
„Ich dachte, das würde nicht mehr stehen“, erwiederte er verwirrt.
„Ach Kyle, nicht mehr alles, aber ein Teil schon“, entgegnete Fidi gnädig.
„Okay … Ich nehme an, du weißt wie wir von hier aus hinkommen?“, bemerkte Kyle.
„Natürlich auf meinem Rücken“, entgegnete Fidi.
„Natürlich“, seufzte Kyle ergeben und half mir auf Fidis Rücken. Dann kletterte er selbst auf und setzte sich hinter mich.
„Seid ihr bereit?“, fragte Fidi gut gelaunt.
Kyle sagte: „Nicht wirklich“, während ich mit „Ja“ antwortete.
„Dann gehts jetzt los!“, verkündete der Drache und stieg hoch in den Himmel hinaus.
Und dann flog ich. Natürlich war ich schon mal in einem Flugzeug geflogen, aber das war doch etwas ganz anders als das was ich jetzt erlebte. Auf einem Drachen zu fliegen war für mich unglaublich befreiend und wohltuend. Seine Schuppen piekten ein bisschen, aber sonst war es atemberaubend. Kyle hatte von hinten seine Arme um mich geschlungen und hielt sich für uns beide fest.
„Dir gefällt das, oder?“, fragte Kyle skeptisch.
„Klar, fliegen ist toll“, freute ich mich wie ein kleines Kind.
„Hey Fidi, ich glaub, du hast doch mal jemanden gefunden, der begeistert davon ist, auf dir zu fliegen“, wandte sich Kyle an unseren Weggefährten.
„Na endlich. Ich kann mich noch gut an Dylans Abneigung dafür erinnern. Du magst es auch nicht besonders, bist aber immerhin besser als er.“ Fidi machte einen Extraseilto für mich und Kyle stöhnte genervt.
„Werd nicht gleich übermütig, ja?“, bat er ihn und bereute offenbar bereits, was er gesagt hatte.
„Ach, das muss ich doch ein bisschen ausnutzen“, fand Fidi nur gut gelaunt.
Kyle ließ sich Fidis Saltos gefallen, auch wenn es ihm offensichtlich nicht besonders gefiel. Aber er sagte nichts mehr.
Viel zu schnell landeten wir wieder vor einer kleinen Hütte, die ziemlich zerbrechlich wirkte. Kyle stieg ab und half mir auch dabei. Er machte große Augen.
„Wieso hier, Fidi?“, fragte er nur verwirrt.
„Ich glaub ich hatte gerade einen verrückten Anfall von Sentimentalität“, erwiderte der Drache skeptisch. „Ich dachte, du würdest hier vielleicht ncoh mal gern vorbei schauen.“
„Wo sind wir hier?“, fragte ich verwirrt.
„Das hier, liebe Jileen, ist Avins alte Heimat. Hier hat er jahrelang gelebt“, erklärte Fidi mir selbstgefällig.
„Hier?“, wunderte ich mich. „aber es wirkt so …“
„Einsam?“, schlug Fidi vor. „Tja, ich denke genau das war der Sinn und Zweck der Sache. Immerhin verbrachte Avin hier seine Ausbildungszeit als Wissenshüter.“
„Das ist lange her“, sagte Fidi nur. „Ich weiß nicht, ob ich dieses Haus noch einmal betreten möchte.“
„Gut, dass ich es weiß“, sagte Fidi, machte die Tür auf und schuppste Kyle praktisch hinein. Der stolperte eher in das innere alsdass er bewusst hineinging. Ich folgte Kyle. Natürlich wollte ich wissen, wie er früher gelebt hatte …

Tja, und wie er dort lebte, lest ihr besser beim nächsten Mal weiter. Erst mal muss ich wieder unterbrechen.

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2 Gedanken zu “Bloggeschichte: Die geheimnisvolle Stadt (Teil 30)

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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