Bloggeschichte: Die geheimnisvolle Stadt (Teil 32)

Und weiter gehts mit meiner Bloggeschichte. Endlich (18:50) komme ich mal dazu. Den ganzen Tag war so viel los.

Die geheimnisvolle Stadt (Teil 32)

Himmelstür war eine ganz andere Welt als ich mir je hätte träumen lassen. Ich hatte nie an einen Himmel geglaubt. Deswegen hatte ich auch nie versucht ihn mir vorzustellen, aber das hier übertraf all meine Vorstellungskraft. Wir hatten eine Stadt in den Wolken erreicht.
Und damit meinte ich wirklich in den Wolken. So richtige Straßen gab es schon, aber teilweise liefen wir halt durch die Wolken. Das war etwas verrückt, aber Kyle schien das ganz normal zu finden.
„Wow“, staunte ich nur und sah mich ausgiebig um als wir die Stadt erreichten. Die Stadt (Hatte sie überhaupt einen Namen?) in den Wolken war das interessanteste, was ich in meinem Leben je gesehen hatte. Die Gebäude ragten aus dem Wolkenmeer hinaus was irgenwie mjajestetisch wirkte.
Kyle lachte nur: „Dann wart erst mal ab bis wir Engelsfield erreichen.“
„Engelsfield?“, fragte ich nur.
„Ja, unser Ziel. Wir wollen zu den Engeln, schon vergessen?“, entgegnete er nur.
„Oh!“, war mein einziger Gedanke dazu. „Wir sehen uns also nicht die Stadt an?“
„Erstmal nicht.“ Er schüttelte fast bedauernd mit seinem Kopf.
„Schade“, fand ich und blieb auf Fidis Rücken sitzen.
Fidi flog uns weiter durch das Himmelsland. Ich sah nur kurz hier und da ein paar Orte, aber es wirkte interessant. Trotzdem sah man überall auch Spuren vom einstigen Kampf. Verlassene Ruinen, kaputte Gebäude und sowas. Schließlich hielt Fidi an zwei großen Toren, die vollkommen unversehrt wirkten.
Dylan stieg von Fidis Rücken und ich folgte seinem Beispiel. Bevor wir irgendetwas tun konnten wie zum Beispiel anzuklopfen, öffnete sich das Tor schon von alleine.
„Offenbar werden wir erwartet“, bemerkte Kyle nur.
„Natürlich werdet ihr erwartet“, sagte Fidi empört und deutete zu der geöffneten Tür: „Na los, geht schon.“
„Na denn. Immer reinspaziert in die gute Stube“, forderte Kyle mich auf und als ich mich nicht bewegte, ging er selbst vor. Was ich da sah, raubte mir noch viel mehr den Atem als vorher in der Stadt.
Ich betrat einen Bereich, der extrem an Morgenrot erinnerte. Oder war es Abendrot? Irgenwas davon jedenfalls. Es war herrlich. Wenn ich sonst in den Himmel schaute sah ich genau das hier vor mir. Aber jetzt wirkte es anders. Näher, intensiver, schöner.
„Wow“, hauchte ich nur.
Kyle lachte nur. „Ja, dachte ich mir schon, dass dir das gefällt. Wart erst mal ab bis du das Paradies siehst. Das ist himmlisch.“
„Paradies?“, fragte ich ihn verblüfft.
„Wie, dachtest du, diesen Ort hätten die Menschen nur erfunden? Nein, es gibt ihn wirklich, wenn auch vielleicht anders als die Menschen glauben, aber er existiert. Hier bei den Engeln. Sie haben ihr eigenes Paradies“, erklärte er mir nur.
Ich hatte zunächst meine Sprache verloren. Was war das hier für eine Engelswelt? War ich wirklich bereit für so eine magische Welt? Aber Kyle zog mich bereits grinsend weiter und ich hatte keine andere Möglichkeit als ihm zu folgen. Für ihn war das alles ganz normal, aber für ich war es absolutes Neuland. Ich musste mich immer noch dran gewöhnen. Aber ich sollte mich wohl nicht beschweren. Schließlich hatte ich es so gewollt. Ich wollte mit Kyle zusammen sein und die Magie hörte eben zu seinem Leben dazu.
Andrerseits hatte ich doch bereits die Unterwasserwelt kennen gelernt, die durchaus auch magisch gewesen war. Die hatte ich ohne Vorbehalte akzeptiert. Wie viel anders konnte schon eine Welt voller Engel sein. Ein bisschen zuversichtlicher folgte ich Kyle also nun ins Unbekannte.

Wieder mal ein etwas kürzerer Teil. Was sagt ihr dazu? Irgendwelche Meinungen?

4 Gedanken zu „Bloggeschichte: Die geheimnisvolle Stadt (Teil 32)

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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