Jennifer Wolf – Die Wiedererwählte der Jahreszeiten 2 Abendsonne

Abendsonne

Ich fürchte, dass euer Ritter keine Chance gegen
den Lord des Lichtes hat, Mylady“, sagt Jesien und nimmt
einen Schluck roter Flüssigkeit aus einem bauchigen Glas.
Ich vermute, er trinkt Wein.
„Wollen wir wetten?“, frage ich und schwimme zum Rand.
Jesien hat sich auf einer Liege nierdgelassen.
„Was schlägst du vor?“
„Ich koche heute Mittag, wenn Aviv verliert.“
Jesien zieht die Augenbrauen hoch.
„Das wird interessant. Was mache ich, wenn Sol verliert?“
„Na, dann kochst du?“
„Ich verliere freiwillig“, ruft Aviv und Sol jubelt.

Meine Meinung:

Story: 2 –

Dhalia ist die Auserwählte für eine der Jahreszeiten. Allerdings will sie das gar nicht. Kann sie ihrem Schicksal vielleicht entrinnen oder ist die Anziehungskraft zu Jesien doch zu groß?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 2 –

Dhalia: 2 –

Am Anfang fand ich sie einfach nur langweilig und zu eintönig und praktisch veranlagt. Irgendwann nervte sie einfach nur noch und war so verdammt anstrengend. Dass ständig erwähnt wird wie wenig sie von zu Hause weg möchte und ihre ständige Abneigung gegen Jesien find ich am nervenaufreibensten. Das fand ich überhaupt nicht gut.

Jesien: 2

Allerdings fand ich ihn auch nicht gerade sympatisch. Seine Abneigung und Unverständnis konnte ich überhaupt nicht verstehen. Das wurde meiner Meinung nach auch nicht gut erklärt. In Teil 1 hatte ich ihn ganz anders in Erinnerung. Viel lieber und verständnivoller. Hier nervte er mich meistens eher.

Benji: 1 (+)

Den mochte ich noch ganz gern. Den fand ich wesentlich interessanter als alle anderen.

Zahra: 1 +

Fand ich auch noch ganz sympatisch, auch wenn sie wenig vorkam.

Rachaela: 1 –

Dhalias Mutter fand ich manchmal zu spießig. Ganz sagte sie mir nicht zu.

Dhalias Vater: 1

Den fand ich noch recht sympatisch, aber so oft kam er ja auch nicht vor.

Isebell: 1 +

Die mochte ich ganz gern, auch wenn sie nicht so oft vorkam. Aber ich hab nie verstanden wieso sie als schrullig bezeichnet wurde. Das fand ich überhaupt nicht so.

Werhter: 1 +

Den mochte ich auch noch ganz gern, auch wenn es nicht so passte, dass er die Frauen Weib nannte. Das ist selbst für uns eine sehr veralterte Anrede und dieses Buch spielte ja in der Zukunft. Das fand ich einfach unpassend.

Die Hüterinnen: 1 –

Insa, Hestia, Mildred

Ich fand sie jetzt nicht übermäßig sympatisch, aber auch nicht übermäßig unsympatisch. Eher ein wenig langweilig. Das mit Mildred und ihrem Kind und dass sie das als völlig normal ansieht fand ich allerdings krass. Das ist doch nicht normal.

Die Göttin: 3 –

Sie kam hier zwar nicht so oft vor, aber nach dem letzten Teil ist sie mir sowas von unsympatisch und wie sie alle vergöttern find ich einfach furchtbar und dieses ganze Gerede über sie hat mich einfach nur genervt.

Aviv: 1 +

Den fand ich am sympatischsten von allen. Deswegen fand ich Dhalia in Bezug auf ihn total unsympatisch, weil das nur ausnutzen war.

Sol: 1

Teilweise fand ich ihn etwas unsensibel, aber sonst recht sympatisch.

Nevis: 1 +

Der gefiel mir hier besonders gut. Er war mir richtig sympatisch.

Pärchen/Liebesgeschichte: 2 –

Das hätte so romantisch werden können und ansatzweise wurde das auch mal gezeigt, aber meistens war es nur ignorieren und Rumgezicke. Das fand ich eher nervig als schön. Und dann dieses Ende. Es zieht sich über Jahre, wird aber nur kurz berichtet (okay, ich hab auch überflogen) und dann soll man da reinfinden? Und wie das geregelt wurde find ich auch nicht gut.

Erzählperspektive: 2 –

Das Buch wurde aus Dhalias Sicht erzählt, was ich oft als anstrengend fand. Besonders gegen Ende, da sie einfach so negativ eingestellt war.

Besondere Ideen: 2

War das mit den Jahreszeiten, aber teilweise wurde das ja ganz ausser Acht gelassen und lieber von Hemera erzählt. Das fand ich jetzt nicht ganz so toll.

Rührungsfaktor: 2

War teilweise mal vorhanden, aber meistens war ich eher gelangweilt oder genervt. Besonders gegen Ende war der irgendwie gar nicht mehr vorhanden.

Parallelen: 2

Kann ich eigentlich nur aufgrund von Band 1 stellen und das hat mir hier überhaupt nicht gefallen. Denn gerade die zu Jesien passten so gar nicht zusammen, fand ich.

Störfaktor: 2 –

Da weiß ich gar nicht wo ich aufhören soll. Vor allem hat mich gestört, dass sich Dhalia und Jesien höchstens 50 Seiten des ganzes Buches überhaupt mochten und dann die ganz große Liebe angepriesen wurde. Aber auch noch vieles mehr. Vor allem in Bezug auf Dhalias Verhalten, aber auch bei Jesien hat mich einiges gestört. Das war wohl nicht so meins.

Auflösung: 2 –

Die fand ich auch überhaupt nicht gut. Wie Jesien und Dhalia sich vertragen haben und das erst so kurz vor Schluss und dann wurde gleich geheiratet. Das war einfach zu übertrieben. Und dann dieser ganze Schluss. 18 Jahre auf wenigen Seiten gequetscht und dann soll man sich damit anfreunden? Und was sollte denn das von der Göttin schon wieder? Nein, danke.

Fazit: 2 –

Teilweise war ich bei einer Bewertung von 1, aber das ist noch mal ganz schön abgesackt. Gerade auch kurz vor Ende fand ich es noch mal richtig nervig. Da hab ich dann überwiegend überflogen und musste noch mal unterbrechen, weil ich sonst gar nichts mehr hätte wahrgenommen. Ich fand hier wurde einfach zu viel Potential verschenkt. Meins war die Geschichte jedenfalls nicht.

Bewertung: 3/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Wenn ihr es mögt, wenn sich die Charaktere überwiegend nicht mögen, aber total verliebt ineinander sind könnt ihr wohl von dieser Geschichte verzaubert werden. Bei mir klappte es leider nicht. Ich mag sowas nämlich nicht so.

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Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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