Dein Buchjahr in 30 Fragen: Frage 19: Beste Liebesszene?

und wieder gibts einen Kommentar zu meinem Rückblick. Dann mal los.

Jahresstatistik 201619. Beste Liebesszene – Wenn es nicht beim Küssen bleibt, welche Liebesszene hat Euch am meisten angesprochen?

Antwort:

hm, na  ja. Keine Ahnung. Schwer zu sagen.

Na ja, das eine hängt ja meist mit dem anderen zusammen. Ich glaub das war im selben Buch wie gestern. Ich liebe die Szene im Hotelzimmer als dann mehr draus wurde.

Hope forever

Hach, das Buch war einfach toll. Irgendwann werde ich es bestimmt noch mal lesen.

Und welches war eure liebste Liebesszene?

Tanja Janz – Frisenherzen und Winterzauber

friesenherz

„Wer auf dich wartet, wird mit der Zeit zwangsläufig zum Alkoholiker“,
bemerkte ihre Mutter und sah sie mit hochgezogenen Brauen an.
„Wieso denn das?“, fragte Ellen.
„Weil wir hier mittlerweile bei der dritten Tasse Glühwein angelangt sind“,
meinte Rita und trank einen großen Schluck aus ihrer Keramiktasse mit Niklausmotiv.“

Meine Bewertung:

Story: 1 +

Aktuell hat Ellen Liebeskummer und besucht spontan ihre Mutter und deren beste Freundin Rita in der Kur. Sie sucht Stoff für einen Liebesroman, den sie für den Verlag schreiben soll. In St. Peter Ording lernt Ellen nicht nur nette Leute kennen sondern auch eine neue Liebe. Doch für wen schlägt ihr Herz denn jetzt nun?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 +

Ellen: 1 +

Ich mag sie schon sehr gern. Sie ist ein sehr angenehmer Charakter, der freundlich und herzlich ist auf der Suche nach Antworten. Was mich aber gestört hat waren ihre ständigen Gedanken über Laurits. Die interessierten mich nicht die Bohne.

Martina: 1 +

Sie war mir sehr sympatisch. Sehr fürsorglich und zuvorkommend und ich mochte ihren kleinen Teeladen. Echt toll.

Ellens Mutter: 1 +

Die mochte ich auch gern. Bei ihren Sprüchen musste ich immer mal wieder schmunzeln. Die war cool.

Rita: 1 ++

Die fand ich richtig cool. Die war echt super drauf und hatte noch bessere Sprüche drauf. Ich mochte sie.

Lisa und Kim: 1 +

Die zwei waren auch süß und passten gut in die Geschichte.

Merle: 1 ++

Die war richtig süß und lieb. So ein tolles Mädchen nachdem was sie alles durchmachte.

Anna: 1 +

Man bekommt sie nur am Rande mit, aber sie schien mir sympatisch.

Ayk: 1 +

Ich mochte ihn total gern und er hatte viel Potential gehabt, aber so war es auch gut. Er war auf jeden Fall sympatisch und ich mochte seine einnehmende Art.

Tim: 1 ++

Den fand ich richtig klasse. Er hat so viel durchmachen müssen und seine Geschichte war so traurig. Er war mein unangefochtener Liebling.

Björn: 1 +

Mochte ich auch sehr gern, auch wenn er nicht ganz so oft vorkam.

Laurits: 2 –

Der war der einzige, der mich genervt hat. Auch wenn ich ihn nur vom Hörensagen kennenlernte. Aber ich hätte lieber ganz auf ihn verzichtet.

Pärchen/Liebesgeschichte: 1 +(+)

Das hätte vielleicht nicht so sehr verzwickt sein müssen, aber gearde ein das Endpärchen fand ich supersüß. Ellen und Laurits hat mich allerdings gar nicht interessiert.

Erzählperspektive: 1 +

Die Sicht von Ellen mochte ich ganz gern. Nur das mit Laurits hätte weggelassen werden können und manchmal hätte mich zum Beispiel Tims Sicht interessiert.

Besondere Ideen: 1 +

Das war die malerische Winterlandschaft St. Peter Ordings, sowie die Briefe am Leuchtturm (auch wenn sie nicht mehr neu ist) und der süße Teeladen.

Rührungsfaktor: 1 ++

Der war definitiv vorhanden. Gerade in der zweiten Hälfte wurde es sehr süß und ganz nach meinem Geschmack.

Parrallelen: 1 +

Die kann ich höchstens aus anderen Weihnachtsbüchern nennen und da war dieses hier durchaus angenehm. Ich war auch schon selbst in St. Peter Ording, aber das ist lange her und ich kann mich nur noch an einen Sandstrand erinnern.

Störfaktor: 1

Das war definitiv Laurits. Das Gedachte über ihn hat mich eher genervt. Aber sonst hab ich eigentlich nichts auszusetzen.

Auflösung: 1 ++

Die Auflösung war zwar etwas vorhesehbar, aber auch wunderschön. Mir hat sie sehr gefallen.

Fazit: 1 + (+)

Ich mochte das Buch wirklich gern. Am Anfang herrschte gemütliche Winterstimmung und auch wenn mir erst noch was fehlte fühlte ich mich angenehm aufgehoben. Die Charaktere fand ich fast alle sehr sympatisch. Besonders Tim hat mir gut gefallen. Die zweite Hälfte war dann richtig gut und ich konnte kaum aufhören zu lesen. Es war so romantisch. Nur die Gedanken an Laurits haben mich gestört.

Bewertung: 5/5 Punkte

Mein Rat an euch:

Lasst euch verzaubern von der wunderschönen Landschaft von St. Peter Ording, von der Liebesgeschichte sowie dem gemütlichen Buchladen und Martinas Teeladen. Bei mir hat es funktioniert.

Montagsfrage 62: Offene Montagsfrage: Schauspieler im Kopf beim Lesen nachdem der Film gesehen wurde?

Heute gibts mal wieder eine offene Montagsfrage und die such ich mir doch natürlich gern raus. Die letzte für dieses Jahr.

Montagsfrage

Ich nehm die vom 13. Juli 2015

Hast du, nachdem du eine Buchverfilmung gesehen hast, beim Lesen eines Buches die Schauspieler im Kopf oder die Figuren wie du sie dir vorstellst?

Das ist ein bisschen schwierig zu beantworten. Meistens schon, aber es kommt auch drauf an wie sehr ich den Film mag und wie oft ich ihn gesehen hab und ob ich die Schauspieler mag.

Bei Harry Potter hab ich zum Beispiel meistens schon die Schauspieler im Sinn, da ich sie meist mit dem Buch einfach auch in Verbindung vorstelle. Ich hab die Filme jetzt schon so oft gesehen, dass ich mir kaum noch andere vorstellen kann. Allerdings seh ich manche Figuren, die weniger vorkommen dann schon etwas verschwommener, weil ich weiß, dass bei Bill zum Beispiel der Schauspieler für mich nicht ganz passt und Dobby vielleicht auch nicht ganz obwohl er gut getrofffen ist.

Bei manchen Figuren halt mehr und bei manchen weniger.Bei manchen hab ich mir schon mal auch immer versucht meine eigene Versionen vorzustellen, die dann schon etwas anders waren.

Aber ich hab gemerkt, wie schwer es ist die passenden Schauspieler für eine Figur auszusuchen als ich es mit Figuren aus meinen eigenen Geschichten gemacht hab. Mir sollte der Schauspieler oder die Schauspielerin ja gefallen und dann musste er oder sie auch noch zu der Figur passen. Bei manchen ging das sofort, aber bei manchen war es auch verdammt schwer. So leicht wie man sich das vielleicht denkt ist es also gar nicht und in Filmen müssen sie ja auch noch gut schauspielern können. Das kommt ja noch hinzu.

Und wie ist das bei euch so?

Corlys Themenwoche 37.1.: Weihnachten: Was steht auf eurem Wunschzettel?

Und nun gehts zu einer neuen Themenwoche und zwar meiner Weihnachtswoche. Da habt ihr alle was zu sagen könnte ich mir vorstellen.

Corlys Themenwoche Logo

Und meine erste Frage lautet:

Was steht denn so auf eurem Wunschzettel falls ihr einen habt?

Ich vor allem Bücher. Nachlesen könnt ihr das hier: TTT (zumindest 10 davon.)

Und dann noch eine DVD (Die Bestimmung 3.1. Und Ligretto.)

Sonst hab ich aber keine Wünsche. Das reicht mir. Mein Wunschzettel befindet sich auf Amazon. Da kann man es gut und übersichtlich machen.

Und wie ist das bei euch so?

Die nächsten Fragen:

Dienstag:

Freut ihr euch schon auf Weihnachten oder habt ihr gar keine Lust dazu?

Mittwoch:

Was ist für euch das besondere an Weihnachten?

Donnerstag:

Habt ihr besondere Wünsche für Weihnachten?

Freitag:

Wie verbringt ihr eure Weihnachtsfeiertage?

Samstag:

Wann macht ihr eigentlich Bescherung (falls ihr welche macht) (Tag, Uhrzeit?)

Sonntag:

Was fällt euch allgemein so zu Weihnachten ein?

So, die ganze nächtste Woche ist verplant. Ich freu mich schon drauf und hoffe, dass meine Beiträge recht pünktlich kommen können. Aber ansonsten kennt ihr ja die Fragen.

Lieblingscharaktere der Woche KW 49: Dezember 2016

Und natürlich gibts auch wieder meine Lieblingscharaktere der Woche.

Lieblingscharaktere der Woche

Bücher:

Luna Lovegood (hp)
Tonks (hp)
Rita (Frisenherz und Winterzauber)
Ellen (Friesenherz und Winterzauber)
Ginny (hp)
Hermine (hp)
McGongall (hp

Ayk (Friesenherz und Winterzauber)
Nevis (Abendsonne)
Aviv (Abendsonne)
Fred + George (hp)
Tim (Friesenherz und Winterzauber)
Ron (hp)
Remus Lupin (hp)
Arthur Weasley (hp)
Hagrid (hp)

Serien:

Angela (Bones)
Heather (Beauty and the Beast)
Cat (Beauty and the Beast)
Bones (Bones)
Jordan (Crossing Jordan)
Tess (Beauty and the Beast)

Booth (Bones)
Woody (Crossing Jordan)
Zack (Bones)
Garret (Crossing Jordan)
Jack (Bones)
Bug (Crossing Jordan)
Nigel (Crossing Jordan)

Filme:

Jesse (Free Willy)
Randolph (Free Willy)

Das wars schon wieder von mir. Was sind eure Lieblingscharaktere aus der letzten Woche? Kennt ihr meine? Mögt ihr sie?

Bloggeschichte 2: Weihnachten in Island bei Tim und Elida Teil 3

Und weiter gehts mit meiner Weihnachtsreihe in Island. Schließlich muss ich diese ganzen Gedanken, die ich dafür im Kopf hab auch mal loswerden.

Weihnachten in Island bei Tim und Elida (Teil 4)

24. Dezember

Ryks Fremdsprachenkenntnisse waren super. Er sprach zwar ein Misch aus deutsch und englisch, aber ich konnte ihn super verstehen.
Zuächst einmal stellte ich mich ihm vor, weil er mich so verdutzt ansah: „Ich bin Jana. Ich besuche Tim und Elida vom Grab nebenan.“ Hörte sich etwas blöd an, aber er verstand offenbar was ich sagte.
„Ich bin Ryk, aber das weißt du bestitmmt schon. Ich bin hier eigentlich recht bekannt“, stellte er sich mir dann vor und deutete auf den Platz neben sich. Etwas unbehaglich ließ ich mich neben ihm nieder. Das war sein priavter Bereich. Ich kam mir vor wie ein Eindringling.
„Ja, ich hab schon von deinem Namen gehört“, gab ich zu, auch wenn es erst kurz bevor ich hier angekommen war, passierte.
„Und du bist aus Deutschland?“, fragte Ryk interessiert. Ich hatte das Gefühl, dass er froh über diese Unterhaltung und der Form von Ablenkung war.
„Ja, mein Onkel ist damals nach Island ausgewandert.“ Mehr wollte ich darüber nicht sagen, weil Tim nicht weit entfernt war.
„Ich könnte mir nicht vorstellen hier wegzugehen“, gab er nun zu. „Ich bin hier aufgewachsen. Das ist meine Heimat.“
„Das kann ich verstehen. Momentan könnte ich es mir auch nicht vorstellen aus Deutschland wegzuziehen, aber Island ist so schön“, gestand ich ihm.
„Nicht immer“, wiedersprach er mir. „Als Besucher kann es faszinierend sein. Das kann ich mir vorstellen. Aber wenn man immer im Winter über hier ist, kann es auch ganz schön hart sein.“
„Wegen der dunklen Tage?“, fragte ich nachdenklich.
„Auch und wegen dem vielen Schnee. Ich mag es lieber, wenn es im Sommer hell ist“, nickte er.
Vermutlich würde es mir auch so ergehen, wenn ich hier immer wohnen würde. Darüber hatte ich noch nicht so nachgedacht. Weihnachten in Island war so märchenhaft.
Wir schwiegen eine Weile, dann sah Ryk hinüber zu dem Grab von Elidas Eltern. „Ich glaube deine Tante und dein Onkel wollen gehen.“
„Dann sollte ich mich wohl mal auf den Weg machen“, gab ich wiederstrebend zu. Ich wollte eigentlich noch gar nicht gehen. Ich wollte Ryk näher kennen lernen. Aber gerade jetzt wusste ich auch gar nicht worüber ich mit ihm reden sollte.
„Bless“, verabschiedete er sich von mir mit einem Tschüss auf isländisch und ich erwiederte seinen Gruß. Dann ging ich zurück zu meinen Verwandten.
„Na, alles klar?“, fragte Tim mich besorgt und ich nickte. Die beiden hatten schon alles zusammen gepackt. Ich warf einen letzten Blick zu Ryk und dann verließen wir den Friedhof.

Zu Hause angekommen genehmigte ich mir endlich mein Frühstück und haute ordentlich rein. Als ich fertig war, überlegte ich was ich für Ryk tun könnte. Er würde Weihnachten mehr oder weniger allein verbringen. Ich kannte ihn kaum und hatte mich nur wenig mit ihm unterhalten, aber ich mochte ihn. Womit könnte ich ihn glücklich machen, was er nicht gleich ablehenen würde, weil ich eine Fremde war. Dann kam mir die perfekte Idee.

„Tante Elida!“, rief ich durchs Haus und stellte fest, dass ich sie im Wohnzimmer fand. Sie saß mit einem Buch in der Hand auf dem Sofa gekuschelt während Tim auf dem Klavier in der Ecke rumklimperte. Am Heiligabend wurde in Island die Sendezeiten des Rundfunks eingestellt bis um 18 Uhr zur Christmesse. Das fand ich eigentlich ganz schön. So konnte man sich auch mal wieder miteinander beschäftigen, ohne dass die Flimmerkiste lief.
„Ja?“, fragte meine Tante und sah von ihrem Buch auf.
„Hast du alles da womit man Plätzchen backen kann?“, fragte ich sie.
„Aber ich habe doch schon so viele Plätzchen gebacken. Auch welche, die ihr in Deuschland kennt“, wunderte sie sich.
„Ich will sie auch nicht für mich machen“, flüsterte ich und Elida verstand sofort.
„Warte, ich komme mit in die Küche und zeige dir alles“, bot sie mir an und wir verschwanden in der Küche.
„Du willst sie für Ryk machen?“, vermutete Elida dann.
„Ja“, nickte ich.
„Was schwebt dir vor?“, fragte Elida.
„Ich hab mal eine Eigenreation erfunden. Normalerweise muss der Teig über Nacht garen, aber das dürfte auch mal ohne gehen.“ Und ich nannte ihr die Zutaten, die ich brauchte.
„Warte, ich glaube, ich habe sogar noch Teig in der Kühltruhe“, überlegte Elida und eilte los um nachzusehen. Das wäre ja perfekt.
Elida bot mir an mir zu helfen, aber ich lehnte ihre Hilfe höflich ab. Ich wollte sie ganz alleine backen. Während Tims Weihnachtsmelodie im Wohnzimmer erklang erfüllte sich die Küche also langsam mit geformten Plätzchen. Da die Küche sehr klein war musste ich improviesieren und legte das Blech auf den vollbepackten Küchentisch, wo gerade noch eine freie Stelle war.
Ich verzierte sie mit Mandarinen und Mandeln und Schokolade und schon kamen die Sterne in den Ofen, der schon vorgeheißt war.
Es dauerte eine Weile bis die Plätzchen fertig waren, aber da sie genau richtig sein sollten, blieb ich in der Küche und setzte mich mit einem Weihnachtsbuch in der Hand an den Küchentisch. Schließlich waren die Plätzchen fertig und ich holte sie raus. Ich ließ sie abkühlen und gesellte mich zu den beiden ins Wohnzimmer. Tim sang gerade lautstark ein deutsches Weihnachtslied und Elida lachte sich schlapp. Als sie mich bemerkten schnappte sich Elida meine Hand und drehte sich mit mir im Kreis. Auch ich musste jetzt lachen.
Als wir uns wieder beruhigt hatte und Tim immer noch sang fragte ich Elida: „Können wir die Kekse vor der Christmesse bei Ryk abgeben?“
„Aber sicher“, nickte Elida fröhlich und ich war zufrieden mit meiner Arbeit.

Fortsetzung folgt ….

Alles weitere erfahrt ihr beim nächsten Mal. Was sagt ihr diesmal?