Aprilynne Pike – Elfenglanz (Teil 4)

Elfenglanz

Laurel riss den Kopf hoch,
als die Stille von einer schrillen Explosion zerissen wurde.
„Wir kommen zu spät“, grollte Tamani.
„Sind sie schon da?“, fragte Laurel.
„Und sie haben Pistolen“, sagte David, der blass geworden war.
„Das macht nichts“, sagte Jamison. „ir haben etwas besseres. Vielleicht solltet ihr jungen Leute vorlaufen. Ich fürchte mein alter Stängel hält euch nur auf.“

Meine Meinung:

Story: 2 –

Laurel und ihre Freunde müssen Avalon vor Klea und Yuki retten, doch werden sie das schaffen und für wen schlägt Laurels Herz eigentlich wirklich?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 2

Laurel: 2 –

Ehrlich gesagt war sie mir ziemlich gleichgültig. Teilweise hab ich mir sogar fast gewünscht sie wäre das eine mal ums Leben gekommen. Eigentlich war sie ein Jammerlappen, der ständig zusammenbrach und geheult hat, was versucht wurde auch noch nett verpackt zu werden, und ausserdem musste sie ständig gerettet werden, weil sie ja angeblich keine Kämpferin war, aber ständig in Kämpfen zu sehen war und brachte durch ihre waghalsige Situationen ihre Freunde in Gefahr. Noch schlimmer war wie sie mit Tamani und David umsprang. Offenbar war sie ja eigentlich mit David zusammen, knuschte dann aber mit Tamani und wurde eifersüchtig, wenn jemand anderes David knuschte. Nein, danke. Langsam hab ich die Schnauze voll von Dreiecksbeziehungen. Vor allem von solchen, wo das Mädchen eigentlich nichts drauf hat und dann am Ende aber das entscheidene kann. Br … Sorry, falls es zu spoilerhastig ist, aber davor kann ich meine Rezis nie ganz schützen.

Tamani: 1

Den mochte ich noch mit am liebsten. Er war eigentlich ganz süß. Das einzige, dass mich an ihm nervte war, dass er fast nichts tat ohne dabei an Laurel zu denken. Laurel hier, Laurel da, Laurel überall. Und sie konnte dabei machen was sie wollte. Er verzieh ihr immer.

David: 1

David war mir eigentlich recht egal. Auch er lief nur hinter Laurel her und die konnte machen was sie wollte. Das einzige was ich an ihm noch interessant fand war das mit dem Schwert. Sonst war er mir meist recht gleichgültig.

Chelsea: 1 +

Die mochte ich eigentlich sehr gern und sie hätte viel besser zu David gepasst als Laurel. Sie hatte was.

Jamison: 1 +

Auch den mochte ich ganz gern. Er hatte sowas weises an sich und war sehr sympatisch.

Shar: 1 +

Den mochte ich auch sehr gern und fand es traurig was mit ihm passiert ist. Ich find es aber auch blöd wie Laurel ihn angefahren hat. Er hat nur das gemacht was er kannte.

Yuki: 3 –

Ich fand sie furchtbar nervig und hab sie nicht verstanden. Dass sie später als Heldin dagestellt wurde obwohl sie eigentlich die meiste Zeit mies war fand ich auch nicht so gut. Das ist so typisch klischeehaft.

Klea: 3 –

Die war einfach nur schrecklich. Größtenwahnsinnig, schlimm. Aber an der Art wie Laurel über sie gedacht hat, hat man auch gemerkt wie unerfahren und naiv Laurel ist. Ne, die ging einfach gar nicht und hat  mich auch so gar nicht interessiert.

Königin Marion: 4 –

Was war das denn für eine furchtbare Königin? Versteckt sich und zieht sich feige zurück mit ihren naiven Vorstellungen, lässt die anderen Avalon retten und ist dann immer noch zickig? Die fand ich richtig furchtbar.

Yasemine, Katya und die anderen nebensächlichen: 1

Waren okay, aber eben eher nebensächlich.

Pärchen/ Liebesgeschichte: 3 –

Wer war hier eigentlich nicht in wen verliebt. Was für ein Chaos. Nein, es reicht nicht, dass sich Laurel zwischen Tamani und David entscheiden muss und mit einem je nachdem immer mal wieder eigentlich nur spielt und verletzt. Da müssen auch noch Yuki und Chelsea mitfunken. Und dann wird es auch noch so hingestellt als wäre das Endpärchen schon immer verliebt ineinander gewesen und hätten nur zu viel Angst es zuzugeben. Ja klar. Ich konnte hier am ehesten noch Chelsea ihre Gefühle abkaufen, bei Tamani waren sie etwas too much, sonst ihm vielleicht auch noch, aber den anderen eigentlich nicht. Besonders Laurel nicht. Sonst hätte sie sich doch schon früher entschieden. Aber bei ihr drehte sich immer alles nur um sie oder es war nicht der richtige Zeitpunkt.

Erzählperspektive: 2 –

Ehrlich gesagt hat mich Laurels Erzählperspektive ziemlich kalt gelassen oder genervt. Ich konnte einfach nichts mehr anfangen. Da fand ich es gut, dass zwischendurch auch Tamani erzählt hat. Das hat mich meist mehr interessiert.

Besondere Ideen: 2 –

War wohl das mit den Setzlingen und das Elfen aus Pflanzen bestehen und die Mixer und so, aber ehrlich gesagt war das alles nicht so meins. Ich konnte mich nie wirklich damit anfreunden. Dazu interessiert mich das Grundthema zu wenig.

Rührungsfaktor: 2 –

War kurzzeitig mal bei Tamani und Chelsea vorhanden, aber die anderen nervten mich leist oder ließen mich ziemlich kalt.

Parrallelen: 3

Kann ich nur an den anderen Teilen und an anderen Elfenbüchern stellen. Die ersten Teile gefielen mir besser und andere Elfenromane ohne diese Plfanzensache mag ich lieber. Viel Potential wurde hier aber auch einfach nicht genutzt.

Sörfaktor: 3

Owei, eigentlich gibts ja gar nicht so viel und doch alles. Einmal natürlich, dass dieser Teil bzw. überwiegend auch die Reihe kaum Gefühl bei mir hinterlassen hat. Dann die Grundidee mit den Elfen als Pflanzen, den Orks und den Pistolen. Das war einfach nicht meins. Ein Riesenstörfaktor war für  mich auch Laurel, die mich teilweise nervte und was ich oben zu ihr schrieb. Aber auch Yuki und Klea, weil mich das nervte und nicht überzeugen konnte. Ich glaub das waren die größten Störfaktoren. Ach ja, und nicht zu vergessen Königin Marion.

Auflösung: 2 –

Die war ehrlich gesagt auch ziemlich dürftig. Die Dreiecksgeschichte ging viel zu gut aus. Ich fand der, der zurückstecken musste ging viel zu gut damit um. Die Auflösung zum Krieg hat sich teilweise sehr gezogen und mich hat nicht alles interessiert, aber selbst ich muss zugeben, dass das ein oder andere tatsächlich gar nicht so schlecht gelöst war. Das meiste sagte mir allerdings nicht zu.

Fazit: 2 –

Ich war ja überrascht, dass ich mit dem Buch überhaupt so gut voran kam, denn schon vom ersten Kapitel war ich sehr gernervt, aber dann ging es doch ganz gut. Vermutlich, weil mich das ganze recht kaltlies. Viel Potential wurde einfach verschenkt. Die Dreiecksgeschichte fand ich sehr übertrieben und stereotypisch. Zwei Typen, die in ein Mädchen verliebt sind, aber aufgrund des Krieges zusammen arbeiten und sich dann sogar helfen und gut verstehen. Ja klar. Wo soll das denn mal in Wirklichkeit passieren? Wer würde das denn mitmachen? War nicht meins. Auch das Grundthema mit den Elfen und Orks und Pistolen war nicht meins obwohl ich Elfen sonst mag.

Bewertung: 3/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Wenn ihr die Vorstellung mögt, dass Elfen aus Pflanzen erstehen, ihr chemikalische Lösungen, Pistolen und Orks mögt und nicht vor Dreiecksgeschichten zurückschreckt seid ihr hier vermutlich genau richtig. Sonst würde ich die Reihe eher nicht empfehlen. Teil eins mochte ich ganz gern. Der Rest war eher nicht so meins.

Reihenfolge der Bücher mit Jahreszahl wann ich sie gelesen hab (und Bewertungen):

Teil 1: Elfenkuss: 1 – (Dezember 2010)
Teil 2: Elfenliebe: 2 – (November 2012)
Teil 3: Elfenbann: 3 (September 2014)
Teil 4: Elfenglanz: 2 – (Dezember 2016)

Das heißt da lagen immer zwei Jahre zwischen einem Teil und insgesamt hab ich sechs Jahre gebraucht für die Reihe. Krass.

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