Alyson Noel – Evermore 1 Die Unsterblichen (Wiederholung)

Evermore

Ich weiß  nur, dass da viel zu viel Teamgeist unterwegs war, irgendjemand hat gewonnen, irgendjemand hat verloren, und ich war die meiste Zeit über auf der Toilette und habe mit diesem Typen gesimst, der allem Anschein nach ein ausgewachsener Lügner ist!“ Er schüttelt mit dem Kopf und zeigt uns das Display. „Hier, schaut euch das an!“ Er rammt den Finger darauf. „Das ganze Wochenende habe ich ihn wegen eines Fotos genervt, weil ich mich auf keinen Fall mit jemanden treffe, bevor ich nicht was Richtiges gesehen habe. Und jetzt schickt er  mir das hier. Dämlicher Poser.“
Blinzeln betrachte ich das winzige Bild; ich kapiere nicht ganz, warum er so wütend ist. „Woher weißt du denn, dass er das nicht ist?“, fragte ich und sehe Miles an.
Und dann sagt Damen: „Weil ich das bin.“

Meine Meinung:

Story: 1 –

Ever und Damen begegnen sich immer wieder im Laufe von Evers verschiedenen Leben, doch irgendwie kommen sie nie dauerhaft zusammen. Wird es diesmal anders sein?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 –

Ever: 1 –

Früher mochte ich sie mal lieber. Jetzt hat sie mich oft auchgenervt. Oft war sie einfach nur egoistisch, stur und misstrauisch. Dass sie alles so lange hinauszögerte war auch wenig hilfreich. Sie lief vor allem ja nur davon und tappte in jede Falle statt sich mal ihren Problemen zu stellen. Sie stand sich oft selbst im Weg.

Damen: 1

Früher mochte ich ihn total gern. Jetzt war er oft zu blass und was er an Ever fand konnte ich nicht so ganz verstehen. Wenn er sie wirklich so sehr geliebt hat hätte er doch mehr getan um es ihr zu zeigen. Irgendwie konnte er mich diesmal nur teilweise begeistern.

Haven: 2 –

Ich fand sie furchtbar oberflächlich. Es war schlimm wie sie ihre besten Freund ständig hat fallen lassen und runter gemacht hat und Drina nachgeeifert hat. Einfach nur schrecklich. Dabei hatte sie schon was an sich, aber nicht mit dieser Umsetzung.

Miles: 1 +

Den mochte ich immer noch ganz gern. Auch wenn er das pure Klischee eines schwulen besten Freundes war. Aber wenigstens blieb er sich selbst treu.

Sabine: 1 +

Die mochte ich auch ganz gern. Sie tat mir oft leid, weil Ever es ihr absichtlich so schwierig machte.  Dabei hat sie sich echt Mühe gegeben.

Ava: 1 +

Auch sie mochte ich gern. Deswegen fand ich es auch mies wie Ever zu ihr war. Das hätte nicht sein müssen.

Stacia: 2 –

Nichts weiter als eine typische Zicke, die nur dazu da war Ärger zu machen und dann auch noch auf ziemlich ätzende Weise.

Greg: 1 –

Eigentlich war er nur ein blasser Mitläufer. Viel mehr gibts zu ihm auch nicht zu sagen.

Austin + Erik: 1 +

Die waren beide ganz okay, auch wenn sie beide nur selten vorkamen.

Evangeline: 1 –

kam eigentlich nie persönlich vor. Wirkte aber auch nicht so richtig sympatisch auf mich.

Riley: 1

Früher fand ich sie cooler. Hier war sie oft eher anstrengend und unsensibel und alles wurde immer auf ihr Alter geschoben.

Drina: 3 –

Fand ich ziemlich nervig. Auf sie hätte ich auch gut verzichten können. Ich fand sie eher überflüssig. Typisch böser Charakter, der angeblich weiß was Liebe ist.

Mom, Dad und Buttercup: 1

Sind eher Nebenfiguren aus Evers altem Leben. Aber zumindest ihr Vater wirkt sympatisch.

Pärchen/ Liebesgeschichte: 1 –

Beim ersten mal fand ich die vielleicht sehr süß, aber jetzt eher oberflächlich. Ever misstraute Damen die meiste Zeit und lief vor ihm weg und Damen belog sie ständig und war ziemlich abweisend. Wenn er wirklich über so lange Zeit in sie verliebt war hätte er doch jetzt mehr getan um sie für sich zu gewinnen und wäre auch mal eher gekommen als das mit Drina zuzulassen.

Erzählperspektive: 1 –

Die Geschichte wurde von Ever erzählt und das war mir manchmal zu oberflächlich. Besonders wo Ever sich die ganze Zeit volllaufen ließ war einfach zu viel.

Besondere Ideen: 1

Das war das mit dem Sommerland und mit Riley. Nur dass ich es diesmal nicht ganz so überzeugend fand wegen der Umsetzung von Ever.

Parallelen: 1

Kann ich eigentlich nur zu den Vampiren stellen. Die sind schon da, aber ich find sie nicht schlimm.

Rührungsfaktor: 1 –

In der ersten Hälfte des Buches war der durchaus vorhanden. In der zweiten allerdeings nicht mehr so viel.

Störfaktor: 1 –

Oh, oh. Das war schon einiges. Die Oberflächlichkeit der Story, das Herauszögern und Verlängern bis mal was passiert, Evers Einstellung teilweise und vor allem Haven und Drina als Charaktere.

Auflösung: 1 –

Die fand ich jetzt auch nicht so prickelnd. Vor allem die plötzliche Veränderung. Ich find es eher nervig, wenn erst auf den letzten 10 Seiten Veränderungen eintreten und plötzlich heißt es, es ist die ach so große Liebe und das hätte man ja schon immer gewusst. Vorher war da aber nur Abneigung und Misstrauen.

Fazit: 1 –

Die erste Hälfte des Buches hat mir wieder gut gefallen, wenn auch nicht so gut wie beim ersten mal lesen. Doch ab dem Zeitpunkt wo Ever Damen ständig von sich stieß und es nur noch Misstrauen gab und sie anfing sich volllaufen zu lassen war es vorbei. Da ließ auch meine Aufmerksamkeit ziemlich nach. Ein paar Veränderungen mehr hätte dem Buch nicht geschadet. Außerdem kaufte ich den Charaktere die ach so große Liebe beim 2. lesen beiden nicht ganz ab.

Bewertung: 3,5/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Man kann sich von diesem Buch durchaus verzaubern lassen. Beim ersten Lesen klappte das bei mir definitiv. Es gibt hier ein paar wirklich schöne Ideen. Erwartet allerdings lieber keine tiefgründige Geschichte. Vieles hier ist doch recht oberflächlich. Aber wer nicht zu viel erwartet kann sich hier sicher gut unterhalten fühlen.

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