Huch, ist das schon wieder meine letzte Januarwoche für den Serienmittwoch? Wie schnell der schneereiche Januar verging. Das heißt nächste Woche kommt schon Lucifer. Im Dezember schien das noch so weit weg zu sein. Wie die Zeit rennt.

Wie immer vornweg: Wenn ihr Vorschläge für Fragen habt sind sie gerne gesehen. Bitte schickt sie mir sie im Kommentar oder per E-Mail an: LesenbyCorly@t-online.de

Serienmittwoch Logo

Heute habe ich eine Mitmachaufgabe geplant. Ich hoffe das klappt jetzt jeden Monat einmal und am besten aus einer Frage von dem Serienmittwoch heraus.

Und das habe ich mir heute für euch ausgedacht:

Erinnert euch an den Serienmittwoch 54: 3 Seriencharaktere für eine einsame Insel.

Heute möchte ich, dass ihr mir dazu eine Szene oder eine Geschichte schreibt. Schreibt mir was ihr mit euren Seriencharaktere auf der Insel erlebt habt. Das kann kurz oder lang sein. Ganz wie es euch gefällt.

Anmerkung: Das ist ganz freie Interpretation (besonders was die Charaktere angeht). Es ist nur an die Serien angelehnt. Mehr nicht. Vor allem, da ich ja gar nichts mit den Serien zu tun habe. 🙂 Wobei ich nicht sicher bin ob ich wirklich dieses ICH sein soll oder ein fiktiver Chrakter. Was meint ihr?

Hier ist meine Geschichte.

Schiffbruch mit Seriencharaktere

Meine Charaktere: John (The Tomorrow People, Bellamy (The 100) und Quinn Febray (Glee)

Unser Boot geriet in einen Sturm. Das war kein gutes Zeichen. Meine Freunde John, Bellamy, Quinn und ich hatten eine Bootstour gemacht, aber nichts von einem Sturm gehört. Jetzt versuchte John das Boot unter Kontrolle zu bringen. Vom Ufer waren wir weint ertfernt.
„Was machen wir jetzt?“, schrie Quinn. Sie war eine starke Frau, die sich immer irgendwie zu helfen wusste.
„Ich seh nichts in dem Nebel“, fluchte Bellamy. „Verdammt, wir hätten nicht rausfahren sollen.“
„Aber das Wetter war ruhig. Es deutete nichts auf einen Sturm hin“, hielt Quinn dagegen.
„Wir können jetzt sowieso nichts ändern. Also lasst uns das Beste draus machen“, brummte John nur.
Da fiel mir etwas ein. „John, du hast doch diese Fähigkeiten dich an andere Orte zu bringen. Kannst du nicht mal gucken, ob du irgendwo Land findest?“
„Ich kann nicht einfach wahllos irgenwo hingehen. Ich muss schon wissen wohin ich will“, erinnerte mich John mit einem merkwürdigen Blick.
„Stimmt, du hast recht.“ Da war was. Verdammt.
„Meinst du, du kannst das Boot weiterhin unter Kontrolle halten?“, fragte Bellamy John, während Quinn rief: „Ich glaube, da vorne ist etwas.“
„Was soll denn da sein?“, fragte John nur, doch dann sah auch ich was.
„Da ist tatsächlich was“, bemerkte ich.
„Sieht aus wie eine Insel“, fand John.
„Ist das gut oder schlecht?“, wollte ich misstrauisch wissen.
„Das werden wir bald herausfinden“, sagte John. Das Schiff begann zu schaukeln. „Aber vermutlich werden wir nicht mit dem Boot dorthin kommen.“
„Mit mir“, erklärte er. „Bell, kannst du das Ruder übernehmen, solange bis ich die Mädels hier weg gebracht habe?“
Bellamy nickte zustimmend und ging ans Ruder. John dagegen packte Quinn und mit einem Flackern teleportierte er sie beide zu der Insel. Jetzt waren nur noch Bellamy und ich an Bord, aber John würde bald zurückkommen.
Doch das Boot schwankte zunächst ordentlich und das Wasser durchnässte uns.
„Bellamy!“, schrie ich nur, aber seine einzige Reaktion war ein Nicken.
Dann kam John zurück, schnappte mich und telepotierte mich zu der Insel. Quinn wartete dort schon und John fragte mich besorgt: „Ist alles in Ordnng?“
„Ja, hol Bellamy!“, wies ich John nur an.
Er nickte und verschwand wieder.
Quinn war schon dabei sich umzusehen. Wir waren alle pitschnass und brauchten dringend einen Unterschlupf, aber hier war nichts.
„Irgendeine Idee?“, fragte Quinn mich. „Ich sehe nichts, was uns bringen könnte.“ Sie wirkte frustiert und summte vor sich hin. Ach ja, Qinn war zu Hause an der Schule im Glee-Club, während John und Bellamy Kampfsport bevorzugten und John noch dazu Magie. Er war echt gut darin. Besonders im Telepotieren.
„Nicht wirklich. Aber vielleicht ist hier ja irgendwo eine Höhle“, schlug ich vor.
„Hier ist gar nichts“, wütete Qinn erneut. Noch frustrierter als zuvor.
Dann kam John mit Bellamy zurück. Gott sei dank waren wir alle wohlauf. Die beiden sahen sich um und Quinn meinte nur: „Hier sind wir geliefert.“
„Nicht unbedingt. Lass uns mal umsehen“, meinte John nur, griff mit seiner nassen Hand nach meiner und führte uns über die Insel. Auf der anderen Seite fanden wir zumindest eine Art Höhle in der wir nicht noch nasser wurden, wenn das überhaupt noch möglich war.
Wir zogen unsere Kleidung soweit es ging aus. Quinn und ich trugen einen Bikini und die Jungs Badehosen. Eigentlich wollten wir schimmen gehen. Wir zitterten, da es kalt war, aber das war jetzt nicht zu ändern.

Es dauerte etwa drei Stunden bis der Regen endlich aufhörte und die Sonne wieder zu schienen begann. Es klarte sich auf, wir verließen die Höhle ohne uns wieder anzuziehen und gingen zum Strandufer zurück. Dort breiteten wir unsere Sachen zum Trocknen aus und wärmten uns auf.
„Und was jetzt?“, fragte Quinn nur.
„Wir hätten auf die andere Seite segeln sollen. Da wären wir jetzt wenigstens nicht so abgeschieden“, bemerkte Bellamy. Tatsächlich war das Land gar nicht so weit von uns entfernt, aber zum Schwimmen war es definitiv zu weit weg.
„Wir werden wohl warten müssen“, seufzte Bellamy ergeben.
„Warten? Was heißt das, warten? Ich habe heute Abend ein Date“, brauste Quinn auf.
„Dann hättest du vielleicht nicht mit uns fahren sollen“, warf John ein. Dann wandte er sich an Bellamy. „Komm, Bell. Lass uns mal sehen, ob wir was zu essen auftreiben können.“
Ich blieb nur zu gern zurück und lehnte mich im Sand zurück. Gott sei Dank war der schon wieder getrocknet. Quinn bestand darauf die anderen zu begleiten. Also bot John mir an bei mir zu bleiben, aber ich würde schon alleine zurecht kommen. So schlimm konnte das ja nicht sein.
Als meine Freunde zurück kamen war ich eingeschlafen und John weckte mich sanft. Er reichte mir eine Frucht, die ich nicht kannte, aber sie schmeckte köstlich.
Wir drei Freunde verbrachten die ganze Nacht auf der einsamen Insel. John hatte sein T-Shirt für mich als Kissen zur Verfügung gestellt, aber eigentlich kuschelte ich mich mehr an ihn als das Shirt wirklich zu benutzen.
Am nächsten Morgen wachten wir im Sonnenschein auf. Vermutlich mit ordentlichen Sonnenbrand. Wir hätten in die Höhle zurück gehen sollen. Hier war keinerlei Schatten. Dann sahen wir ein Schiff und winkten hektisch. John benutzte seine Teleportation um das Schiff zu erreichen und dem Fahrer zu verstehen zu geben, dass wir Hilfe brauchten. Wir wurden an den Strand gebracht und waren alle froh wieder zu Hause zu sein. Beim nächsten Mal würden wir vorsichtiger sein, wenn wir mit dem Boot rausfuhren, aber ich wollte auf keinen Fall auf diese Bootstouren verzichten. Ich mochte sie doch so gern.

Ich musste auch das etwas abkürzen damit es keine Fortsetzung wird, aber ich finde es hat was. Jetzt bin ich gespannt auf eure Beiträge und was euch so dazu einfällt …

Und teilt mir bitte mit ob es okay ist, wenn ich eure Texte in meiner Schreibwerkstatt veröffentliche. Vielen Dank.

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