Buchzitate: Linea Harris – Bitter & Sweet 2 Geteiltes Blut

Und nun kommen auch noch die Buchzitate von Bitter & Sweet 2. Viel Spass dabei.

1.) Romantiker (S. 11/12, Kapitel 1)

Also, erklärst du mir jetzt, warum ich Mitten in der Nacht hier im Garten stehe?“, fragte ich amüsiert und strich mit dem Zeigefinger über seine gestählte Brust.
Vor zwei Tagen hatte ich einen Zettel in meinem Zimmer gefunden, der Ryans Handschrift trug und mich hierher lotste. Ich hatte keine Fragen gestellt, als wir am Tag darauf telefoniert hatten. Weder über das Treffen noch über das mysteriöse Auftauchen der Nachricht.
Er zuckte mit den Schultern und lächelte verschmitzt. „Ich glaube nicht, dass Amalia so begeistert wäre, wenn ich zu solchen Uhrzeiten an der Tür geklingelt hätte.“
„Und warum wolltest du nicht einfach offziell Morgen zu Besuch kommen? Oder nächsten Samstag, zu meiner Geburtstagsfeier?“
Er sah mich gespielt geschockt an. Und damit riskieren, dass ich nicht der Erste bin, der dir zu deinem achtzehnten Geburtstag gratuliert? Um Gottes Willen …“ Er griff sich mit den Händen an die Brust und sah verzweifelt nach oben, als könne er den Gedanken kaum ertragen. Ich lachte und gab ihm mit einem Schubs zu verstehen, dass er etwas leiser sein sollte.
„Gib es zu, du wolltest wieder den Romantiker raushängen lassen“, neckte ich ihn, als er mich zu einer kleinen Bank unter einem schön mit Bänder behangenen Baum führte.

Ja, ja. Der elende Romantiker. Zu süß …

2.) Koboldfreie Zone (S. 42, Kapitel 3)

„Ein Kobold. Na super“, murmelte ich trocken. Ich hatte keine Ahnung von diesen Wesen und wollt schnellsmöglichst verschwinden. „Also, war nett dich kennengelernt zu haben. Ich gehe dann mal wieder.
„Hey, warte!“, rief Conchobhar und sprang zurück auf meine Schulter. „Wo gehst du hin? Kann ich mitkommen?“
Ich schnappte nach ihm und bekam seinen kleinen Körper zufassen. Behutsam brachte ich ihn wieder zur Wanduhr und setzte ihn unter dem Ziffernblatt ab.
„Nein, tut mir leid. Da, wo ich hingehe, ist kobldfreie Zone. Wie wärs, wenn du einach wieder reingehst und …“

Dumm gelaufen. Armer Kobold …

3.) Derek als Julia (S. 45, Kapitel 4)

„Sag mal, da du nun keine Zusatzstunden mehr nehmen musst, um deine Magie unter Kontrolle zu bekommen, kannst du ja dieses Jahr in der Theatergruppe mitmachen! Komm schon, dass ist witzig! Du hättest Derek sehen sollen, als er den Romeo spielen und Christine Owen einen Kuss geben musste. Mrs. Lincoln hat ihn daraufhin allen Ernstens gefragt, ob er die Julia sein möchte.“

Ha, ha, ha. Das will ich sehen ….

4.) Heldenhafte Kobolde (S. 80, Kapitel 6)

„Es wäre sowieso egal, ihr zwei hängt ständig miteinander rum. Aber diese typischen Teenagerprobleme sind so langweilig, die ganze Schule ist langweilig! Ich hatte mir das besser vorgestellt. Überall ist es doch dasselbe, so viele Hausaufgaben, der liebt mich nicht, bla, bla, bla. Ich bin 387 Jahre alt, wusstest du das? Ich möchte endlich mal wieder was erleben!“
„Und was hat das mit mir zu tun?“
„Na, du bist anders! Du ziehst Ärger magisch an, wusstest du das? Ich habe gehört, was im letzten Jahr passiert ist, und will beim nächsten mal dabei sein, hörst du? Kobolde können auch Helden sein!“

Das fand ich so süß!

5.) Wandeldes Lexikon (S, 135/ 136, Kapitel 11)

„Also gut, dann lasst uns mal etwas essbares suchen. Wenn ich mir unsere Kameraden so angucke, dann habe ich wenig Hoffnung, dass sich auch nur einer gemerkt hat, wovon man sich im Wald ernähren kann.“
Don seufzte zustimmend. „Wir haben doch Gott sei Dank unser wandelndes Lexikon dabei!“, rief er und klopfte Derek dabei so hart auf den Rücken, dass dessen Brille von der Nase rutschte.

Ja, wirklich äußerst praktisch …

6.) Süßes Ärgern (S. 177/ 178, Kapitel 16)

Alissa und Don legten ihre Karten beiseite, nachdem Ally zum gefühlt hundersten Mal gewonnen hatte. Ich vermied es absichtlich, Don darauf hinzuweisen, dass meine Freundin sofort anhand seiner Gefühle spürte, ob er bluffte oder ein gutes Blatt hatte. Er ärgerte sich immer so schön, dass es schon fast süß war.

Armer Don …

7.) Genau das Richtige für unser Hexchen (S. 184, Kapitel 18)

„Jetzt mal im Ernst, Problemfälle scheinen dich anzuziehen.“
„Ein Wunder, dass sie sich noch nicht in Chaz verguckt hat“, witzelte Derek. „Er sieht gut aus, ist arrogant und bringt sich ständig selbst in Schwierigkeiten.“
„Nicht zu vergessen, dass er einen an der Waffel hat“, stimmte Don zu.
„Sage ich doch, genau das Richtige für unser Hexchen.“

Ja, ja. Wo sie Recht haben, haben sie Recht. He, he.

8.) Erst noch in Ohnmacht fallen (S. 258, Kapitel 28)

Die Stille war kaum auszuhalten, als ich meinen Kopf hob und mit dem Schwindelgefühl kämpfte. Mein Sichtfeld verschwamm wieder, und ich hatte das Gefühl, in Watte gepackt zu sein.
„Ähm, hi“, krächzte ich mit heiserer Stimme. Flimmernde Punkte tanzten vor meinem Auge. „Ich glaube, ich bin euch eine Erklärung schuldig. Aber ich würde gerne erst in Ohnmacht fallen.“

Ach, wenn es mehr nicht ist …

Das wars schon wieder von meinen Buchzitaten. Ich hoffe, ich konnte euch hiermit die Reihe etwas schmackhafter machen ….

Linea Harris – Bitter & Sweet 2 Geteiltes Blut

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„Ein Kobold. Na super“, murmelte ich trocken. Ich hatte keine Ahnung von diesen Wesen und wollt schnellsmöglichst verschwinden. „Also, war nett dich kennengelernt zu haben. Ich gehe dann mal wieder.
„Hey, warte!“, rief Conchobhar und sprang zurück auf meine Schulter. „Wo gehst du hin? Kann ich mitkommen?“
Ich schnappte nach ihm und bekam seinen kleinen Körper zufassen. Behutsam brachte ich ihn wieder zur Wanduhr und setzte ihn unter dem Ziffernblatt ab.
„Nein, tut mir leid. Da, wo ich hingehe, ist kobldfreie Zone. Wie wärs, wenn du einach wieder reingehst und …“

Meine Meinung:

Story: 1 +

Jills 2. Jahr an der Winterford Academy beginnt und wieder geht alles drunter und drüber. Mal abgesehen, dass Jill mit dem Schulkram mithalten müssen machen auch noch Jonathan und Vanessa heftig Ärger. Was genau haben sie eigentlich vor? Und wieso wird Jill diesen Kobold nicht wieder los?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 +

Jillian Benett: 1 +

Ich mochte sie auch wieder sehr gern. Ja, sie war teilweise schwierig und hatte schwierige Zeiten, aber mich störter das nicht. Ich konnte sie sehr gut verstehen und fand sie hielt sich noch ganz wacker und außerdem merkt sie ja auch immer selbst, wenn sie Mist baut. Vielleicht hätte sie etwas eher zu Derek und Alissa kommen können, aber trotzdem. Ich mag sie.

Alissa Collins: 1 +

Sie hat etwas von ihrer Sorglosigkeit, was ich so an ihr liebte, verloren, aber das konnte ich verstehen. Ihre Gabe war echt nicht leicht. Ich mochte sie trotzdem am liebsten, weil sie so toll und verständnisvoll war und sich nicht ständig beschwerte, dass Jill nicht gut drauf war.

Derek Watson: 1 +

Er ist mir hier noch etwas mehr ans Herz gewachsen. Ein ganz  toller Charakter und toller Freund. Er war mir noch sympatischer und es tat mir leid, dass Jill ihn manchmal nicht so nett behandelte, aber das nahm er ja recht gut auf.

Ryan: 1 +

Ihn mochte ich auch total gern. Besonders am Anfang. Schade, dass er dann so lange weg war und das nicht mal richtig geklärt wurde, aber wirklich gestört hat mich das nicht. Die Lücken wurden gut gefüllt und ich hoffe da kommt im nächsten Teil wieder mehr zu. Ich mag Ryan nämlich total gern. Er ist super.

Nathan: 1 +(+)

Ach, Nathan. Ein toller sanfter, gefühlvoller Charakter. Gerade in diesem Teil fand ich ihn wirklich super und hätte gerne noch länger von ihm gelesen. Umso trauriger war wieso das nicht möglich war.

Conchobhar/ Cox: 1 ++

Ich liebe diesen Kobold. Ein absolut klasse Neuzuwachs, der oft einfach nur zum Lachen ist mit seinen Sprüchen. Aber er hat auch andere Seiten und ich fand ihn einfach göttlich. Hat auf jeden Fall Leben in die Bude gebracht.

Chaz: 1 +

Auch er war ein toller Neuzuwachs. Ich habe ihm zwar nicht von Anfang an vertraut, aber ich mochte ihn troz der klischeehaften Masche von Anfang an. Es passte einfach und er war doch recht freundlich. Was dann später rauskam hatte ich so ähnlich schon geahnt, aber nicht im ganzen Ausmaß.

Don: 1 +

Auch ihn fand ich wirklich niedlich und süß. Schade, dass er sich dann mit Derek stritt und das nicht richtig geklärt wurde was da eigentlich war.

Tante Am: 1 +

Auch sie fand ich wieder sehr sympatisch. Nur leider kam sie diesmal nicht so oft vor. Aber ich mag ihre Verrücktheit.

Cassandra: 1

Sie kam zwar nur selten vor, hatte aber was. Ich würde gerne mehr über sie erfahren.

Lara und Miranda: 1 +

Auch Alissas Familienmitglieder gefallen mir nach wie vor super, wobei sie aber auch wenig vorkamen.

Vanessa: 1 –

In diesem Teil fand ich sie sogar fast sympatisch. Immerhin hat sie eingesehen, dass das was sie vorhatten nicht gut war. Auch wenn sie dafür ziemlich viel einstecken musste.

Jonathan: 3 –

Der ging mir hier tierisch auf die Nerven. Nicht mal als er fast gestorben war sah er ein, dass er Fehler gemacht hatte. Und das mit dem Dämon nehm ich ihm richtig übel. Er geht definitiv zu weit.

Mr. Sheffield: 4 –

Der geht mir so auf die Nerven. Was hat der eigentlich für ein Problem. Na gut, das mit dem Unterricht war zwar abgeklärt, aber er übertreibt es einfach. Das war absolut daneben.

andere Lehrer: 1

Die anderen Lehrer wurden alle immer mal wieder erwähnt und die fand ich ganz okay, aber niemand war hier von denen wirklich wichtig. Jedenfalls nicht direkt.

Leviathan: 1 –

Er hatte irgendwie Stil, aber irgendwie ist er auch nicht ganz meins. Aber er passt zu dieser Reihe.

Pärchen/Liebesgestory: 1

Na, ja. Die existierte hier ja praktisch nicht. Das fand ich etwas schade, denn gerade am Anfang waren Ryan und Jill sehr süß zusammen. Aber auch Nathan und Jill fand ich gut zusammen. Dennoch war bei beiden Pärchen nicht wirklich was. Ich hoffe das wird im nächsten Teil wieder besser.

Auch Derek und Don fand ich süß, aber dann kam ja der Streit und was jetzt zwischen denen ist … Keine Ahnung. Und bahnt sich da eigentlich zwischen Alissa und Chaz was an? Das fände ich süß.

Erzählperspektive: 1 +

Die Geschichte wird von Jill in der Ich-Form erzählt und das mag ich nach wie vor sehr gern, auch wenn ich manchmal gern mehr von anderen Charaktere lesen würde.

Besondere Ideen: 1 +

Das ist die ganze Welt der Winterford-Academy. Die verschiedenen Fantasywesen und wie sie präsentiert werden. Ich liebe diese Welt und diese Art der Wesen einfach. Und diesmal kam auch noch ein super lustiger Kobold hinzu, der das Buch auch besonders machte.

Rührungsfaktor: 1 +

War definitiv da, auch wenn es teilweise ein paar Längen hatte. Aber teilweise war es auch wirklich rührend und ich konnte gut mitfiebern.

Parallelen: 1 +

Kann ich natürlich zu anderen Fantasyromanen stellen, aber auch zu Teil 1. Vielleicht war zwei etwas schwächer als Teil 1, aber ich find ihn trotzdem toll.

Störfaktor: 1 +

Eigentlich nichts wirklich, aber müsste ich was nennen würde ich sagen, dass Jill zeitweise nicht so einfach war, Ryans lange Abewesenheit und was Nathan geschah, aber nichts davon störte mich wirklich, weil die Lücken gut gefüllt wurden. Wobei es kurzzeitig mal ein bisschen Längen gab.

Auflösung: 1 +

Die Auflösung fand ich gut, auch wenn ich manches schon geahnt habe. Allerdings hätte ich mir noch mehr Auflösung zu Ryan gewünscht.

Fazit: 1 +

Ich fand diesen Teil auch wieder sehr gut, wenn auch etwas schwächer als eins. Kleinigkeiten hätte ich mir anders gewünscht und teilweise gab es kleinere Längen, aber die Lücken wurden eigentlich schon gut gefüllt und besonders zwei neue Charaktere haben frischen Wind gebracht und sind mir sehr ans Herz gewachsen. Auch hier hatte ich dennoch auch wieder Spass beim Lesen.

Bewertung: 5/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Ich könnte durchaus verstehen, wenn einem dieser Teil nicht mehr so gefällt wie der erste, aber ich empfehle euch dennoch euch weiterhin von Jills Welt verzaubern zu lassen und euch ganz auf die neuen Charaktere einzulassen, auch wenn man nicht weiß ob man ihnen trauen kann. Meiner Meinung nach lohnt es sich auch ein zweites Mal in die Winterford Academie entführen zu lassen. Also lasst euch von nichts abschrecken. Und sollte euch Teil 1 gefallen haben solltet ihr diesen hier zumindest ausprobieren.

TTT 10 Bücher, die du noch nie beim TTT vorgestellt hast

owei, da muss ich erst mal graben. Ich kann nicht garantieren, dass ich sie noch nie vorgestellt hab, aber ich versuch es. Hier mein heutiger Beitrag zum TTT.

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Colleen Hoover Maybe SomedayPlötzlich Fee NimmernieKein Typ für zweider-prinz-der-elfenPoison Princess 3
Godspeed 1Renegade 1 TiefenrauschFabelheim 1EngelslichtHerbie Brennan Das Elfenportal

Zumindest glaub ich, dass es diese sein könnten, denn die habe ich bei der Suche nicht gefunden. Schwer zu sagen, wenn man schon so oft mitgemacht hat wie ich.

1.) Colleen Hoover – Maybe someday

ist das zu fassen? Habe ich denn wirklich noch nie Maybe someday erwähnt? Na ja, da habe ich wohl andere Bücher vorgezogen. Mir gefiel dieses Buch sehr gut, auch wenn mir die Dreiecksbeziehung nicht so zusagte und ich Ridge da manchmal auch nicht so gut fand, aber sonst war Ridge megasüß.

2.) Julie Kagawa – Plötzlich Prinz Das Geheimnis von Nimmernie

Es ist unwahrscheinlich, dass ich dieses Buch schon vorgestellt habe, da es eher ein Begleitbuch ist, aber ich mochte auch das sehr gern.

3.) Jeanette Baker – Kein Typ für zwei

Unwahrscheinlich, dass ich das vorgestellt habe. Es ist ein altes Jugendbuch, was ich immer sehr geliebt habe.

4.) Holly Black – Der Prinz der Elfen

Habe ich bestimmt noch nicht vorgestellt, da es erst dieses Jahr rauskommen soll, aber es hört sich sehr gut an und ich wollte schon immer mal was von Holly Black lesen.

5.) Kresley Cole – Poison Princess In den Fängen der Nacht.

Meistens hab ich den ersten Teil vorgestellt, aber diesen nicht. Ich mochte die ganze Reihe sehr gern. Sie war einfach was ganz anderes.

6.) Beth Ravis – Godspeed 1 Die Suche beginnt

Ich konnte es bei der Suche wirklich nicht finden. Ich habe auch schon Teil 2 gelesen. Ich mag die Reihe ganz gern, aber mich stört auch das ein oder andere.

7.) J.A. Souders – Renegade

Ich glaube auch dieses Buch habe ich tatsächlich noch nicht vorgestellt. Dabei mochte ich es doch sehr gern.

8.) Brandon Mull – Fabelheim

Den ersten Teil fand ich großartig bzw. sehr gut. Leider nahm die Reihe dann ab, aber die Idee allein ist toll. Ist aber wohl eher was für Kinder.

9.) Lauren Kate – Engelsnacht

Offenbar hab ich die Reihe auch noch nicht vorgestellt. Ich mag sie ganz gern, aber vom Hocker gehauen hat sie mich nicht und nur der erste Teil konnte mich begeistern. Luce war auch nie mein Ding. Hab gesehen, dass dieses Jahr der Film dazu in die Kinos kommt.

10.) Herbie Brennan – Das Elfenportal

Ich habe zwei Anläufe gebraucht und beim ersten mal abgebrochen. Beim 2. Mal fand ich es aber doch ganz gut. Die Reihe hat was, auch wenn ich nicht alles mag.

Corlys Themenwoche 42.4.: Handys/Smartphone: Internet auf dem Smartphone?

Und wieder gibts einen Tag zu meiner Themenwoche. Meine Handywoche läuft ja super. Das gefällt mir.

Corlys Themenwoche Logo

Und meine nächste Frage lautet so:

Nutzt ihr das Internet (falls ihr es habt) auf eurem Handy und wonach guckt ihr dann?

Nicht wirklich. Ich habe ein paar mal gegooglet und war auch mal in meinen Mails, aber so richitg damit anfreunden kann ich mich nicht. Irgendwie hänge ich da noch zu viel an meinem PC. Aber für Informationen googlen und Zitate raussuchen reicht es. Vielleicht würde ich auch mehr damit machen, wenn das W-Lan in meinem Zimmer nicht so mies wäre. Aber so nutze ich es hauptsächlich für die Apps.

Und wie ist das bei euch so? Ich bin gespannt.

Die nächsten Fragen:

Freitag: Wie lange habt ihr ein Handy und wie alt wart ihr als ihr es gekriegt habt?
Samstag: Wie viele Handys hattet ihr schon und welche waren das?

Weihnachten in Island bei Tim und Elida (Teil 8)

Und weiter gehts mit Weihnachten in Island. Der zweite Weihnachtstag ruft.

Weihnachten in Island bei Tim und Elida (Teil 8)

Emma war noch nicht da und so ging ich erst mal hoch und duschte. Ich machte mich frisch und zog mir schicke Kleidung an. Es war schließlich Weihnachten. Ich wählte ein blaues schlichtes Kleid mit langen Ärmeln und etwas Ausschnitt. Dazu legte ich mir eine silberne Kette um den Hals. Mit Sandalen an den Füßen ging ich runter ins Wohnzimmer. Dort saß Tim mal wieder am Klavier und klimperte ein bisschen drauf rum, aber es hörte sich gut an.
Ich ging zu Elida, die mal wieder in der Küche war und den Kuchen verzirrte.
„Wann kommt Emma?“, fragte ich sie.
„Ich denke, das dürfte nicht mehr lange dauern. Sie hat eben angerufen, dass fast da ist.“ Elida freute sich auf ihre Tochter. Das merkte ich ihr an. Sie vermisste sie bestimmt.
Ich half Elida etwas in der Küche, doch sie schickte mich schnell wieder zu Tim ins Wohnzimmer.
„Hey, will Elida dich mal wieder nicht haben.“ Tim schenkte mir ein sanftes Lächeln und ich setzte mich zu ihm.
„Du kennst sie ja.“ Ich zuckte nur die Achseln. Dazu brauchte ich nichts weiter zu sagen. Elida arbeitete lieber allein.
Wenig später kam Emma dann doch und selbst Elida unterbrach ihre Arbeit und umarmte ihre Tochter. Emma hatte einen Koffer dabei und Geschenke unterm Arm, die sie erst mal abglegte. Auch mich umarmte sie und meinte: „Schön, dass du hier bist. Wir haben uns so lange nicht gesehen.“
„Ja, stimmt“, nickte ich nur.
Wir setzten uns zusammen und unterhielten uns angeregt bis Emma und Elida den Kaffetisch endgültig fertig machten und wir uns zum Essen daran setzten. Es gab Isländischen Weihnachtskuchen mit Kardamon und deutschen Christstollen, den Elida selbst gebacken hatte. Beides schmeckte sehr lecker und für uns vier reichte es locker. Zum Trinken gab es Tee und Kaffe und als unsere Bäucher voll waren blieben wir eine Weile am Tisch sitzen. Wir unterhielten uns, hörten nebenbei leise Weihnachtsmusik und genossen den Nachmittag bis Elida beschloss, dass es nun wirklich Zeit zum Abräumen war. Emma und ich halfen ihr und Tim schmiss Holz im Kamin nach.
Als wir in der Küche fertig waren setzten wir uns wieder an den Tisch und machten Spiele. Draußen war es schon längst dunkel und der Tannenbaum leuchtete im Schein der Lichterkette. Unter anderem spielten wir Forbidden Island. Ein Strategiespiel. Doch überraschender Weise hatte Tim auch noch ein paar deutsche Spiele da. Es wurde ein sehr lustiger und langer Weihnachtsabend.
Außerdem telefonierte ich noch mit meinen Eltern und reichte sie auch an die anderen drei weiter. Besonders Emma genoss es mal wieder ordentlich deutsch reden zu können.
Ich war froh als ich endlich spät abends in meinem Bett lag und über den Tag nachdachte. Was hatte Ryk wohl heute abend gemacht? Hatte er Spass gehabt? Ich hoffte es für ihn, denn er hatte es mehr als verdient und mit den Gedanken bei Ryk schlief ich ein.

26. Dezember

Den Tag ließen wir ruhig angehen. Er lief ähnlich ab wie gestern. Wir aßen zusammen, spielten Spiele oder Tim spielte Klavir. Emma setzte sich zu ihm und spielte mit ihm zusammen.
Am Mittag machten wir alle zusammen draußen eine Schneeballschlacht und tobten uns so richtig aus. Danach gingen wir unter die Dusche und kuschelten uns in das Sofa ein.
Abends klingelte es dann überraschend an der Tür. Tim öffnete und unterhielt sich leise mit der Person, die draußen stand. Wer immer es war. Während Emma und ich Mau Mau spielten kam Tim mit jemanden in unser Wohnzimmer.
„Ich will aber wirklich nicht stören“, bemerkte eine mir vertraute Stimme vermutlich nicht zum ersten Mal. Da ich mit dem Rücken zum Gang saß drehte ich mich um und rief erfreut aus: „Ryk, was machst du denn hier?“
„Ich wollte nicht stören“, wiederholte er noch mal unsicher.
„Ach Quatsch, du störst doch nicht.“ Fröhlich stand ich auf, umarmte ihn vielleicht etwas zu stürmisch und wünschte ihm Fröhliche Weihnachten. Er erwiderte den Gruß etwas unsicher.
„Willst du dich setzten?“, fragte ich ihn als ich mich an meine Erziehung wieder erinnerte.
„Nein, danke. Ich wollte nur kurz mit dir sprechen. Allein“, bat er.
„Oh“, war mein einziger Kommentar dazu.
„Jana, willst du nicht mit ihm kurz in die Küche gehen?“, schlug Tim vor. „Da seid ihr ungestört.“
Also führte ich Ryk in die Küche und bot ihm was zu trinken an. Anschließend saßen wir uns am Küchentisch gegenüber und sahen uns minutenlang nur an. Es war seltsam, dass er so unerwartet hier aufgetaucht war. Außerdem bezweifelte ich nicht, dass meine Familie trotz unserer angeblichen Privatsphäre hemmungslos an der verschlossenen Tür lauschen würden.
„Ich kann nicht lange bleiben“, entschuldigte er sich sofort. Ich muss wieder zurück zu deinen Großeltern. Aber ich wollte dich fragen, ob …“ Er stockte kurz und holte tief Luft. „… Hast du Lust morgen mit mir einen Spaziergang zu machen, oder so?“
„Unheimlich gerne. Kannst du denn deine Großeltern da alleine lassen?“ Ich wollte mit ihm spazieren gehen, aber seine Großeltern sollten nicht darunter leiden.
„Vielleicht sollte ich jetzt auch wieder gehen“, sagte er und stand schon wieder auf. Wie? Das war es jetzt? Keine Ahnung, was ich erwartet hatte, aber er war definitiv viel zu kurz da.
„Ryk?“, fragte ich ihn deswegen.
„Ja?“ Er sah mich abwartend an.
„Wieso bist du hergekommen?“, fragte ich ihn.
„Was meinst du damit?“, wollte er verwirrt wissen.
„Du hättest auch anrufen können …“, antwortete ich. Wieso war er extra hergekommen, wenn er nur hätte er anrufen brauchen? Das verstand ich nicht.
„Ich wollte dich sehen“, sagte er schlicht. „Ich musste die ganze Zeit, die wir getrennt voneinander war an dich denken. Vielleicht wollte ich wissen ob du mich sehen willst.“
Das entlockte mir ein Lächeln auf meinem Gesicht. „Natürlich wollte ich dich auch sehen. Ich musste auch ständig an dich denken.“
„Dann freu ich mich umso mehr auf Morgen.“ Er wirkte erleichtert. Offenbar hatte ihm der Gedanke ich könnte mich nicht wirklich für sich interessieren wirklich zu schaffen gemacht.
„Ich mich auch.“ Mehr sagte ich vorerst nicht, obwohl ich noch so viel mehr zu sagen hätte. Aber ich wollte ihn nicht mit meiner Aufdringlichkeit vergraulen.
„Dann sehen wir uns morgen?“, fragte er noch mal.
Ich nickte: „Na klar.“
„Na gut, ich muss jetzt gehen.“ Unsicher sah er mich an.
„Natürlich.“ Ich begleitete ihn ins Wohnzimmer, wo er sich von meiner Familie verabschiedete, und dann in den Flur zu tür. Wir umarmten uns noch mal zum Abschied und er grinste schief.
„Ich freue mich sehr auf morgen.“
„Ich mich auch“, versicherte ich ihm und dann ging er und ließ mich mit meiner Familie zurück. Sein Besuch hatte mich irgendwie umgehauen. Ich war total gerührt, dass er persönlich gekommen war. Wie war er überhaupt hierher gekommen? Zu Fuß? Das war doch viel zu weit.
Zurück im Wohnzimmer belagerte mich meine Familie sofort und wollte wissen weswegen Ryk gekommen war und ich erzählte es ihnen.
„Dann habt ihr ein Date?“, fragte Emma grinsend.
„Wenn du einen Spaziergang als ein Date bezeichnest vermutlich ja“, entgegnete ich.
„Spaziergänge können märchenhafter sein als Essen gehen“, konterte Emma.
„Wenn du meinst“, ließ ich ihr ihren Willen.
Wir saßen noch ein bisschen zusammen. An diesem Tag ging ich etwas eher ins Bett, kuschelte mich etwas in die Decken ein und träumte noch mehr von Ryk als am Vortag. Ich freute mich so auf morgen.

Und damit endet dieser Teil und beim nächsten gibts dann hoffentlich den langerwarteten und hochromantischen Schneespaziergang. Na ja, warten wir es ab. Was sagt ihr zu diesem Teil, meine Islandfreunde?