Und nun kommen auch noch die Buchzitate von Bitter & Sweet 2. Viel Spass dabei.

1.) Romantiker (S. 11/12, Kapitel 1)

Also, erklärst du mir jetzt, warum ich Mitten in der Nacht hier im Garten stehe?“, fragte ich amüsiert und strich mit dem Zeigefinger über seine gestählte Brust.
Vor zwei Tagen hatte ich einen Zettel in meinem Zimmer gefunden, der Ryans Handschrift trug und mich hierher lotste. Ich hatte keine Fragen gestellt, als wir am Tag darauf telefoniert hatten. Weder über das Treffen noch über das mysteriöse Auftauchen der Nachricht.
Er zuckte mit den Schultern und lächelte verschmitzt. „Ich glaube nicht, dass Amalia so begeistert wäre, wenn ich zu solchen Uhrzeiten an der Tür geklingelt hätte.“
„Und warum wolltest du nicht einfach offziell Morgen zu Besuch kommen? Oder nächsten Samstag, zu meiner Geburtstagsfeier?“
Er sah mich gespielt geschockt an. Und damit riskieren, dass ich nicht der Erste bin, der dir zu deinem achtzehnten Geburtstag gratuliert? Um Gottes Willen …“ Er griff sich mit den Händen an die Brust und sah verzweifelt nach oben, als könne er den Gedanken kaum ertragen. Ich lachte und gab ihm mit einem Schubs zu verstehen, dass er etwas leiser sein sollte.
„Gib es zu, du wolltest wieder den Romantiker raushängen lassen“, neckte ich ihn, als er mich zu einer kleinen Bank unter einem schön mit Bänder behangenen Baum führte.

Ja, ja. Der elende Romantiker. Zu süß …

2.) Koboldfreie Zone (S. 42, Kapitel 3)

„Ein Kobold. Na super“, murmelte ich trocken. Ich hatte keine Ahnung von diesen Wesen und wollt schnellsmöglichst verschwinden. „Also, war nett dich kennengelernt zu haben. Ich gehe dann mal wieder.
„Hey, warte!“, rief Conchobhar und sprang zurück auf meine Schulter. „Wo gehst du hin? Kann ich mitkommen?“
Ich schnappte nach ihm und bekam seinen kleinen Körper zufassen. Behutsam brachte ich ihn wieder zur Wanduhr und setzte ihn unter dem Ziffernblatt ab.
„Nein, tut mir leid. Da, wo ich hingehe, ist kobldfreie Zone. Wie wärs, wenn du einach wieder reingehst und …“

Dumm gelaufen. Armer Kobold …

3.) Derek als Julia (S. 45, Kapitel 4)

„Sag mal, da du nun keine Zusatzstunden mehr nehmen musst, um deine Magie unter Kontrolle zu bekommen, kannst du ja dieses Jahr in der Theatergruppe mitmachen! Komm schon, dass ist witzig! Du hättest Derek sehen sollen, als er den Romeo spielen und Christine Owen einen Kuss geben musste. Mrs. Lincoln hat ihn daraufhin allen Ernstens gefragt, ob er die Julia sein möchte.“

Ha, ha, ha. Das will ich sehen ….

4.) Heldenhafte Kobolde (S. 80, Kapitel 6)

„Es wäre sowieso egal, ihr zwei hängt ständig miteinander rum. Aber diese typischen Teenagerprobleme sind so langweilig, die ganze Schule ist langweilig! Ich hatte mir das besser vorgestellt. Überall ist es doch dasselbe, so viele Hausaufgaben, der liebt mich nicht, bla, bla, bla. Ich bin 387 Jahre alt, wusstest du das? Ich möchte endlich mal wieder was erleben!“
„Und was hat das mit mir zu tun?“
„Na, du bist anders! Du ziehst Ärger magisch an, wusstest du das? Ich habe gehört, was im letzten Jahr passiert ist, und will beim nächsten mal dabei sein, hörst du? Kobolde können auch Helden sein!“

Das fand ich so süß!

5.) Wandeldes Lexikon (S, 135/ 136, Kapitel 11)

„Also gut, dann lasst uns mal etwas essbares suchen. Wenn ich mir unsere Kameraden so angucke, dann habe ich wenig Hoffnung, dass sich auch nur einer gemerkt hat, wovon man sich im Wald ernähren kann.“
Don seufzte zustimmend. „Wir haben doch Gott sei Dank unser wandelndes Lexikon dabei!“, rief er und klopfte Derek dabei so hart auf den Rücken, dass dessen Brille von der Nase rutschte.

Ja, wirklich äußerst praktisch …

6.) Süßes Ärgern (S. 177/ 178, Kapitel 16)

Alissa und Don legten ihre Karten beiseite, nachdem Ally zum gefühlt hundersten Mal gewonnen hatte. Ich vermied es absichtlich, Don darauf hinzuweisen, dass meine Freundin sofort anhand seiner Gefühle spürte, ob er bluffte oder ein gutes Blatt hatte. Er ärgerte sich immer so schön, dass es schon fast süß war.

Armer Don …

7.) Genau das Richtige für unser Hexchen (S. 184, Kapitel 18)

„Jetzt mal im Ernst, Problemfälle scheinen dich anzuziehen.“
„Ein Wunder, dass sie sich noch nicht in Chaz verguckt hat“, witzelte Derek. „Er sieht gut aus, ist arrogant und bringt sich ständig selbst in Schwierigkeiten.“
„Nicht zu vergessen, dass er einen an der Waffel hat“, stimmte Don zu.
„Sage ich doch, genau das Richtige für unser Hexchen.“

Ja, ja. Wo sie Recht haben, haben sie Recht. He, he.

8.) Erst noch in Ohnmacht fallen (S. 258, Kapitel 28)

Die Stille war kaum auszuhalten, als ich meinen Kopf hob und mit dem Schwindelgefühl kämpfte. Mein Sichtfeld verschwamm wieder, und ich hatte das Gefühl, in Watte gepackt zu sein.
„Ähm, hi“, krächzte ich mit heiserer Stimme. Flimmernde Punkte tanzten vor meinem Auge. „Ich glaube, ich bin euch eine Erklärung schuldig. Aber ich würde gerne erst in Ohnmacht fallen.“

Ach, wenn es mehr nicht ist …

Das wars schon wieder von meinen Buchzitaten. Ich hoffe, ich konnte euch hiermit die Reihe etwas schmackhafter machen ….

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