Charlotte Cole – Finley Meadows 2: Kurzgeschichte: Küss mich zum letzten Mal

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Als ich vor die Tür trat, lehnte Jake an der Motorhaube seines türkisen Pickup und grinste mich an. In wenigen Sätzen sprang er die Stufen der Veranda hinauf und nahm mir die Tasche und Korb ab.
„Kuchen?“, fragte er und schnupperte hoffnungsvoll. Ich musste lachen.
„Du bist verfressen“, sagte ich. „Diesmal nicht. Sie schickt euch frischgebackenes Brot und Apfelsaft.“
Jake zog ein langes Gesicht. „Ich kann nichts dafür. Hettys Kochkünste reichen gerade für Ham und Eggs, und wenn deine Mutter uns nicht regelmäßig Kuchen schicken würde, müsste ich glatt verhungern.“

Meine Meinung:

Story: 1 +

Adele lernt Rouven kennen. Einen Musiker, der nach New York wollte. Eigentlich wollte sie mit ihm gehen, doch es kommt anders als sie denkt. Was soll sie jetzt tun?

Eigene Zusammensetzung

Charkatere: 1 +

Adele: 1 +

Ich mochte sie unheimlich gern und konnte sie gut verstehen, wobei ich mit der Sache mit Rouven nicht ganz so viel anfangen konnte irgendwie.

Rouven: 1 +

Ja, ich mochte Rouven, aber er war viel zu wenig da um mich wirklich auf ihn einlassen zu können. Dennoch wirkte er sympatisch und eigentlich auch loyal.

Jake: 1 ++

Hach, diese Jakes in dieser Reihe haben es mir einfach angetan. Ich war sofort für ihn und er erinnerte mich sehr an Jake Jr. Er war mir absoult sympatisch und tat mir auch ein wenig leid wegen der Situation.

Hetty: 1 +

Mir war gar nicht klar wie sie eigentlich mit Adele in Verbindung stand, aber schön, dass sie hier etwas näher gebracht wurde. Sie war mir auch in eins schon sympatisch, wirkte aber etwas schrullig. Hier aber nicht.

Herbert: 1

Eigentlich wirkte er schon sympatisch, vielleicht etwas unbeholfen, aber sein Drängen mochte ich gar nicht. Da war er am Ende unten durch bei mir, weil er zu weit ging.

Adeles Mutter: 1 +

Die mochte ich wieder sehr gern. Sie war sympatisch und hatte offenbar immer das richtige Gespür.

Adeles Vater: 1 –

Der war mir eher unsympatisch mit seinen altmodischen Ansichten. Gut, dass das nicht Überhand nahm.

Krankenschwester: 1 –

Die möchte ich auch noch mal erwähnen, denn die war ja wohl sowas von unsensibel. Ein bisschen den Beruf verfehlt, was?

Pärchen/Liebesgesichte: 1

Tja, was soll ich dazu sagen? Rouven mochte ich schon, aber ich konnte mich nicht so ganz auf die beiden einlassen. Vielleicht weil ich in etwa wusste wie es ausging. Ausserdem war ich von Anfang an für Jake. Er war mir sofort unheimlich sympatisch. Da war ich wohl etwas voreingenommen.

Erzählperspektive: 1 +

Die Geschichte wurde von Adele in Ich-Form erzählt, was ich sehr sympatisch fand, da ich Adele sehr mag.

Besondere Ideen: 1

Ich schätze das war Rouven als Musiker. Ich mochte es ganz gern.

Rührungsfaktor: 1 +

Der war auch wieder da. Besonders am Ende und besonders bezogen auf Jake.

Parallelen: 1 +

Die konnte ich ja auf jeden Fall zu Finley Meadows 1 stellen und da fiel mir irgendwie auf: Wie der Vater so der Sohn. Jake Sr. erinnerte mich doch sehr an Jake Jr. Ach ja, und irgendwie kriegen die Frauen immer Musiker ab. He, he.

Störfaktor: 1

Nichts wirklich. Es war schön zu lesen, aber teilweise war es ein bisschen zu kurz um mich auf wirklich alles einlassen zu können und das Ende war mir zu apprupt. Ich hätte noch ewig weiterlesen können. Gerade bei Jake.

Auflösung: 1 +

Wer Finley Medows 1 gelesen hat wird von dieser Auflösung wohl nicht sonderlich überrascht gewesen. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass da noch mehr von Adele und Jake gekommen wäre um sich besser drauf einlassen zu können.

Fazit: 1 +

Ich habe ein paar kleinere Mängel und besonders wegen der Kürze konnte ich mich nicht so richtig drauf einlassen, aber dennoch war es wieder eine schöne gefühlvolle Geschichte, die mich durchaus bewegt hat. Wenn auch vielleicht mehr in eine andere Richtung als vermutlich beabsichtigt war.

Bewertung: 5/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Lasst euch erneut von dem Örtchen Finley Meadows verzaubern. Auch wenn es „nur“ eine Kurzgeschichte ist, lohnt sie sich durchaus und einiges, was bei Adele im ersten Teil nur angedeutet hat wird hier etwas klarer. Insbesondere wie Rouven da eigentlich wirklich mit drin hängt. Lasst euch einfach drauf ein.

Noras Abenteuer Teil 7: Die Einkaufsläden

Noras Abenteuer gehen natürlich weiter. Heute mit einem weiteren Teil des Weihnachtsdorfes.

Noras Abenteuer: Die Einkaufsläden (Teil 9)

Systematisch klappterten Chris und ich die Läden ab. Und was das für Läden waren. Die ersten waren natürlich wirklich weihnachtlich wie man es sich in einem Weihnachtsdorf eben so vorstellt. Weihnachtsdeko, Weihnachtsmusik, Weihnachtsbücher und eben einfach alles, was mit Weihnachten zu tun hatte. Wie bei einem Weihnachtsmarkt. Eine Weile schländerten wir durch diese Läden und ich sah Dinge, die es in normalen Läden nie geben würde. Kleine geschnitzte Weihnachsfiguren, so klein, dass sie nur für Elfen oder Zwege bestimmt sein konnten. Feinste genähte Wollkleidung und Mützen sowie Socken, die uns höchstens als Babys passten, den Zwergen und Elfen aber wie angegoessen saßen. Tatsächlich kam eine kleine zierliche blonde Elfe gerade mit einem rosa Kleidchen aus der Umkleidekabine und ich war absolut verzückt über ihr elfenhaftes Aussehen. Die Kleine ging hüpfend und lachend zur Verkaufstheke, bezahlte ihr Kleid mit seltsam gelben Münzen und ließ es gleich an. Dann verschwand sie in einer fliegenden Leichtigkeit aus dem Laden. Ich starrte ihr immer noch hinterher.
„Ja, entzückend, nicht wahr?“, meinte Chris trocken und zog mich aus dem Laden. Wiederstrebend folgte ich ihm.
Die nächsten Läden, die wir betraten, waren allerdings anders. Ich konnte nicht glauben, was ich da sah. Fassunglos sah ich Chris an: „Ostersachen?“
„Na, was denn? Wir müssen dem Osterhasen doch auch unterstützen und außerdem lieben die kleinen Elfen den Osterhasen. Da können wir ja wohl kaum „Nein“ sagen.
Ich grinste bis über beide Ohren: „Das hätte ich hier jetzt nicht erwartet.“
„Tja, der Osterhase fühlte sich das erste mal auch unwohl hier unter uns Weihnachtsvertreibern, aber er lebte sich schnell ein und liebt gerade die kleinen Elfenkindern. Deswegen kommt er jedes Jahr und bereitet ihnen eine Freude.“
„Verrückt. Ihr mischt hier auch alles durcheinander, oder?“, lachte ich.
Er zuckte nur mit den Achseln. „Das ganze Jahr über nur Weihnachten um sich zu haben ist doch auch irgendwie langweilig.“
„Und das sagt ausgerechnet der Weihnachtsmann“, neckte ich ihn.
„Na, ja. Schließlich brauche ich auch mal Urlaub, oder?“, war seine Erwiederung dazu.
„Bleibst du in deinem Urlaub denn hier?“, fragte ich ihn nun.
„Natürlich nicht. Das tut keiner von uns. Meist besuchen wir die anderen Weihnachsthelfer aus anderen Weihnachtsdörfern. Väterchen Frost, Hexe Befana und so. Wir reisen viel. Dabei tauschen wir uns natürlich auch immer über die Weihnachtsjahre aus und wie sie so gelaufen sind.“
Ich grinste nur. Das klang faszinierend. Die verschiedenen Weihnachtsfiguren tauschten sich um ihren Umsatz aus. Lustige Vorstellung.
„Lach du nur.“ Er musterte sich prüfend. „Aber wir stehen hier alle im Kontakt zueinander. Meinem Freund Väterchen Frost schreibe ich regelmäßig E-Mails.“
Ich grinste nur und enthielt mich jeden Kommentares. Für mich war das einfach eine absolut seltsame Vorstellung.
Er führte mich jedenfalls durch weitere Läden des Dorfes. Einer war voll mit Musikartikel. Chris kaufte sich eine CD von Chris Rea. Hier gab es in drei Stockwerken so viel Auswahl an Musik, dass für jeden was dabei war. Das Gebäude war dreistöckig, aber von außen sah es gar nicht so groß aus. Offenbar liebte Chris diesen Musikladen, denn hier stöberte er besonders lange.
Außerdem führte er mich in einen Blumenladen, der so schön war, dass ich mich gar nicht mehr aufraffen konnte, ihn zu verlassen. Es gab hier die seltensten Blumenarten sowie auch magische und weihnachtliche Blumenarten und ganz gewöhnliche Blumenarten. Hier begegneten mir Namen wie „Kraut der Unsterblichkeit„, Zuckerwurzel, Frauenmantel, Christrosen, Ritterstern, Schlafmohn, Rentierfleche, die Mitternachtsrose, die magischen Sternfechteln und Lebenspilze und vieles mehr. Außerdem wurde in diesem Blumenladen auch Tee verkauft, der aus besagten Blumen gemahcht wurde. Ich kaufte mir deswegen zunächst einen Christrosentee und einen Frauenmanteltee und war ganz begeistert von meiner Ausbäute. Allerdings musste Chris für mich bezahlen, da ich keine von diesen seltsamen gelben Münzen hatte.
Als wir wieder draußen auf der Straße waren, fragte ich Chris: „Wo bekomme ich diese Münzen her? Kann ich mein Geld umtauschen?“
„Komm mit“, forderte er mich auf und führte mich zu meiner großen Überraschung nicht in eine Bank sondern in eine Bäckerei. Dort stand in der Ecke ein Kasten, der wie ein Briefkasten aussah, aber auch auf den ging er nicht zu sondern auf die Theke. Eine Bedienung fragte er: „Meine Freundin möchte Geld tauschen. Könnten wir kurz reinkommen?“
Ungeniert flirtete die Dame mit ihm und bat uns nach hinten. Dort waren zwei Zimmer, die wie Büros aussahen. In eines davon führte sie uns. Sie setzte sich hinter einem Schreibtisch und wir auf die zwei Stühle davor und dann fragte sie: „Wie viel soll es denn sein?“
Fragend sah ich Chris an. Er fragte mich: „Hast du einen Zwanziger?“ Offenbar kannte er sich mit meinem Geld durchaus aus. Ich nickte und reichte der Frau einen.
Sie holte eine tragbare Kasse aus einem Schrank und kramte nach ein paar Münzen. Ich sah die gelben mit der hier offenbar alle bezahlten. Ein Stern war drauf abgedruckt und außerdem stand da die Zahl fünf. Außerdem gab mir die Frau noch zwei rote Münzen und drei Grüne. Auf den Roten war ein Mistelzweig abgebildet und eine 10 drauf und auf dem grünen ein Tannebaum und eine 15 drauf. Verwirrt betrachtete ich das merkwürdige Geld und steckte es dann in ein Extrafach, weg von den deutschen Münzen.
„Das Erklären werde ich übernehmen“, bemerkte Chris und bedankte sich bei der Frau. Dann setzten wir uns in die Beckerei und genossen ein Stück Apfelkuchen und einen Anistee.
„Heute Abend habe ich eine Besprechung wie das dieses Jahr mit dem Geschenke verteilen ablaufen soll. Entweder kannst du mitkommen oder auf ein Weihnachtskonzert in die Kirche gehen. Das Weihnachtskonzert ist aber jeden Tag um Weihnachten rum. Da können wir auch noch zusammen hin“, erklärte Chris, der einen Apple Pie gewählt hatte.
„Die Besprechung hört sich doch interessant an“, fand ich. „Ich bin dabei.“
Chris nickte nur und wir unterhielten uns noch ein bisschen über uns und malten uns eine fantasievolle Zukunft im Weihnachtsdorf aus.

Und wie die Besprechung so abläuft erfahrt ihr dann beim nächsten mal. Und was sagt ihr zu diesem Teil?

Jetzt bin ich schon wieder am Ende von Noras Abenteuer angelant, aber nicht am Ende der Geschichte.

Freitagsfragen 26: Von niemals trennbaren Bücher und Auslandsleben

Die Freitagsfragen mache ich imer wieder gerne mit und Freitag ist natürlich der geplante Tag dafür.

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Bücher-Frage:

1 . Von welchem deiner Bücher könntest du dich niemals trennen?

Von ziemlich vielen. Vor allem natürlich meine Lieblingsbücher. In erster Linie aber von den Colleen Hoover Büchern.

Colleen Hoover Weil ich Layken liebecolleen hoover Weil ich will liebeColleen Hoover Weil wir uns lieben Hope foreverLooking for Hopefinding-cinderella

Love and confess Colleen Hoover Maybe Someday Zurück ins Leben geliebt

Niemals würde ich diese Bücher hergeben.

Private Frage:

  1. Stell dir vor du musst drei Jahre im Ausland leben.
  • – Wo würdest du leben wollen?

Ich strebe eigentlich nicht danach im Ausland zu leben, weil das voraussetzt, dass ich die Sprachen lernen müsste und da bin ich nicht gerade ein Ass drin.

Aber Irland und Island fielen mir irgendwie zuerst ein. Sprachmäßig dann vermutlich eher Irland. Ich denke in Dingle könnte ich es aushalten.

Show it on Friday 31: Zeige ein Buch, das als letzes auf deinem Sub gelandet ist

Heute ist bei Show it on Friday mal wieder ein einfaches Thema dran, wofür ich nicht so lange überlegen muss.

Show it on Friday

Zeige das Buch, das als letztes auf deinem SuB gelandet ist

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1. Wie ist deine Meinung zu dem Buch bzw. wieso liegt es noch auf  deinem SuB oder steht auf deiner Wuli?

na ja, solange hab ich es noch nicht und ich lese gerade erst Finley Meadows 2. Die Kurzgeschichte zu Adele. Alles auf einmal geht nicht.

2. Wie ist deine Meinung zu dem Cover des Buches?

Ich mag die Cover ganz gern. Wobei es teilweise vom Alter der Personen her vielleicht etwas verwirrend sein könnte.
3. Hast du schon andere Bücher des Autors gelesen? Wenn ja wie waren diese?

Ja, erst diesen Monat  habe ich Küss mich im Sommerregen gelesen und habe es geliebt. Aktuell hab ich heute mit dem 2. Teil begonnen (der Kurzgeschichte zu Adele) und mag es auch schon wieder total gern. Ich mag die Bücher der Autorin sehr und hoffe natürlich, dass das so bleibt.

Corlys Themenwoche 42.5.: Handys/Smartphones: Wie lange habt ihr schon eins?

Die Themenwoche neigt sich schon wieder dem Wochenende zu und somit fast dem Ende, aber ein paar Fragen habe ich noch für euch parat.

Corlys Themenwoche Logo

Wie lange habt ihr ein Handy und wie alt wart ihr als ihr es gekriegt habt?

Ich habe es etwa seit um die 2005 rum? So in etwa. Vielleicht auch schon etwas länger. Da war ich ungefähr 20. Hm, vielleicht hatte ich doch schon eher eins. Keine Ahnung.

Aber in meiner Schulzeit waren die Handys noch nicht so im Rennen und das Internet auch nicht. Da kamen wir auch gut ohne aus. Und ich fing auch relativ spät an mit einem Handy. Vorher brauchte ich es irgendwie nie.

Aber ich kann mich nicht ganz genau dran erinnern. Mein erstes Modell war jedenfalls ein Simens C 25. Lange her … Nur telefonieren und SMS schreiben. Mehr war nicht drin.

Und wie ist das bei euch so?

Die nächsten Frage:

Samstag: Wie viele Handys hattet ihr schon und welche waren das?
Sonntag: Könntet ihr euch ein Leben ohne Handys noch vorstellen?