Story-Samstag 10: Der Spiegel zum Eislandschaft Teil 1

Endlich komme ich mal dazu was zu dem Story-Samstag zu schreiben. Das Thema war so spannend, aber ich konnte meine Ideen wegen der Grippe nicht aufschreiben. Gerade mal eine Seite habe ich geschafft, aber ich befürchte ja eher, dass es ein Zweiteiler wird. Mal sehen … Das Thema hat einfach zu viel Potential, dass es schade wäre es abzukürzen.

storysamstag
Der Spiegel zur Eislandschaft Teil 1

“Hey! Hey, du da! Hey, ich rede mit dir!“, rief eine Stimme quer durch mein Zimmer.Ich fur aus dem Schlaf hoch. Woher war diese Stimme gekommen? Träumte ich noch?
“Hey! Ich bin hier! Ich habe nicht ewig Zeit!“, machte sich besagte Stimme erneut bemerkbar.
Mein Blick wanderte durch mein Zimmer und blieb an meinem Spiegel hängen. Den wunderschönen Spiegel, den ich auf dem Flohmarkt aufgegabelt hatte. Er war mir sofort ins Auge gestochen, weil er mit lauter Schneeflocken verziert war. Seitdem hing er an meiner Wand und ich sah jeden Morgen mein Gesicht darin. Gesprochen hatte der Spiegel allerdings noch nie mit mir. Natürlich nicht. Spiegel konnten schließlich nicht sprechen. Doch als ich nun verschlafen wie ich war vor den Spiegel trat sah ich nicht mein Gesicht darin sondern das eines Wesens. Ich las viel Fantasy und liebte Märchen. Deswegen könnte ich schwören, dass ich in meinem Spiegel einen Kobold sah.
Ich versuchte ihn wegzublinzeln. Bestimmt träumte ich noch. Es gab weder Kobolde noch sprechende Spiegel.
Dennoch fragte ich ihn: „Wer bist du?“
“Ich bin Lork. Der persönliche Diener von Prinz Teirran“, antwortete der Kobold gelassen.
“Wer ist Prinz Teirran?“, wollte ich verwirrt wissen. „Kann ich nicht einfach aus diesem Traum aufwachen?“
“Der Prinz von der Eislandschaft. Der beste Prinz von ganz Elisiess. Die anderen kann man vergessen. Alles Weicheier“, ewiederte der Kobold stolz ohne auf meine letzte Bemerkung einzugehen.
“Und was hat das alles mit mir zu tun?“ Wieso wachte ich nicht auf? Nervende Kobolde waren nicht gerade mein Lieblingstraum.
“Du gehörst natürlich zu ihm. Der Spiegel hat dich erwählt. Also wirst du eine Prinzessin werden“,verkündete er.
“Sicher nicht in diesem Leben“, murmelte ich. „Kann ich jetzt bitte einfach aufwachen? Das ist doch total verrückt.“
“Du träumst nicht. Ich bin wirklich hier. Also, kommst du jetzt mit?“ Lork wirkte langsam genervt von mir.
“Wohin?“, fragte ich verwirrt.
“Zu Prinz Teirran natürlich.“ Lork verdrehte die Augen.
“Ja, klar“, höhnte ich. „Ich dachte, das hatten wir schon. Wie soll das überhaupt gehen?“
“So“, grinste der Kobold spitzbübisch und blitzschnell fuhr sein Arm aus dem Spiegel und schnappte sich mich und zog mich mit rein.
“Hey!“, beschwerte ich mich noch und dann fing sich schon alles an zu drehen und wirbelte herum bis ich im Schlafanzug mitten im Schnee lag. Na, toll, das war ja super. Wurde ich überhaupt gefragt ob ich das wollte?
“Du hast mich entführt“, fuhr ich den Kobold an. Immerhin fror ich nicht.
„Ich dachte, du träumst und weigerst dich zu glauben, dass du wach bist. Dann zählt das doch wohl nicht“, konterte der Kobold spitzbübisch. Na, der hatte nerven.
„Dann hast du mich eben im Traum entführt“, erwiederte ich. „Besser macht es das jetzt auch nicht.“
„Jetzt bist du sowieso einmal hier. Also hör auf zu meckern. Folg mir lieber. Es ist nicht weit.“
„Mit Barfuß und in Schlafanzug?“, fragte ich entsetzt. „Soll ich erfrieren?“
„Frierst du etwa?“, fragte er mich.
„Äh, nein“, gab ich wiederwillig zu.
„Na, siehst du. Problem gelöst. Du gehörts eben hierher.“ Lork schien zufrieden und ohne auf eine Antwort meinerseits zu antworten ging er voraus.
Da ich sowieso schon mal hier war, wie er ja so schön erwähnt hatte, konnte ich mich auch genauso gut umsehen. Ich hatte sowieso nichts besseres zu tun ausser dem Kobold hinterherzulaufen.
Hier war alles voller Schnee und Eis, aber der lag nicht einfach nur langweilig herum sondern daraus waren lauter Eisskulpturen gebildet und den ein oder anderen Schneemann sah ich aus. Der Anblick lohnte sich schon. Das musste ich zugeben.
Ich hätte mich ja sofort verlaufen, aber Lork führte mich durch die Landschaft als kenne er sich bestens aus, was vermutlich auch der Fall war. Nach einer Weile sah ich in der Ferne etwas, das ein Palast hätte sein können. Es wirkte ziemlich verschnörkelt und mit vielen Ecken und Winkeln. Gerade ließ sich die Sonne blicken und verzauberte die Landschaft in eine glitzernde Masse.
„Ah, Garrold lässt sich doch noch dazu herab uns Sonne vorbei zu schicken. Wie nett“, meinte Lork gerade. „Das tut er jede Woche höchstens für ein paar Stunden mal. Geizkragen.“
„Wer ist Garrold?“, fragte ich. Ich hasste es, dass der Kobold annahm ich müsse schon alles wissen.
„Der Sonnenheer. Herrscher über alle Sonnen. Er verschimmt geradezu im Sonnenlicht, aber uns anderen gibt er kaum was ab. Verbrennen soll er. Ihr könnt froh sein, dass er wenigstens die Güte hat, die Sonne auf die Erde scheinen zu lassen.“ Offenbar hielt Lork nicht viel vom Sonnenheer. Na denn. Ich war froh über das bisschen Sonne. Ich würde mich bestimmt nicht beschweren.
Langsam kam der Palast immer näher und wirkte somit auch immer größer. Ausserdem wurde ich immer nervöser.
„Äh, Lork. Was machen wir, wenn wir dort ankommen, falls das unser Ziel ist?“, fragte ich den Kobold deswegen.
Er warf mir einen skeptischen Blick zu: „Erst mal würde ich sagen du gehst duschen und ziehst dich um. Danach wirst du natürlich Teirran kennen lernen.“
„Es gibt eine Dusche im Eispalast?“, fragte ich erstaunt.
„Nicht so wie du es dir vorstellst“, lachte er und das hörte sich gar nicht gut an.
Und dann kamen wir den Eispalast immer näher. Schließlich betraten wir ihn und und Lork führte mich auf mein Zimmer. Der Eispalast wirkte von innen nicht weniger beeindruckend als von außen. Lork ließ mich allein und holte ein Dienstmädchen, dass mir helfen sollte. Das wurde ja immer besser. Wo war ich hier nur gelandet? Ich ahnte böses ….

Fortsetzung folgt ….

Fortsetzung: Klick

Tja, es ist wieder passiert. Ein Fortsetzungsteil. Aber hier gings einfach nicht ohne. Das Thema hat einfach zu viel Potential. Selber Schuld.

GemeinsamLesen 67: Mit Bernhard Hennens Drachenelfen

Ein weiteres GemeinsamLesen liegt an und natürlich bin ich wieder gerne mit dabei.

GemeinsamLesen

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich bin gerade etwas in der Schwebe. Gestern habe ich Küss mich einfach immer weiter von Charlotte Cole ausgelesen und morgen beginne ich mit Bernhard Hennens Drachenelfen.
finley-meadows-3 Drachenelfen

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Drachenelfen: 

Schillernde grüngelbe Lichtbögen zogen über den wolkenlosen Nachthimmel um die alten Eichen des Waldes geheimnisvolle, unstet wandernde Schatten.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Küss mich immer weiter hat mir auch wieder gut gefallen, auch wenn es vielleicht doch einfach etwas zu viel Drama war, aber ich kann die Reihe nur empfehlen.
Drachenelfen ist durchaus eine Subleiche durchgehen (aus 2014) und will jetzt endlich mal gelesen werden. Durch die vielen Leserunden, die ich mit einer Brieffreundin geplant hatte, hatte ich immer keine Lust so ein dickes Buch mit reinzubringen. Dieses Jahr hab ich mir extra jeden zweiten Monat leserundefreie Zone geschaufelt damit ich unter anderem endlich mal zu dem Buch komme.
4. Auf welches Buch hast du dich schon mal total gefreut und wurdest enttäuscht?(Giselas Bücher:)
Oh, da gabs schon einige.

Panem – Besonders Teil 3 hat mich enttäuscht, aber mit Katniss wurde ich auch nie warm und diese Liebesgeschichte konnte mich nicht überzeugen – fällt mir dazu immer als erstes ein, wobei mir Teil 1 noch recht gut gefallen hat. Teil 2 war noch gut bis okay. Teil 3 ging gar nicht.

Julie Kagawa – Unsterblich 1 war auch überhaupt nicht meins obwohl ich ihre anderen Bücher mag. Aber das war mir einfach nur unsympatisch vor allem von der Hauptperson aus.

Auch die RavenBoys von Maggie Stiefvater waren mir überwiegend unsympatisch. Am Anfang mochte ich noch ein paar der Jungs, aber jetzt eigentlich nur noch wirklich Gansey. Schade.

Aber da gibts noch viel mehr.