Marie Lu – Young Elites 1 Die Gemeinschaft der Dolche

Er neigt kurz den Kopf. „Enzo“, antwortet er.
„Aber Sie haben Euch … auf dem Marktplatz … da haben Sie Euch den Schnitter genannt.“
„Unter diesem Namen bin ich auch bekannt, ja.“
Meine Nackenhaare richten sich auf. „Warum habt Ihr mich gerettet?“
Sein Gesicht entspannt sich zum ersten Mal und ein kleines amüsiertes Lächeln umspielt seine Lippen. „Manche Leute würden sich vielleicht zuerst bei mir dafür bedanken.“
„Danke. Warum habt ihr mich gerettet?“

Meine Meinung:

Story: 1 (+)

Adelina ist eine Malfetto und somit geächtet. Nicht mal ihr Vater unterstützt sie. Im Gegenteil. Er verachtet sie und will sie loswerden. Als sie vesucht zu fliehen holt ihr Vater sie ein. Ohne zu wissen, was sie wirklich tut, tötet sie ihn. Jetzt soll sie hingerichtet werden. Können die Dolche sie retten?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1

Adelina: 1 (+)

Ich mochte sie schon irgendwie, aber diese Finsternis machte mir manchmal Angst und meistens habe ich sie verstanden, aber manche Gedanken und Taten mochte ich nicht so. Dennoch war sie ein überwiegend angenehmer Charakter.

Adelinas Vater: 4 –

Den konnte ich gar nicht leiden. Der war richtig fies und furchtbar. Wie kann man seinen eigenen Kindern so etwas antun? Haben sie nicht schon genug zu leiden? Mich nervte auch die spätere ständige Geistererscheinung bei Adelina.

Violtta: 1

So richtig warm wurde ich nicht mit ihr. Sie hätte Adelina durchaus mehr untertützen können. Ich verstehe, dass sie Angst hatte, aber dennoch konnte ich sie nicht ganz verstehen. Okay, am Ende kam dann noch eine Erklärung, aber dennoch … Irgendwie unfair.

Enzo: 1 (+)

Er hatte sehr viel Potential und hatte irgendwie was, aber teilweise war er noch zu blass und unnahbar. Er hätte etwas mehr auftauen können. Und das Ende gefiel mir dann gar nicht mit ihm.

Raffaele: 1 +

Er war mir noch der liebste der Dolche. Der sanftmütigste. Wobei ich find, dass auch er noch etwas blass wirkte und nicht alles Potential bei ihm genutzt wurde. Und am Ende gefiel er mir nicht mehr so ganz. Wie eigentlich alle Dolche.

Gemma: 1 +

Die mochte ich auch sehr gern. Ser fröhlich, aber allgemein gesehen war sie mir auch noch etwas zu blass.

Dante: 1 –

Er störte mich nur selten, aber er war mir die ganze Zeit etwas unangenehm. War klar, dass er Probleme machen würde.

Michel: 1 (+)

Den mochte ich sehr gern. Besonders was ihn auszeichnet, aber er kam noch zu wenig vor um mir eine richtige Meinung bilden zu können.

Lucent: 1

Ziemlich belganlos. Ich hatte sie sogar fast vergessen, aber im 2. Teil scheint sie wichtig zu werden.

Teren: 1

Er war der Gegenspieler, aber nicht so richtig unsympatisch. Er versuchte auch nur zu überlegen. Richtig gefallen hat er mir aber nicht.

Giuletta: 1 –

Die war mal krass drauf. Was die alles getan hat. So richtig verstanden habe ich sie nicht.

Daphne: 1

Nur am Rand wichtig. Wurde immer nur erwähnt, aber sie schien eine Liebe zu sein.

Pärchen/Liebesgeschichte: 1 (-)

Da wäre auf jeden Fall noch mehr drin gewesen. Es waren süße Szenen dabei, aber viel zu wenig und viel zu zwiellichtig. Ich wusste oft nicht ob das jetzt echt war oder nicht von Enzos Seite aus. Auf jeden Fall ist aber viel Potential vorhanden. Am Ende war es dann irgendwie nichts halbes und nichts ganzes. Schade.

Besondere Ideen: 1 +

Eigentlich ist das ganze Buch an sich was besonderes. Diese ganze Welt ist einzigartig. Allein dieser Misch aus Historik, Dystopie und Fantasy hat einfach was. Ich kann gar nichts herauspicken, was nicht zu dieser Besonderheit dazugehört.

Außerdem ist besonders, dass es meiner Meinung nach etwas italienisch angehaucht ist. Angefangen bei den Namen bis hinzu der ständigen Erwähnung der Gondeln, was mich immer irgendwie an Venedig erinnert (auch wenn ich noch nie da war).

Und für mich persönlich war besonders, dass ich die Geschichte bis auf das Ende sehr mochte, obwohl mich die Charaktere nicht umhauen konnten (ich hatte nicht mal einen wirklichen Liebling. Am ehesten Enzo.)

Rührungsfaktor: 1

Der war teilweise zumindest bei Adelina da und teilweise auch bei Raffaele und Enzo, aber definitiv noch ausbaufähig. Da fehlte einfach noch was. Aber mitgefiebert habe ich schon irgendwie. Besonders am Ende.

Parallelen: 1 +

Tja, wozu soll ich die stellen? Zu Legend jedenfalls nicht. Die einzige Gemeinsamkeit ist, dass es Dystopien sind. Ansonsten ist es vollkommen anders als Legend.

Zur Historik? Es hat ein paar Aspekte davon, aber mehr auch nicht. Die Welt ist historisch angehaucht, aber nicht völlig. Ein paar Parallelen gibts aber schon.

Ein bisschen erinnert es mich an Poison Princess, da dort auch Fantasy mit Dystopie gemischt ist und das nicht so gewöhnlich wie bei anderen ist sondern eher düster gehalten. Aber so richtig vergleichen kann man die beiden Geschichten jetzt nicht.

Es ist also hier wirklich sehr schwer Parallelen festzulegen.

Störfaktor: 1 +

So wirklich gestört hat mich nichts. Es war nicht besonders nervig und nichts was nicht in diese Welt passte.

Ich fand nicht mal, dass man viel mehr aus der Geschichte hätte rausholen können.  Außer vielleicht aus den Charakteren. Das ist auch so ein kleiner Mangel, den ich in dem Buch gesehen hab. Teilweise wirkten die Charaktere nicht sehr individuell und sie kamen nicht wirklich aus sich heraus. Die meisten lernte man kaum kennen.

Ein bisschen gestört hat mich auch Dante. Er war mir immer mal wieder unangenehm, aber irgendwie hatte er was. So wirklich nervig oder so war er jetzt nicht.

Aber eigentlich passten die Charaktere und die Störfaktor zur Geschichte, denn das gehörte zu dieser Welt. Hier war es halt so, dass nicht die Charkatere im Vordergrund standen sondern ihre Fähigkeiten.

Aber dann kam das Ende und das sagte mir leider überhaupt nicht zu. Im Nachhinein find ich schon man hätte mehr draus machen können.

Auflösung: (2 -)

Die mochte ich wie gesagt nicht. Gerade auch wegen Enzo. Mehr will ich zu Enzo nicht sagen. Möchte nicht spoilern. Aber auch das mit Raffaele am Ende fand ich blöd.

Fazit: 1 (+)

Auch wenn ich nicht ganz überzeugt war, da die Charaktere alle noch etwas blass waren, war ich doch sehr positiv von diesem Buch überrascht. Hier war es gerade diese Welt an sich, die mich so faszniert hat.

Die Welt war einfach einzigartig und dieser Misch aus Historik, Fantasy und Dystopie einfach faszinierend. Marie Lu hat da einfach ihre ganz eigene Welt geschaffen, die es kein zweites Mal gibt.

Außerdem war das Buch durchweg spannend, sodass auch ein längeres Kapitel schnell zu lesen war und ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

Allerdings sagte mir das Ende dann leider nicht zu. Gerade auch wegen Enzo. Aber das mit Raffaele fand ich auch nicht so gut.

Bewertung: 4,5/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Wenn ihr mal wieder was ganz anderes lesen wollt und nicht abgeneigt seid gegen Dystopien, Fantasy und Historik seid ihr hier vielleicht genau richtig. Erwartet allerdings nicht zu viel von den Charakteren. Ich fand sie oft noch sehr blass, aber das störte eigentlich nicht wirklich. Versucht es einfach, auch wenn ihr unsicher seid. Traut euch an das Buch ran.

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